Susan Sarandon: Kiffen gegen Langeweile

  • Veröffentlicht am: 9. Januar 2014 - 14:06
  • Von: Maximilian Plenert

In den USA ist es absolut üblich, dass Promis sich zum Thema Cannabis äußern, so wie hier die Schauspielerin Susan Sarandon. Die 67-jährige Schauspielerin gestand während eines TV-Interviews, dass Cannabis ihre Lösung gegen die Langweilige bei Preisverleihungen sei.

Hierzulande schrecken leider noch viele Prominente vor dem Thema zurück. In Anbetracht der internationalen Entwicklungen sollten aber bald auch hier die ersten Stimmen laut werden, davon kann man wohl ausgehen.

Quelle: gmx.net

Kommentare

Also ich habe ja auch immer sehr gerne gekifft. Aber sich nur aus Gründen der Langeweile zu benebeln, empfinde ich persönlich als äußerst phantasie-und einfallslos. Von bewusstem Genuss kann hierbei ja wohl keine Rede mehr sein. Um mit den Geistern einer so göttlichen Pflanze in Kontakt treten zu können und zu dürfen, bedarf es an respektvollem Umgang mit genau dieser. Um es mal mit ähnlichen Worten, eines sehr bekannter Buchautoren auszudrücken, der sich in seinen Büchern mit psychoaktiven Pflanzen befasst. Und genau dieser Respekt würde mir als „Langeweilekiffer“ doch sehr fehlen.

Der Homokonsumens, den unsere Wirtschaft zum eigenen Überleben braucht, ist die ideale Persönlichkeit für unser Wirtschaftssystem.
Dieser Persönlichkeitstyp konsumiert alles, was geht, aber seine begleitende Depression bleibt.
Ein menschliches "Perpetuum mobile" für unsere Wirtschaft.
Politisch drückt sich dann in Worten aus wie: die Konsumfreude unserer Bürger ist leicht ansteigend, oder der Verbraucher...
Alles Begriffe aus der Marktwirtschaft die den Homokonsumens beschreiben, sowohl als Einzelnen als auch als Gruppe.
Die oben beschriebene Langweile ist gar keine Langweile, sondern eine Depression.
Steigerungsformen sind dann Langeweile, chronische Langweile und als letztes bleibt dann die Melancholie,

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