Fachliche Stellungnahme zu den Antworten von Bundeskanzlerin Merkel

  • Veröffentlicht am: 23. November 2011 - 13:42
  • Von: Maximilian Plenert

Hier eine detaillierte fachliche Stellungnahme zur Youtube Antwort von Frau Merkel. Wem ihre Antwort nicht ausreicht, inzwischen läuft der Protestmailer: "Frau Merkel, Sie schulden uns noch eine vernünftige Antwort!"

 

Interviewer: Und damit sind wir bei der meistbewerteten Frage, der beliebtesten Frage also. Der User, die Userin oder die User im Plural, nennen sich "Deutscher Hanfverband" und fragen: "Wie stehen Sie zur Forderung, den bestehenden Schwarzmarkt für Cannabis durch einen regulierten Markt mit Jugend- und Verbraucherschutz (Kontrolle von Qualität und THC-Gehalt)  zu ersetzen und mehr Suchtprävention über Cannabissteuern zu finanzieren?"

Merkel: Ich stehe dazu ablehnend.

Merkel: Ich glaube, dass wir in sehr speziellen Fällen Ausnahmen gemacht haben, aber generell Cannabis nicht freigeben sollen.

Wenn Frau Merkel hier die mikroskopisch kleinen Änderungen im Bereich Cannabis als Medizin meint, dann ist selbst dies eine fragwürdige Selbstbeweihräucherung. Die Schlagzeile "Schwarz-Gelb legalisiert Cannabis als Medizin" enthält mehr Dichtung als Wahrheit. Die Bundesregierung feiert sich hier selbst, weil sie nach der kleinstmöglichen Änderung des BtMG endlich den Weg für das Fertigarzneimittel Sativex - derzeit ausschließlich mit der Zulassung für Spastiken bei Multipler Sklerose -  freimachte. An den Problemen der meisten Menschen, die Cannabis als Medizin in Deutschland benötigen, ging diese Reform völlig vorbei. Franjo Grotenhermen von der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) sagte in einem Interview: "Die Enttäuschung bei Patienten ist groß".

Merkel: Natürlich ist immer die Frage: Ist ein weitgehendes Verbot immer eine Ursache auch von Schwarzmarkt; das ist ein Argument.

Schön, dass dies zumindest anerkannt wird. Lassen sie sich vom BKA mal erklären, welche Schäden die organisierte Kriminalität in Deutschland anrichtet und wie sie sich finanziert und lesen sie die Stellungnahmen der Drugchecking Anhörung im Bundestag, welche Schäden die verdreckten Schwarzmarktdrogen anrichten. Alle diese Probleme würden sich mit einer Legalisierung und einem regulierten Markt lösen lassen.

Merkel: Auf der anderen Seite: Durch eine Legalisierung würde man die Schwelle noch weiter heruntersetzen.

Die These, eine Legalisierung würde "die Schwelle senken" ist nicht belegbar, das zeigt schon das Beispiel Niederlande. Der Cannabiskonsum in den Niederlanden - gerade bei jungen Menschen - liegt unterhalb des europäischen Durchschnitts und unter dem von Verbotsstaaten wie Deutschland.

"Ein Zusammenhang zwischen Drogenpolitik, gemessen an den rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der Praxis der Strafverfolgung und Verbreitung des Cannabisgebrauchs, lässt sich nicht feststellen."
- Karl-Heiz Reuband in "Cannabis - Neue Beiträge zu einer alten Diskussion", Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, Raphael Gaßmann

Merkel:
Und wir halten doch die Nebenwirkungen von Cannabis für so gefährlich, dass man das nicht tun sollte.

Es handelt sich bei der Legalisierung von Cannabis nicht um die Einführung einer neuen Droge, sondern um das Schaffen von vernünftigen Rahmenbedingungen für eine Droge, die bereits da ist. Cannabis wird gekauft werden - die Frage ist nur von wem und unter welchen Bedingungen. Gerade jemand, der Cannabis für gefährlich hält, sollte ein Interesse daran haben, den Handeln zu regulieren und den Jugend- und Verbraucherschutz zu kontrolliert anstatt es dem Schwarzmarkt zu überlassen.

Merkel: Es gibt immerhin zwei Millionen Menschen, die in diesem Bereich auch Cannabis konsumieren.

FALSCH: Laut dem aktuellen REITOX Bericht zur Drogensituation in Deutschland der gibt es bereits 2,5 Millionen Cannabiskonsumenten (Konsum innerhalb der letzten 12 Monate) im Alter zwischen 18 bis 64, in der Altersgruppe zwischen 12 und 17 sind es ca. 350.000. Alle diese Angaben beruhen auf Umfragen, von denen bekannt ist, dass sie systematisch zu niedrige Werte liefern. Damit haben wir mindestens 3 Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland.

Merkel: und das ist schon viel zu viel, wie ich finde.

Diesen Ansatz kommentiere ich mit einem Zitat von Günter Amendt: "Abstinenz als Ziel [für die gesamte Gesellschaft] ist Ausdruck einer totalitären Phantasie".

Merkel: Und insofern neige ich dazu oder ist meine Meinung, dass wir das nicht generell legalisieren sollten.

Wenn schon nicht generell legalisieren, wie wäre es mit einer Entkriminalisierung der Konsumenten von Drogen wie Cannabis? Diese Forderung ist Inhalt unserer Petition "Cannabiskonsumenten entkriminalisieren" mit mehr als 30.000 Unterstützern. Ein liberaleres Cannabisrecht wird von der Mehrheit der Deutschen befürwortet, bei der Wahl zwischen Legalisierung ja oder nein sind 40% für eine Legalisierung, das sollte zumindest zu denken geben.

Interviewer: Nun sind es zwei Millionen Nutzer oder Käufer von Cannabis, es sind aber um ein Vielfaches mehr Menschen, die natürlich in Deutschland Alkohol und Tabak konsumieren.
Das wird besteuert, ist also in unser ganz normales System eingegliedert.
Warum gibt es diesen Unterschied, ist das historisch zu rechtfertigen oder lässt sich das heute auch - wie auch immer - plausibel anhand von Fakten begründen?

Merkel: Wir sind der Meinung, dass Cannabis als Droge eingestuft werden muss - das ist auch international so.

Ja, und? Alkohol ist ebenfalls eine Droge, meint zumindest 2/3 der Bevölkerung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) schreibt auf ihrer Seite www.bist-du-staerker-als-alkohol.de

Ist Alkohol eine „harte“ Droge?
In einigen Studien wird Alkohol als „harte“ Droge eingestuft, da Alkohol körperlich abhängig machen kann, große gesundheitliche Gefahren birgt und der Entzug (genauso wie eine Überdosis) lebensbedrohlich sein kann. Alkohol ist also in diesem Sinne eine „harte“ Droge und nicht das „Genussmittel" wie es in unserer Gesellschaft oft dargestellt und auch akzeptiert wird.

Merkel: Und das bedeutet, dass auch der Konsum von geringen Mengen sehr, sehr hohe Abhängigkeiten schaffen kann.

Schon die sog. Kleiber-Studie, die von ihrem damaligen Kabinettskollegen, dem Bundesgesundheitsminister Seehofer (CSU) in Auftrag gegeben wurde, stellte 1997 fest:

"Der Konsum von Cannabis führt keineswegs zwangsläufig zu einer psychischen Abhängigkeit, es kann jedoch zu einer Abhängigkeitsentswicklung kommen. Eine solche Abhängigkeit vom Cannabistyp kann jedoch nicht primär aus den pharmakologischen Wirkungen der Droge, sondern vielmehr aus vorab bestehenden psychischen Stimmungen und Problemen erklärt werden. Die Abhängigkeit von Cannabis sollte als Symptom solcher Probleme gesehen werden."

Im "Cannabis - Neue Beiträge zu einer alten Diskussion", Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, aus dem Jahr 2004 schreibt Kleiber in seinem Fazit zu den psychosozialen Risiken des Cannabis-Konsums:

"Versucht man - wie vom Bundesverfassungsgericht eingefordert - die Risiken des Cannabiskonsums bilanzierend zu bewerten, so ist aus unserer Sicht festzuhalten, dass sie weniger dramatisch und weniger gefährlich ausfallen, als bei Ausformulierung der derzeitigen Gesetzeslage angenommen wurden. [...] Bei Abwägung aller Risiken sehen wir aus gesundheitswissenschaftlicher Sicht keine relevanten Hindernisse, die dem Begehren auf Veränderungen der derzeitigen Gesetzeslage entgegenstehen."

Dr. med. Carl Nedelmann nannte das Cannabisverbot einen "kollektiven Irrweg" und schrieb im Deutschen Ärzteblatt vom 27.10.2000:

"Aus medizinischer Sicht wird kein Schaden angerichtet, wenn Cannabis vom Verbot befreit wird. Das Cannabis-Verbot kann durch medizinische Argumente nicht gestützt werden."

Sein Kollege Dr. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin, sagte:

"Alkohol ist als Droge gefährlicher als Cannabis. Alle Kulturen der Welt suchen nach Möglichkeiten, sich in Rausch zu versetzen. Ein "Recht auf Rausch" postuliert keine "Pflicht zum Rausch". Alle Drogen haben Nebenwirkungen, Alkohol auch tödliche. Nur durch eine sachliche und vorurteilsfreie Diskussion besteht eine Chance, Missbrauch darzustellen und wirkungsvoll zu bekämpfen."

Merkel: Bei Alkohol und Zigaretten ist ein vernünftiger, begrenzter Umfang nicht sofort so suchtgefährdend, wie das bei Cannabis - nach unserer Auffassung – ist.

Merkel: Sicherlich hat gerade Alkohol auch etwas mit einer Tradition zu tun, aber in Maßen genossen ist ja Alkohol - als Ergänzung zum Essen zum Beispiel - nicht etwas, was sofort Sucht verursacht.

Keine Drogen verursacht sofort eine Abhängigkeit. Alkohol zur Traditionsdroge zu verklären, die als Ergänzung zum Essen konsumiert wird, ist angesichts von ein bis zwei Millionen Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit oder einer Missbrauchdiagnose eine Bagatellisierung a la "Mit zwei Maß Bier kann man noch Autofahren".

Merkel: Dennoch muss man auch hier viel Prävention und Aufklärung machen.

Die Studie "Schätzung der Ausgaben der öffentlichen Hand durch den Konsum illegaler Drogen in Deutschland" - erstellt im Auftrag des Bundesministerium für Gesundheit - kommt zu dem Ergebnis:

"Zusammengefasst ergibt sich aus den verschiedenen Bereichen eine Gesamtsumme der öffentlichen Ausgaben für illegale Drogen in Höhe von 5,2 bis 6,1 Mrd. €. " [...] "Die drogenbezogenen Ausgaben für öffentliche Sicherheit und Ordnung (COFOG-Funktion 03) liegen bei 3,4–4,4 Mrd. € und machen mit 65–70 % den größten Teil der ermittelten Staatsausgaben in Bezug zu illegalen Drogen aus."

Die Ausgaben für Prävention und Aufklärung liegen laut Karin Maag (CDU/CSU) deutlich darunter:

"Ich bin auch dankbar, dass sich in jüngster Zeit grundsätzlich ein Rückgang im Konsum und in der Verbreitung von Cannabis zeigt. Dies zeigt doch vor allem, dass unsere zahlreichen Initiativen und Projekte Wirkung zeigen. Dies gilt es fortzusetzen. Dafür stehen dem Bund im Jahr 2012 rund 12,6 Millionen Euro und insbesondere rund 7 Millionen Euro für Aufklärungsmaßnahmen zur Verfügung."

Wurde man wie vorgeschlagen Cannabis besteuern, ließen sich laut einer Rechnung von Maximilian Plenert eine Menge Prävention finanzieren:

"Alleine mit den Einnahmen und Einsparungen bei Cannabis lassen sich mindestens 19.000 zusätzliche Stellen im Bereich Suchtprävention finanzieren. Das wäre einer Vollzeitstelle pro 600 Schüler, dies entspricht einer halbe Stelle für jede Grundschule, jede weiterführende Schule und jede berufliche Schule in Deutschland. Würden zudem die Konsumenten aller anderer Drogen entkriminalisiert werden, würde sich die Zahl der Stellen mindestens verdoppelt."

Kommentare

Danke Herr Plenert für ihre professionelle Stellungnahme (:

Und so jemand ist das Oberhaupt der deutschen Demokratie! Einfach nur lächerlich dieses Deutschland!

Max, diese Stellungnahme, jetzt am besten noch als Videoantwort online Stellen damit jeder das sich den Stuss aus Frau Merkels Mund anhören muss gleich auch die Wahrheit mit nur einem Klick erreichen kann. Auf Youtube, werden damit auch noch mehr Leute erreicht.So etwas hatte ich eigentlich vor, nur bin ich glaube ich nicht der richtige dafür (bin einfach nicht redegewandt).Ist euch aufgefallen, wenn man alle falschen Argumente von Frau Merkel aus ihrer Aussage streicht bleibt noch "Wir machen es nicht weil wir es nicht wollen"

[quote name="H4Z4RD"]Max, diese Stellungnahme, jetzt am besten noch als Videoantwort online[/quote]Meine Reaktion (eher kurz und bündig, aber mit Link auf die Stellungnahme) ist online, ob sie als Videoantwort zugelassen wird, wird sich zeigen...http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1564-meine-reaktion-auf-die-antwort-von-frau-merkel

dem dank kann ich mich nur anschliessen!!zwar finde ich auf you tube kein videoanhang aber vllt prüfen die noch ob der dhv youtube und sony konform geht!!falls es schon eingestellt wurde!!vielen dank you tube!!

[quote name="Maximilian Plenert"][quote name="H4Z4RD"]Max, diese Stellungnahme, jetzt am besten noch als Videoantwort online[/quote]Meine Reaktion (eher kurz und bündig, aber mit Link auf die Stellungnahme) ist online, ob sie als Videoantwort zugelassen wird, wird sich zeigen...http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1564-meine-reaktion-auf-die-antwort-von-frau-merkel[/quote]Oh, den Beitrag hatte ich leider gerade noch nicht gelesen, danke für den Hinweiß

Kann man nicht Frau Merkel auch diesen Bericht zukommen lassen ? Das der DHV wenigstens eine Chance bekommt zu Argumentieren ?

Also ich finde es sehr sinnvoll einen regulierten Hanfhandel zu erlauben, denn somit wird z.b. das viele gestreckte Zeug aus Berlin verschwinden und wenn man wirklich abhängig ist, kann man es in normalen Läden (kontrolliert) kaufen.

Die Bösen möchten weiter aus uns kriminälen machen? Aber auch einen Atom Krieg wird die Globalen Mafia und ihres schmützigen System nicht weiter zu exestieren helfen. So es war ihre entscheidung und es war falsch, weil bald die Bösen werden vernichtet sein und Satan wird besigt. Und leider siehts so aus, dass die Merkel spielt bei die falsche Seite ... Nur meine verrükte meinung nach. :-*

Sehr gute Zusammenfassung, Herr Plenert!Und zugleich sehr enttäuschend was für (realitätsferne) "Argumentationen" Frau Merkel sich da zusammengelegt hat!Vielen Dank für Ihren Einsatz.

Vielen dank an den dhv !Möchte an dieser stelle auch meine aufregung über merkel kundgeben ,hoffentlich liegt ihr neffe bald im krankenhaus weil er zuviel streckmittel drin hatte:D ,war nur ein evil joke so wie :alkohol ist doch garnicht so schlimm kriegt man immerhin für 70 cent beim aldi.

[quote name="tim"]Vielen dank an den dhv !Möchte an dieser stelle auch meine aufregung über merkel kundgeben ,hoffentlich liegt ihr neffe bald im krankenhaus weil er zuviel streckmittel drin hatte:D ,war nur ein evil joke so wie :alkohol ist doch garnicht so schlimm kriegt man immerhin für 70 cent beim aldi.[/quote]Das würde doch bloss zur Folge haben das die alte das "Teufelskraut" noch härter verbieten/bestrafen will.Auf die Idee WIESO das zeug gestreckt ist und was man Sinvolles dagegen tun könnte würde die gute Frau und ihre Berater nicht kommen,festgefahrener Kurs eben, egal wieviele Studien das Gegenteil behaupten, die glauben eben tiefen Herzens leider daran das ihr Weg der Richtige ist und fühlen sich bestätigt durch Umfragen und Statistiken, besonders von dem Rückgang der "erwischten", heißt für Merkel Rückgang der Konsumenten, für mich nur Anstieg der "Eigenbedarfsbauern", wer hat auch schon Lust auf schlechtes Gras zu teurem Preis wo du nichtmal weißt was es ist und Gefahr hast erwischt zu werden. Dunkelziffern interessieren die auch nicht, wenn überhaupt gesehen/vermutet. Außerdem Man merkt doch ganz deutlich aus den Antworten heraus das die eine festgefahrene Meinung haben, von der sie NIEMALS loslassen werden... Naja jeder geht irgendwann mal in Rente...oder in den Sarg ^^ ;)lg

Also ich konsumiere seit Jahren Cannabis doch anzeichen einer Sucht habe ich nicht. Ich hatte viele [freiwillige] monatlange Pausen und hatte keinerlei das Gefühl, jetzt sofort kiffen zu müssen. Und im Gegenteil zu Alkohol ist es nicht nur weniger Schädlich für den Körper, auch lässt Alkohol die Hemmschwelle sinken was oft dazu führt, dass viele Jugendliche Straftaten im Alkoholisierten Zustand begehen, so wie leider auch ich früher.Doch seit dem ich Cannabis konsumiere habe ich keinerlei Straftaten mehr begangen und bin mir sicher, dass es auch nicht mehr vorkommen wird. Auch den Alkoholkonsum habe ich dank Cannabis komplett aufgegeben. ICh Würde mal sagen dass ein Großteil der Cannabiskonsumenten weit aus weniger oder keine Straftaten (mehr) begehen als Alkoholkonsumenten.Daher bin ich der Meinung, dass Cannabis auf jeden Fall Legalisiert werden sollte, auch, wie bereits oben genannt, Die wirklich einzigen Schädlichen Stoffe wie Hochgiftiges Blei, dass z.B. zum Strecken verwendet wird durch eine Legalisierung keineswegs mehr in Cannabis gefunden würde. Auch ist noch kein Todesfall an den Folgen von Cannabis bekannt.MFG Groundation

Guten Abend, Mitarbeiter und Befürworter des DHV. :-) Wisst ihr, wenn ich mir das so durchlese und auch wenn ich mir das dementsprechende Video ansehe, habe ich echt Angst. :sad: Ich habe Angst, dass Cannabis womöglich niemals legalisiert wird.Ich meine, ich habe auch meine Kommentare bei dem Kanal "bundesregierung" hinterlassen.Als ich fragte, ob man denn auf ein weiteres Statement der Kanzlerin hoffen könne, aufgrund der vielen Beschwerden über Ihre Aussage, und auch ihrer irrationalen Argumente, meinte man zu mir:Die Bundeskanzlerin habe ja ihr persönliches Statement abgegeben. Wenn ich weitergehende Fragen habe, solle ich über über die öffentliche Website der Bundesregierun an sie wenden.Toll, da wird mir auch nicht weitergeholfen. :sad: Ich fragte stattdessen nochmal, ich dankte den Leuten sogar für die Information ( :D ). Ich sagte, man siehe doch, das ein großer Teil des Volkes, nicht mit Frau Merkels Argumentation zufrieden ist, dass es genügend Studien gibt, die ihre Aussagen wiederlegen.Und ich habe höflich um eine Antwort darauf gebeten. Was natürlich nicht geschah. :sad:Man ignoriert uns! Ich meine, solange sich die Bundesregierung, also größtenteils die CDU dagegen entscheidet, kann niemand wirklich etwas daran ändern. Es sei denn, die CDU wird 2013 als regierende Partei endlich abgewählt. Doch schon seit Jahren, liegen aktuelle Umfragewerte für die CDU bei durchschnittlich 33-36%. Die SPD bei rund 30%Seit der letzten Bundestagswahl hat sich GAR NICHTS geändet!Wäre morgen Bundestagswahl, würde es wieder wie immer aussehen, CDU als regierende Partei, danach die SPD, dann die Grünen usw.Die Piraten würden es wahrscheinlich nur sehr knapp in den Bundestag schaffen. :sad: Was ist nur los bei uns im Lande?Wieso wählen noch knapp 30 Millionen Menschen die CDU?????Wo soll das denn noch alles hinführen, wenn sich 2013 nichts ändert, haben wir sie noch bis 2017 am Hals. :sad: Ich möchte nicht, dass Cannabis erst legalisiert wird, wenn ich alt und grau bin. Vielleicht sogar dann nicht. :sad: Ich muss mir ständig darüber Gedanken machen, dass die Polizei irgendwann mal an die Tür klopfen könnte, wenn ich mal 1-3 Pflänzchen hochziehe, und absolut niemandem schade. :sad: Gut, hier in Berlin, ist das zwar nicht ganz so drastisch, aber kann ich mir da sicher sein? Nein kann ich nicht.Man muss sich mal überlegen, wie viele Menschen Voruteile gengenüber Kiffern und der schönen Pflanze Cannabis haben. Es müssen wirklich an die 40 Millionen sein, und das nur in Deutschland. Und ich kenne auch einige aus meinem Umfeld.Kann man da überhaupt noch Hoffnung haben, Leute? :sad: Oder sich irgendwie aktiv einsetzen? Ich wäre sehr erfreut über eine Antwort. :-)

@JohnEs gibt ein schönes Sprichwort, das da heißt, "Steter Tropfen höhlt den Stein"Ich will damit sagen, egal wie frustrierend die Situation gerade mal wieder ist um so wichtiger ist es, dass wir stetig "unser" Thema in die Öffentlichkeit drängen und nicht aufgeben. Fich finde, es sind immer noch viel zu wenige, die sich Trauen den Mund auf zu machen... Schreibt Leserbriefe, Schreibt den Politikern und lasst euch nicht auf das Niveau derer herab, die mit Halbwissen und Plattitüden gegen eine Legalisierung "argumentieren".

Schöne Auswertung ihrer Antwort.Jetzt müssen wir unsere Gegenargumente nur noch in die Presse kriegen. Frag doch vielleicht mal die taz (bzw. Frau Seeliger direkt) ob sie bereit wären eine Art "Gegenrede" zu veröffentlichen...

OMG.... diese frau weiß echt net was sie da für eine scheiße redet..... da fällt einem echt nichts mehr zu ein...tzzzz!!!!

Also das Statement von Fr. Merkel könnte man auch genauso gut auf Alkohol oder Tabak beziehen.Man stelle sich nur vor: Vor 2-3 Jahren wurde ein strenges Alkohol- und/oder Tabakverbot eingeführt.Viele Menschen folgen dem Gesetz, aber es gibt auch Ausnahmen. Es werden "illegale Bauern" zu finden sein, die Alkohol und/oder Tabak illegal herstellen. Man könnte es auf dem schwarzen Markt zwar kaufen, aber immer mit dem Risiko einhergehen, dass diese Genussmittel mit Streckmitteln behandelt werden und natürlich dass man erwischt wird. Man wird genauso, wie die heutigen Cannabis-Konsumenten verfolgt, hart bestraft usw.Wenn man den angerichteten Schaden an der Bevölkerung sieht, wird man evtl. überlegen, das Zeug wieder zu legalisieren, doch es wird nie dazu kommen.Die Legalisierung wäre aber eine prima Wahlaktion von der Regierung, die ja nicht unbedingt tatsächlich durchgesetzt werden muss.Es werden sich bestimmt dem DHV ähnliche Vereine bilden und für Alkohollegalisierung kämpfen.Und dann kommt der/die Bundeskanzler(in) und sagt, es gäbe ja schon 2mio. Süchtige, das Konsummittel schadet dem Körper und Geist und macht sehr sehr stark abhängig.Man wird verzweifelt versuchen das Gegenteil zu beweisen, doch die Erfolge weden nur gering ausfallen.Plausible Vorstellun, nicht wahr?Meine Meinung zu dem Thema ist, man sollte ALLE Genussmittel verbieten, die zum Rausch führen (und damit meine ich wirklich ALLE, ob sie nun z.Z. legal sind oder nicht), und sie vollständig aus der BRD verbannen und somit eine sehr gesunde Bevölkerung schaffen (wobei man erst auf sehr lange Sicht Erfolge haben wird und mit sehr starkem Widerstand rechnen muss). Soetwas gleicht aber, finde ich, schon fast dem Weltfrieden und ist somit sehr sehr schwer durchführbar, aber nicht unmöglich.Man könnte aber auch jedes einzelne Genussmittel mithilfe von unabhängigen (Nach)Forschungen nach dem Nutzen/Risiko überprüfen.Alles, was objektiv im grünen Bereich ist, sollte weitgehend (je nach Wirkungsgrad des Genussmittels) legalisiert werden (z.B. bei starker Wirkung nur an speziellen Orten konsumieren dürfen, bei schwacher auch bei sich zuhause).Gesetzlich müsste es sich "relativ einfach" regeln lassen (à la Gesetze bezüglich "Alkohol am Steuer").Aufklärung muss natürlich auf jeden Fall sattfinden.Es wäre viel Aufwand, doch auf lange Sicht wiederum könnte es eine zufriedenere Bevölkerung schaffen.Das war mein Statement zu dem Thema.Gruß, Alex

Sehr gute Arbeit, sehr professionell, authentisch und zeitnah.Manch eine könnte sich ein Beispiel nehmen!vielen Dank, macht weiter so ;-)

Merkels Antwort ist ein Rückfall in die drogenpolitische Steinzeit. Sie betet das Märchen von der Einstiegsdroge und vom Cannabis, das angeblich sofort süchtig macht, erneut herunter. Diese dumme Frau ersetzt Wissen durch Glauben. Die Diskussion wird regelrecht religiös aber nicht rational geführt. Über Glauben kann man aber nicht vernünftig streiten. Ein Beispiel:Christ: Es gibt Gott, das sieht man an der Schöpfung.Wissenschaftler: Die Schöpfung gibt es nicht. Alles ist durch Evolution entstanden. Das haben wir bewiesen.Christ: Kann ja sein, aber jetzt beweise mir erstmal, dass es keinen Gott gibt.Genauso läuft die Cannabisdebatte:Politiker: Cannabis muss als Teufelsdroge verboten werden, denn es ist eine Einstiegsdroge, führt zu Flashbacks und macht schnell abhängig.Wissenschaftler: Wir haben schon lange das Gegenteil bewiesen.Politiker: Kann ja sein, aber bevor wir es legalisieren, beweise mir erst mal, dass Cannabis absolut harmlos ist.Fazit: Man kann zwar angebliche Gottesbeweise widerlegen, aber nicht Gott an sich, genausowenig wie man beweisen kann, dass im Wald kein unsichtbares, rosa Einhorn wohnt. Dito in der Cannabisdebatte: Man kann zwar viele Behauptungen über die Schädlichkeit widerlegen, aber nicht die "absolute" Unschädlichkeit beweisen. Dabei bleibt jeder vernünftige Vergleichsmaßstab auf der Strecke. Wenn ich Merkel richtig verstanden habe, sind Alkohol und Nikotin harmlose Nahrungsergänzungsmittel. Wer so einen Mist redet ist entweder dumm oder ein korrupter Lügner mit einer Pharma-Spende in der Parteikasse.

man muss die ganze debatte viel mehr an die öffentlichkeit bringen die zeitungen müssen darüber schreiben, es muss im fernsehen darüber berichtet werden, damit die sinnvollen argumente und das bild der ignoranten oberkonservativen kanzlerin auch die eingerostesten wähler erreicht. das geht doch nur durch öffentlich wirksame bewegungen a la occupy. wir sollten wöchentlich, wenn nicht sogar täglich "hanfparaden" durchführen, nicht einmal im jahr.

@Günter Ganter Top Beitrag ich habe lange nicht mehr bei soviel Wahrheit lachen müssen gut erklärt und top Beispiele (:

Verräterisch ist die Formulierung "nicht freigeben sollen..." - laßt euch das mal auf der Zunge zergehen: Jeder normale Mensch, der eine EIGENE Meinung äußert, würde "SOLLTEN" sagen, nicht "SOLLEN" - das sagt man, wenn man eine FREMDE Meinung äußert oder Befehle befolgt - stimmt's oder hab ich Recht? Daran wird doch einigermaßen deutlich, für welche Art von Lobbyisten die Dame hier stellvertretend den Mund aufmacht. Mehr sag ich dazu erstmal nicht! :D

Den Tabak hat unsere Bundeskanzlerin wohl lieber erst gar nicht kommentiert. Dessen Suchtpotential ist enorm. Die steile Kariere des Nikotinkonsums vom mitteltelamerikanischen Randgruppenphänomen zum weltweit verbreiteten Suchtgift ist absolut gigantisch, die gesundheitlichen Folgen immens. Selbst im Krieg und in der größten Krise haben die Leute aus "Gewohnheit" keine Kirschblätter oder ähnliches geraucht. Dabei ist Tabak noch nichtmal besonders psychoaktiv und somit wirklich keine Sünde wert.

Protestmailer: Frau Merkel, Sie schulden uns noch eine vernünftige Antwort! Jetzt mitmachen! http://hanfverband.de/protest19

Ich bin mal so frei und zitiere einen Ausschnitt aus dem Wikipedia-Artikel um Thema Drogen, Unterkategorie "klassifizierung nach Schadenspotential":Beachtenswert ist, dass im Ergebnis die legalen Drogen Alkohol und Tabak unter den zehn schädlichsten Drogen zu finden sind. Nutt, damaliger Drogenbeauftragter der britischen Regierung, kritisierte aus diesem Grunde die Drogenpolitik als „den Erkenntnissen der Forschung widersprechend“, woraufhin er seines Amtes enthoben wurde.Im November 2010 wurde im Lancet eine Folgestudie basierend auf verbesserter Methodik veröffentlicht. Das Schadenspotenzial setzte sich nunmehr aus 16 gewichteten Einzelfaktoren zusammen, welche sich auf die Gruppen physischer, psychischer und sozialer Schaden innerhalb der Dimensionen Selbstschädigung und Fremdschädigung verteilen. Als Droge mit dem insgesamt größten Schadenspotenzial wurde Alkohol mit einer Bewertung von 72 von 100 Punkten identifiziert, gefolgt von Heroin (55) und Crack (54). Das hohe Schadenspotenzial von Alkohol insbesondere in der Dimension Fremdschädigung lässt sich vermutlich zum Teil mit der leichten Verfügbarkeit und dem weit verbreiteten und akzeptierten Konsum erklären. Andere Drogen mit insgesamt hoher Risikobewertung weisen hingegen ein höheres absolutes Selbstschädigungspotenzial auf. Dies dürfte vor allem auf die bei diesen Drogen ausgeprägte Gefahr einer schnellen Abhängigkeitsentwicklung zurückzuführen sein.Das sagt doch schon so einiges über.Übrigens: TAbak hat 26 Punkte bekommen, Kannabis genau 20. Am ungefährlichsten wurden die Pilze mit 6 Punkten eingestuft.Wie man sieht, ist da noch sehr viel Lunft nach oben bei der drogenpolitik.

Wer wissen will, warum Frau Merkel Cannabis nicht legalisieren KANN, sollte sich diesen Vortrag mal ansehen. Der DHV hat da anscheinend einige Fakten nicht betont. Eine einstimmige Konvention...

[quote name="Klaus"]Wer wissen will, warum Frau Merkel Cannabis nicht legalisieren KANN, sollte sich diesen Vortrag mal ansehen. Der DHV hat da anscheinend einige Fakten nicht betont. Eine einstimmige Konvention...[/quote]Sorry, den Link vergessen:http://vimeo.com/10057891

Die Legalisierung wird kommen und das Image dieser Pflanze wird sich verbessern den in diesem globalen Krieg gegen die Erderwärmung, Umweltverschmutzung usw.. kann auf diesen Rohstoff Hanf nicht verzichtet werden. Das Verbot wûrde nur im Wege stehen, ich frag mich halt selber wann dieser Zeitpunkt der Revolution kommt ^^ Mhg

Da Frau Merkel nur von Ihrer eigenen Meinung zum Thema Konsum gesprochen hat denke ich das, wie in der Vidiobotschaft von Herrn Plenert gesagt,sie die eigentliche Frage nicht beantwortet hat.Bei so einer Themen behandlung hätte man in der Schule eine 6 wegen Inhalt verfehlt bekommen.

Drogenbeauftragte distanziert sich von Merkels Antwort zur CannabisfrageDer Nutzer Wolfgang Schmitt hat am 1.12.2011 auf Abgeordnetenwatch gefragt, wie Frau Bundeskanzlerin Merkel zu ihren Antworten in dem Bundestags-Youtubeangebot zur Cannabisfrage komme. Dies insbesondere, da zum einen die Drogenbeauftragte schon auf abgeordnetenwatch geantwortet hatte, dass sie und ihre Mitarbeiter stehts bemüht seien, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeitnah in Ihre Stellungnahmen einzubeziehen, zum anderen die Antwort sich deutlich von den wissenschaftlichen Erkenntnissen unterscheidet:Anfrage zum fachlichen Hintergrund von Merkels CannabisantwortIch würde dann gerne wissen, wie Frau Bundeskanzlerin Merkel zu den Aussagen in Ihrer Youtube-Angebot kommt, welche sich Krass unterscheiden, von dem was Sie sagen, was das Gesundheitsministerium sagt, was die BzgA sagt, die Hauptstelle für Suchtfragen und alle anderen auch … (vergleich dazu hanfverband.de ) ?Die Antwort von Mechthild Dyckmans..kam am 19.12.2011 und wirkt deutlich Distanziert von der Antwort von Bundeskanzlerin Merkel:Sehr geehrter Herr ..,haben Sie vielen Dank für Ihre Frage.Welche Informationsquellen Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel bei dem von Ihnen angesprochen Interview genutzt hat, ist mir nicht bekannt. Diese Frage kann Ihnen sicher das Bundeskanzleramt beantworten.Mit freundlichen GrüßenMechthild DyckmansDa fragt man sich, wozu man den eine Drogenbeauftragte benötigt, wenn die nicht mal ihren Job – also das Informieren – macht.Nun, ich habe eine E-Mailanfrage an das Bundeskanzleramt gesendet als diese Antwort einging. Bislang gab es keine Antwort. Vielleicht sollte man es mal mit dem Informationsfreiheitsgesetz probieren?

[quote name="Benjayy"]Die Legalisierung wird kommen und das Image dieser Pflanze wird sich verbessern den in diesem globalen Krieg gegen die Erderwärmung, Umweltverschmutzung usw.. kann auf diesen Rohstoff Hanf nicht verzichtet werden. Das Verbot wûrde nur im Wege stehen, ich frag mich halt selber wann dieser Zeitpunkt der Revolution kommt ^^ Mhg[/quote]Wenn Hanfbefürworter mit der "Erderwärmung" argumentieren und in Ihrem Fall sogar von einem globalen Krieg reden, dreht sich mir schon ein wenig der Magen um. Ich weiß, daß wir Hanf brauchen, aber nicht um den Preis der Freiheit. Cannabiskritische Forschung wurde und wird mit etlichen Millionen $ und € unterstützt, befürwortende wurde diskreditiert und lächerlich gemacht. Forschung, die die von Menschen gemachte Erderwärmung "beweisen" will, wird mit etlichen Milliarden $ und € unterstützt, Kritiker derselben werden diskreditiert und lächerlich gemacht. Bitte keine aus der Not geborene Allianz zwischen Lahmen und Blinden.

[quote name="Alex"]Also das Statement von Fr. Merkel könnte man auch genauso gut auf Alkohol oder Tabak beziehen.Man stelle sich nur vor: Vor 2-3 Jahren wurde ein strenges Alkohol- und/oder Tabakverbot eingeführt.Viele Menschen folgen dem Gesetz, aber es gibt auch Ausnahmen. Es werden "illegale Bauern" zu finden sein, die Alkohol und/oder Tabak illegal herstellen. Man könnte es auf dem schwarzen Markt zwar kaufen, aber immer mit dem Risiko einhergehen, dass diese Genussmittel mit Streckmitteln behandelt werden und natürlich dass man erwischt wird. Man wird genauso, wie die heutigen Cannabis-Konsumenten verfolgt, hart bestraft usw.Wenn man den angerichteten Schaden an der Bevölkerung sieht, wird man evtl. überlegen, das Zeug wieder zu legalisieren, doch es wird nie dazu kommen.Die Legalisierung wäre aber eine prima Wahlaktion von der Regierung, die ja nicht unbedingt tatsächlich durchgesetzt werden muss.Es werden sich bestimmt dem DHV ähnliche Vereine bilden und für Alkohollegalisierung kämpfen.Und dann kommt der/die Bundeskanzler(in) und sagt, es gäbe ja schon 2mio. Süchtige, das Konsummittel schadet dem Körper und Geist und macht sehr sehr stark abhängig.Man wird verzweifelt versuchen das Gegenteil zu beweisen, doch die Erfolge weden nur gering ausfallen.Plausible Vorstellun, nicht wahr?Meine Meinung zu dem Thema ist, man sollte ALLE Genussmittel verbieten, die zum Rausch führen (und damit meine ich wirklich ALLE, ob sie nun z.Z. legal sind oder nicht), und sie vollständig aus der BRD verbannen und somit eine sehr gesunde Bevölkerung schaffen (wobei man erst auf sehr lange Sicht Erfolge haben wird und mit sehr starkem Widerstand rechnen muss). Soetwas gleicht aber, finde ich, schon fast dem Weltfrieden und ist somit sehr sehr schwer durchführbar, aber nicht unmöglich.Man könnte aber auch jedes einzelne Genussmittel mithilfe von unabhängigen (Nach)Forschungen nach dem Nutzen/Risiko überprüfen.Alles, was objektiv im grünen Bereich ist, sollte weitgehend (je nach Wirkungsgrad des Genussmittels) legalisiert werden (z.B. bei starker Wirkung nur an speziellen Orten konsumieren dürfen, bei schwacher auch bei sich zuhause).Gesetzlich müsste es sich "relativ einfach" regeln lassen (à la Gesetze bezüglich "Alkohol am Steuer").Aufklärung muss natürlich auf jeden Fall sattfinden.Es wäre viel Aufwand, doch auf lange Sicht wiederum könnte es eine zufriedenere Bevölkerung schaffen.Das war mein Statement zu dem Thema.Gruß, Alex[/quote]Ich will NAZI Deutschland aber nicht zurück!

[quote name="Günter Ganter"](...)Man kann zwar viele Behauptungen über die Schädlichkeit widerlegen, aber nicht die "absolute" Unschädlichkeit beweisen. Dabei bleibt jeder vernünftige Vergleichsmaßstab auf der Strecke. [/quote]In diese Richtung geht der Absatz zur Gefährlichkeit von Cannabis (im Vergleich zu Alkohol) in meiner Stellungnahme für die Anhörung am Mittwoch, s. http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a14/anhoerungen/p_Cannabis/stellungnahmen/index.html

[quote name="John"]Kann man da überhaupt noch Hoffnung haben, Leute? :sad: Oder sich irgendwie aktiv einsetzen? Ich wäre sehr erfreut über eine Antwort. :-)[/quote]Wenn ich keine Hoffnung hätte, dass sich in meinen Lebzeiten noch was ändert, würde ich das hier nicht machen. Das Hanfverbot ist einfach zu dumm, um ewig zu bestehen. Kaffee war auch mal verboten. Was du tun kannst? Z.B. den DHV unterstützen :-) s. http://hanfverband.de/index.php/aktiv-werden/privatsponsor-werdenNur durch eure Unterstützer ist unsere Arbeit überhaupt möglich und nur durch mehr Unterstützer können wir sie ausbauen. Hier haben wir noch einige Tips zusammengetragen, was man so machen kann: http://hanfverband.de/index.php/faq-uebersicht/legalisierung-von-cannabisGanz einfach und wirksam z.B.: Im DHV-Shop das Flugblatt "Cannbis legalisieren" zum Druckkostenpreis bestellen und an Briefkästen verteilen, s. http://shop.hanfverband.de/Dich in den DHV-newsletter-Verteiler eintragen und über neue Aktionen auf dem Laufenden bleiben: http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/newsletteram Protestmailer teilnehmen: http://hanfverband.de/index.php/aktiv-werden/protestmailer

:-) ich bin der kevin ey ich wurde leider wieder von der poliezei erwischt dabei brauch ich es weil ich adas habe und mich nicht unterkontrolle habe aber mir die ganze zeit tappleten mir geben die wo mich koblet kabut machen im kopf da kiff ich lieber und mir geht es danach gut ich bin verdammt freundlich und alles des wegen bin ich dafür

[quote name="Klaus"][quote name="Benjayy"]Die Legalisierung wird kommen und das Image dieser Pflanze wird sich verbessern den in diesem globalen Krieg gegen die Erderwärmung, Umweltverschmutzung usw.. kann auf diesen Rohstoff Hanf nicht verzichtet werden. Das Verbot wûrde nur im Wege stehen, ich frag mich halt selber wann dieser Zeitpunkt der Revolution kommt ^^ Mhg[/quote]Wenn Hanfbefürworter mit der "Erderwärmung" argumentieren und in Ihrem Fall sogar von einem globalen Krieg reden, dreht sich mir schon ein wenig der Magen um. Ich weiß, daß wir Hanf brauchen, aber nicht um den Preis der Freiheit. Cannabiskritische Forschung wurde und wird mit etlichen Millionen $ und € unterstützt, befürwortende wurde diskreditiert und lächerlich gemacht. Forschung, die die von Menschen gemachte Erderwärmung "beweisen" will, wird mit etlichen Milliarden $ und € unterstützt, Kritiker derselben werden diskreditiert und lächerlich gemacht. Bitte keine aus der Not geborene Allianz zwischen Lahmen und Blinden.[/quote]Diejenigen, die mich hier negativ bewerten sollten sich mal diese Doku aus dem Jahre 2007 anschauen.Auch eine Öko-Diktatur ist eine Diktatur!

[quote name="Klaus"][quote name="Klaus"][quote name="Benjayy"]Die Legalisierung wird kommen und das Image dieser Pflanze wird sich verbessern den in diesem globalen Krieg gegen die Erderwärmung, Umweltverschmutzung usw.. kann auf diesen Rohstoff Hanf nicht verzichtet werden. Das Verbot wûrde nur im Wege stehen, ich frag mich halt selber wann dieser Zeitpunkt der Revolution kommt ^^ Mhg[/quote]Wenn Hanfbefürworter mit der "Erderwärmung" argumentieren und in Ihrem Fall sogar von einem globalen Krieg reden, dreht sich mir schon ein wenig der Magen um. Ich weiß, daß wir Hanf brauchen, aber nicht um den Preis der Freiheit. Cannabiskritische Forschung wurde und wird mit etlichen Millionen $ und € unterstützt, befürwortende wurde diskreditiert und lächerlich gemacht. Forschung, die die von Menschen gemachte Erderwärmung "beweisen" will, wird mit etlichen Milliarden $ und € unterstützt, Kritiker derselben werden diskreditiert und lächerlich gemacht. Bitte keine aus der Not geborene Allianz zwischen Lahmen und Blinden.[/quote]Diejenigen, die mich hier negativ bewerten sollten sich mal diese Doku aus dem Jahre 2007 anschauen.Auch eine Öko-Diktatur ist eine Diktatur![/quote]http://www.youtube.com/watch?v=8n-5WZY9G24&feature=related

Mein absolutes Lieblingsthema. :) Die Frage, sollte Hanf ( Ich möchte hier gerne den richtigen Namen angeben ); legalisiert werden, sollte nicht mehr länger diskutiert werden. Es soll legalisiert werden. Warum ?Damals wurden die Menschen durch die Massenmedien negativ auf diese ,, Droge " eingestellt. Diese Manipulation, hält bis heute an, der Grund : Es gibt zu wenige die um Ihr Recht kämpfen. Unsere Politik macht einen enormen Fehler! Ich möchte mal die ,,legalen Drogen " aufzählen und dazu ihren Grad an Gefährlichkeit. Platz 1 : Alkohol : Bier, unsere bekannteste Gebräu, ist eine ,,100% " Droge. Warum : Alkohol macht den Menschen innerlich kaputt, sowie auch psychich. Dennoch zieht der Staat daraus Profit, wieso ? Sie verkaufen eine Droge mit dem Hintergurund, diese zu versteuern. Das bringt mich auf Platz 2 :Platz 2 : Zigaretten : Rauchen hin o. her, ( auch hier sollte man realistisch bleiben ( Rauchen gefährdet die Lunge. Ja ! Aber auch nur die Lunge. Auch hier zieht der Staat uns Steuern ab. Wir sollten aktiv werden und uns für unser Recht einsetzen. Was würde passieren, wenn man Hanf legalisiert ? Es wäre ein großer neuer Schritt geschafft, die Unruhen werden aufgelöst. Das Thema ob es legalisiert werden soll, steht seit Jahren im Raum. Warum erkennt die Politik nicht den Willen & die Hoffnung unserer Deutschen Mitbürger an ? Soll der Staat in die Strafverfolgung noch weiterhin Geld investieren? Soll der Staat die Menschen jagen (strafrechtlich gemeint ) ?Durch legalisierung wird der Schwarzmarkt Verdrängt -> Folge : Weniger Kriminalität und weniger Pleiten für den Staat ;).Menschen werden nicht mehr psychich durch den Staat beeinflusst bzw. Druck gesetzt.Ich denke ich Spreche hier in Namen aller Hanf Nutzer, das wir auch nur Menschen sind und auf uns selber aufpassen koennen, wir wollen nicht eingeschränkt werden! Selbst in der Politik gibt es Menschen, die sich sicherlich gerne nach der Arbeit eine Tüte rauchen. Also ist dort schon wieder ein Widerspruch. Der Staat will Hanf verbieten, Mitglieder des Staates konsomieren genauso Hanf. Also was bringt das ? :D Im enteffekt ist das alles doch Schwachsin.Lasst uns Menschen Menschen sein, lasst uns leben lasst uns unseren Freiraum.Ich will nicht, muss ich ehrlich gestehen, das Hanf komplett legalisiert wird, dennoch sollte es möglich sein, Hanf kontrolliert zu verkaufen, ( Dabei auch den THC gehalt genau zu beobachten. ), sowie die Menge. Bitte Frau Merkel. Verstehen Sie uns als Mensch. :) Der Staat soll ruhig sein Profit aus dem Verkauf schlagen, mir ist das egal, nur will ich, das ich nicht mehr Angst haben brauche, nur wegen einer ,, Pflanze " gleich mein leben zu versauen, nur weil der Staat denkt, : ,, Nein wir haben es verboten, die Leute muessen bestraft werden ". Wollt ihr, weil ihr als Mensch lebt, bestraft werden? Nur wegen einer Pflanze ? Wodurch sind die ganzen Probleme den entstanden, warum gibt es unter manchen Drogenkartellen Kriege ( Mexiko ). Warum werden soviel Leute angezeigt und sogar verhaftet?. Der Staat trägt selbst Schuld. Nicht wir sind die Sünder. Der Staat soll zur besinnung kommen. Der Staat soll sich die neusten wissenschaftlichen Testergebnisse von Hanf liefern lassen & darüber öffentlich Debatieren, woran wir Menschen uns auch beteiligen wollen / sollten. ( Ich bin zwar erst 17, aber dennoch sehe ich das unmenschliche im Staat. )Bitte macht die Augen auf. ,, Rauchen / Saufen ist scheiße, kiffen sie Lieber ;) " ( Noch was : Das Canabis als Einstiegsdroge zählt, ist wissenschaftlich nie hinterlegt worden. Seht die Pflanze als Pflanze und nicht als Droge. ) Danke

Frau Merkel mich würde gerne mal interessieren wie viel sie von der Pharmaindustrie an Geld bekommen um ihre Abneigung gegen eine harmlose Droge ( ihn Gegensatz zu den legalen) wieder beizubehalten. Sie hören und sehen wie viele Bürger sich gegen ihre Drogenpolitik wehren und sie machen so als wehre es gar nicht nötig. So als sei es ihnen igal was ihr Volk zum grössten Teil will, nämlich Freiheit und keine falsche Politik.

[b]Scheitert der Euro - dann scheitert Europa.[/b] Und wenn das so kommt, dann kann Merkel bestimmt nichts dafür: Die war doch nur ein dummes, kleines Mädchen aus der Ostzone die nicht glauben konnte, daß sie alles werden kann, was sie will - sogar Bundeskanzlerin... Nur immer brav lächeln und unschuldig aussehen - und den Rest macht der Onkel Doktor schon klar! :D[img]http://1.2.3.13/bmi/www.leakedcelebs.com/content/21/3258/i3355oreG6wdxQ.jpg[/img]

Also in aller ersten linie sollte frau merkel:An eine anpassung der gesellschaft denkenDamit meine ich das es in der welt mehr cannabisKonsumenten giebt, als die öffentlichkeit anspricht.Und dadurch sollte mann es so handhaben das mann,Es endlich anerkennt.Und nicht ausreden dafür bringt warum es so schlecht sei,Und was für risiken es hatt, cannabis zu konsumieren.Denn alkohol und zigaretten oder andere lebenseinstellungen,sind in der falschen art und weise wie mann damit umgeht immer schädlich.Das darf keine ausrede dafür sein, eine gesellschaft nicht einen gefallen zu tun.und endlich aus den politischen reserven zu gehen,Und eine grundlage zu schaffen,Es muss in der cannabis zene einen kontrollierten markt geschaffen werden.Es geschen zu viel dinge mit streckung von cannabis,Und was die unkontrollierte abgabe und sonstiges betrifft,Muss ja nicht angesprochen werden.Den da gelangen wir an die nächste stufe,Es ofenbart sich dadurch das sich der konsum Von cannabis nicht aufhalten lässt.Es wird immer ein problem der gesellschaft bleiben,Wie andere alltags drogen auch.Und die verantwortung darin liegt meiner meinung nachAm Staat oder an den politikern, denn eine gesellschaft mit einem problem alleine zulassen, ohne kompromis,Ändert nichts.Es ist sogar schlimmer wenn mann nichts tut und dann nur wartet bis dass fass überläuft.Als eine alternative zu finden.Wo mann die ganze politische haltung mit einbringen kann.Die heut zutage als wichtiger bestandteill unserer gesellschaft an die generationen weiter geben werden sollte.Alleine wenn wann cannabis alls nahrungsmittel ansieht:Welcher politiker oder mensch,Will in seinem kaffee glassplitter oder brix.Dann zu sagen das mann lieber tee trinken solle weil kaffee coffein hatt,Ist eine schweinerei.mann sollte einfach endlich akzeptieren das das potentzial vom cannabis konsum in der gesellschaft anteil hatt,Und damit nicht einfach abzuschalten ist.Und diese ansicht sollten sie frau merkel bekommen.Der klima wandel ist auch etwas was die ganze zeit einem bewusst wahr: aber hatt jemand was getan?Nein!Es wurde gewartet bis zur katastrophe!Und es wird weiter die umwelt. Verschmutz.Also tuen sie was dafür!Weil keiner den anfang machen will!Machen sie ihn!

Also ich fand die Stellungsnahme von Merkel zu dem Thema legalizierung / entkriminalisierung von Cannabis echt ein bisschen zu Altmodisch. Wir leben in einer Gesellschaft wo Cannabis eine wichtige Rolle spielt ..........es gibt viele Leute die statt Alkohol ( nervengift) lieber mit einem joint abschalten oder sich entspannen . Alkohol zerstört Gehirn Zellen und Cannabis verklebt Synapsen . Und trotzdem ist das eine erlaubt und das andere verboten .

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