Cannabis Legalisierung - Vernebeltes Hirn

Die FAZ kritisiert den Trend zur Cannabislegalisierung und zitiert dabei auch von unserer Website:

Die Befürworter der Legalisierung haben etliche Argumente für ihr Anliegen: Cannabis sei keine Einstiegsdroge, auch wenn das so oft behauptet wird. Der Jugendschutz leide unter dem Verbot, da sich die Dealer weder um die Qualität der Drogen noch um das Alter der Käufer scherten. Der Krieg gegen die Drogen sei gescheitert, die Legalisierung würde dem Schwarzmarkt den Boden entziehen. Zudem würde sie Arbeitsplätze schaffen und damit dem Staat Steuern bringen, Kosten bei Polizei und Justiz einsparen. Alles nachzulesen unter anderen beim „Deutschen Hanf Verband“.

Immerhin räumt der „Hanf Verband“ auch ein: „Natürlich ist das Rauchen von Hanfblüten nicht völlig risikolos. Übertriebener Konsum kann zu Atemwegsproblemen oder Schwierigkeiten bei der Bewältigung des Alltags führen. In sehr seltenen Fällen kann Cannabis eine latent vorhandene Psychose auslösen.“

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Beim „Hanf Verband“ heißt es übrigens: „Zahlreiche Studien belegen jedoch, dass Cannabis wesentlich weniger schädlich ist als Alkohol und Tabak.“ Anders ausgedrückt: Alkoholleichen gibt es, Cannabistote nicht. Die Logik dahinter: Weil eine Droge erlaubt ist, muss die andere auch erlaubt sein. Wie hat Sido gesagt: Entweder man verbietet Alkohol und Zigaretten, oder man erlaubt Cannabis. Für ihn kam natürlich nur das Erlauben in Frage. Dabei dürfte man eigentlich, wenn man schon so argumentiert, nur über das Verbieten nachdenken.

Datum: 
Donnerstag, 13. Februar 2014

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