Kranke Rentnerin wegen Cannabisplantage zur medizinischen Eigenversorgung verurteilt

  • Veröffentlicht am: 7. Februar 2014 - 18:56
  • Von: Maximilian Plenert

Eine 63-Jährige Rentnerin aus dem Raum Baumholder nutze Cannabis gegen ihren Grünen Star und eine schmerzhafte chronische Erkrankung. Sie wurde vor kurzem wegen dem Betrieb einer Cannabisplantage zu einer Gelstrafe von 120 Euro auf Bewährung verurteilt. "Ich muss sie verurteilen", sagte der Richter und beließ es bei einem Appell an die Gesetzgeber, eine Möglichkeit zu finden, Menschen wie der Angeklagten zu helfen. Einzelne Richter in der Vergangenheit nutzen ihre Möglichkeit solche Fälle vor das Bundesverfassungsgericht zu bringen. In der ARD Mediathek erschien ein Video der Rentnerin, sehr sehenswert! Schaut es an solange es noch online ist. Quelle: SWR vom 4.2.2014

Kommentare

hm der link geht zwar aber das video lädt sich tot :/

hab gestern was von diesem reporter gelesen der jetzt 5 tage durchkiffen will! ;)

gehört zwar nicht zum jetzigen thema aber ganz interessant denk ich ^^
hier der link dazu

http://www.focus.de/kultur/vermischtes/das-jenke-experiment-das-jenke-ex...

Wenn dann bitte auch erwähnen das die Frau fast 50 Cannabispflanzen hatte. Selbst in den USA oder Holland hätte Sie wohl ne kleine Strafe bekommen.

Ich empfinde das Urteil in der heutigen Situation in der wir uns befinden als sehr milde! Klar ist es eine Schweinerei der Frau die Medizin zu entziehen und Ihre Selbstmedikation so zu unterbrechen aber 50 Pflanzen.

Die hatte Glück das der Richter nicht nach gefragt hatte ob Sie davon auch was verkauft um Ihre Rente auf zu bessern?!

Ich persönlich hätte als Richter die Anklage gleich abgewiesen, wie soll ich eine Kranke Person, die sich selbst Ihre Medizin herstellt deswegen verurteilen???

Trotz allem gutes Urteil.

Jenke von Wilmsdorff testet nicht die Wirkung von Cannabis sondern lediglich die Auswirkungen des Joint- bzw. des Pfeifenrauchens!Also raucht er 5 Tage lang ganz viel Tabak mit ganz viel Hasch!
Durch die Ergebnisse solcher "Tests" dürften sich wohl eher die negativen Auswirkungen des "kiffens" offenbaren und die Gegner werden dann wieder mal in ihren "Urteilen" bestätigt.(?)
Wirklich high wird man m.E. nicht wenn man das Hasch zusammen mit Tabak verbrennt und die zum Teil hochschädlichen Verbrennungsstoffe extrem tief inhaliert.

Warum wird nicht auch öfter mal getestet wie wunderbar und hocheffizient das Cannabis wirkt wenn es nicht verbrannt sondern "nur" verdampft wird?

Der DHV könnte und sollte vielleicht verstärkt publzieren das bei den vielen "Tests" und "Studien" bisher immer nur getestet wird was die vielen durch das Rauchen entstehenden Verbrennungsprodukte so alles anrichten.
Es würde also sehr viel Sinn machen die Öffentlichkeit darüber aufzuklären das Cannabis eine erheblich andere bessere Wirkung hat wenn es ohne Tabak verdampft wird und nur die ätherischen Öle inhaliert werden.
Der DHV sollte deswegen dementsprechende Tests initieren.(?)

Trotzdem korrekt vom Richter.99% würden sagen:Finger weg von den Drogen Frau XY sonst landen sie die letzten Jahre ihres Lebens hinter Gittern.Glaubt mir hab ne Menge Urteile gelesen und 99 von 100 Richtern sind total Anti Cannabis,sonst hätte sich schon lange was getan.

Wenn der Gesetzgeber die negativen Wirkungen einer Substanz beurteilen will dann muß er diese Substanz ganz ALLEIN betrachten!
Alle fremden Beimengungen wie Streckmittel und Tabak sind dabei wegzulassen denn nur dann ist eine realistische Einschätzung aller Wirkungen einer Substanz möglich!
Wenn Cannabis also nur in Reinform konsumiert und auch nicht verbrannt/geraucht wird dann bleibt als einzige schädliche Nebenwirkung nur noch die staatliche REPRESSIONSKEULE übrig!
HIER müßten wir ansetzen denn alle Anti-Cannabis-Gesetze stützen sich nur auf negative Erfahrungswerte und "wissenschaftliche Untersuchungen" bei denen immer nur von den negativsten Konsumformen ausgegangen wird!
Somit sind alle diese Gestze ungültig weil sie sich auf falsche Voraussetzungen stützen!
Das Haschisch kann nichts dafür wenn es mit Streckmitteln und Tabak vermischt und dann verbrannt eingeatmet wird!

Das ist ein Richter mit Schuldgefühl und Vernunft. Aber hätte er dies auch gemacht wenn sein Patient 30 gewesen wäre?

Ich meine wenn ein Richter ein gutes Gefühl hat beim verurteilen wegen Cannabis egal wieviel Kilo, ist es ein Heuchler. Von Richtern darf mann doch soviel Intelligenz erwarten das die den Status von Cannabis kennen und wissen das es nicht schadet, wie lange haben die studiert? Da würde ich erwarten das jedes mal wenn irgendein Richter jemand verurteilen muss wegen Cannabis, das er jedes mal ein Appell an die Gesetzgeber machen würde.

Und ich darf Privat auch 100 liter Wodka und 100 liter Whiskey kaufen oder im Vorrat haben. Also wieso nicht 10 Kilo Cannabis wäre vergleichbar an der menge, wenn mann es pur raucht weil Tabak schadet nur... Da kann mann nur hoffen das mann 200 liter hochprozentiges überlebt, auch über längerem Zeitraum....

[quote name="blaa"]hm der link geht zwar aber das video lädt sich tot :/

hab gestern was von diesem reporter gelesen der jetzt 5 tage durchkiffen will! ;)

gehört zwar nicht zum jetzigen thema aber ganz interessant denk ich ^^
hier der link dazu

http://www.focus.de/kultur/vermischtes/das-jenke-experiment-das-jenke-ex...

Wer wettet mit mir um 100 Euro das bei dem Experiment von RTL jemand zu Wort kommt der vorher schon Schizophren oder psychisch krank war und dann erst mit dem Kiffen angefangen hat?

Die Frau hat meine volle Solidarität, die Justiz und deren Lemminge meine vollste Verachtung!

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