Don’t bogart that joint - Die Legalisierungsdebatte ist zurück

...Georg Wurth ist Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbands, der im Prenzlauer Berg sein Büro hat. Wurth sagt: solch irre Aktionen müssen sein, sonst wird Cannabis niemals legalisiert.

"Schau Dir die Coffeeshops in Holland an, da haben Leute irgendwann mal angefangen, haben da ein paar Razzien gehabt und sich dann aber irgendwann etabliert. Oder die Anbauclubs in Spanien, wo bisher der Anbau in Privathand geduldet wurde. Und die einfach gesagt haben, wir machen das jetzt gemeinsam, wir sind ein den Anbauverein. Die haben dann 15 Jahre drüber prozessiert und jetzt haben wir ein paar hundert solcher Clubs in Spanien. Und das kommt der Legalisierung schon sehr nahe."

..., im deutschen Straßen- und Schwarzmarktdope ist ziemlich viel Müll drin, sagt Georg Wurth vom Hanfverband.

"Von Flüssigplastik und Zuckermischungen über irgendwelche Düngerprodukte, die direkt auf die Blüte aufgetragen werden – halt alles was irgendwie schwer macht und schwer sichtbar ist. Ich habe auch noch keinen Lungenexperten gefunden, der mir die Frage beantwortet, wie das auf die Atemwege wirkt, wenn man zum Beispiel über längeren Zeitraum Flüssigkunststoff raucht oder Zucker – damit karamellisieren sich die Leute die Atemwege. Unterm Strich ist das für die Gesamtheit der Konsumenten ein größeres Gesundheitsrisiko als Cannabiskonsum an sich."

Datum: 
Donnerstag, 5. Juni 2014

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