"Millionärswahl" - Cannabis-Fan erklärt, warum er die Mio. will

Schon am Donnerstagabend hatte die erste Folge der "Millionärswahl" für Stimmung im Netz gesorgt, weil Zuschauerliebling Ralf Zanders (36) an der Abstimmung scheiterte. Am Freitag legten die Macher nach: Kandidat Georg Wurth (41) forderte live im TV die Freigabe von Hanf, will mit dem Jackpot aus der Sendung einen Clip über das Rauschmittel drehen. "Millionärswahl"-Moderatorin Jeannine Michaelsen (32): "Willst du damit Werbung für Drogen machen?" Familienvater Wurth erklärte, dass er das Verbot von Drogen generell als gescheitert betrachtet, sich aber erstmal nur auf die Freigabe von Hanf "beschränken" will. Wurth ist Geschäftsführer des Deutschen Hanf-Verbandes und kämpft seit Jahren für die Legalisierung der sogenannten weichen Droge. Der Berliner: "Ich will nicht, dass meine Kinder mal Probleme mit der Polizei bekommen, wenn sie Cannabis probieren." Über sein Anliegen hat er sogar schon mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (59, CDU) diskutiert. Viereinhalb Minuten hatte das Gespräch mit der Kanzlerin beim sogenannten "Zukunftsdialog" im Kanzleramt vor einem halben Jahr gedauert. Doch Wurth konnte mit seinen Ansichten bei Merkel nicht punkten. Ihre Reaktion wurde in der Millionärs-Shownoch einmal ausgestrahlt: Die Kanzlerin stellte klar, dass sie Cannabis für eine gefährliche Droge hält, die auch in geringen Mengen abhängig machen kann. Deshalb lehne sie eine Freigabe ab. Die Show war für Wurth dagegen ein voller Erfolg. Mit 22 Prozent aller Stimmen gewann er die Abstimmung und ist damit in der nächsten Runde!....

Datum: 
Samstag, 11. Januar 2014
Medium: 
Sonderthemen: 

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