Milliardenpoker um Cannabis-Anbau: Erstmal keine legalen Grasplantagen

Die taz war bei der Urteilverkündung des OLG Düsseldorf vor Ort und fragte von unterwegs natürlich auch nach der Einschätzung des Deutschen Hanfverbands.

Schon heute ist klar, dass der Bedarf weit größer ist als vom BfArM angenommen. „Das Bundesinstitut rechnet ab 2021 mit zwei Tonnen pro Jahr“, so der Geschäftsführer des Deutschen-Hanfverbands, Georg Wurth, zur taz – dabei sei diese Menge schon in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres verbraucht worden.

Von Engpässen warnt der Marihuana-Lobbyist – denn auf dem Weltmarkt sei Medizi­nalhanf zumindest tonnenweise schwer zu bekommen: „Die Niederlande fahren ihre Exporte zurück, Kanada steht vor der vollständigen Legalisierung von Gras.“

Datum: 
Mittwoch, 28. März 2018
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