Cannabis reduziert Symptome der posttraumatischen Belastungsstörung in einer offenen Studie

  • Veröffentlicht am: 27. Mai 2014 - 17:10
  • Von: Maximilian Plenert

Aus den IACM-Informationen vom 19. April 2014: Cannabis ist bei einigen Patienten mit einer Reduzierung von Symptomen der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) verbunden. Das ist das Ergebnis einer Durchsicht von Patientenakten von 80 Patienten mit PTBS, die Cannabis nach dem Gesetz für medizinischen Cannabis des Staates Neumexiko verwendet haben. Die Analyse wurde von Dr. George Greer aus Santa Fe und seinen Kollegen von der Universität von Kalifornien in Los Angeles und Sun Diego im Journal of Psychoactive Drugs veröffentlicht. Neumexiko war der erste Staat, der die PTBS als eine Erkrankung für die Verwendung von Cannabis als Medizin anerkannt hat.


Der Zweck der Studie bestand in einer statistischen Analyse von Daten zu PTBS-Symptomen bei Patienten, die zwischen 2009 und 2011 ihre Teilnahme am Medizinischen Cannabisprogramm von Neumexiko beantragt hatten. Die Wissenschaftler wendeten die Clinician Administered Posttraumatic-Skala (CAPS) an. Es fand sich bei Patienten, die Cannabis verwendeten, im Vergleich mit Patienten ohne Cannabisverwendung eine Reduzierung der CAPS-Symptome um 75 %.

Quele: Greer GR, Grob GS, Halberstadt AL. PTSD symptom reports of patients evaluated for the New Mexico medical cannabis program. J Psychoactive Drugs 2014;46(1):73-7.
 

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