APOTHEKE ADHOC fasst die Aussagen im Vorfeld der Anhörung im Gesundheitsausschuss zusammen und erwähnt auch die Pressemitteilung des DHV.
Der Deutsche Hanfverband (DHV) kritisiert die Pläne der Bundesregierung zur Verschärfung bei telemedizinischer Verschreibung und zum Versandverbot von Cannabisblüten als „Rückschritt im Hinblick auf die geplante Digitalisierung des Gesundheitswesens“. Laut Verband gefährden diese Hürden insbesondere die Versorgung mobilitätseingeschränkter Menschen im ländlichen Raum. Zusätzlich sinke die Behandlungsqualität, da spezialisierte Anbieter wegfallen würden. Anstatt den Zugang für Patienten zu erschweren, fordert der DHV eine Entlastung durch einen leichteren Zugang zu Genusscannabis . Dies könne beispielsweise durch weniger Bürokratie für Anbauvereine und den Start kommunaler Modellprojekte gelingen. Gleichzeitig kann so laut Verein einer Stärkung des Schwarzmarktes entgegengewirkt werden.
