Streckmittel in Marihuana - Wie man sie erkennt und welche Risiken von ihnen ausgehen

Streckmittel in Marihuana - Wie man sie erkennt und welche Risiken von ihnen ausgehen

Dieser Text beschreibt die in Deutschland am stärksten verbreiteten Verunreinigungen und Streckmittel in Marihuana, erklärt, wie man sie erkennt und welche Risiken von ihnen ausgehen.

Viele Cannabiskonsumenten sind in den letzten Jahren mit gestrecktem Marihuana in Berührung gekommen. Nachteile, die die Konsumenten dadurch haben können, sind nicht nur eine unbefriedigende Wirkung oder ein unangenehmer Geschmack, sondern in aller Regel auch eine erhöhte Gesundheitsgefährdung.

Der DHV rät grundsätzlich davon ab, gestrecktes Marihuana oder Haschisch zu konsumieren.

Konsumenten sollten die Ware "reklamieren" oder nach einer "sauberen Quelle" suchen, wenn sie denn schon Cannabis konsumieren wollen. Viele Konsumenten greifen zum Selbstschutz auch auf den Eigenanbau zurück, obwohl das strafrechtliche Risiko dadurch erhöht wird.

Die folgende Streckmittel-Liste ist absteigend nach der Verbreitung sortiert. Die Berichte betroffener Konsumenten erreichten den DHV über unseren Streckmittelmelder.


Brix, synthetische Streckmittel

Mit Brix gestrecktes Marihuana Foto by HanfburgBrix wird in Australien und den USA hergestellt und dient ausschließlich dem Strecken von Marihuana. Es ist eine Flüssigkeit, die aus Zucker, Hormonen und flüssigem Kunststoff besteht. Zum Strecken werden die Marihuanablüten (Buds) vor dem Trocknen in Brix getaucht oder mit ihm besprüht.

Identifizierung

Marihuana, das mit Brix verunreinigt ist, sieht aus, als wäre es "sehr frisch und noch feucht". Der optisch feuchte Eindruck bleibt auch nach Tagen der Trocknung erhalten.

Konsumenten berichten davon, dass die Buds in Brixgras sehr fest sind. Da Brix sich wie "Frischhaltefolie" um die Buds legt, riecht verbrixtes Gras oft nur sehr schwach.

"Das Marihuana sieht fast "zu" harzig aus und war kompakter und deutlich härter als es normalerweise der Fall ist."
Betroffenenbericht aus dem Rhein-Main-Gebiet

"Das Marihuana sieht gut aus, wirkt jedoch feucht und riecht nur sehr schwach."
Betroffenenbericht aus Friedberg/Hessen

Mit Brix verunreinigtes Marihuana aus Friedberg/Hessen

Die sicherste Methode Verunreinigungen mit Brix zu erkennen ist es, eine kleine Probe des fraglichen Marihuanas zu verbrennen. Verbrixtes Gras verbrennt sehr schlecht. Konsumenten berichten davon, dass dabei charakteristische "Funken" entstehen.

Die Asche, die bei der Verbrennung von Brix entsteht, ist sehr hart. Zerreibt man diese harte Asche zwischen den Fingern, entsteht ein schmieriger, schwarzer Ölfilm, welcher ein eindeutiges Indiz für Brix ist.

EIn weiteres, recht eindeutiges Erkennungsmerkmal für synthetische Streckmittel bzw. Brix ist die Geschmacksprobe. Mit synthetischen Streckmitteln behandeltes Marihuana löst laut vielen Konsumenten ein Brennen auf der Zunge aus und wird geschmacklich als chemisch-säuerlich oder auch bitter-salzig beschrieben. Ich würde schon allein deshalb den Abbrenntest in jedem Fall bevorzugen, da man dadurch mit dem ggf. sehr giftigen Streckmittel nicht direkt in Berührung kommt.

Gesundheitliche Risiken

Verbrixtes Gras sollte keinesfalls konsumiert werden, da durch das Rauchen von flüssigem Kunststoff, Zucker und Hormonen die Gesundheit möglicherweise stark gefährdet wird. Konsumenten berichten insbesondere von erheblichen Problemen mit den Atemwegen.

"Ich bemerkte nach 1-2 Tagen, dass mir langsam der Hals eng wird. Ich hatte Schleim im Rachenraum, der von der Nase zu kommen schien. Es war, als hätte man eine zu enge Weste an. Ich konnte einfach nicht mehr komplett durchatmen und bekam eine Art Bronchitis."
Betroffenenbericht aus Fulda


Sand (Vogelsand, Quarzsand) und mineralische Streckmittel

Mit Sand gestrecktes Marihuana Foto by Hanfburg

Eine Verunreinigung mit Sand ist nicht immer auf vorsätzliches Strecken des Marihuanas zurück zu führen. Mitunter gelangen kleine Mengen Sand und Erde auch auf natürlichem Wege in Marihuana.

 

Identifizierung

Mit Sand und anderen mineralischen Streckmitteln verunreinigtes Marihuana ist relativ leicht zu identifizieren. Oft fallen die kleinsten Verunreinigungen aus und bilden am Boden des Gefäßes (z.B. Plastikbeutelchen, Ziplock) eine erkennbare Schicht.

In anderen Fällen konnten Konsumenten sandige Verunreinigungen erkennen, indem sie eine kleine Probe des Marihuanas in den Mund nahmen. Sand fällt dabei durch Knirschen und erkennbare "Krümel auf der Zunge" auf.

Marihuana aus Ludwigshafen mit Sand

"Am Boden der Plastiktüte mit dem gestreckten Marihuana setzen sich kleine Körner ab, die wie Vogelsand aussehen."
Betroffenenbericht aus Köln

"Ich habe eine kleine Probe des Marihuanas (ungefähr eine halbe Fingerspitze) in den Mund genommen. Dabei hat es auffällig zwischen den Zähnen geknirscht."
Betroffenenbericht aus Osnabrück

Gesundheitliche Risiken

Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (Lungenheilkunde) Dieter Köhler befürchtet, dass es durch die Inhalation von Sand oder Glas langfristig zu gravierenden Lungenentzündungen kommen kann.

Akute Nebenwirkungen wurden uns von Konsumenten bisher nicht gemeldet.


Talkum, Speckstein

Talkum ist ein mattweiß schimmerndes Mineral. Es fühlt sich seifig und speckig an, wird deshalb auch Speckstein genannt.

Identifizierung

Talkum soll dafür sorgen, dass das Marihuana harziger aussieht und schwerer wird. Erkennen lässt es sich, indem man einen Bud auf eine glatte, am besten schwarze Fläche fallen lässt. Sollten dann um den Bud herum kleine weiße Krümelchen sein, könnte dies ein Anzeichen für Talkum sein. Talkumverseuchtes Gras ist sehr weiß, allerdings mit kaum noch vorhandenem typischem Grasgeruch.

"Das Aussehen und der Geruch des Marihuana sind normal. Der Geschmack (im Joint) ist dafür extrem auffällig. Das Gras schmeckt nach Alu. Der typische Cannabisgeschmack fehlt völlig.

Wenn man das Marihuana durch eine Kaffeemühle jagt, entsteht beim Öffnen eine "Staubwolke". Im Grinder bleiben außerdem Reste zurück, die feuchte Stellen (z.B. Schweiß auf der Hand) in kürzester Zeit knochentrocken machen."

Betroffenenbericht aus Bremerhaven

Gesundheitliche Risiken

Gerauchtes Talkum kann schwere gesundheitliche Schäden insbesondere in den Atemwegen hervorrufen.

Fortgesetzter Konsum kann zu einer Silikose führen, eine Lungenkrankheit, die eigentlich als typische Berufskrankheit von Bergleuten bekannt ist. Sie entsteht durch die Inhalation kleinster Talkumpartikel und ihre Ablagerung im Lungengewebe.


Zucker

Identifizierung

Deutlich am süßen Geschmack erkennbar. Mit Zucker kontaminiertes Gras brennt ebenfalls sehr schlecht und hinterlässt eine harte Asche.

Einzelne Konsumenten sind wegen des hohen Verbreitungsgrades von mit Zucker(wasser) gestrecktem Marihuana dazu übergegangen, ihre Vorräte mit Glucosetests zu prüfen.

"Das Marihuana ist auffällig weiß. Ein handelsüblicher Glukosetest war positiv! Wegen der hohen Verbreitung rate ich dazu, sich Glukoseteststreifen in der Apotheke zu besorgen. Die kosten ungefähr 5 Euro (10 Teststreifen) und identifizieren den Zucker zweifelsfrei. Also eine wirklich gute Investition."

Betroffenenbericht aus Berlin

Hinweis: Damit lässt sich nur reine Glukose ("Traubenzucker") und glukosehaltige Mischungen wie Invertzucker (Mischung aus Glukose und Fruchtzucker (Fruktose)) nachweisen. Gewöhnlicher Haushalts- oder Kristallzucker aus Zuckerrübe oder Zuckerrohr besteht aus Saccharose und ist nicht nachweisbar, das gleiche gilt für Fruktose ("Honig"). Saccharose ist eine chemische Verbindung aus Glukose und Fruktose.

Seit Februar 2012 bietet die Firma CleanU einen kostenlosen Strecktest auf zuckerhaltige Streckmittel an (nur solange der Vorrat reicht).

Gesundheitliche Risiken

Vielfach berichten Konsumenten mit Zucker gestreckten Marihuanas über einen starken Hustenreiz. Dieser wird je nach konsumierter Menge oft von Halsschmerzen begleitet.

"Der Husten ist vor allem am Tag danach spürbar. Man hustet kratzigen schweren Schleim. Die Halsschmerzen gingen nach einigen Stunden wieder weg.

Andere Konsumenten, die mehr von dem gestreckten Marihuana geraucht hatten, erzählten mir von einer starken Reizung (der Atemwege), die bis zum nächsten Tag anhielt."

Betroffenenbericht aus Stuttgart

Bei der Verbrennung von Zucker entsteht eine Vielzahl krebserregende Stoffe. Zusätzliches Risiko erwächst aus feinsten Caramelltropfen, die eingeatmet werden und sich in der Lunge ablagern.


Haarspray

Identifizierung

Mit Haarspray kontaminiertes Gras ist auffällig hart und lässt sich kaum bröseln. Oft verströmt es einen chemisch-süßlichen Geruch, der an Parfüm erinnert. Konsumenten berichten außerdem davon, das Haarspray-Marihuana sehr stark klebt.

Verunreinigungen mit Haarspray werden von Konsumenten oft mit Brix verwechselt, weil auch bei Haarspray eine sehr harte Asche entsteht.

"Das gestreckte Marihuana hat einen deutlichen Parfümgeruch. Es ist klebrig, aber nicht harzig-klebrig. Beim Verbrennen entsteht ein chemisches Aroma..."

Betroffenenbericht aus Nephten

"Das gestreckte Marihuana war klebrig und roch stark nach Haarspray bzw. Parfüm."

Betroffenenbericht aus Berlin

Gesundheitliche Risiken

Der auffällige Geruch und chemische Geschmack führt dazu, dass viele Betroffene auf das Rauchen des mit Haarspray gestreckten Marihuanas verzichten. Konsumenten leiden vor allem unter einer Reizung der Atemwege, die mit Husten und Halsschmerzen einhergeht.

Bei der Verbrennung von Haarspray entstehen insbesondere aus den Lösungsmitteln vielfältige krebserregende Stoffe. Diese führen zu einem hohen Langzeitrisiko.


Glas

Identifizierung

In England und Italien ist Marihuana beschlagnahmt worden, das mit extrem kleinen, abgerundeten Glaspartikel gestreckt war, die vermutlich aus industrieller Fertigung (Sandstrahler etc.) stammen.

Mit Glas gestrecktes Marihuana Foto by Know what your smoking

Die Glaspartikel sind in der Regel nicht mit dem bloßen Auge erkennbar. Der für mit Sand gestrecktes Marihuana empfohlene Test "erkennbare Krümel beim Zerkauen einer Probe" ist leider nur bedingt geeignet, die Verunreinigung mit Glas zu verifizieren.

Relativ sicher lässt sich mit Glas gestrecktes Marihuana mit einem Taschenmikroskop identifizieren.

Verunreinigung mit Glas sind in Deutschland selten. Dem DHV liegt bisher nur aus München ein entsprechender Bericht vor.

"Das mit Glas verunreinigte Marihuana ist zu erkennen, indem man eine Blüte mehrmals aus geringer Höhe (ca. 15 cm) auf einen harten und sauberen Untergrund fallen lässt. Meistens ist das Glas dann schon deutlich zu erkennen.

Wenn nicht, einfach mit dem Boden eines Glases auf dem harten Untergrund reiben. Die Verunreinigungen fallen so auf, muss man kein Experte sein. Es bleiben auch deutlich als Glassplitter erkennbare Reste in der Pfeife zurück!"

Betroffenenbericht aus München

Gesundheitliche Risiken

Durch die bei der Verbrennung entstehenden hohen Temperaturen zerplatzen die kugelförmigen Glaspartikel. Die dabei entstehenden scharfkantigen Bruchstücke können mit dem Rauch in die Atemwege gelangen und verursachen dort unter Umständen sogenannte Mikroschnittverletzungen.

Durch die Vernarbung dieser Kleinstverletzungen geschädigtes Lungengewebe steht für den Gasaustausch nicht mehr zur Verfügung. Anhaltender Konsum von "Glasgras" führt somit zu einer Silikose, schlimmstenfalls zum kompletten Lungenversagen!


Pflanzliche Streckmittel, Mehl, Gewürze u.ä.

Identifizierung

Mit Pflanzenteilen gestrecktes Marihuana ist relativ selten. Dies liegt daran, dass Konsumenten die typischen Cannabisblüten identifizieren können.

Marihuana mit Erbsenmehl

In der Regel findet man solche pflanzlichen Streckmittel deshalb in Marihuana, das bereits zerkleinert verkauft wird. In diesen Fällen sind Farbunterschiede und Geruchsveränderungen die offensichtlichsten Warnsignale.

"Das Marihuana ist mit einem gelben Pulver bestreut, dass aussieht wie Sand aber nicht knirscht, wenn man darauf beißt. Im Tütchen sind ebenfalls in den Ecken diese kleinen gelben Klumpen.
Der Geruch ist neutral bzw. es fehlt der typische Marihuanageruch.

Am einfachsten erkennt man das Erbsenmehl an der Farbe - Die Buds sind innen normal grün und haben außen eine gelbe Schicht."

Betroffenenbericht aus Mönchengladbach

"Das gestreckte Marihuana ist gelblich oder hellgrün und oft feucht. Es schmeckt nach Gewürzen. Das Gras sieht sehr "pollig" aus. Das ist aber das aufgebrachte Mehl.

Zum Testen eine kleine Ecke in Wasser einweichen. Nach einiger Zeit löst sich das Mehl vom Marihuana."

Betroffenenbericht aus Erfurt

Gesundheitliche Risiken

Sofern die als Streckmittel verwendeten Pflanzenteile nicht selbst psychoaktive Eigenschaften (Nachtschattengewächse etc.) haben, ist das Risiko nicht höher als beim Rauchen von Pflanzenmaterial ohnehin schon.


Blei

Probe des mit Bleisulfid gestreckten Marihuanas (Bild 1) aus dem Raum München

Identifizierung

Seit dem Abebben der Bleigraswelle im Sommer 2008, die insbesondere den Raum Leipzig betraf, ist mit Blei oder Bleiverbindungen verunreinigtes Marihuana in Deutschland glücklicherweise sehr selten. Leider sind diese extrem gesundheitsschädlichen Streckmittel auch sehr schwer zu erkennen.

Konsumenten berichten, dass sie Verunreinigungen mit elemetarem Blei (Angelblei) feststellen, indem sie einen Krümel Gras über ein weißes Blatt Papier reiben. Entstehen dabei dünne, graue Striche, die an Bleistiftspuren erinnern, sollte man das Marihuana entsorgen. Leider haben die kontaminierten Grassorten kein einheitliches Aussehen und der Test mit dem Blatt Papier ist auch keine 100-prozentige Garantie und funktioniert auch nur, wenn das Gras mit Bleispänen und nicht mit Bleisulfid "behandelt" wurde.

Es besteht jedoch die Möglichkeit, bei Verdacht eine Probe an die Apotheke der Rheinischen Kliniken Viersen mit dem Vermerk: "unbekannte Probe, bitte auf Bleigehalt testen" zu senden, wo sie für einen Beitrag von 20,- Euro getestet wird. Diese und weitere Informationen über Blei im Gras gibt es auf der Webseite der DrugScouts Leipzig.

Hinweis: Blei hat keinerlei magnetische Eigenschaften. Sollten sich die Metallkrümelchen im Gras von einem Magneten anziehen lassen, handelt es sich definitiv nicht um Blei.

Probe des mit Bleisufid gestreckten Marihuanas (Bild 2) aus dem Raum München

Gesundheitliche Risiken

So ziemlich die gefährlichste Methode, um Gras zu strecken. Blei ist hochgradig gesundheitsgefährdend und kann schon beim Konsum eines einzigen Joints für einen Aufenthalt im Krankenhaus sorgen.

Die Symptome der Bleivergiftung sind äußerst unangenehm. Es besteht Lebensgefahr und die Behandlung kann mehrere Jahre dauern.

Bisher tauchte derart verseuchtes Gras nur in Leipzig auf und über hundert Opfer sorgten dort für ratlose Ärzte, da Bleivergiftungen in Deutschland zuletzt in den 70er Jahren aufgetreten waren und selbst damals nicht in einer derart hohen Konzentration. Es dauerte eine Weile, bis mit Blei verseuchtes Gras als "Übeltäter" ausgemacht werden konnte.

Der DHV war ein gefragter Gesprächspartner, wenn es in TV-Berichten um Bleivergiftungen durch gestrecktes Gras ging.


Phosphor/Kaliumdünger PK13/14

Identifizierung

Phosphor/Kaliumdünger sind im Cannabisanbau sehr beliebt und bei richtiger Anwendung nicht bedenklich. Scheinbar gibt es aber einige Menschen, die den Dünger nicht ins Gießwasser geben, sondern die Pflanzen damit besprühen oder sie darin eintauchen. Dadurch entsteht ein künstlicher Gewichtszuwachs und ein gesundheitliches Risiko. Erkennbar ist dies an ungewöhnlichem Glitzern der Blüte unter direktem, hellem Lichteinfall. Ungestrecktes Marihuana würde zwar ggf. auch leicht glitzern (Trichome), jedoch geringer und unauffälliger. Bei dem gestreckten Gras glitzerte es je nach Lichteinfall sogar rötlich oder bläulich!

Der typische Marihuanageruch ist, sofern die Ware nicht vorher schon von minderwertiger Qualität war, noch deutlich vorhanden, da sich der Dünger im Gegensatz zu Brix nicht wie Frischhaltefolie um das Gras legt. Jedoch kann man, vor allem verglichen mit einer sauberen Blüte gleicher Sorte und Qualität, einen minimalen, cannabisuntypischen Nebengeruch wahrnehmen, der leicht an Urin erinnert. Drückt man die Blüte, verstärkt sich dieser Geruch noch ein wenig.

Die Konsistenz des gestreckten Marihuanas ist etwas „fluffiger“ als vorher, die Blüte ist nicht mehr so fest und fällt etwas leichter auseinander, wenn man sie drückt. Unter einem Mikroskop ist im Gegensatz zu Brix leider kaum ein Unterschied zu sauberer Ware zu erkennen, wie verklebte Trichome oder dieser brixtypische Überzug-Look. Das Abbrennverhalten des gestreckten Marihuanas ist ebenfalls deutlich unauffälliger als bei Brix. Der oben beschriebene leicht untypische, urinartige Geruch wird beim Verbrennen noch etwas verstärkt, es riecht unangenehm. Die Asche wird zwar nicht direkt schmierig/ölig, ist jedoch schwärzer, „dreckiger“ und weniger fluffig als bei unbehandelter Ware.

Mit PK13/14 gestreckte Hanfblüte Dieselbe Blüte unter dem Mikroskop (30x)

Rechts die Asche einer PK13/14 Blüte, links normal

Gesundheitliche Risiken

Wie es um die gesundheitlichen Gefahren des Rauchens von Phosphor und Kalium bestellt ist, kann der DHV leider nicht konkret beantworten. Wir können von jeglichem Konsum nur abraten.

 

Inzwischen erhielten wir einige Konsumentenberichte, die von schweren gesundheitlichen Problemen nach dem Konsum eines solchen Grases berichten:

"Habe über längere Zeit aus Unwissenheit/Naivität/Sucht PK 13/14 geraucht und starke Probleme mit der Schilddrüse bekommen (Vergleich Hashimoto-Thyreoditis). Konnte es erst nicht eingrenzen, bin mir mittlerweile aber sehr sicher, dass die Probleme von PK13/14 ausgelöst werden. Also am besten aufpassen und Taschenmikroskop kaufen!"

Betroffenenbericht aus Venlo, NL

"Die Nebenwirkungen hielten einen Tag an. Das Schlimmste waren die unglaublichen Kopfschmerzen, die dazu führten, dass ich mich schlafen legen musste, um das nicht weiter bewusst ertragen zu müssen."

Betroffenenbericht aus Frankfurt

"Es macht gut high, aber man merkt, dass etwas nicht stimmt. Ich war zum ersten Mal seit 10 Jahren krank, Grippe! Interessant ist, dass mehrere Leute Grippe bekommen haben, alle gleichzeitig, und ich hatte mit denen keinen Kontakt und bekam es nur vom Dealer erzählt."

Betroffenenbericht aus Münster


Schimmel

Identifizierung

Schimmel verströmt einen eklig-muffigen Geruch. Der Schimmel ist - je nach Verschimmelungsgrad - auf dem Gras sehr deutlich durch weisse, knubbelige Punkte oder eine Art milchig-trüben, pelzigen Schleier zu erkennen:

 

Verschimmeltes Marihuana

Verschimmeltes Marihuana unter dem Mikroskop 30x vergrößert

  

Gesundheitliche Risiken

Wie stark genau die Gesundheitsgefährdung durch das Rauchen verschimmelter Ware ist, kann der DHV nicht konkret sagen. Dass es der Gesundheit nicht zuträglich sein kann, sollte jedoch jedem selbst bewusst sein. Wir raten wie immer von jeglichem Konsum ab.

Ein Konsument berichtete uns über folgende gesundheitliche Probleme:

"Ich hatte Lungenprobleme ohne Ende und einen Film im Mund bzw. Hals, der sehr unangenehm war. Ich bekam ihn auch durch viel trinken nicht weg. Ich litt unter Stechen und Kratzen in der Lunge, morgens fühlt es sich immer an, als wäre ein Teil meiner Lunge versteinert."

Betroffenenbericht aus Berlin

 


Tipp - Taschen- oder USB-Mikroskop mit Kamera

 

In gut sortierten Headshops sind für ca. 15,- Euro Taschenmikroskope erhältlich, womit sich Streckmittel im Gras leichter erkennen lassen. Auf der Website www.grastest.de können Sie außerdem Tests erwerben, mit denen man Gras auf Blei, diverse Küchensubstanzen, anorganische und mineralische Substanzen wie Talkum, Vogelsand usw. selbst testen kann. Für das Erstellen von Fotos empfehlen wir darüber hinaus ein USB-Mikroskop mit Kamera zu nutzen. Diese sind für etwa 50 € erhältlich und ihnen entgeht aufgrund einer deutlich höheren Vergrößerung bis zu 200x (15 € Taschenmikroskop nur bis 30x) keine noch so kleine Sauerei im Gras, durch die integrierte Kamera lassen sich dann sehr gute Fotos schießen:

verunreinigtes Marihuana 200x vergrößert


Sauberes Marihuana erkennen

Sauberes Marihuana, Foto by Hanfburg sauberes Marihuana unter dem Mikroskop, Foto by Hanfburg

Der DHV empfiehlt jedem Konsumenten, Haschisch und Marihuana vor dem Konsum auf Streckmittel und Verunreinigungen zu prüfen. Mitunter wissen die Zwischenhändler selbst nichts von den besonderen Risiken ihres Produkts.

Ungepresstes Marihuana, Foto by Hanfburg Das gleiche Marihuana für den Transport gepresst, Foto by Hanfburg

Identifikation

Die Vielfalt der Marihuanasorten (vergleichbar mit Reb-/Weinsorten) und die durch das Cannabisverbot bedingten zahlreichen Verpackungs- und Transportarten machen die eindeutige Identifikation hochqualitativen Marihuanas schwer.

Im Allgemeinen verströmt Marihuana einen typischen Geruch, der leicht süßlich ist, aber auch Aromen von erdig bis fruchtig-zitronig enthalten kann. Marihuana ist je nach Qualität, Herkunft und Trocknungsgrad gelb, grün oder bräunlich.

Insbesondere an ungepresstem Marihuana können Konsumenten die Qualität an Zahl, Verteilung und Aussehen der Trichome erkennen. Diese "Pflanzenhaare" enthalten das für die Rauschwirkung im wesentlichen verantwortliche THC.


Abschließende Bemerkungen

Die meisten hier aufgeführten Informationen beruhen zum großen Teil auf Erfahrungen der Szene und Usern aus Internetforen.

Sollten Sie weiteren Streckmitteln begegnet sein oder weitere Informationen und Bilder von kontaminiertem Gras haben, dann melden Sie Ihren Streckmittelfund:

Streckmittel melden!

Die gesundheitlichen Risiken der meisten Streckmittel (außer Blei) sind kaum erforscht. So gibt es z.B. noch keine klinisch dokumentierten Fälle von Lungenentzündung durch Sand oder Glas oder von Silikoseerkrankungen durch Talkum bei Konsumenten gestreckten Grases.

Da sich die Bundesregierung bisher weigert, hier die Forschung voran zu treiben, bleibt in vielen Fällen nur der gesunde Menschenverstand: Das kann nicht gesund sein!

Mehr Informationen zum Thema "Gestrecktes Gras"

  • Ungewöhnliches Glitzern der Blüte unter direktem, hellem Lichteinfall. Ungestrecktes Marihuana würde zwar ggf. auch leicht glitzern (Trichome), jedoch geringer und unauffälliger. Bei dem gestreckten Gras glitzerte es je nach Lichteinfall sogar rötlich oder bläulich!

 

Kommentare

Ich habe die Erfahrung gemacht das gras das mit Blei gestreckt ist eigentlich ein fach zu erkennen ist. Man braucht nur ein Papier und das zeug. Dann nimmt man den budt und streicht ihn über das Papier wenn dann leichte Bleistift spuren zu sehen sind kann man davon ausgehen das das gras gestreckt ist.
Normaler weise funktioniert es
angaben ohne Gewähr

Hallo,

könnt ihr mal bitte ein paar bessere Bilder hochladen, besonders Mikroskopbilder. Bei PK 13/14 erkennt man fast gar nichts. Das wäre echt sehr gut. Gruß
Ghost

Es wäre toll wenn hier jemand das streckmittel oregano auflisten würde

[quote name="weedman"]Es wäre toll wenn hier jemand das streckmittel oregano auflisten würde[/quote]
...Oregano wäre ja noch am besten von allem...zumindest nicht so gesundheitsgefährdend:)

Mit Talkum verunreinigtes Gras erkennt man auch an weißen Flocken, die nach dem Zerbröseln mit den Fingern, auf der Haut zu erkennen sind.

Liebe Hanfgemeinde, habt Ihr nicht die Möglichkeit eure Blumen selbst zu züchten, (bzw. einen guten Freund der dies tut) so rate ich von jeglichem Konsum ab!! So hart es klingt, besonders Neulinge wissen meist nicht wie sauberes Gras oder Hasch auszusehen hat, und erwerben nahezu immer gestreckte Ware vom Schwarzmarkt. Besonders Hasch was 3-5 euro kostet NIEMALS!! kaufen, geschweigedenn rauchen.

Mit harzigen Grüssen. Dr. Hybrid

Guten tag,
Ich habe letztes Wochenende im Mauerpark Marihuana gekauft. Meiner Meinung nach stimmt etwas nicht; ich rauche schon 45 Jahre Marihuana und Hasjsies, aber das Effekt von dieser Varietät fühlt sich an als ob Substanze da sind, die absolut nicht da sein sollten. Meine Frage ist ob Sie eine Adresse haben wo ich dies testen lassen kann.
Mit freundlichen Grüßen,
Jan Martens

Ich habe bereits Erfahrungen mit diesem verschimmelten Weed gemacht. Habe es mal geraucht als ich noch nicht zu viel Erfahrung hatte, wurde gesagt dass die Knolle so aussehen muss. Habe es geglaubt und geraucht. Die Knolle war wirklich fast komplett braun und durchgegammelt was ich allerdings nicht zu normalen dope unterscheiden konnte. Die Symptome waren der pure Absturz. Mir wurde komplett schlecht und mir ging es dreckig. Krämpfe im Bauch und ein Gefühl des Erbrechens. Das musste ich im Endeffekt aber nicht. Habe bloß ganz wenig geraucht. (Max 0,3) nach einigem gegoogle bin ich drauf gekommen dass es gegammelt war. Der kerl von dem ichs hab hat mir nach einem "Besuch" freiwillig das Geld zurück gegeben.
Immer aufpassen, schade eigentlich dass man sowas schon sagen muss.
Peace

Nun, dieser artikel ist sehr interessant, und hat mich auch des öfteren vor bösen überraschungen bewahrt, aber mir fehlen hier leider einige informationen, ganz besonders zu streckmitteln in haschisch. Oder gibt dazu gar einen anderen artikel?

Könntet Ihr vielleicht hochauflösende Bilder reinstellen? Man erkennt kaum etwas. Danke :)

Was ist mit der Streckmittelmelder Seite passiert? Gibts die noch?

Nein, es gibt einen Nachfolger www.streckmittelmelder.de , der von einem Unterstützer betrieben wird.

Was ist mit reserch chemicals?(cannabinoide) weises pulver das schmeckt wie chemieunfall.
Man braucht wenig um eine cannabis änliche wirkung zu erzielen und es ist gesetzliche grauzone also für jeden einfach zu bekommen. (enthält aber eigentlich nur müll und wer sich überlegt sowas zu konsumieren soll lieber vogelsand weed rauchen)lg 710oli.

Wir haben tatsächlich schon einige Einzelfallberichte, die darauf hindeuten das Legal Highs im illegalen Cannabismarkt angekommen sind. Wir beobachten das weiter und werden ggf. berichten, sobald wir was konkretes haben.

Ich.habe vor ein paar Jahren mal legal highs ausprobiert schmeckt wiederlich und wirk sehr unangenehm.
Ich hatte vor einiger Zeit ein gras welches ebenfalls sehr unangenehm wirkte.ich wurde immer nervöser und bekam immer wieder krämpfe überall im Körper drauf gekommen das es chemische canabinoide sein könnten bin ich als die wirkung nach 30 Minuten immer noch stärker wurde.
Ich hab mir dann das gras mal angeguckt das war (möglicherweise) etwas härter als sonst,aber ansonsten war da nichts zu erkennen , beim schmecken bemerkt man aber sofort einen sehr ekeligen Geschmack .
Man sollte es dann auch besser wieder ausspucken und auf gar keinen Fall rauchen, ist echt nicht schön.

Seit Ende der 90er Jahre meine Direktbezugsquelle aus Marokko versiegt ist, hab ich mir das Cannabisrauchen bis heute verkniffen..man inhaliert auch so genug Umweltgifte..und die heutigen Dealer haben zwar alle ein inniges Verhältnis zum Geld machen, aber leider kein Gewissen mehr..

Da man sich heute, als Cannabis Konsument, nicht mehr sicher sein kann, ob das gekaufte Produkt, gestreckt oder verunreinigt ist, sollte man die Möglichkeit haben, es testen zu lassen.Es häufen sich Berichte über chemisch verändertes Gras, sehr häufig Hazesorten, oder es wird als "Haze" angeboten.Dann ist es doch nahliegend, dass mittlerweile synthetische Cannabidoide (Jwh-018)als Streckmittel eingesetzt werden, um mehr Gewinn zu erzielen und ein besseres "High sein" zu erzeugen. Wie kann man sich als Konsument sicher sein? Und "legal highs" werden fleißig weiterverkauft, völlig legal! Von den Risiken ganz zu schweigen, Langzeitfolgen unbekannt. Jugendliche die kein Zugang zu Cannabis haben, bestellen sich legal highs und setzen sich einem weitaus größerem Risko aus.Spice wird verboten und es wird ein neues Produkt zusammen gepanscht, neuer Name ,mit Inhaltsstoffen, die noch nicht verboten sind.Weil immer neue Streckmethoden angewandt werden,und man als Konsument, nicht alles erkennt, sollte es eine Alternative geben, sein Cannabis,anonym, professionell testen zu lassen, um verunreinigtes Cannabis zu erkennen und den Konsumenten zu schützen. Wegen der aktuellen Gesetzeslage unmöglich.Eine Legalisierung,muss kommen.

Hazw gibt es nicht in Deutschland auf dem markt wer dir den hasen andreht kannst davon ausgehen gestreckt aber nicht mit legal highs sondern brix oder talkum dass Ballert brutal abermacht krank und erkennbar auf der Zunge brennt es legalisieren wäre ich auch dafur um eben dieswm zeug zu umgehen am besteb zu fairen Preisen in der Apotheke erwerben und ein wenig steuern aucg bezahlen damit alle was davon haben

Mit welchen test kann ich den prüfen ob pk 13/14. Verwendet worden ist?

Auf der Zunge sollte es leicht salzig schmecken, aber ein sicherer Nachweis ist das nicht.

Danke für die schnelle Antwort können daher auch meine Atemnot kommen? Und kann ein Arzt mich auf sowas testen?

Es ist möglich, das durch langjährigen, regelmäßigen Konsum von verbranntem PK 13/14 gesundheitliche Schäden der Atemwege entstehen. Aber genau weiß man das nicht.

Dein Arzt kann dich nicht darauf testen.

hallo ich habe gestern in einem Dorf in Thringen ein sehr chemisch gestrecktes Cannabis erworben jedoch ist mir diese streckmethode vollkommen neu, und wolle fragen ob man das auch irgend wo einschicken kann damit ihr es mal professionell testen könnt

Nein, das ist in Deutschland leider illegal. In der Schweiz, Österreich und in den Niederlanden kann man Cannabisproben testen lassen, teilweise kostenpflichtig. Hier einige Adressen:

http://www.checkyourdrugs.at/

http://www.saferparty.ch/allgemein.html

http://www.drugs-test.nl/

https://dancesafe.org/drug-checking/

Wir können in Deutschland auf Grund der rechtlichen Lage leider keine derartigen Tests durchführen.

Gibt es irgendwo einen wissenschaftlichen Beleg für die Behauptung mit der "karamellisierten Lunge"?
Zucker ist Bestandteil einer großen Zahl von Tabakprodukten und bis zu 20% Anteil des Trockengewichts natürlich in Tabak enthalten. Es gibt viele Untersuchungen zu den Gefahren des enthaltenen und beigemischten Zuckers, aber nie habe ich in einer solchen Untersuchung etwas zu "karamellisierten Lungen" finden können.
Da die Informationen auf dieser Website auch als Diskussionsgrundlage verwendet werden, wäre an dieser Stelle eine Quellenangabe überaus hilfreich.

Gestrecktes Gras im Großaum Witten/Dortmund. Die Ware ist extrem Ölig (nicht harzig), das Gefühl an den Fingern erinnert an industrielle Schmiermittel (Balistol, WD40 oder evtl. Speiseöl). Zungenprobe mit kl. Krümel: Das Gras schmeckt extrem salzig. Das Gras trocknet nicht & selbst nach 10 Min. auf der Heizung nimmt es sofort wieder Luftfeuchtigkeit auf & wird ölig. Es riecht nur schwach nach Weed, die Asche ist feucht & ölig mit harten Brocken. Auf keinen Fall kaufen, auf keinen Fall rauchen.

Das gleiche kann ich leider auch aus Aachen berichten. das Gras lässt sich genauso wie deins beschreiben.
Es schmeckt auf der Zunge leicht salzig. Im tütchen habe ich außerdem kleine Kristalle die an Zucker erinnern gefunden (diese sind aber nicht süß sondern auch leicht salzig).
Asche ist hart und lässt sich nur schwer zerdrücken/abaschen.

Ich habe für ein Kumpel Cannabis besorgt von einen dealer und mein Kumpel wäre fasst verstorben da es mit Blausäure beträufelt schade wie man so eine nützliche Pflanze verändert um mehr geld zu kriegen aber noch fremde leben riskieren -_-

Im Raum Essen/Gelsenkirchen/Bottrop auch viel mit Brix gestrecktes Gras unterwegs!
Aufpassen!

Kennt sich jemand damit aus wie die juristische Sachlage wäre wenn man einen Dealer wegen versuchter Körperverletzung anzeigen würde. Da ginge natürlich quasi eine Selbstanzeige wegen Erwerbs von BTM einher, aber man hat ja Zeugnisverweigerungsrecht und muss so keine Mengenangaben machen. Auf jeden Fall wäre das mal ne ne Aktion sowas Bundesweit zeitlich abgestimmt zu machen um die Staatsanwaltschaften aufzuscheuchen, denn diese sind ja gesetzlich verpflichtet zu ermitteln.

Brix Grass im Raum Mittelhessen 01/2016
Optisch einwandfreies Weed, selbst nach Wochen noch extrem frisch und feucht wirkend, klebrige Konsistenz, schwache Wirkung, hinterlässt beim pur Rauchen in der Hooka einen schmierigen, klebrigen Sud im Siebchen anstatt Asche.
Beim zerreiben der Asche zwischen den Fingern öliger, schwarzer Film wie Altöl aber geruchlos.
Absolut widerlicher Dreck, verklebt einem die Lunge bis hin zu Asthma ähnlichen Symptomen.

In letzter Zeit gibt es vermehrt Meldungen über unappetitliche Streckmittel vor allem im Haschisch. Haschisch wird offensichtlich nicht nur mit Produkten anderer Pflanzen wie verschiedenen Gewürzen, Henna (ein pflanzliches Haarfärbemittel), Fetten oder Ölen oder mit zerriebenen Blättern und Blüten der Cannabis-Pflanze „verlängert“, sondern auch mit Schuhcreme, Sand, Wachs, Zucker und Haarspray versetzt. Die gesundheitliche Gefährdung für diese Substanzen ist unterschiedlich zu bewerten.
Ganz allgemein lässt sich sagen, dass die Gefahren beim Rauchen meistens größer sind als bei oraler Aufnahme (Backwaren, Tee). Beim Rauchen von organischem Material, d. h. bei ehemals lebenden Substanzen (Pflanzenprodukte, tierische Produkte), entstehen eine Vielzahl Krebs erregender Stoffe, wie polyzyklische Kohlenwasserstoffe (z. B. Benzanthrazen, Benzpyrene, Naphthalin), Benzol, Toluol und Nitrosamine. Diese Substanzen entstehen auch beim Rauchen von Tabak oder ungestrecktem Haschisch oder Marihuana. Rauchen ist eine, vom gesundheitlichen Standpunkt aus betrachtet, bedenkliche Einnahmeform von Cannabis-Produkten und anderen pflanzlichen Substanzen. Einzelne Gewürze, Pflanzenfette und andere organische Materialen sind hier sicherlich quantitativ, d. h. im Umfang der Entstehung und der genauen Zusammensetzung solcher Krebs erregender Verbrennungsprodukte unterschiedlich zu bewerten. Sicherlich kommen im Rauch einer organischen Substanz auch einige andere chemische Verbindungen als in dem einer anderen Substanz vor. So enthält Tabak bekanntlich Nikotin, das in Cannabis nicht vorkommt, während dieses THC enthält.
Grob qualitativ betrachtet besitzen organische Substanzen vermutlich jedoch ein ähnliches Gefahrenpotenzial. Es entstehen beim Verbrennen ähnliche Substanzen. Beim Essen oder Trinken sind die Gefahren bei der Aufnahme organischen Materials geringer, weil die entsprechenden Verbrennungsprodukte fehlen. Hier spielen eher bakterielle Verunreinigungen eine Rolle.
Die zweite Gruppe der Streckmittel stellen anorganische Substanzen dar. Dazu zählt vor allem Sand. Cannabis, der auf sandigen Böden im Freien gezogen wurde, wird immer etwas Sand enthalten, da Wind den Sand aufwirbelt und etwas an den Pflanzen haften bleibt. Grundsätzlich besteht bei der Inhalation von quarzhaltigem Sand die Möglichkeit der Entstehung einer Silikose. Dabei handelt es sich um eine Lungenerkrankung, bei der eine entzündliche Veränderung des Bindegewebes mit Vernarbungen der Lunge eintritt. Es entwickelt sich eine chronische Bronchitis, Luftnot und Husten, die in schwersten Fällen zum Tod durch Ersticken führen kann. Die Silikose ist eine anerkannte Berufskrankheit von Bergleuten. Diese atmen allerdings im Laufe ihres Berufslebens wesentlich größere Mengen an anorganischen Stäuben ein als ein starker Konsument von mit Sand versetztem Haschisch. Die Menge ist wie bei allen Streckmitteln entscheidend.
Abschließend möchte ich noch synthetische Substanzen erwähnen, wie beispielsweise synthetische Wachse, die in Kerzen und Schuhcreme Verwendung finden. Diese Wachse können sich beispielsweise von Polyethylen und chlorierten Kohlenwasserstoffen ableiten. Bei ihrer Verbrennung entstehen ebenfalls Krebs erregende Substanzen, deren Inhalation möglichst vermieden werden sollte. Auch die orale Aufnahme solcher Substanzen kann gesundheitsschädlich sein. Einige chlorierte Kohlenwasserstoffe zählen zu den besonders gefährlichen Umweltgiften. Ihre gute Fettlöslichkeit begünstigt eine Aufnahme und Speicherung im Fettgewebe. Ein erheblicher Teil dieser Stoffgruppe besitzt Krebs erregende und Erbgut verändernde Eigenschaften.
Zusammenfassend ist die Aufnahme geringer Mengen von üblichen Streckmitteln vermutlich gesundheitlich nicht von größerer Bedeutung. Dies gilt vor allem für Pflanzenprodukte und Sand, wenn sie oral aufgenommen werden. Problematisch ist die Aufnahme großer Mengen an synthetischen Substanzen (z. B. Schuhcreme), deren gesundheitliche Bedeutung nicht gut abgeschätzt werden kann. Ob das Rauchen von pflanzlichen Substanzen relevante gesundheitliche Schäden verursacht, hängt sicherlich zu einem großen Teil nicht nur von der Substanz selbst, sondern auch von der Intensität und der Dauer des Konsums ab. Der Selbstanbau oder eine zuverlässige Quelle für die konsumierten Produkte sind der beste Schutz gegen eine Schädigung durch unerwünschte Beimengungen. Eine staatliche Qualitätskontrolle, wie sie beim Cannabis, der in niederländischen Apotheken erhältlich ist, durchgeführt wird, wäre wünschenswert. Dies würde jedoch rechtliche Veränderungen voraussetzen, die zur Zeit für Deutschland außer im medizinischen Bereich nicht absehbar sind.

Das ist ja echt erschreckend. Mir hats vor vielen Jahren auch die Schilddrüse zerschossen, da ich anscheinend mit Blei gestrecktes Weed geraucht hab. Es folgte eine Hashimoto ( http://www.hashimoto-info.de ) und viele weitere Probleme, sodaß ich aktuell auch wieder eine Scwermetallausleitung machen muss. Am besten man baut das Zeug selbst an...alles andere ist mir zu gefährlich geworden.

Warnung:

In Aurich (Ostfriesland) geht mit Blei gestreckte Gras um. Die gesundheitlichen Einbußen sind horrormäßig. Kein Schlaf, Haluzinationen, mwgamässige Kopfschmerzen etc.
Vorsicht vor den C. hof-Verkäufern!!! (Die mit der Pulle Bier am Hals)

Leider gibt es immer schwarze Schafe. Es sollten noch bessere Tests entwickelt werden um die Reinheit zu überprüfen.

Ist es ein Hinweis auf Streckmittel, wenn mein Grass-Joint nach Seife schmeckt? Das Grass selber riecht zwar nicht danach, hat aber verdächtig wenig Volumen für das Gramm.

Hey Grüßt euch,
Ich habe 10 Jahre lang gekifft und war praktisch abhängig von dem Zeug da es hier In Deutschland wirklich nur gestrecktes Grass gibt und die Aussicht darauf das es Legalisiert wird gering ist empfehle ich für die Konsumenten Fahrt nach Holland und göhnt euch da das Weed es ist Rein und schmeckt auch ... zu den Neben Wirkung meine zusätzlich erfahrung dazu noch ist egal Welches Streckmittel man auf seinem Zeug angedreht bekommt es verursacht zu dem starken Mundgeruch der höchst wahrscheinlich von den Schleimhäuten ausgeht ,dazu noch eine Fettige Hautschicht die den Ganzen Tag über lang hâlt die dann erst verschwindet wenn mann auch Zigaretten auf gibt falls man Raucher ist und das dauert mind 2 Monate wen nicht länger es ist wirklich Traurig das die Regierung nicht den Kompromiss eingeht und das Weed Legal in Coffee Shops verhökern lässt natürlich mit Qualitäts Zertifikaten und durch Ständigen Controll Proben.oh du Deutsche Regierung wo führst du uns Bloß hin..........

Hallo zusammen,
ich möchte jetzt mal etwas aufklären. PK 13/14 wird
definitiv zum strecken verwendet! ABER nicht um ein höheres Gewicht zu
erzielen sondern um ein massives High vorzutäschen. Hauptsächlich wird
dies in Verbindung mit bestimmten Tabakaromen verwendet z.b. um diese
Seuche von angeblichem Haze zu produzieren. Ich habe es mit eigenen
Augen gesehen! Es wird das billigste Weed zu angeblichem spitzen Haze
gezaubert. Das angebliche High sind einfach nur Vergiftungserscheinungen
durch Phosphor und Kalium die sich unter anderem durch
Teilnahmslosigkeit, Sehstörungen, Schweissausbrüche, Verdauungsstörungen
usw. bemerkbar machen. Langzeitfolgen können nicht abgeschätzt werden
da diese Art zu strecken noch relativ neu ist und auch von echt dunklen
Gestalten genutzt wird die es verstehen ihr Geheimnis für sich zu
behalten. Die vorgehensweise ist simpel: 30 Kilo billiges Weed kaufen
ein Wenig von den besagten Chemikalien untermischen und dann für 12-14€
pro Gr. den Markt überschwemmen. Und leider ist ein großer Teil der
Kiffer einfach zu blöde oder auch zu süchtig um dem Daler diese
Chemiebomben mit schmackes an den Kopf zu werfen.

Hier (Raum Nrw) ist momentan erschreckend viel gestrecktes Marihuana im Umlauf. Die Straßen sind überflutet mit Brix. Neuen medizinischen Erkenntnissen zufolge- kommt es vermehrt zu Todesfällen nach cannabis Konsum. Todesfälle, wo es Jahre zuvor keinen einzigen gab. Die Mediziner waren zuerst ratlos. Mittlerweile sind diese Fälle aber auf eine zyanid-Vergiftung zurückzuführen... Es ist ein Teufelszeug. Und dennoch konsumieren dieses jeden Tag Menschen- größtenteils vermutlich ohne sich dieser Gefahr bewusst zu sein.

Leute, ich muss auch eindringlich vor dem Rauchen fremder Substanzen warnen! Ich hatte letztens eine übelste Vergiftung und es erst mehrere Tage zu spät gemerkt, weil ich schon gar nicht mehr richtig auf meinen Körper achtete, wie mir bei dieser Gelegenheit dann zum Glück mal endlich auffiel. Es waren die entzündenden Effekte im Rachenraum bis hin zu den endokrinen Effekten in meinem Inneren, die mich plagten und immer stärker wurden. Ich habe mich dann hier informiert und eingesehen, dass ich aus Ermangelung eigener Anbaumöglichkeit aufhören sollte. Das Problem ist: Ich hatte jahrelang bei scheinbar vertrauenswürdigen Personen gekauft. Diese waren aber auch nur Zwischenhändler. Das schiebt schonmal eine gewisse Schutzzone für den Hersteller ein, die für ihn bequem, für den Endkunden aber ein Nachteil ist. Das eigentliche Problem beim illegalen Material ist: Man kann die Grenze zwischen Streckung und dilettantischem Anbau nicht richtig ziehen, wenn man es mit PK 13/14 zu tun hat (nochmal vielen Dank für die Info hier). Ich weiß nun schon, was ich da für Substanzen geraucht hab. ABER: Hat nun jemand das Zeug unabsichtlich überdüngt? Oder hat jemand bewusst die Buds nachträglich Zwecks Gewichtszunahme eingetaucht oder besprüht? Man weiß es nicht. Und vermutlich werde ich es auch nie rausfinden. Ich habe nun lange über dieses Thema nachgedacht und kam zu dem Schluss: Ich habe in den letzten Jahren viel Gras geraucht, das weder nach dem typischen Geruch des Harzes (das, was man auch im Hash riecht), noch nach dem der Knospen/Blätter (dieser Geruch, den man auch manchmal hat, wenn man ein Fläschchen Pils aufmacht) roch. Gespult hat es meistens schon. Aber rückblickend frage ich mich nun: Hätte das nicht grundsätzlich typischer riechen müssen, wenn es denn schon gut spult? Dealer sagen immer: Naja, es gibt eben verschiedene Sorten. Weiß ich schon, aber ich finde: Selbst früher in Amsterdam diese ganzen BlueBerryCheeseCream-Sorten und haste nicht gesehen – die haben immer einen typischen Geruch mitverströmt, der mir inzwischen abhanden gekommen ist, ohne dass ich mal darüber nachdachte. Ich werde wohl aufhören müssen. Denn mit chronischen Autoimmunerkrankungen wie diesem Hashimoto ist nicht zu spaßen! Lest euch mal die Symptome durch und fragt euch, ob das die Sache Wert ist. Ich habe mit einem Ex-Kiffer geredet, der mal verbrixtes Zeug kaufte. Da konnte er natürlich nicht wohlwollend von einem Zuchtfehler ausgehen. Um es kurz zu machen: Er hat anonym dafür gesorgt, dass der Typ ab dann kein Gras mehr verkaufte.

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