Video: Cannabis auf Rezept - Beginn einer neuen Zeit (Mary Jane Berlin 2018)

  • Veröffentlicht am: 25. Juni 2018 - 16:22
  • Von: Sascha Waterkotte

Cannabis auf Rezept (DHV-Vortrag - Mary Jane Berlin 2018)

Auf der Hanfmesse Mary Jane Berlin 2018 ging es natürlich auch um das Thema Cannabis als Medizin, zu welchem der Deutsche Hanfverband gleich zwei Vorträge hielt. Den Anfang macht DHV-Vizegeschäftsführer Florian Rister, der in seinem Vortrag "Cannabis auf Rezept: Beginn einer neuen Zeit" einen Rundumblick auf die Entwicklungen zum Gesetz zu Cannabis als Medizin warf, welches am 10.03.2017 in Kraft trat.

Seit Jahrzehnten kämpfen Menschen weltweit für ihr Recht, Cannabis als Heilmittel zu verwenden. Im März letzten Jahres trat endlich ein neues Gesetz in Deutschland in Kraft, welches es Ärzten möglich macht, Patienten THC-haltige Hanfblüten auf Kosten der Krankenkassen zu verordnen. Doch wie genau sieht das Gesetz aus? Wer bekommt Cannabis auf Rezept? Welche Regeln muss man einhalten?

Auf diese und viele weitere Aspekte geht Florian Rister in seinem spannenden Vortrag ein.

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Kommentare

Sehr guter Vortrag.

Nur eine Sache stimmt so nicht:
Bei Sativex hat man nicht immer "nur eine Sorte"... jedes Fläschchen hat einen anderen Geschmack (von bitter-übel bis süßlich-wohlschmeckend) und objektiv (bzw. laut vielen subjektive Meinungen) gesehen wirkt es leicht anders (mal mehr, mal weniger etc.). Mangelhaft. Laut meiner Ärztin berichteten einige Patienten sogar, daß dies selbst innerhalb eines Fläschchens auftritt. Deswegen bekomme ich nun ein Canabis-Extrakt aus Canada. Ohne Alkohol, Pfefferminz und hoffentlich qualitativ hochwertiger wie gleichbleibend. Mit Dosierspritze - so werden Haschischspritzer-Witze real.

Eine bitte: Macht mal etwas zum Thema, wer vom weit überteuerten Medizinal-Cannabis finanziell profitiert. Wo landen die etlichen Euros, welche die Patienten für wenige Gramm eines der am schnellstnachwachsenden Rohstoffe hinblättern? Dazu noch ein Vergleich der Netzwerke von Pharma und Mafia (legaler Medizinalhanf/illegaler Rauschhanf einer gleichartigen Sorte von Bedocan wie Bens SensiSeeds!). Top wäre noch, den allgemein wirtschaftlichen/gesellschaftlichen Schaden und entstehende gesellschaftliche/soziale Ungleichgewichte zu berechnen.

P.S.: Bei legalisierten Outdoor-Anbau dürfte Hanf nicht mal 1-2€/Gramm kosten, sondern würde sich ungefähr in Preislagen von gutem handgepflückten Tee einpendeln.

Heute ist das Graspräparat angekommen, von der meine Ärztin fälschlicherweise behauptete, daß dies "günstiger" sei: Tilray THC10:CBD10 ist wohl die teuerste Substanz, welche ich jemals in den Händen hatte. Rund 0.7Gramm Wirkstoff (THC/CBD 50/50) für über 300€ - der rund 28fache Goldpreis. Im Ausland wird dasselbe Produkt für 50€-80€ verkauft. Apotheker sollen es für ~127€ beziehen.

Hi,

vielen Dank für das Hochladen dieses spannenden Vortrags. Ich wollte generell noch ein riesiges Danke da lassen: Ihr macht eine wirklich tolle Arbeit! Danke, Danke, Danke!

P.S. Wird der Vortrag von Frau Aßmann, auf den im ersten Vortrag verwiesen wurde, eigentlich auch noch hochgeladen? Auch dieser klingt nämlich äußerst interessant.

Hi Namevergessen,

ja, der zweite Vortrag zum Thema Anbau in Deutschland wird in den nächsten Tagen ebenfalls veröffentlicht.

Liebe Grüße, Sascha [DHV]

Meine Theorie ist ja dass nach erfolgreichem Putsch gegen Merkel die CDU und mit ihrer Tochterpartei AfD eine Koalition eingehen wird und dann werden im ersten Schritt die Blüten in der Medizin verboten aufgrund unbefriedigender Studienlage und dem hohen Suchtpotential.

Die "AfD" könnte als Bande von Volltrotteln dastehen, wenn allgemein klar geworden ist was für ein Eigentor sich die Bundesregierung mit der Ablehnungsbegründung zur Petition des DHV geschossen hat. Daran sind nämlich Anzeichen des Münchhausen by Proxy Syndroms erkennbar. Und wer sich weiter so aufführen will, also die üble Prohibition beibehalten will, könnte ziemlich tief im Eimer landen

Der erste Teil Deiner Theorie kling real, doch wer und wo hat ein "hohes Suchtpotential" festgestellt? Die Phasen, in denen es mir -als Patient- körperlich gut geht, habe ich keinerlei Verlangen nach der Medizin und tliche Studien beschreiben THC als schmerzlindernde Substanz ohne die gravierenden Nebenwirkungen herkömmlicher Präparate. Selbst die AFD ist für Medizinal-Canabis.

...nicht den Teufel an die Wand malen...

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