Bericht zur CannaTrade 2014

  • Veröffentlicht am: 5. September 2014 - 8:53
  • Von: Florian Rister

 

Vom 29. bis 31. August fand in der Nähe von Zürich die größte Fachmesse für Hanfprodukte in der Schweiz statt, die CannaTrade. Neben diversen Anbietern von Produkten aus, über und rund um Hanf waren auch verschiedene Organisationen mit Ständen vertreten, die sich für eine andere Drogenpolitik einsetzen. Neben den beiden Schweizer Vereinen Legalize it! und Droleg war auch der Deutsche Hanfverband mit einem Infostand dabei. Dank einer gut besuchten Messe war auch am DHV-Stand immer etwas los. Mit Hilfe der Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern aus Berlin sowie von der Hanfaktivisten Gruppe Bodensee konnten etwa 1.000 Unterschriften gesammelt werden.

Vom 29. bis 31. August fand in der Nähe von Zürich die größte Fachmesse für Hanfprodukte in der Schweiz statt, die CannaTrade. Neben diversen Anbietern von Produkten aus, über und rund um Hanf waren auch verschiedene Organisationen mit Ständen vertreten, die sich für eine andere Drogenpolitik einsetzen. Neben den beiden Schweizer Vereinen Legalize it! und Droleg war auch der Deutsche Hanfverband mit einem Infostand dabei. Dank einer gut besuchten Messe war auch am DHV-Stand immer etwas los. Mit Hilfe der Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern aus Berlin sowie von der Hanfaktivisten Gruppe Bodensee konnten etwa 1.000 Unterschriften gesammelt werden.

Neben der Unterschriftensammlung gab es natürlich auch spannende Gespräche über die Cannabispolitik in Deutschland und in der Schweiz. Viele Schweizer Aktivisten verspüren keine Erleichterung durch die Einführung der 100 Franken Ordnungsbuße bis 10 Gramm. Die Polizei in vielen Kantonen verfolgt weiterhin intensiv Konsumenten. Sogar vor dem Messegelände wurden Personen und Fahrzeuge durch die Polizei kontrolliert, um in Einzelfällen geringe Mengen an Cannabis zu beschlagnahmen.

Auch beim Thema Führerschein zieht die Schweiz dem deutschen Vorbild nach: Mehrere Personen berichteten von Führerscheinentzug mit anschließenden Drogentests, allerdings ohne die in Deutschland übliche psychologische Untersuchung.

 

 

 

 

 

Am Samstag, dem besucherstärksten Tag der Messe, erschien eine Demonstration der Schweizer Organisation "Eltern gegen Drogen" vor dem Messegelände gegen die Veranstaltung. DHV Mitarbeiter Florian Rister ging offen und freundlich auf die Demonstranten zu und versuchte, sie zu einer Unterschrift für die Petition zu Cannabis als Medizin zu bewegen. Leider ohne Erfolg.

Wir warten gespannt auf die Verkündung des Termins für die nächste CannaTrade in der Schweiz.

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