Rechtsanwalt Heiko Mohrdiek über die Diskriminierung von Cannabiskonsumenten (Video)

  • Veröffentlicht am: 27. September 2017 - 17:05
  • Von: Sascha Waterkotte

Rechtsanwalt Mohrdiek zu Cannabis und Fahrerlaubnis

Klarer Kopf. Klare Regeln! - jetzt sprechen die Experten: Heiko Mohrdiek ist Rechts- und Fachanwalt für Strafrecht sowie Mitglied des Schildower Kreises. In diesem Video erklärt er die doppelte Diskriminierung von Cannabiskonsumenten im Vergleich zu Alkoholkonsumenten sowie die mittel- und unmittelbare Kosten des Führerscheinentzugs.

Um Ungerechtigkeiten beim Thema Cannabis & Führerschein zu bekämpfen, führen wir eine Kampagne durch, welche dem DHV durch sens media ermöglicht wird. Wir fordern einen klaren Kopf und klare Regeln beim Autofahren! Im Rahmen der Kampagne kommen Betroffene und Experten zu Wort, um auf Missstände aufmerksam zu machen und um eine politische Verbesserung zu erreichen.

Kampagne:

sens media:

Sonderthemen: 

Kommentare

Es wird nie Aufgezeigt das die verfahren die eingefordert wurden dazu geführt hat bei vielen Menschen das sie zu Therapie genötigt wurden sind und somit ihr lebenlang als Abhängig gelten was wiederum zb bei einem Jetzigen Kranken menschen zur Ablehnung führt bei der Kostenübernahme für das Medikament Cannabis

Die fehlende Verhältnismässigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch die Drogenpolitik in Deutschland.

Und das geht bis hin zu den Argumenten, die von Seiten der Politik in den Ring geworfen werden. Wie Herr Mohrdiek im Beitrag schon erwähnte, sind Cannabiskonsumenten keine kleine Randgruppe mehr. Cannabisgenuss ist lange schon in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Und spätestens dann ist der Gesetzgeber in der Pflicht, allgemein verbindliche Regeln im Umgang mit dem "Neuen " zu entwickeln und nicht mit albernen Argumenten das Notwendige zu blockieren.

Dazu gehört eine gewissenhafte Evaluation. Wo liegen die Gefahren, wo liegt der Nutzen. Und auf diesen Erkenntnissen basiert dann eine Entscheidung mit Festlegung der Regeln. Und das ist in meinen Augen keine Kannlösung mehr, sondern eine Verpflichtung des Staats.

Kommt ein Staat solchen Verpflichtungen nicht nach, muss sich niemand über Politikverdrossenheit wundern.

Die Folge daraus kann man am Wahlergebnis ablesen, aus purem Protest haben die Leute jetzt eine rechtsradikale Partei ins Parlament gewählt. Dieses Wahlergebnis ist die verbriefte Quittung für Staatsversagen, nicht nur in der Drogenpolitik.

auch wenn ich damit jemanden an das bein fahre, also ich mag dieses aufgeblähte future iphone hipster sensmedia format ÜBERHAUPT nicht. musste mal raus

Hallo,
Ci habe eine Frage:Ihr kämpft für Gerechtigkeit für cannabis Konsumenten aber was habt ihr bis jetzt geschafft?
MFG
Wirni

Was ich immer wieder für den Arsch finde ist wie alle möglichen "Experten" sich immer wieder auf das Glatteis Nebenkriegasschauplatz führen lassen. Grenzwerte sind im Falle von Cannabis vollkommen unerheblich , deswegen sollte man darüber auch kein Wort verlieren, da das nur von der eigentlichen Schweinerei ablenkt, nämlich daß es ausreicht das der Fahrerlaubnisbehörde wörtlich in meinem Urteil stehend:......"bekannt wird daß der Verkehrsteilnehmer Cannabis konsumieren könnte....", und er dann ein Drogenscreening auf Abbauprodukte machen muß. Verweigert er dieses ist der Lappen weg, einfach so, ohne irgendeinen Grenzwert überschritten, und ohne im letzten Jahr überhaupt ein KFZ geführt zu haben. Das ist die eigentlich wichtige Tatsache die den Rest vollkommen unnötig macht, darüber überhaupt zu diskutieren.

Auch der sehr niedrige Grenzwert ist in sehr vielen Fällen ein Problem. Wir müssen beides angehen.

Warum passiert da nix?

Ihr habt jetzt so viele Berichte und, was noch viel wichtiger ist, so viele Beweise dafür, dass eine gewisse Gruppe innerhalb unserer Gesellschaft diskriminiert wird. Und das auch noch von Rechtswegen her.

Es sind doch so viele Polizisten oder ehemalige, so viele Anwälte und Richter, die sich zu diesem Thema zu unseren Gunsten äußern und ganz klar aufzeigen, dass wir diskirminiert werden.

Dann frage ich mich aber warum es dann nicht eine riesige Klagewelle gibt? Eine Sammelklage? Wir haben doch genug judikative Power in unseren Reihen, wir haben doch genügend Geschädigte und Diskkriminierte.

Warum wird der Staat, die Länder, die Richter die die Urteile sprechen etc nicht von uns verklagt?

Können wir das am Ende rein rechtlich gar nicht? Wenn dem so ist, läuft hier extreme was quer in diesem Land und wir leben nur in einer Schein-Demokratie.

Oder traut sich keiner von den Juristen und Polizisten?
Das sich kein Konsument traut ist schon klar. Am Ende muss der ja dafür, dass er weiterhin zugibt Konsument zu sein auch noch ins Gefängnis.

Wie kann das alles nur sein?
Warum müssen wir uns das alles eigentlich gefallen lassen?
Und warum ist tatsächlich niemand aus der Politk da, der für uns wirklich einsteht?

Du informierst dich scheinbar nicht oder? :D *nicht böse gemeint*
Kurzfassung:
Grüne für Legalisierung
FDP für Legalisierung
Linke für Legalisierung
SPD fast 50/50 dafür/dagegen
CDU schmeißt sich auf denn Boden schreit: Nein Nein Nein Nein. Und schreit ein paar lange wiederlegte oder frei erfundene Argumente durch die Gegend.

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