Die PZ berichtet über die Einschätzung der Anhörung im Gesundheitsausschuss durch den DHV.
„Der Deutsche Hanfverband trommelt gegen die geplanten Verschärfungen beim Zugang zu Medizinalcannabis. Bei der Bewertung sieht er »tiefe Gräben« zwischen den Lagern. In der Union bestünden »Zweifel« an einzelnen Punkten zum novellierten Medizinalcannabisgesetz (MedCanG).
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Auch der Deutsche Hanfverband (DHV) war geladen. Geschäftsführer Georg Wurth wertet die Anhörung im Nachgang als Ausweis von »tiefen Gräben«, die sich beim Medizinalcannabis nach wie vor auftäten. So hätten die Vertreter von Bundesärztekammer, ABDA und Krankenkassen den Gesetzentwurf der Bundesregierung begrüßt. Als »kontraproduktiv für die ärztliche Versorgung mit Cannabis« habe hingegen die andere Seite – Vertreter der Medizinalcannabis-Branche, Patientenvereinigung sowie Cannabis-Ärzte – den Vorstoß des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) gewertet.
Selbst in der CDU bestünden »anscheinend Zweifel an einzelnen Punkten des Gesetzentwurfs«, so der DHV. Dies stimme »grundsätzlich positiv«. »Mit Spannung« werde daher die Ausschussempfehlung erwartet, bevor der Gesetzentwurf wieder in das Plenum des Bundestags geht.
