Protestmailer 13 - Inhalt und Feedback

Homegrower entkriminalisieren - Schwarzmarkt schwächen


Fordert die Justizministerin auf, den Anbau von Cannabis zum Eigenkonsum zu entkriminalisieren - wer seine Gesundheit schützt und sich dem illegalen Markt verweigert, darf nicht bestraft werden.

Wir danken den 1326 Teilnehmern für ihren Einsatz ! Diese Aktion ist beendet, aktuell laufende Aktionen finden sie hier. Das Feedback auf diese Aktion findest du am Ende der Seite.

Worum ging es?

Bild der Protestaktion 'Homegrower entkriminalisieren - Schwarzmarkt schwächen' Seit geraumer Zeit geraten "Homegrower" immer häufiger in das Visier der Polizei. Die großflächig angelegte Razzia bei mehr als 200 Beschuldigten Ende Januar 2008 ist nur der bisherige Höhepunkt der stetig steigenden Repression gegenüber Menschen, die Hanfpflanzen für den eigenen Konsum anbauen. Dabei sollte der Staat - gerade wenn er bei seiner Prohibitionspolitik bleibt - diese Grower schützen.

Eigenanbauer umgehen mit ihrem selbst produzierten Gras die hohen gesundheitlichen Risiken von gestrecktem Marihuana.
Außerdem entziehen sie, da sie kein Cannabis beim "Dealer" kaufen, dem Schwarzmarkt und vor allem den laut Politik und Polizei eigentlich verfolgten und "bösen" Großplantagenbesitzern und illegalen Verkaufsringen das Geld.

Beim bloßen Besitz von Cannabis für den Eigenkonsum existiert dank des Bundesverfassungsgerichts ( BVerfG) längst eine so genannte " Geringe Menge", die nicht weiter straffrechtlich verfolgt wird. Doch die gängige Praxis der "geringen Menge" greift beim Eigenanbau nicht - schon wenige Blüten übersteigen diese Grenze.
Wer Cannabis für den Eigenbedarf anbaut, will sich mit einer Ernte autark machen. Er will weder nach wenigen Wochen wieder beim Dealer Gras kaufen noch ständig Anbau betreiben müssen. Eine Ernte soll den Bedarf möglichst lange decken - und der liegt, selbst bei gelegentlichem Konsum, in der Regel über der geringen Menge und wird somit in Deutschland hart bestraft.

Doch genau dies ist falsch! Denn wer Konsumenten schützen und gegen die großen Hintermänner des illegalen Marktes vorgehen will, muss den Anbau einiger Cannabispflanzen zum Eigenkonsum entkriminalisieren.

Eigenanbau schützt die Gesundheit. Nur wer selbst anbaut, kann in einem illegalen Markt die Qualität der Pflanze kontrollieren. Zum einen gegen gefährliche Streckmittel - die, wie das bleivergiftete Gras im Umkreis von Leipzig zeigte, immer häufiger vorkommen. Zum anderen auch gegen die schwankende Potenz des Marihuanas. Eigenanbauer wissen genau, was und wie viel in ihrem Gras drin ist, und können so ihren Konsum steuern. Nur wer weiß, was er konsumiert, kann auch vernünftig handeln.

Mit der Verfolgung des Anbaus von Cannabis für den Eigenkonsum werden diese unabhängigen Konsumenten wieder unnötigen gesundheitlichen Risiken ausgeliefert. Die wenigsten werden aufhören zu kiffen. Die meisten sind stattdessen gezwungen, ihr Gras wieder auf dem illegalen Markt zu kaufen. Dass Polizei-Aktionen wie die Ende Januar unabhängig ihres eigentlichen Ziels besonders Kleingrower treffen, beweist deren Ergebnis: Unter den 235 durchsuchten Wohn- und Geschäftsräumen waren nur zwei "Profiplantagen" und neun "Großplantagen" (100 bis 1.000 Pflanzen) - 66 Durchsuchungen betrafen Kleinanbauer und bei 158 verblieb der Polizeieinsatz gänzlich ohne Ergebnis.
Bei fast 95 Prozent der Durchsuchungsopfer handelte es sich also um kleine oder keine Fische.

Unterstützt den Kampf des DHV für die Entkriminalisierung des Eigenanbaus! Fordert mit einer Protestmail an die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries den Anbau von Cannabis zum Eigenverbrauch nicht mehr zu bestrafen!

Unser Vorschlag für die Protestmail

Sehr geehrte Frau Ministerin Zypries,

in Deutschland geraten immer mehr Menschen ins Visier der Polizei, die einige Hanfpflanzen für den eigenen Bedarf anbauen. Diese müssen mit hohen Strafen rechnen. Die übliche Praxis der so genannten "geringen Menge" zum Eigenverbrauch, bei der von einer Strafverfolgung abgesehen wird, hilft ihnen nicht, da schon wenige Blüten diese Grenze überschreiten.
Doch der Anbau einiger Pflanzen zum Eigenkonsum hat viele positive Auswirkungen - gerade in einem Staat, der den Besitz und Handel mit Cannabis verbietet. Wer selbst einige wenige Pflanzen anbaut, entzieht dem illegalen Markt Geld, da er nicht mehr auf ihn angewiesen ist, und er kann die Qualität seines Produktes kontrollieren und so gesundheitliche Risiken minimieren.

Ich wende mich heute an Sie, um Sie für diese Problematik zu sensibilisieren und Ihnen den Vorschlag der Entkriminalisierung des Anbaus einiger Hanfpflanzen zum Eigenkonsum näher zu bringen!

Ich will Sie hier nicht von der Legalisierung überzeugen - ich will, dass Personen, die ihre Gesundheit schützen und dem illegalen Markt Umsatz entziehen wollen, nicht länger besonders hart bestraft werden. Und das werden sie, da jemand, der Cannabis anbaut, sich mit einer Ernte für längere Zeit autark machen will - und somit schnell die üblichen Grenzen "normaler Wochenrationen", die ein Gericht so kennt, überschreitet.

Dabei sollten Sie es doch sogar gut finden, wenn jemand nicht mehr beim Dealer einkauft, sondern sich selbst versorgt. Denn er schützt seine Gesundheit. In letzter Zeit tauchte immer mehr gestrecktes und vergiftetes Gras auf. Der Fall von bleivergiftetem Gras im Umkreis von Leipzig ist nur die Spitze des Eisberges. Schon seit längerer Zeit nimmt das mit Streckmitteln und so auch mit Gift verseuchte Gras auf dem Schwarzmarkt zu. Wenn sich Konsumenten nicht durch Qualitätskontrollen schützen können, sollten sie es wenigstens durch Eigenverantwortung tun dürfen.

Des Weiteren entzieht der Anbau zum Eigenkonsum dem illegalen Großmarkt Geld. Wer selbst anbaut, ist nicht auf den Dealer und dessen Großproduktionen angewiesen. Er produziert für sich und finanziert so nicht länger illegale Strukturen durch seinen Konsum. Gerade wenn Cannabiskonsumenten nicht mehr die Endkonsumenten des internationalen Drogengeschäftes sind, wird diesem am meisten geschadet. Wer die Hintermänner bekämpfen will, muss ihnen deren Geschäftsgrundlage entziehen - und dies geschieht am effektivsten durch das Fernbleiben ihrer Kundschaft.

Die aktuellen polizeilichen Maßnahmen betreiben genau das Gegenteil. Sie sind gegen die "kleinen Fische" gerichtet und treiben diese somit in die Hände der Großen. Offiziell will die Politik die Endkonsumenten schützen, doch die Realität ist eine andere: Unter den 235 Wohnungs- und Geschäftsdurchsuchungen am 28.01.2008 waren nur zwei Profiplantagen und neun Großplantagen (100 bis 1.000 Pflanzen). Der Großteil der Beschuldigten (knapp 95 Prozent) waren "kleine Fische" bzw. Personen, die vielleicht irgendwann einmal etwas in einem Growshop bezogen haben. Um genau zu sein, die Polizei entdeckte 66 Kleinstplantagen (weniger als 100 Pflanzen) und der Rest, 158 Fälle von 235, blieb ohne Ergebnis - wie auf der Seite der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalens nachzulesen ist.

Der derzeitige Umgang mit sogenannten Homegrowern hilft den "großen Fischen" und schadet Personen, die ihre Gesundheit schützen wollen, keine Dritten gefährden und dem illegalen Markt Geld entziehen. Ich fordere Sie daher auf, sich für die Entkriminalisierung des Anbaus einiger Hanfpflanzen zum Eigenkonsum einzusetzen. Dass dies auch in Europa möglich ist, zeigt Belgien, das diesen Weg längst beschritten hat.

Bis zu einer Stellungnahme Ihrerseits verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen

 


Ein Ziel des DHV- Protestmailers ist es, Reaktionen der von Ihnen angeschriebenen Personen und Behörden zu erhalten. Das erhaltene Feedback dokumentieren wir auf dieser Seite. Auch Reaktionen von Teilnehmern auf die Antworten der Behörden werden dokumentiert.
Oft wird angesichts des eingegangenen Feedbacks der angebotene Protesttext von uns so angepasst, dass die Behörden nicht einfach Standartantworten verschicken können. Nebenbei bleibt die Protestaktion so stets aktuell und die Teilnahme lohnt sich bis zum Schluss!

Es gibt 15 Antworten auf diesen Protestmailer.


Alternativer Mailentwurf

Antwort Nr.1 vom 21.02.2008

Absender:
Eigener Protestbrief
Text der Antwort:
Sehr geehrte Frau Ministerin Zypries,

anlässlich der Verschleppung einer Cannabislegalisierung durch immer neue Studien und die jüngsten Vorfälle um einen sog. Growshop in Aachen möchte ich mich als Wähler, Steuerzahler und Teil der öffentlichen Meinung an Sie wenden, um ein paar Argumente wenigstens zugunsten einer Duldung des Anbaus in kleinen Mengen für den Eigenbedarf anzubringen.

Dass bei einem Vertrieb für Indoor-Wachstumsanlagen (welche zum Anbau von Cannabis, aber auch Chilis ebenso genutzt werden können wie zur Lichttherapie bei Depression) beschlagnahmte Kundenadressen zu Durchsuchungen - d.h. einer massiven Verletzung der Privatsphäre der Beschuldigten - führen können, halte ich für rechtsstaatlich äußerst problematisch. Nicht überraschend wurde in weit mehr als der Hälfte der Fälle auch nichts gefunden, ob bei den anderen Fällen die Verhältnismäßigkeit der Mittel gewahrt wurde, werden die Gerichte zu entscheiden haben.
Neben dem hier angerichteten volkswirtschaftlichen Schäden (Kosten für die umsonst durchgeführten Durchsuchungen, die Ruinierung von beruflichen Karrieren durch Vorstrafen für ein Vergehen ohne Fremdschaden bei Kleinplantagen etc.) und immateriellen Schäden durch Vertrauensverlust in den Staat passiert durch ein solches Vorgehen aber noch etwas anderes:

Tausende von Cannabis-Konsumenten, die bis jetzt in kleinem Rahmen selber anbauen, werden wahrscheinlich nicht ihren Konsum einschränken, sondern sich stattdessen das "Gras" oder Haschisch auf dem Schwarzmarkt besorgen.
Ich gehe nicht davon aus, dass angesichts der Geschichte der Prohibition vom Alkohol in den USA bis zu den Zigarettenschmugglern im heutigen Berlin noch ein Politiker ernsthaft meint, diesen durch polizeiliche Massnahmen in den Griff bekommen zu können. So wird die organisierte Kriminalität gestärkt, die für Import und Vertrieb zuständig ist und über die Vertriebskette oft noch andere Drogen vertreibt. Da der Schwarzmarkt über
verschlungene Kanäle funktioniert und dem Produzenten und Großhändler die Endverbraucher völlig egal sind, es keine Beschwerdewege, Chargennummern oder Qualitätskontrollen gibt etc., gibt es massive Anreize, Cannabisprodukte mit anderen Mitteln zu strecken. Im besten Fall sind diese harmlos, wie die jüngsten Vorfälle aus Leipzig von mit Blei vergiftetem "Gras" zeigen, kann aber auch hier eher von einer massiven Gesundheitsgefährdung der Konsumenten ausgegangen werden. Obwohl Cannabis nicht neurotoxisch ist (im Gegensatz z.B. zu Alkohol), sondern "lediglich" die Atemwege schädigt, entsteht hier beim Konsumenten abgesehen vom menschlichen Leid wieder Schaden, den letztlich die Solidargemeinschaft tragen muss.

Politik sollte jenseits aller Ideologie auch dem Wohl der Bürger dienen. Die Ablehnung jeglicher illegaler Drogen ist schlichtweg Ideologie. Demgegenüber zeigt sich Pragmatisus da, wo die Politik dem Bürger ausgesetzt ist: Bei der Heroinabgabe an Schwerstabhängige hat sich z.B. auf den wirklich betroffenen Ebenen, nämlich den Kommunen, parteiübergreifend ein Konsens der Befürworter gebildet. In den Niederlanden, wo Cannabis zwar
vertrieben, nicht aber angebaut werden darf, drängen die Kommunen aus den oben geschilderten Gründen auf eine Freigabe.

Ich bin zu alt, um noch auf eine Legalisierung von Cannabis in Deutschland zu hoffen. Dennoch würde ich mir in meinen oben geschilderten Rollen wünschen, dass im Interesse der Konsumenten, aber auch der meisten anderen Bürger wenigstens beim Eigenanbau von wenigen Cannabispflanzen nicht der gesamte Repressionsapparat des Staates ausgepackt wird. Es lohnt sich nicht, weder menschlich, noch finanziell.

Bis zu einer Stellungnahme Ihrerseits verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
XXX

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Stellungnahme zur Aktion

Antwort Nr.2 vom 21.02.2008

Upload von:
schuenke.andre(et)gmx.de
Text der Antwort:
Also, ich muss sagen die Aktion für die Entkriminalisierung für Homegrower ist der erste richtige Schritt nach vorne, denn jeder Kiffer will seine Ruhe vor Dealern haben und ist es satt alle Woche anzurufen und zu fragen wie es aussieht. Das geht mir nach ´ner Zeit auf die Nerven, genau so wie der Person die das ganze arrangiert.
Ich habe keine lust mehr Leuten das Geld nur noch so in die Taschen zu schieben, denen es nicht mal 1 Prozent gebührt, dass diese es bekommen.

Dealer sind in den meisten Fällen nur Abzocker, die es nicht interessiert wie es mir nach dem Konsum geht. Und ist es nicht auch eigentlich verkehrt, dass man Kiffer über einen Kamm schert? Die Wertschätzung eines jeden Einzelnen, sollten die Werte sein die uns vermittelt werden, sollten von unserer Politik, aber es ist leider nicht so. Leute werden als Versager oder Taugenichts abgestemmpelt, wenn sie ´nen Joint rauchen, dabei kann dieser Konsument genau so im sozialen Leben stehen wie ein Nichtkiffer oder Alkoholkonsument.

Ich mag es persönlich nicht gerne, dass man mich als Versager deklariert, bloß weil ich gerne Cannabis konsumiere. Denn wenn man es mit Freude macht und in einem Rahmen, der akzeptabel für die Umgebung ist, sollte
doch nichts dazwischen stehen. Aber dem ist leider nicht so.

Wie in unserem Grundgesetz schon drin steht, ist die würde des Einzelnen unantastbar, aber dieses Gesetz wird gebrochen, in dem man alle als kriminell ansieht, bloß weil sie eine Pflanze konsumieren, die es schon seit Jahrtausenden gibt und die keinem Menschen etwas Schlechtes tut. Sie hat sogar noch Werte die für sie sprechen. Unsere Poltitik sollte sich in diesem Gebiet um 180 Grad drehen und aufwachen und es endlich akzeptieren, dass wir auch Menschen sind, wie jeder Andere und Niemanden etwas Schlimmes wollen.

Ich persönlich will nur meine Ruhe, meine 10 Pflanzen daheim stehen haben und das Leben genießen. Und was ist schon Verkehrt daran? So lange man Niemanden schaden zufügt dabei und das tut man definitiv nicht, ist doch alles in Ordnung denke ich mir.
Wir gehen nicht auf die Straße und schlagen Leute zusammen oder rauben alten Leuten die Taschen aus. Nein, wir sind im Verborgenen und wollen nur relaxen. Naja ich hoffe, dass sich in diesem Land noch etwas
ändert, denn so wie es jetzt ist, kann es auch nicht weitergehen, denn Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt und Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Joa das wars von meiner Wenigkeit, denn im großen und ganzen habe ich ja nichts zu sagen, das Denken und Reden übernehmen Leute die meist keine Ahnung und praktische Erfahrung diesbezüglich haben, aber trotzdem das Recht haben, mir zu sagen was ich zu tun und zu lassen habe. Aber da muss ich leider sagen, dass das bei mir nicht ganz zieht wie die es wollen. :)

Ich hoffe meine kleine Stellungsnahme zum großen Kuchen wird etwas bewirken.
Bis dann - keep chillen!

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Bitte um Kenntnisnahme

Antwort Nr.3 vom 22.02.2008

Upload von:
alex_h_2007(et)gmx.de
Text der Antwort:
Sehr geehrte Frau Ministerin Zypries,

Sie haben bestimmt die groß angelegte Aktion gegen "Homegrower" Ende Januar mitbekommen! Deswegen rede ich hier mal Klartext!

Entschuldigen Sie den Ausdruck! Es ist eine Frechheit wozu mein Steuergeld verschwendet wird, und ich bin mit Sicherheit nicht alleine der so denkt!

Und wozu das alles...? Um sich mit dem miserablen Ergebnis zu blamieren? Oder den erhofften Schlag gegen den großen Drogenring zu erzielen? Da muß die deutsche Polizei noch einiges lernen!

Es ist einfach lächerlich Leute "hoch zu nehmen" die einen Growshop besuchen und sich gewisse Utensilien kaufen! Und es auch noch als Begründung für Hausdurchsuchungen nehmen!
Kein organisierter Verbrecher würde auf so eine dumme Idee kommen! Oder in so einem Shop arbeiten!

Je mehr Sie oder die Polizei dagegen vorgehen, desto stärker wächst der Schwarzmarkt, und desto mehr Geld geht dem Staat flöten, wenn sie verstehen! Und ich meine nicht ein paar Euro. Sie wissen genau, es geht hier um Milliardenbeträge!

Mit diesem Problem muß man Mitarbeiten, das heißt, den Schwarzmarkt schwächen wo es nur geht!

Eins noch zum schluss... Je mehr Sie verbieten und je härter Sie dagegen vorgehen, desto interessanter wird es für die Leute und vor allem für die Jugendlichen! Ich bin eh dafür das man Cannabis erst mit 21 ausprobieren dürfte, nicht vorher!

Bitte unternehmen Sie was zur Legalisierung zum "Homegrow", natürlich mit gewissen Einschränkungen!
Ich hätte auch einige Anregungen zu diesem Thema!

Mit freundlichsten Grüßen

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Thema "hochpotentes" Marihuana

Antwort Nr.4 vom 05.03.2008

Text der Antwort:
Hi Leute,

oftmals wird auch aus vielen Reihen in der Politik und seitens intoleranter Cannabisgegner das sogenannte "hochpotente" ("hochgezüchtete") Cannabis als Argument angeführt für ein Nichtzulassen einer Cannabislegalisierung und dass dies eben aufgrund des 20 Prozent THC-haltigen Marihuanas in verstärktem Maße eine Utopie darstellt.

Ich denke logisch und stelle fest, dass man durch eine Legalisierung/Liberalisierung:

a) geringe Mengen Cannabis verkaufen könnte mit vermindertem THC Gehalt.
b) mit dem Verkauf von "Vaporizern" ein verantwortungsvollen Umgang schafft bezüglich Konsum und die Gesundheitsrisiken um ein beträchtliches Niveau senkt.
c) Die Konsumenten sicher sein können, sauberes Cannabis zu erhalten und in einem Umfeld "chillen", welches nicht mit all den Schattenseiten der Kriminalität in Verbindung steht, denn dies ist der Hauptfaktor für Psychosen und Ähnliches und nicht das Cannabis ansich. Wenn ein Kiffer in einem Coffeeshop seiner Leidenschaft frönt ist dies außerdem ein wichtiger Punkt, bei dem ich sage: Hier kommt Ottonormalverbraucher schneller zur Vernunft und sagt sich: "so jetz konsumier ich weniger".

Warum? Weil man in der Runde sein Verhalten reflektiert und immmer neue Freunde kennenlernt. Ein Feedback bekommt im Gegensatz zu "illegaler Kifferei in der Ecke der eigenen 4 Wände oder auf dem Felde an der Donau..."

Weil kiffen tun die, dies wollen so oder so... ob legal oder illegal...

Greentings
Stef

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Kiffer müssen sich nicht "selbst verwirklichen" wie es im Volksmund heißt

Antwort Nr.5 vom 21.03.2008

Absender:
Freddy
Text der Antwort:
...Weil Kiffer sind nicht abgehoben, sondern chillen gern und fliegen,
wenn manch anderer meint "ich ras jetz durch die Stadt" tu ich liegen,
is das kriminell? Ich frag mich, "Politik", was muss Euch an uns liegen?
Kiffer sind nicht die, die ihr denkt, sondern eigentlich euer Freund, aber ein schöner Bauernhof verlangt freie Ziegen, die Toleranz gegenüber ihrem Genussmittel verdienen...

...Kiffer sind gemütlich und solidar,
vernünftige Leute, die Cannabis mögen sind naturverbunden und geistig rar,
das Schöne kommt bei ihnen zu Gute in einer moralisch richtigen Art,
die Erziehung ohne Cannabis ist wichtig und sollte man edel regeln in einem demokratisch toleranten Staat.

Kinder übertreibts nicht! BRD: mach das BtmG realitätsnah und Gras legal,
ab 18 Jahren in die CoffeeShops, Kids fernhalten durch Aufklärung hier und da,
Toleranz gegenüber Cannabis stellt Kiffer nicht zwischen Holland und Schwarzmarkt in die Wahl,
und es sinkt der Kiffer Tat für unsere Richter die hohe Krimininalitätszahl.

Legalize Cannabis, keep nature alive in life!

Hanfige Grüße
Freddy

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Psychische Störungen

Antwort Nr.6 vom 01.05.2008

Absender:
Dirk
Text der Antwort:
Psychische Störungen und Ähnliches bekommt man nicht von Cannabis und anderen Drogen, sondern auf Grund von sozialer Ausgrenzung, Vorurteilen und Intoleranz!

Mit freundlichen Grüßen
Dirk

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Verkauf von Vaporizern

Antwort Nr.7 vom 07.05.2008

Absender:
Stefan
Text der Antwort:
Hi,

Mein Top-Tipp ist der Gedanke an einen breiteren, öffentlicheren und kommerzielleren Verkauf von Vaporizern in Supermärkten und Läden. Dadurch die Aufmerksamkeit für einen vernünfitgen Umgang mit Cannabis zu gewinnen und die Realität ernsthaft zu betrachten statt zu leugnen.

Ich denke, man sollte auch Bücher und Hefte über einen kontrollierten Umgang mit Marihuana fördern und somit dem Klischee der Unmöglichkeit eines kontrollierten Konsums von Tüten & Co. zu entgegnen. Diese vorgefasste Meinung und in tieferem Sinne beleidigende Äußerung gegenüber Konsumenten von Gras ist mit ein Grund für die offen direkte, aber destruktive, intolerante und ignorante Ausgrenzung der kiffenden Nation. Diese sehen die Welt, so wie manchmal "man den Mond am Abendhimmel" dadurch in Schatten- und Lichtspielen. Sozusagen der Widerspruch, dass "mit mir 4 Mio. Menschen kiffen und 20 Mio. es tolerieren und legalisieren wollen", aber der Traum der Politik ein heftigen Staatsapparat daran hängt und mit repressiven Maßnahmen, Gerichtsverfahren und Gefägnisaufenthalten der Konsumenten und "vernünftigen Vorsorger!" alles Negative herbeiführt zu dessen "Politik" fähig ist.

Und nebenbei verdient die Drogenmafia ein dicken Batzen Geld und somit Macht, was den Schwarzmarkt fördert. Gewalt ist in diesem Zusammenhang immer mitdabei. Somit sind die Probleme unlösbar.

Eine Legalisierung, ein entkriminalisierter Umgang und offenes Urteil ist der vernünftigere Weg mit allem Male!

Don`t let it be illegal!
Hanfige Grüße
Stef

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DHV fordert Antwort von Zypries

Antwort Nr.8 vom 23.05.08

Upload von:
Georg.Wurth(et)hanfverband.de
Absender:
Georg Wurth - DHV
Text der Antwort:
Heute habe ich per Post folgenden Brief an Frau Zypries abgeschickt:

DHV-Protestmailer "Homegrower entkriminalisieren - Schwarzmarkt schwächen"

Sehr geehrte Frau Ministerin Zypries!

Im Rahmen des Protestmailers auf der Internetseite des Deutschen Hanfverbandes (DHV) haben Sie seit dem 20.02.08 bis heute über 800 Emails zum oben genannten Thema an Ihre Email-Adresse brigitte.zypries@bundestag.de erhalten. Zur Enttäuschung der Teilnehmer ist eine Antwort Ihrerseits aber bisher ausgeblieben.

Deshalb möchte ich Sie nun auf diesem Wege bitten, auf die Emails zu reagieren. Unser Protestmailer soll der Kommunikation zwischen Politikern und Bürgern dienen, eine „spam-Maschine“ ist nicht in unserem Interesse. Das ist auch der Grund, warum die Teilnehmer ihre Adresse angeben und ihre Teilnahme noch einmal per Email bestätigen sollen. Außerdem halten wir die Teilnehmer an, freundlich und sachlich zu bleiben. Dem entsprechend sind wir es gewohnt, dass die Adressaten unserer Aktionen den Menschen antworten. Leider ist das bei Ihnen bisher nicht der Fall gewesen. Das beflügelt nicht gerade das Vertrauen in unser demokratisches System bei Menschen, die an einer solchen Aktion teilnehmen, weil sie noch eine Resthoffnung haben, dass der Kontakt zu Politikern in irgendeiner Weise Sinn machen könnte.

Selbstverständlich erwarten wir nicht, dass Sie jedem Teilnehmer eine individuelle Antwort schreiben. Aber eine einmal formulierte Standardantwort – zumindest auf diejenigen Emails, deren Text gleich lautend ist - sollte doch heute technisch kein Problem sein.


Uns würde einfach interessieren, ob Sie es persönlich für sinnvoll halten, mit einem enormen Polizeiaufgebot gegen den Anbau von Cannabis vorzugehen – in den allermeisten Fällen gegen Anbau in kleinem Maßstab zur Selbstversorgung.

In einem Interview, das am 22.03.08 in der Berliner Zeitung erschienen ist, sagen Sie sinngemäß, dass man sich nicht allzu einseitig auf Terrorbekämpfung konzentrieren solle, damit andere Kriminalitätsbereiche, z.B. Gewaltdelikte, noch ausreichend bekämpft werden können.
Da ist es doch nahe liegend, auch in Sachen Hanf eine aufgeschlossene Haltung bei Ihnen zu vermuten. Oder halten Sie es für sinnvoll, 1.500 Polizeibeamte mit einer gigantischen Razzia gegen Hanfanbau zu beschäftigen anstatt mit der Verfolgung von Gewaltdelikten? Finden Sie es in diesem Zusammenhang nicht äußerst fragwürdig, wenn bei einer solchen Massenrazzia gerade mal 5.500 Hanfpflanzen sicher gestellt werden, also vermutlich weniger als eine Pflanze pro eingesetzter Polizistenstunde? Wenn bei zwei Dritteln der von Razzien Betroffenen gar nichts gefunden wurde und bei den meisten anderen nur wenige Pflanzen zum Eigenverbrauch? Macht es Sinn, Polizei und Justiz mit jährlich 150.000 Strafverfahren wegen Cannabis zu beschäftigen, bei denen es in 80 % der Fälle um einfache Besitzdelikte geht? Meinen Sie nicht, dass das zu weit geht und dass es sinnvollere Möglichkeiten gäbe, die begrenzten Kapazitäten einzusetzen?

Zu dieser grundsätzlichen Frage kommt in dem konkreten Fall noch die Tatsache, dass die Razzien Ende Januar bei Menschen gemacht wurden, die legale Produkte im Internet gekauft hatte – in einem Shop, der bei der Polizei auffällig geworden ist. Der online-Verkehr des Ladens wurde ausgespäht und jeder, der auch nur einen Filter oder Blumentöpfe bestellt hatte, wurde Opfer einer Razzia. Auch hier bleibt noch Hoffnung, dass Sie davon nicht gerade begeistert sind. Ein weiterer Artikel in der Berliner Zeitung vom 30.01.08 trägt die Überschrift: „Zypries warnt vor Überwachungsstaat“. Dieses Wort dürfte im vorliegenden Fall nicht nur den Betroffenen in den Sinn gekommen sein.


Ich möchte Sie hiermit bitten, sich die Emails, die über den DHV-Protestmailer bei Ihnen eingegangen sind, noch einmal inhaltlich anzusehen und den Absendern eine Antwort zukommen zu lassen.

Konkret möchte ich Sie fragen, ob Sie allgemein die gnadenlose Verfolgung des Anbaus weniger Hanfpflanzen für den eigenen Konsum für sinnvoll halten und insbesondere die Massenrazzia mit über 1.500 Beamten, bei der in 235 durchsuchten Objekten nur 11 Groß- und Profiplantagen entdeckt wurden.

Mit freundlichen Grüßen
Georg Wurth

Interview mit Ministerin Zypries in der Berliner Zeitung vom 22.03.08 " Die Länder sparen bei Polizei und Justiz zu viel"
Artikel der Berliner Zeitung vom 30.01.08 " Zypries warnt vor Überwachungsstaat"

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Cannabis legalisieren

Antwort Nr.9 vom 05.06.2008

Upload von:
Hippiefreak(et)t-online.de
Absender:
Hippiefreak(et)t-online.de
Text der Antwort:
Ich bin HIV-Positiv und in Amerika bekomme ich Marihuana am Automaten, in Holland ein Rezept, warum nicht in Deutschland?
Sind die Deutschen was besonderes? Ich laß mir von euch Politikern nichts vorschreiben, so lange ihr Nazis rumlaufen laßt.

Ich baue so lange Cannabis an wie ich will.
Ich laß mir gar nichts vorschreibeen von der Zypries...

Ihr könnt ruhig kommen, dann erlebt ihr ein Donnerwetter, ich hasse diesen möchtegern Demokratiestaat!

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Stichwort Nazis

Antwort Nr.10 vom 06.06.2008

Upload von:
tommmas(et)gmx.de
Absender:
Stefan
Text der Antwort:
Hi,
Das Argument meines Vorredners möchte ich an dieser Stelle nochmals betonen:
Nazis werden toleriert - Kiffer nicht.

Nazis bekommen keine Strafverfahren, obwohl man sie äußerlich sofort erkennt und gerade in Deutschland sollten wir gelernt haben, was Nazis anrichten und dementsprechend sollten wir konsequenter vorgehen gegen Rechtsextremismus!

Und weniger stark gegen Cannabis zum Eigenbedarf - Im Gegensatz zum Schwarzmarkthandel!
Kiffer werden wegen 2 Gramm Eigenbedarf zur Wache geschickt - Kiffer sind alles andere als eine Gefahr - Und Nazis?

Mit freundlichen Grüßen
Stef

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Nazis in Deutschland

Antwort Nr.11 vom 17.06.2008

Absender:
Klaus
Text der Antwort:
Hallo,

Ich denke, Deutschland sollte sich nicht nur verbal, sonder auch mal praktisch auf seine Vergangenheit besinnen. Die Verfolgung von Cannabiskonsumenten erzeugt bei mir den Eindruck von staatlicher Willkür, ähnlich den Vorgängen im Nazideutschland.

Mit Unwahrheiten, zweifelhaften Gutachten und Propaganda werden bei uns unbescholdene Bürger kriminalisiert und verfolgt.
Hanffreunde, rückt näher zusammen und wehrt euch gegen Starrsinn und Lügen!

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Zypries verweigert demokratischen Dialog

Antwort Nr.12 vom 27.06.2008

Absender:
ano
Text der Antwort:
Keine Reaktionen von Frau Zypries Justizministerin der Bundesrepublik Deutschland auf Protestmails.
Während die Altdrogenbeauftragte Frau Kaspers-Merk sich immer wieder mal zum Thema Cannabis mit monologisierenden Halbwahrheiten zu Wort meldete ("Gengras") und rotweinmundig ihre Ideologie vertrat und die aktuelle Drogenbeauftragte sich mit Zeichensetzungen (falsche Symbolik), Gleichgültigkeit (vergiftetes Cannabis) und Verharmlosung von Alkohol (8 kg Alkohol Verbrauch pro Bürger und Jahr) ihre Karriere sichert, verweigert Frau Zypries den demokratischen Dialog mit über 1000 Bürgern dieses Landes und unterstützt dadurch die Sündenbockfunktion, die die aktuelle Ideologie Cannabiskonsumenten zuweist, was wohl auch ihre persönliche Meinung wiederspiegelt.

Das entspricht nicht einem demokratischen Rechtsbewusstsein, siehe hierzu auch die "Kleiberstudie", "Lübecker Vorlagenbeschluß" oder die "nationale und internationale Grundlage der Cannabisprohibition in Deutschland".

Durch die Passivität der Justizministerin und vieler Politiker bleibt der Bundesrepublik weiterhin ein künstlich aufgeblähter Illegaler Drogenmarkt erhalten und die Verantwortung tragen diese Herrschaften.
Von Verhältnismäßigkeit des Gebotenen leider weit entfernt, insbesondere dann, wenn mit Methoden der Terrorbekämpfung Cannabiskonsumenten und Kleinanpflanzer vorgegangen wird und die dabei gemachten Filmaufnahmen zu Lernzwecken als Anschauungsmaterial und Stimmungsmache benutzt werden.

Cannabiskonsumenten sind auch gleichberechtigte Bürger dieses Landes und haben die gleichen Rechte, insbesondere auf einen demokratischen Dialog, Entkriminalisierung gemäß der Verhältnismäßigkeit des Gebotenen im Verhältnis zum Alkohol, Konsumsucht oder Nikotinsucht.
Die rhetorische "Unbedenklichkeitsverweis" dieser Ideologie erübrigt sich in Anbetracht der gesellschaftlichen Realität.

Der Verweis in allen Äußerungen der Politik über die sogenannten zu "schützenden Jugendlichen" (Frau Bätzing und Co.) reicht dabei nicht aus, sondern zeigt lediglich wie man mit noch Nichtwählern umgeht und gleichzeitig mit sorgenvollen Verweisen und wohl innerlichem Grinsem der Verantwortlichen die notwendigen Gelder kürzt und höheren Strafandrohungen vorgeht, wo doch eigentlich die Gesellschaft versagt hat und Alternativen untersagt werden.

Hiermit fordere ich Frau Zypris zum demokratischen Dialog auf in Anbetracht von über 1000 Protestmails.
Mit freundlichen Grüßen

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Zypries-Frage auf abgeordnetenwatch.de

Antwort Nr.13 vom 15.07.2008

Upload von:
dummundglucklich(et)web.de
Absender:
der hendrik
Text der Antwort:
Hey Ho!

Nachdem sich hier bezüglich des protestmailers ja nicht mehr viel zu tun scheint, habe ich Frau Zypries per abgeordnetenwatch folgendes gefragt:

Sehr geehrte Frau Zypries,

Im Rahmen des Protestmailers auf der Internetseite des Deutschen Hanfverbandes (DHV) haben Sie seit dem 20.02.08 bis heute über 800 Emails zum Thema "Homegrower entkriminalisieren - Schwarzmarkt schwächen" an Ihre Email-Adresse brigitte.zypries@bundestag.de erhalten. Zur Enttäuschung der Teilnehmer, eben auch meiner, ist eine Antwort Ihrerseits aber bisher ausgeblieben.
Darüber, dass es sich herbei jeweils um einzelne Personen und keine "Spam-mails" handelt, wurden Sie seitens des DHV bereits informiert, dennoch ist auch nach beinahe einem halben Jahr(!) nicht einmal eine Standardantwort von Ihnen weder bei den Teilnehmer noch beim Initiator eingegangen.
Warum, Frau Zypries, ist das so? Auseinandersetzung mit Bürgeranliegen sieht in meinen Augen ehrlich gesagt anders aus.

Statt den Inhalt der Mail hier lang und breit zu wiederholen, möchte ich auf https://hanfverband.de/protestmailer-13-inhalt-und-feedback verweisen, rechts im Kästchen ist der komplette Text.
Ich denke, diese Plattform ist eine hervorragende Möglichkeit, Ihre Meinung zu diesem wichtigen Thema öffentlich und ohne das Versenden von über 800 einzelnen e-mails darzulegen und zu erläutern.
Ich und mehr als 800 weitere interessierte Bürger wären Ihnen dafür sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Hendrik Kung

Die Frage (und hoffentlich auch Antwort) müsste in den nächsten Tagen auf folgender Website: Abgeordnetenwatch
zu lesen sein.

Merci und dankeschön!

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Antworten von Frau Zypries auf abgeordnetenwatch.de

Antwort Nr.14 vom 07.08.2008

Absender:
Stefan
Text der Antwort:
Hallo,

Frau Zypries hat heute auf abgeordnetenwatch eine Frage bezüglich Cannabis beantwortet, darin ging es u.a. auch um diesen Protestmailer.

1."Sehr geehrte Frau Wiesner,

die Suchtbekämpfung in Deutschland ist ein zentrales Thema der Bundesregierung. Die ansteigenden Suchtzahlen in Deutschland, egal ob es sich dabei um "Alltagsdrogen" wie Alkohol und Tabak oder illegale Drogen handelt, sind besorgniserregend.

Zunehmend besorgt bin ich über die ansteigende Zahl der Cannabiskonsumenten in Deutschland, insbesondere unter jungen Menschen. Aufgrund von vorliegenden Forschungsarbeiten im Auftrag Bundesgesundheitsministeriums ist bekannt, dass vor allem der frühe Einstieg in den Cannabiskonsum das Risiko erhöht, eine spätere Drogenaffinität - auch für stärkere Drogen - zu entwickeln, Psychosen auszulösen oder eine langfristige neurokognitive Beeinträchtigungen zu fördern. So ist die Zahl der Personen, die wegen ihrer Probleme durch den Cannabiskonsum Beratungs- und Behandlungsstellen aufsuchen, in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Etwa 28 000 Personen befinden sich primär wegen Cannabis bezogener Störungen in Behandlung. So harmlos, wie vielfach behauptet, ist Cannabis also keinesfalls. Deshalb ist auch das Verbot gerechtfertigt.

Aber auch der steigende Alkohol- und Tabakkonsum, vor allem unter jungen Menschen, beunruhigt mich. Die Verringerung des Tabakkonsums und ein möglichst umfassender Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens sind vordringliche gesundheitspolitische Ziele, die von der Bundesregierung mit aufeinander abgestimmten präventiven, gesetzlichen und strukturellen Maßnahmen verfolgt werden. Erste Maßnahmen wurden bereits getroffen. So wurde die Abgabe von Tabakwaren an Jugendliche unter 18 Jahren untersagt. Personen dieser Altersgruppe wurde ebenfalls das Rauchen in der Öffentlichkeit untersagt. Zum Schutz vor übermäßigem Alkoholkonsum sind Maßnahmen zum Verbot von sog. "Flatrate-Partys" und die Alkopopsteuer zu nennen. Dies kann jedoch nur ein Anfang einer effektiven Suchtbekämpfung sein. Deshalb werden derzeit weitere präventive und strukturelle Maßnahmen vorbereitet, wie – nicht nur bei Jugendlichen – der Tabakkonsum weiter reduziert sowie ein verantwortlicher und zurückhaltender Alkoholkonsum gefördert werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Brigitte Zypries"

Sie geht also im Grunde wieder einmal nicht auf die Fragen ein, sondern schreibt ihre mehr oder weniger standardisierte Antwort, die am eigentlichen Thema vorbeigeht... schade :-(

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Reaktion auf Antwort Nr.14 vom 07.08.2009 abgeordnetenwatch.de

Antwort Nr.15 vom 08.09.2009

Upload von:
henschel82(et)yahoo.de
Absender:
christian
Text der Antwort:
Sehr geehrte Frau Zypries,
ich war erschüttert als ich von Ihrer Antwort auf abgeordnetenwatch.de
( Nr. 14, vom 07.08.09) zum Thema \" Legalisierung von Cannabisanbau zum Eigenbedarf\" erfahren habe.
Anstatt zunehmend besorgt über die steigende Zahl von Cannabiskonsumenten zu sein, sollten Sie mal zur Kenntnis nehmen, das eben immer mhr Bürger in einem demokratischen Rechtsstaat Cannabis konsumieren wollen!!! Da Sie offenbar bestens über steigende Zahlen von Konsumenten informiert zu sein scheinen, müsste man meinen, dass Ihnen bewusst sein müsste das die aktuelle Politik Ihr Ziel bei weitem verfehlt und das \" Problem\" so nicht zu lösen ist.

Wenn Ihnen die jungen Menschen in diesem Land so am Herzen ligen, sollte ehrliche Aufklärungsarbeit im Vordergrund stehen. In welcher Welt lebt die Politik? Zu Ihrer Information: Die moderne Jugend ist im Besitz von Meassenmedien !!! Jedes Kind weis heutzutage das legal vermarktete Drogen, mit denen der Staat nebenbei auch gutes Geld verdient, deutlich gesundheitsgefährdender sind als Haschisch oder Marijuana. Das einzige was durch ein unsinniges Verbot ( das auf Basis von Unsinn gestützt wird) und die Kriminalisierung erreicht wwird ist, das aufgeklärte, neugierige Jugendliche in die \" Fänge\" eines geldgierigen und kriminellen Schwarzmarktes getrieben werden!!! Nur durch diesen Effekt wird Cannabis evtl. mehr zur Einstiegsdroge als legale Drogen, weil Junge ahnungslose Leute hier aufgrund von Geldgier an andere Substanzen kommen an die Sie sonst vielleicht gar kein Interesse hätten! Dieser Effekt liese sich durch eine vernünftige Haltung und Aufklärung durch die Politik vermeiden!!!!
Die Argumente die für ein Cannabisverbot benutzt werden sind veraltet und längst wissenschaftlich wiederlegt! Tausende ehrlich Bürger werden jedes Jahr zu kriminellen gemacht weil sie eine jahrtausende alt Pflanze konsumieren. kein Mensch kann ein vernünftiges, ehrliches Argument gegen diese Pflanze vorbringen!!! Erst recht nicht in dieser Gesellschaft!!!!!

Abgesehen davon bestraft der Staat auch die Bürger die nicht einmal Cannbis konsumieren. Ich glaube kaum das eine aufgeklärte Bevölkerung damit einverstanden wäre, das ihr hart erarbeitetes Steuergeld für so einen Nonsens ausgegeben wird. Nicht zu vergessen die theoretischen Steuereinnahmen die bei einer Legalisierung möglich wären. Und der ganze andere Nutzen der verloren geht!!! Denken Sie an vergangene Tage als Hanf hochkonjunktur hatte.

Ich könnte jetzt noch Seitenweise fortfahren, jedoch erwarte ich kaum noch eine vernünftige sachliche Antwort von Ihnen ohne diese Standardpropaganda!!! Das ist eben unsere Demokratie!!!

Ich habe mich persönlich sehr über Ihre schwachsinnige Antwort geärgert!!! Vielleicht ist es besser Sie ignorieren weiter die Meinung tausender Bürger und Protestmailer!!!! Sie können uns weiter wissentlich den Gefahren eines illegalen Schwarzmarktes aussetzen, aber Sie könne uns nicht für dumm verkaufen!!!

Mitn freundlichen Gruss

Christian

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