Hilfe! Mein Kind kifft! - Hinweise für Eltern und Angehörige von jugendlichen Cannabiskonsumenten

Hilfe! Mein Kind kifft! - Hinweise für Eltern und Angehörige von jugendlichen Cannabiskonsumenten

Eigentlich gibt es für Ihren Sohn oder ihre Tochter, wenn sie Cannabis probieren oder konsumieren, nur zwei wirklich ernsthafte Probleme: Wenn sie von der Schule oder Polizei erwischt werden oder wenn Sie als Eltern falsch reagieren. [1]


Kiffende Kinder - ein Problem?

Das Wissen, dass die eigenen Kinder oder Kinder von Bekannten und Verwandten etwas mit Cannabis zu tun haben, ist kein Grund zur Panik. Wie in unseren Beiträgen zu "Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken" und "Hanf - jetzt als genmanipulierte THC-Bombe" nachzulesen ist, gibt es keinen faktischen Hintergrund für die "Haschisch- Seuchen- Propaganda" der Medienwelt. Dort kommen vor allem die Extremfälle zur Sprache, die mit dem üblichen Cannabis-Konsumenten nur wenig zu tun haben. Und es kommen oftmals jene Experten zu Wort, die fast ausschließlich mit diesen Extremfällen beschäftigt sind und unproblematische Konsummuster nur vom Hörensagen kennen. Es wäre jedoch zu kurz gegriffen, auf Grund dieser wenigen und für die Betroffen sicherlich sehr tragischen Schicksale, auf die Gesamtheit der Konsumenten zu schließen. [2]

Die üblichen Konsummuster reichen von einmaligem Probieren über den gelegentlichen Konsum bis hin zu regelmäßigem kontrollierten Konsum, der vergleichbar mit einem abendlichen Glas Wein oder Bier ist. In der Regel handelt es sich aber nur um einen Probekonsum, wenn mehr konsumiert wird, dann bei besonderen Gelegenheiten am Wochenende oder auf Partys. Bis zum dreißigsten Lebensjahr haben die meisten der kiffenden Jugendlichen ihren Cannabiskonsum wieder eingestellt.
Bei den so genannten "Problemfällen" kommt zu den vielen schulischen oder familiären Problemen der Cannabiskonsum hinzu und wirkt problemverstärkend, was wiederum eine Verstärkung des Cannabiskonsums nach sich ziehen und in einem harten und unkontrollierten Konsum münden kann. Cannabis ist in der Regel nicht die Ursache des Leids, sondern der Versuch der Bewältigung bzw. Verdrängung von Problemen. Starker Cannabiskonsum kann, muss aber nicht, ein deutlicher Hinweis auf bestehende Probleme sein, deren Bewältigung aber mit Cannabis, wie mit anderen Drogen auch, nicht gelingt. Aus diesem Grund gilt es, die persönlichen Probleme anzugehen und nicht nur die vermeintlich böse Cannabissucht zu bekämpfen.

Eine reale Gefahr der Schädigung durch Cannabis besteht besonders bei sehr jungen Konsumenten (14/15 jährige). Mit sinkendem Einstiegsalter erhöht sich das Risiko, dass die persönliche Entwicklung behindert und die Hirnentwicklung negativ beeinflusst wird, während es durch verstärkte Konsumfrequenz erhöht wird.

Wenn Sie bei ihrem Kind Handlungsbedarf sehen, auf Grund eines hohen Cannabiskonsums verbunden mit einem deutlichen Leistungsabfall in der Schule und / oder Abbrechen oder Vernachlässigen von sozialen Kontakten, dann wenden Sie sich bitte an Hilfeeinrichtungen, die einen akzeptierenden Ansatz verfolgen und mit Cannabis Erfahrung haben. (Eine Liste akzeptierender Hilfeeinrichtungen finden Sie unter www.akzept.org oder aller Hilfeeinrichtungen bei www.dhs.de )

1 Quensel, Stephan: Ein Elternratschlag. In: Was tun, wenn Cannabis zu Problem wird? Leitfaden für KonsumentInnen, Eltern, LehrerInnen und BeraterInnen in der Drogenhilfe. Hg: Kolte, Schmidt-Semisch, Stöver. Frankfurt 2006
2 Die Zahlen, wie viele Cannabiskonsumenten denn nun ein problematisches Konsummuster haben, schwanken erheblich je nachdem, was die entsprechende Studie als problematisch ansieht. Extreme Probleme, wie sie oft in den Medien geschildert werden, dürften aber höchstens bei 5 % der Konsumenten auftreten.


Reden über Cannabis

Cannabis gehört in gewissem Maße zur Jugendkultur wie Musik oder Schuhmoden. Die Jugendlichen befinden sich in der Phase, in der sie beginnen ihren eigenen Weg zu gehen.
"Sie orientieren sich an anderen Vorbildern aus ihrer sozialen Umgebung, an Gleichaltrigen und älteren SchülerInnen, schwärmen für 'unmögliche' Stars, Musik und Moden, (...). Zu diesem Komplex gehören auch die Drogen, legal wie illegal. Drogen, die zusammen mit den ersten Liebesabenteuern, Raves und Diskos einen gemeinsamen 'Jugendstil' bilden, dem man 'angehören muss', will man nicht allzu sehr sozial isoliert werden." [3]

In diesen Rahmen gehören positive und negative Erfahrungen, die richtig und notwendig sind, um für die Erwachsenenwelt daraus zu lernen. Machen Sie sich das klar und machen Sie sich die Situation ihres Kindes klar. Für Eltern ist es wichtig, aus Cannabis keine Staatsaffäre zu machen, denn das würde der realen Gefährdung nicht gerecht werden. Suchen Sie ein Gespräch auf Augenhöhe und weisen Sie auf untenstehende tatsächliche Gefahren hin, diskutieren Sie z.B. Fragen nach dem Sinn und Zweck von Rausch oder den sinnvollen Umgang mit Risiken. Fördern Sie die Selbstreflexion und die Selbstverantwortung ihres Kindes. Unterstellen Sie ihrem Kind nicht Probleme, die es nicht hat, aber seien Sie aufmerksam und haben Sie ein offenes Ohr für die Probleme, die Ihr Kind an Sie heranträgt. Auch wenn es für sie erstmal schwer nachzuvollziehen ist, freuen Sie sich, wenn ihr Kind offen mit ihnen über seinen Cannabiskonsum spricht. Ein offenes Gespräch bringt mehr als eine Bestrafung. Gute Hinweise, wie man mit seinen Kindern über das Thema Cannabis sprechen kann, finden Sie in der Broschüre Cannabis - mit Jugendlichen darüber sprechen (PDF).

3 Quensel, Stephan: Ein Elternratschlag. In: Was tun, wenn Cannabis zu Problem wird? Leitfaden für KonsumentInnen, Eltern, LehrerInnen und BeraterInnen in der Drogenhilfe. Hg: Kolte, Schmidt-Semisch, Stöver. Frankfurt 2006


Probleme mit der Polizei

Rechtliche Situation: In der Regel wird bei Besitz einer geringen Menge zum Eigenverbrauch die strafrechtliche Verfolgung durch den Staatsanwalt eingestellt. Das bedeutet: Wurde Ihr Kind mit einer geringen Menge Cannabis erwischt, wird dies in den meisten Fällen keine strafrechtlichen Konsequenzen nach sich ziehen. Bei unter 18jährigen ist dies jedoch abhängig von der Staatsanwaltschaft. Einige Staatsanwälte sind von der erzieherischen Wirkung eines Verfahrens bei Jugendlichen überzeugt und stellen nicht ein. Was als geringe Menge angesehen wird, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich (nähere Informationen siehe www.drug-infopool.de ).

Problematischer ist das Eingreifen der Straßenverkehrsbehörden, die von der Polizei informiert werden, unabhängig von einer Einstellung des Strafverfahrens. Mögliche Konsequenzen sind Fahrverbote, Führerscheinentzug und teure medizinisch-psychologische Untersuchungen (MPU), Anordnung von Drogenscreenings/MPU, da an der generellen Fahreignung gezweifelt wird. Für die Straßenverkehrsbehörde ist es dabei nicht entscheidend, ob ein Jugendlicher (unter 18 Jahren) ein Fahrzeug (Mofa, Leichtkraftrad) unter Drogeneinfluss gefahren hat oder "nur" im Besitz oder beim Konsum von Cannabis erwischt wurde.
Wichtig ist es auch zu wissen, dass solche Verfahren bei einer zukünftigen Führerscheinerteilung eine Rolle spielen. Es könnte also sein, dass ihr Kind, um überhaupt einen Führerschein zu erhalten, sich Drogenscreenings und/oder einer MPU unterziehen muss!

Eltern sollten in diesem Zusammenhang ihren Kindern folgendes an Herz legen:

  • 1. Unter keinen Umständen unter Einfluss von Cannabis am Straßenverkehr teilnehmen!
  • 2. "Sich nicht erwischen lassen", d.h. nicht leichtsinnig in der Öffentlichkeit den Joint kreisen zu lassen, möglichst nicht zu dealen [4] und nicht bekifft in die Schule!
  • 3. Gemeinsam sollten Sie lernen, wie man sich der Polizei gegenüber verhält und zwar unabhängig davon, ob man etwas zu verbergen hat oder nicht (Ausführlichere Informationen dazu finden Sie in den Hanfverband- F.A.Q. )

Weiter Informationen finden Sie in unserem Themenbereich unter "Cannabis und Führerschein" und "Verkehrsicherheit und Drogenkonsum"!

4 Schon die Weitergabe an Freunde kann bei Gericht negativ ausgelegt werden, denn dies fällt nicht mehr unter "Eigenverbrauch". (siehe dazu auch die einschlägigen Bestimmungen im BTMG)


Probleme mit der Schule

Grundsätzlich gilt das Prinzip der Punktnüchternheit, das bedeutet, dass Kiffen in der Schule nichts zu suchen hat, da die Anforderungen der Schule mit den Wirkungen des Cannabis nicht in Einklang zu bringen sind. Langweiliger Unterricht wird durch Kiffen vielleicht lustiger, aber nicht besser. Besser wird er durch aktive Teilnahme am Unterricht, bzw. aktives Eintreten für guten Unterricht gegenüber dem Lehrer und/oder in den Gremien der Schule. Das sollten Sie ihrem Kind auch vermitteln, wenn sie das Gefühl haben, ihr Kind konsumiert während der Schulzeit Cannabis.

Drogen und insbesondere Cannabis sind für die Schulen ein zweischneidiges Thema. Auf der einen Seite haben sie eine pädagogische und rechtsstaatliche Verantwortung, die sich klar gegen illegale Drogen, aber auch gegen Tabak und Alkohol richtet. Auf der anderen Seite schadet es dem Renommee einer Schule, wenn sie mit Drogen in Zusammenhang gebracht wird. In aller Regel wird sich die Schule im Rahmen der Prävention diesem Thema widmen, über die Erfahrungen der Jugendlichen und die Drogenrealität an der Schule wird aber ein Mantel des Schweigens gehüllt.
Wird man jedoch in der Schule oder auch auf Exkursionen oder Klassenfahrten mit Cannabis erwischt, bringt man Lehrer und Schule in einen besonderen Zugzwang mit möglicherweise so ernsthaften Konsequenzen wie dem Verweis von der Schule. Dies gilt auch, wenn die Schule sonst die Augen verschließt, denn: Konkreten Vorfällen muss die Schulleitung nachgehen, selbst wenn sie es im Einzelfall gar nicht will!

Auch dies ist ein Thema, über das man mit Jugendlichen reden kann und sollte, denn Probleme mit und in der Schule in Zusammenhang mit Cannabis und anderen Drogen können gravierende Folgen für die Entwicklung und Zukunft ihres Kindes haben.

Der Schutz ihres Kindes vor diesen Folgen sollte in jedem Fall vor einem möglichen Interesse an einer vermeintlich pädagogisch wirksamen Bestrafung überwiegen. Daher sollten Sie im Ernstfall ihrem Kind beistehen, auch um langfristig eine positive Bindung zu erreichen.

"Solange es uns und unseren Kindern gelingt, einander als prinzipiell gleichberechtigte Partner mit unterschiedlichem Wissen, Sorgen und Interessen zu begreifen, so lange sollte Cannabis sich ebenso wenig zum ernsthaften Problem entwickeln können wie das etwas missratene Schulzeugnis oder die beginnende Jugendliebe." [5]

5 Quensel, Stephan: Ein Elternratschlag. In: Was tun, wenn Cannabis zu Problem wird? Leitfaden für KonsumentInnen, Eltern, LehrerInnen und BeraterInnen in der Drogenhilfe. Hg: Kolte, Schmidt-Semisch, Stöver. Frankfurt 2006


Informationsquellen für betroffene Eltern

Zur weiteren Information seien Ihnen folgende Informationsquellen ans Herz gelegt:


Diese Informationen können Sie auch als PDF downloaden!

 

Kommentare

Sehr geehrter Autor dieses Artikels,
ich schreibe ja selten zu anderer Leuteschinder Meinung etwas,
aber in einem Leitfaden für Eltern denen zu raten ihrem Kind zu sagen "sich nicht erwischen zu lassen" gehts noch???

Des kann ich wohl nicht der Ernst sein?

Und wie kommen Sie auf die Idee Drogen zu verharmlosen?!?

Ich bin wirklich entsetzt!! Hilfe sieht anders aus!! Sie sollten sich erst mal mit Betroffenen und Angehörigen unterhalten bevor sie so einen sch.. schreiben!!!!!!!

AK

Sehr geehrte Anja K.,

ich glaube, dass Sie den Sinn des Leitfadens nicht verstanden haben.
[quote name="Anja K."]

Ich bin wirklich entsetzt!! Hilfe sieht anders aus!! Sie sollten sich erst mal mit Betroffenen und Angehörigen unterhalten bevor sie so einen sch.. schreiben!!!!!!!

[/quote]

Wie sollte Hilfe Ihrer Meinung nach aussehen? Drogen sind nicht die Ursache für Probleme, sondern ein Versuch, die Folgen der Ursache abzumildern.
Und genauso, wie man bei einem Splitter einer Wunde nicht ständig Antibiotika verabreicht, damit diese aufhört zu eitern, muss man die Ursache, d.h. den Splitter entfernen, damit das Ganze wieder abheilt.

Was sollte eine Konversation mit "Betroffenen" Ihrer Meinung nach helfen und den Leitfaden optimieren? Die größten Probleme entstehen durch Halb- und Unwissen, wodurch die Angehörigen den Konsumenten derartig unter Druck setzen, dass noch mehr Probleme entstehen. Und solche Leute werden dann als "Härtefälle" dargestellt.

[quote name="Anja K."]
aber in einem Leitfaden für Eltern denen zu raten ihrem Kind zu sagen "sich nicht erwischen zu lassen" gehts noch???

Des kann ich wohl nicht der Ernst sein?
[/quote]

Wie immer gilt: Wo kein Kläger da kein Richter. Man soll sich dann einfach unauffälliger verhalten, wenn der Joint kreist. Ich verstehe da Ihr Problem nicht.
Denn den Eltern sollte das Wohl ihres Nachwuchses am Herzen liegen. Dazu gehört auch, dass die Kinder sich nicht wegen einem halben Gramm Gras die Zukunft verbauen.

[quote name="Anja K."]
Und wie kommen Sie auf die Idee Drogen zu verharmlosen?!?
[/quote]

Hier werden keine Drogen verharmlost. Da sieht man mal wieder, wie "neutral" die Berichterstattung zum Thema Drogen ist. Entgegen Ihrem Eindruck umfasst dieser Leitfaden alles, was man zum Thema wissen sollte. Denn viele Eltern werden noch einige Horrorgeschichten und Halbwahrheiten im Hinterkopf haben, die damit ausgeräumt werden. Außerdem ist er relativ allgemein gehalten. Die Themen werden grob angeissen, welche durch weitere Weblinks vertieft werden können.
Ich werde betroffenen Eltern im Bekanntenkreis diesen Leitfaden weiter leiten, sodass sie objektive Lösungsansätze finden können.

mfg,

Tobias

[quote name="Anja K."]Sehr geehrter Autor dieses Artikels,
ich schreibe ja selten zu anderer Leuteschinder Meinung etwas,
aber in einem Leitfaden für Eltern denen zu raten ihrem Kind zu sagen "sich nicht erwischen zu lassen" gehts noch???

Des kann ich wohl nicht der Ernst sein?

Und wie kommen Sie auf die Idee Drogen zu verharmlosen?!?

Ich bin wirklich entsetzt!! Hilfe sieht anders aus!! Sie sollten sich erst mal mit Betroffenen und Angehörigen unterhalten bevor sie so einen sch.. schreiben!!!!!!!

AK[/quote]

SIE sollten sich wohl zuerst informieren, anstatt so eine sch.. zu schreiben ;)

wenn es um cannabis geht, glaubt man natürlich alles was in den medien steht und vergisst, dass man selbst ein hirn zum selber denken hat und die dinge vieleicht doch objektiver betrachten sollte.

ausserdem ist dies doch keine verharmlosung von hanf, sie sind die, die das ganze warscheinlich zu eng sieht. wieso haben sie überhaupt das gefühl, was sie glauben sei die wahrheit? :'D

(fals ihr kind kifft..):
wird es wegen ihnen wohl kaum aufhören. ich hoffe das ist ihnen bereits klar. sie sollten mit ihrem kind darüber sprechen. NORMAL und so gut es geht auch objektiv darüber sprechen. ihrem kind auch zuhören. es aber auch nicht jeden tag damit nerven.

wenn sie mit dieser einstellung, mit der sie den kommentar verfasst haben, auf ihr kind zugehen können sie nicht erwarten etwas zu erreichen. wieso sollte ihr kind auch nachgeben, wenn sie mit ihrer engstirnigen sichtweise auf es 'losgehen'?

sehr geehrter dhv, ich habe einen fehler gefunden :P ganz am ende dieser seite in dem fett markierten absatz ""Solange es uns und unseren Kindern gelingt, einander als prinzipiell gleichberechtigte Partner mit unterschiedlichem Wissen, Sorgen und Interessen zu begreifen, so lange sollte Cannabis sich ebenso wenig zum ernsthaften Problem entwickeln können wie das etwas missratene Schulzeugnis oder die beginnende Jungendliebe."5 hier am ende steht jungendliebe ;)

[quote name="Daniel T."]...ich habe einen fehler gefunden :P ganz am ende dieser seite in dem fett markierten absatz ""Solange es uns und unseren Kindern gelingt, einander als prinzipiell gleichberechtigte Partner mit unterschiedlichem Wissen, Sorgen und Interessen zu begreifen, so lange sollte Cannabis sich ebenso wenig zum ernsthaften Problem entwickeln können wie das etwas missratene Schulzeugnis oder die beginnende Jungendliebe."5 hier am ende steht jungendliebe ;)[/quote]
Danke, ist korrigiert.

Wissen Sie eigentlich, welche Verantwortung Sie mit Ihren Beiträgen tragen?
Ich bin KEINENFALLS GEGNER von Cannabis! Aber ich würde mir wünschen, dass diese DROGE nur(ganz legal)zu medizinischen Zwecken eingesetzt wird!!!
Auch bin ich dafür, dass Alkohol und Nikotin auf dem Index stehen sollten (obwohl ich selbst rauche und hin und wieder mal ein Bier trinke!)

Ich habe einen 18 Jahre alten Sohn, der für Ihre Organisation kämpft.
Er kifft seit zwei Jahren.
Ergebnis: Psychosen!
Ich bin immer mit meinem Sohn offen umgegangen. NICHT abweisend und objektiv, was Cannabis und seinen Konsum angeht.

Fakt ist für mich: GELEGENTLICHES
Rauchen ist o.k., aber der regelmäßige Konsum bei JUGENDLICHEN, die über die "ich teste mal aus" Phase raus sind, die schon vor dem Konsum depressiv waren und mit dieser Welt nicht klarkommen, ist eine Gefahr!!
Wo steht das auf Ihren Seiten?? Warum wird nicht auf die Gefahren DEUTLICH hingewiesen??
Die "offiziellen", evtl. ETWAS kritischen Links auf Ihrer Seite helfen da wenig (die müssen ja wohl eingestreut werden...- O-Ton meines Sohnes.)
Den Interessenten Ihrer Organisation geht es um IHRE Meinung.
Mein Sohn hat sich von der Polizei "erwischen" lassen, ist aus seiner WG und von seiner Schule (Gymnasium) geflogen (nicht wegen des Aufgriffes sondern wegen des Kiffes), hat sämtliche soziale Kontakte (Freunde, Sport u. Familie) abgebrochen (trotz toleranter, gesprächsbereiter Eltern!!)und umgibt sich nur noch mit "Gleichgesinnten".

Warum gibt es bei Ihnen keine Rubrik: Jugendliche! Vorsicht! Das wofür wir kämpfen steht für Menschen dir stark und gefestigt sind!!
Verharmlosen Sie nicht weiter diese DROGE!!!
Und ja, Drogen sind nicht der Grund für Probleme. Aber Probleme mit Drogen lösen zu wollen ist der falsche Weg!!!
Und WARUM verheimlichen Sie Kritik?? Es ist schwer eine Meinung auf Ihrer Seite öffentlich zu machen!

Hello,
ein Tipp mit dem vielleicht einige Eltern sich (und ihren Kindern) einigen Stress ersparen können: erstmal informieren/beraten (lassen). Check:

https://www.elternberatung-sucht.de

@The Real:
auf die mögliche Auslösung von latent vorhandenen Psychosen weisen wir hier hin:
Cannabis und Psychose
[url] http://hanfverband.de/index.php/themen/cannabisfakten/974-cannabis-wirku...
Vielleicht meinen Sie das ja mit "Die "offiziellen", evtl. ETWAS kritischen Links", weil das ein Text der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) ist, nicht vom DHV. Wir haben diesen Text übernommen, weil wir ihn für sehr objektiv und treffend halten, so dass wir hier das Rad nicht neu erfinden mussten.
Wir verharmlosen Cannabis nicht, sondern bemühen uns nur um eine objektivere Sichtweise.
Und wir kämpfen für eine Legalisierung von Cannabis, weil das Verbot mehr schadet als Nutzen bringt; offensichtlich ist das auch bei Ihrem Sohn der Fall.
Der Verkauf von Cannabis soll dabei auf Erwachsene beschränkt sein.
Warum Sie auch Alkohol und Tabak verbieten wollen, obwohl Sie selbst Konsument sind, erschließt sich mir nicht. Wollen Sie auch Ihren Job und Ihre Wohnung verlieren?
Selbstverständlich ist es der falsche Weg, Probleme mit Drogen lösen zu wollen. Deshalb sind wir auch nicht nur für die Legalisierung von Cannabis, sondern auch für eine andere Art Drogenprävention in der Schule, bei der es nicht um wirkungslose Verteufelung geht, sondern um die Vermittlung von Drogenmündigkeit und Risikokompetenz, bei der es genau um solche Fragen gehen muss.
Ich nehme Ihren Beitrag aber mal zum Anlass, einen Video- und Textbeitrag auf meine ToDo-Liste zu schreiben (die zugegebenermaßen sehr lang ist), in dem wir nochmal explizit auf die Risiken des Cannabiskonsums hinweisen, wie sie auch im oben verlinkten Text dargestellt werden.

Leider muss ich euch schon wieder ruegen, ihr hinkt viel zu sehr hinterher, weiss nicht wieso, aber irgendwie seid ihr zu traege:

"Eine reale Gefahr der Schädigung durch Cannabis besteht bei sehr jungen Konsumenten (13/14jährige). Mit sinkendem Einstiegsalter erhöht sich das Risiko, dass die persönliche Entwicklung behindert und die Hirnentwicklung negativ beeinflusst wird, dies wird durch starke bzw. regelmäßige Konsummuster verstärkt."

Das ist per se nicht moeglich, denn wir Menschen besitzen von Geburt an ein Endocannabinoid-System, welches sehr viele funktionen im Koerper inne hat, mwer zuwenig davon hat wird krank, ein zuviel gibt es nicht, denn wenn die Rezeptoren abgesaettigt sind, sind sie zu.

Macht euch doch mal besser kundig, hiermit z.B. ist kurz und buendig:
http://www.youtube.com/watch?v=cN18wNxOrYg&feature=share

[quote name="Juergen"]Leider muss ich euch schon wieder ruegen, ihr hinkt viel zu sehr hinterher, weiss nicht wieso, aber irgendwie seid ihr zu traege:

"Eine reale Gefahr der Schädigung durch Cannabis besteht bei sehr jungen Konsumenten (13/14jährige). Mit sinkendem Einstiegsalter erhöht sich das Risiko, dass die persönliche Entwicklung behindert und die Hirnentwicklung negativ beeinflusst wird, dies wird durch starke bzw. regelmäßige Konsummuster verstärkt."

Das ist per se nicht moeglich, denn wir Menschen besitzen von Geburt an ein Endocannabinoid-System, welches sehr viele funktionen im Koerper inne hat, mwer zuwenig davon hat wird krank, ein zuviel gibt es nicht, denn wenn die Rezeptoren abgesaettigt sind, sind sie zu.
http://www.youtube.com/watch?v=cN18wNxOrYg&feature=share[/quote]
Nach dieser Theorie dürfte von außen zugeführtes Cannabis überhaupt keine Wirkungen und Nebenwirkungen haben, das finde ich wenig überzeugend.

Seit doch froh das nicht saufen :) Was ist wohl schlimmer ??????? 5 Millionen kiffer oder 5 Millionen Alkoholiker mehr :) Ihr Spinner.Meine erste Tütte habe ich mit meiner Mutter genossen.Dank,es hat mir mit meiner Asperger und ADHS Störung geholfen.Der Nachteil :( ich werde seit 25 Jahren oder so von der Polizei gejagt :) Weil ich kiffer bin.Und natürlich der Zusätzlichen Psychischen Erkrankungen durch Angst,Verfolgung,Kontrollen,Einsperren.Ach so ,deswegen macht man in Deutschland Menschenleben kaputt.Jetzt na klar,habe gekifft.Habe aber auch gute Ausbildung und Studium.Und ich habe mich schon gewundert warum die Leute 80 Klm weiter in Holland über mich lachen.Danke du in Drogen Politik so Ängstliches Deutschland.Das ich mit Alkohol umgehen kann taut Ihr mir zu.Oh oh großer Fehler beim denken für Andere.Angst sind nur böse Träume,Dinge die man sich vorstellt die eh nicht passieren :) Bist du sicher Deutschland.Vielleicht noch mal 10 Jahre drüber nach denken.Wieso seht Ihr nicht was los ist im Land.Drogen krieg ?? Ich glaube so wie etwa 70 Prozent aller Krieger dieser Welt Drogen Kriege sind.Was wohl passiert wenn alle Länder alles an Drogen Legalisieren.Bleiben nicht viele Kriege über :) oder :) Deutschland wach auf :) mach die Augen auf.Weg sehen,mit wissen ist in Deutschland Strafbar :) so wie fast alles.Das zum Thema Gesetze schaffen Freiheit :) Ihr seit so witzig :)

[quote name="Juergen"]Leider muss ich euch schon wieder ruegen, ihr hinkt viel zu sehr hinterher, weiss nicht wieso, aber irgendwie seid ihr zu traege:

"Eine reale Gefahr der Schädigung durch Cannabis besteht bei sehr jungen Konsumenten (13/14jährige). Mit sinkendem Einstiegsalter erhöht sich das Risiko, dass die persönliche Entwicklung behindert und die Hirnentwicklung negativ beeinflusst wird, dies wird durch starke bzw. regelmäßige Konsummuster verstärkt."

Das ist per se nicht moeglich, denn wir Menschen besitzen von Geburt an ein Endocannabinoid-System, welches sehr viele funktionen im Koerper inne hat, mwer zuwenig davon hat wird krank, ein zuviel gibt es nicht, denn wenn die Rezeptoren abgesaettigt sind, sind sie zu.

Macht euch doch mal besser kundig, hiermit z.B. ist kurz und buendig:
http://www.youtube.com/watch?v=cN18wNxOrYg&feature=share[/quote]
Ja da hast Du recht mit.Ich weiß es auch schon ein paar Jahre,und gebe es auch so an andere weiter.Für mich kommt die Warnung leider zu spät.
Aber lieber zu den Kindern gehen ohne Angst.Sich zu Ihnen setzen.
An ihrem Leben teilhaben !! Dadurch ensteht Vertrauen.Und auf keinen Fall verscheuchen !! Dann erfährt man oder Mutter vielleicht nichts mehr von Ihnen !!

Zu manchen Kommentaren kann ich nur den Kopfschütteln Ohne Worte!!!

Mein sohn hat mit 14 angefangen zu rauchen und kiffen. Er konsumierte sehr rasch auch andere drogen. Er war sehr agressiv und hatte sich von mir sehr entfernt. Mit zwingen aufzuhören, erreicht man nichts. Ich habe gelernt für meinen sohn immer da sein und meine liebe zeigen. Sehr viel mit ihm geredet, aber nie ihn verurteilt, dass er drogen konsumiertt. Ich habe ihn klar gemacht, das ich ihn finanziell nicht helfe und er dürfte nie bei uns zu hause rauchen.
Es ging mit ihm trotzdem berg ab. Er hatte mist gebaut, andauernd gelogen, nächte lang nicht nach hause gekommen usw usw.
Ich habe sehr schnell eine neue wohnung gesucht und mit ihm umgezogen.
Wetiterhin ihn nie verurteilt das ich alles nur wegen ihm mache. Heute ist er 19 und ich bin so glücklich mit ihm. Er hat von sich selber aufgehört drogen zu konsumieren.
Ich glaube man darf nicht die hoffnung aufgeben. Für meinen sohn war ich immer da, auch wenn er mich sehr verletzt hat und ich war totall verzweifelt.

Ich, weiblich 28, kiffe seit ich 16 war.
Mittlerweile täglich - allerdings NACH getaner Arbeit.
Ich bin selbstständig und habe keine Zeit für Urlaub. Dafür schalte ich am Abend mit einem Joint ab.
Ich habe viele Freunde, unternehme viel und könnte auch auf den Konsum von Cannabis verzichten.
Aber warum sollte ich etwas nicht nutzen, wenn es mir zur Verfügung steht und ich es für mich nutzen kann.
Genau so, wie ich Transportmittel nutze, um mir das Leben zu verschönern.
Ich habe auch andere Substanzen probiert, mich allerdings jedesmal ausführlich Informiert.
Jedes Erlebnis hat mir geholfen meine Umwelt anders wahr zu nehmen.

Außenstehende würden mich als Süchtig bezeichnen, doch ich brauche es nicht um Situationen zu bewältigen, sondern nutze es, um meine Wahrnehmung zu erweitern.
Das macht den Unterschied.

Meine Freunde, die selbst auch kiffen, sind allesamt sehr intelligente und erfolgreiche Menschen.

Ich bin erschüttert, was für ein Mist teilweise über Cannabis, MDMA, etc. in den Medien propagiert wird!

Bewusst und in sicherer Umgang konsumiert, können diese Substanzen den Blick auf die Welt erweitern.

Selbstverständlich ist es nicht Ratsam Dinge zu missbrauchen, um Problemen aus dem Weg zu gehen.
Zu "Dingen" zählen auch Lebensmittel, Spiele, Arbeit,...

In unserer Gesellschaft ist Kiffen mittlerweile normal!

Nicht nur Zuhause, nein, auch im Park und auf der Straße.
Und Kiffer sind nicht zwangsläufig arbeitslose Punks! Es gibt Anwälte, Studenten, Ärzte, ja auch Eltern. Doch sie alle konsumieren bewusst und ohne andere in ernsthafte Gefahr zu bringen.

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