Ad Hoc News berichtet über die Novelle der GKV-Versorgung mit medzinischem Cannabis und zitiert auch aus der DHV-Pressemitteilung zur Verabschiedung des Gesetzes.
„Schatten über der Reform: Spenden und Empfehlungen
Die Neuregelungen bei Cannabis werfen Fragen auf. Kritiker verweisen auf Parteispenden in Höhe von 560.000 Euro, die Clemens Fischer vom Unternehmen Vertanical an CDU, CSU, SPD und FDP geleistet hat. Vertanical stellt genau jenes Fertigarzneimittel Exilby her, das vom neuen Vorrang profitiert.
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Auch der ehemalige G-BA-Vorsitzende Prof. Josef Hecken steht in der Kritik. Er hatte die Verschärfungen empfohlen und dabei namentlich auf Exilby verwiesen. Hecken war Ende Juni aus dem Amt ausgeschieden.
Patientenverbände wie der Deutsche Hanfverband bewerten die Reform als drastische Verschlechterung und prüfen rechtliche Schritte. In Fachkreisen wächst zudem die Sorge vor einer Gefährdung der Versorgungsqualität durch die wieder eingeführte Budgetierung im ambulanten Sektor.“
