Modellprojekte zum regulierten Verkauf von Cannabis

Modellprojekte zum regulierten Verkauf von Cannabis

In mehreren deutschen Städten planen derzeit Politiker die Beantragung einer Genehmigung für ein Modellprojekt zur Cannabisabgabe. Im Bezirk Friedrichshain / Kreuzberg in Berlin wurde dieser Antrag im Juni 2015 beim Bundesinstitut für Arzneimittelrecht und Medizinprodukte (BfArM) gestellt. In Bremen, Hamburg Frankfurt, Köln und anderen Städten wird die Forderung einer modellhaften Erprobung der Auswirkungen des legalen Verkaufs von Cannabis derzeit ebenfalls laut.

Der DHV hat in den vergangenen Jahren Privatleute dazu aufgerufen, bundesweit mit Bürgerpetitionen und Anträgen genau solche Modellprojekte in ihren Kommunen einzufordern. In vielen dutzend Gemeinden haben DHV-Supporter entsprechende Petitionen eingereicht. In keiner einzigen Stadt wurde eine solche Bürgerpetition von der Politik aufgegriffen, um einen Antrag beim BfArM zu stellen. Dennoch hat unsere bundesweite Kampagne sicherlich mit dazu beigetragen, dass der Gedanke eines lokalen Modellprojekts zur Cannabisabgabe wieder in die Köpfe einiger Politiker einsickerte. Über diesen Weg könnte auch ohne eine grundsätzliche Änderung des Betäubungsmittelgesetzes eine legale Abgabe von Cannabis ermöglicht werden.

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Die neue Cannabis-Politik der Berliner Koalition

  • Veröffentlicht am: 28. Februar 2017 - 18:42
  • Von: Michael Knodt
Foto: Pixabay

Vergangene Woche hat die Berliner Regierungskoalition ihre Pläne einer Liberalisierung der Cannabis-Politik noch einmal untermauert. Als erstes soll die Null-Toleranz-Zone abgeschafft werden, die der ehemalige CDU-Innensenator Henkel vor allem im Görlitzer Park eingeführt hatte. SPD, Grüne und Linke bestätigten zudem, dass sie an den Plänen für einen landesweiten Coffeeshop-Modellversuch festhalten, der die versuchsweise legale Abgabe von Cannabis an Erwachsene vorsieht. Weiterlesen $uuml;ber: Die neue Cannabis-Politik der Berliner Koalition

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