Fakten

Wie die Rechtslage Problemkonsumenten schafft

"600.000 Personen in Deutschland weisen einen missbräuchlichen oder abhängigen Cannabiskonsum auf" schreibt die Bundesdrogenbeauftragte Mortler auf ihrer Website. Grundlage für diese Zahl ist der  Epidemiologische Suchtsurvey (ESA). Hierbei wurde die erwachsene Bevölkerung nach ihrem Drogenkonsum und Problemen befragt. Weiterlesen $uuml;ber:

Neue Studie zu Psychosen liefert viel Schlagzeilen und wenig Erkenntnisse

  • Veröffentlicht am: 13. März 2015 - 15:30
  • Von: Maximilian Plenert

Ein Fall von Junk Science zu Skunk geisterte im Februar durch die nationale und internationale Presse. "Erhöht Kiffen das Risiko für eine Psychose?" fragte der Spiegel. Er fasste das Ergebnis des Artikels "Proportion of patients in south London with first-episode psychosis attributable to use of high potency cannabis: a case-control study" im"The Lancet Psychiatry" mit den Worten zusammen: "Menschen, die gelegentlich Cannabis konsumieren, haben laut einer britischen Studie kein erhöhtes Risiko, eine Psychose zu entwickeln. Anders sieht es jedoch bei regelmäßigem Konsum besonders THC-reicher... Weiterlesen $uuml;ber:

Übersetzung der BMJ-Studie "Weltweiter Krieg gegen die Drogen gescheitert"

"Obwohl mehr Mittel in Maßnahmen zur Angebotsreduzierung durch Rechtsdurchsetzung fließen, die den weltweiten Zustrom von Drogen unterbinden sollen, sind die Preise illegaler Drogen seit 1990 fast ausnahmslos gefallen, während ihre Reinheit generell zugenommen hat. Diese Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die verstärkten Bemühungen, den globalen illegalen Drogenmarkt durch Rechtsdurchsetzung unter Kontrolle zu bekommen, scheitern." - so lautet das Fazit einer Studie, die diesen Herbst in der Fachzeitschrift BMJ Open erschien und in zahlreichen Medien erwähnt wurde. Der LINKE Abgeordnete Frank Tempel hat sie nun übersetzen lassen. Weiterlesen $uuml;ber:

Nach einer Studie der Harvard-Universität verursacht Cannabis keine Schizophrenie

  • Veröffentlicht am: 19. Dezember 2013 - 9:21
  • Von: Maximilian Plenert

Aus den IACM-Informationen vom 14.12.2013: Eine neue Studie von der Harvard-Universität könnte Bedenken über den Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und Schizophrenie ausräumen. Während viele weiterhin das Potenzial von Cannabis zur Verursachung einer Schizophrenie diskutieren, erklären Forscher der Medizinischen Fakultät der Harvard-Universität, dass es "bisher keine überzeugenden Beweise dafür gibt, dass Cannabiskonsum Psychosen verursachen kann". Weiterlesen $uuml;ber:

Zustimmung zur Legalisierung von Cannabis in der Bevölkerung steigt

  • Veröffentlicht am: 30. Juli 2015 - 16:43
  • Von: Florian Rister

Die Zustimmung zur Legalisierung von Cannabis in der deutschen Bevölkerung steigt. Im letzten Jahr hatten wir vom DHV bei einer repräsentativen Umfrage durch infratest-dimap ein erstes Rekordergebnis von 30% erhalten, die Wochenzeitung Stern ermittelt jetzt in einer aktuellen Forsa Umfrage sogar einen Wert von 37%. Es geht vorwärts! Weiterlesen $uuml;ber:

Kein "Gen-Gras" gefunden

  • Veröffentlicht am: 17. April 2015 - 15:44
  • Von: Michael Knodt

Das Gerücht von transgenem Hanf macht seit Jahren immer wieder im Zusammenhang mit potenten Cannabis-Indoorzüchtungen die Runde. Doch trotz gebetsmühlenartiger Wiederholungen von Regulierungs-Gegnern gibt es bislang keinen Anhaltspunkt für gentechnisch veränderte Blüten. Unter Genmanipulation versteht man die künstliche Veränderung des Erbgutes. Dieses besteht aus vier Basen, den Bausteinen der DNA. Diese Basen werden bei der Genmanipulation – vereinfacht gesagt – untereinander „ausgetauscht“ und ein Lebewesen mit neuen Eigenschaften entsteht. Schon vor 13 Jahren hatten... Weiterlesen $uuml;ber:

Cannabis wird von vielen Patienten als Ersatzmittel für Alkohol und andere Drogen verwendet

  • Veröffentlicht am: 20. Dezember 2013 - 9:23
  • Von: Maximilian Plenert

Aus den IACM-Informationen vom 14.12.2013: Eine große Zahl kanadischer Bürger, die Cannabis aus medizinischen Gründen verwenden, nutzt ihn als Ersatz für Alkohol, illegale Substanzen und Medikamente. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die von Forschern des Zentrums für Suchtforschung in Victoria (Kanada) und anderen Instituten an vier Verteilungsstellen für medizinischen Cannabis in British Columbia durchgeführt wurde. Es wurde ein Fragebogen mit 44 Fragen verwendet, um anonymisierte Daten zur Wirkung von medizinischem Cannabis auf die Verwendung anderer Substanzen zu ermitteln. Weiterlesen $uuml;ber:

Die Legalisierung von Cannabis für medizinische Zwecke hat den Cannabiskonsum durch Jugendliche nicht erhöht

  • Veröffentlicht am: 28. Mai 2014 - 15:21
  • Von: Maximilian Plenert

Aus den IACM-Informationen vom 03. Mai 2014: Eine große Sorge von allen, die die Legalisierung von Cannabis für medizinische Zwecke ablehnen, war die, dass Cannabis auf die eine oder andere Weise seinen Weg zu jungen Menschen findet, und sie ermuntert, mehr von der Droge zu konsumieren. Aber eine neue Studie zeigt, dass dies nicht passiert ist. In der Studie, die in der jüngsten Ausgabe des Journal of Adolescent Health veröffentlicht und von Dr. Esther K. Choo von der medizinischen Fakultät der Brown-Universität in Providence (USA), geleitet wurde, heißt es: "Unsere Studie legt nahe, dass - zumindest bisher - die Legalisierung von Cannabis für medizinische Zwecke nicht den Marihuanakonsum von Jugendlichen erhöht hat, ein Ergebnis, das durch eine zunehmende Zahl von Ergebnissen in der Literatur unterstützt wird." Weiterlesen $uuml;ber:

Vortrag: "Entkriminalisierung und Regulierung - Evidenzbasierte Modelle für einen alternativen Umgang mit Drogenhandel und -konsum"

  • Veröffentlicht am: 13. September 2014 - 17:34
  • Von: Maximilian Plenert

Auf der Fachtagung "Kripo International"  am 11. September 2014 in Leipzig sprach Maximilian Plenert über seine Studie "Entkriminalisierung und Regulierung - Evidenzbasierte Modelle für einen alternativen Umgang mit Drogenhandel und -konsum", die er gemeinsam mit Prof. Heino Stöver im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung schrieb. Veranstalter war der Bund Deutscher Kriminalbeamter, der unter dem Titel "Der aussichtslose Kampf gegen Drogen - Ist Legalisierung die Antwort?" offen und kritisch diskutierten. Hier eine Aufzeichnung des Vortrages: Weiterlesen $uuml;ber:

Veröffentlichung: Entkriminalisierung und Regulierung - evidenzbasierte Modelle für einen alternativen Umgang mit Drogenhandel und -konsum

  • Veröffentlicht am: 29. Juli 2013 - 10:23
  • Von: Maximilian Plenert

Die Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlichte am 26.7.2013 die Studie "Entkriminalisierung und Regulierung: evidenzbasierte Modelle für einen alternativen Umgang mit Drogenhandel und -konsum" von Heino Stöver und Maximilian Plenert in ihrer digitalen Bibliothek. Die PDF Datei kann hier herruntergeladen werden. Die Studie erschien in der Reihe Dialogue on Globalization und trägt die ISBN 978-3-86498-591-1

Covertext:

Die heutige Drogenpolitik steckt im Gedankengefängnis der Prohibition als allgemein akzeptierter Form des Umgangs mit Drogen fest. Weiterlesen $uuml;ber:

ACM: Cannabis sicher für Erwachsene

  • Veröffentlicht am: 30. August 2012 - 11:48
  • Von: Georg Wurth

Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) weist in einer Pressemitteilung im Zusammenhang mit einer Studie, die gestern durch die Medien ging, auf das hin, was die Medien verschwiegen haben: Cannabiskonsum beeinträchtigt bei Erwachsenen weder Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit noch Gedächtnisleistung. Weiterlesen $uuml;ber:

Greifen Jugendliche immer früher zu Cannabis und anderen Drogen?

Aussagen wie hier im Südkurier vom 17.10.2012: "Das Einstiegsalter beim Alkohol- und Drogenkonsum gehe dabei immer mehr nach unten, erklärte Harald Reiners, der bei der Polizeidirektion Friedrichshafen für die Prävention zuständig ist." gehören zur üblichen Litanei von Politikern, Polizisten und Drogenberatern. Die offiziellen Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärungen können diese Behauptung allerdings nicht belegen, im Gegenteil: Das Einstiegsalter bei Cannabis, Alkohol und Tabak ist seit Jahren stabil und in letzter Zeit stetig am Steigen. Weiterlesen $uuml;ber:

Alternativer Sucht- und Drogenbericht 2014 erschienen

  • Veröffentlicht am: 2. Juli 2014 - 13:34
  • Von: Maximilian Plenert

Nicht-Regierungsorganisationen und Wissenschaftler haben heute in Berlin den ersten Alternativen Drogen- und Suchtbericht vorgestellt – eine knappe Woche vor Erscheinen des Drogen- und Suchtberichts der Bundesregierung am kommenden Montag. Der Alternative Drogen-  und Suchtbericht umfasst ein breites Themenspektrum von Alkohol- und Tabakprävention für Jugendliche und den Medikamentengebrauch Erwachsener über Ansätze zum Umgang mit dem Konsum von Cannabis und Crystal Meth bis hin zu niedrigschwelligen Hilfsangeboten für Heroinkonsumenten. Weiterlesen $uuml;ber:

Zwei ganz verschiedene Drogen- und Suchtberichte

  • Veröffentlicht am: 8. Juli 2014 - 14:37
  • Von: Michael Knodt

Nach dem Alternativen Drogen- und Suchtbericht, der vergangene Woche von akzept e.V. vorgestellt wurde, hat nun auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), ihren Jahresbericht vorgelegt.

Zum Thema Cannabis findet sich nichts Neues, das Kapitel klingt fast wie eine copy&paste Version des letzten Jahres. Da es keine neuen Erhebungen zum Konsumverhalten der Deutschen gibt, erklären sich die stagnierenden Konsumentenzahlen von selbst. NGO-Organisationen wie der akzept e.V oder die akzeptierenden Eltern und selbst die renommierte Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), kurzum Vertreter eines Konsum akzeptierenden Ansatzes, kommen mit ihren Positionen in dem über 200 Seiten umfassenden Papier gar nicht zu Wort. Weiterlesen $uuml;ber:

Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2015 veröffentlicht - Gute Medienresonanz

  • Veröffentlicht am: 20. Mai 2015 - 15:23
  • Von: Florian Rister

Der zweite alternative Drogen- und Suchtbericht wurde am Montag in Berlin vorgestellt. Herausgegeben wird er von akzept e.V., der Deutschen AIDS-Hilfe und dem JES Bundesverband. Unser Mitarbeiter Maximilian Plenert war bei der Pressekonferenz mit auf dem Podium und wurde im Anschluss auch von der tagesschau zitiert. Der Bericht ist als PDF online verfügbar, die Printversion wird von Pabst Science Publishers verlegt und ist über den regulären Buchhandel erhältlich. Weiterlesen $uuml;ber:

Studie: "Drogenpolitik in Portugal - Die Vorteile einer Entkriminalisierung des Drogenkonsums"

  • Veröffentlicht am: 14. Januar 2013 - 11:59
  • Von: Maximilian Plenert

Vor mehr als 10 Jahren setzt Portugal in der Drogenpolitik nicht länger auf eine strafrechtliche Verfolgung von Drogenkonsumenten. Leider ist dieser Paradigmenwechsel und seine positiven Effekte - wie beispielsweise eine rapide fallende HIV-Neuinfektionsrate - in Deutschland quasi unbekannt. Die Artikel "Das normalisierte Drogenparadies am Ende Europas" und "Portugals Entkriminalisierung von Drogen zeigt Erfolg" sind  bis heute die einzigen uns bekannten deutschsprachigen Zeitungsartikel zu diesem Thema.

Die LINKE im Bundestag hat im letzten Jahr die Studie „Drug Policy in Portugal – The Benefits of Decriminalizing Drug Use“ der Open Society Foundation übersetzten lassen. Sie analysierte die Veränderungen der letzten Jahre in Portugal und kam dabei zu interessanten Ergebnissen. Die deutsche und die englische Version der Studie sowie einige Auszüge gibt es auf der Website der LINKEN-Bundestagsfraktion.

PS: Die Entkriminalisierung in Portgual ist vereinbar mit den internationalen Drogenverträgen Weiterlesen $uuml;ber: