Ich will selbst etwas für die Legalisierung tun. Was kann ich machen?

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie für die Legalisierung aktiv werden können.
Zuerst möchten wir empfehlen, im DHV-Forum aktiv zu werden. Dort gibt es viele Möglichkeiten, an diversen Aktivitäten teilzunehmen und z.B. Ortsgruppen zu gründen.
Schreiben Sie außerdem z.B. dem direkt gewählten Bundestagsabgeordneten ihres Wahlkreises. Wer das ist, erfahren Sie auf der Webseite des Bundestages. Natürlich können Sie sich auch direkt an die zuständigen Fachpolitiker wenden. Diese sind die Bundesjustizministerin, der Bundesgesundheitsminister, der Bundesinnenminister und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung.
Sie können sich mit Ihrem Anliegen auch an die drogenpolitischen Kontaktpersonen der Parteien des Bundestages wenden. Diese sind: Jens Spahn (Vorsitzender der Arbeitsgruppe Gesundheit, CDU/CSU), Angelika Graf (Drogenbeauftragte, SPD), Dr. Harald Terpe (Drogen- und Suchtpolitischer Sprecher, Bündnis 90/ Die Grünen), Christine Aschenberg-Dugnus (Berichterstatterin für Sucht- und Drogenpolitik, FDP) und Frank Tempel (Drogenpolitischer Sprecher, Die Linke)

Auch den Abgeordneten Ihres Wahlkreises auf das Thema Cannabislegalisierung anzusprechen ist sinnvoll. Ein Großteil der Parlamentarier nimmt die von Konsumenten und Angehörigen tagtäglich erlebte Ungerechtigkeit schlicht nicht war. Wenn mehr Betroffene entsprechende Fragen stellen, müssen sich auch mehr Politiker mit dem Wunsch nach einem Ende des Kriegs gegen Drogen auseinandersetzen. Wenn jeder seinen Abgeordneten befragt, wird dies Cannabis fast zwangsläufig zu einem Thema der parlamentarischen Arbeit machen.
Wenn sie befürchten, dass ein Brief an Ihren Abgeordneten in dessen Tagesgeschäft schlicht untergeht, dann empfehlen wir Ihnen die Seite Abgeordnetenwatch. Sie bietet jedem die Möglichkeit, Abgeordneten des Bundestages und des Europäischen Parlaments Fragen zu aktuellen politischen Themen zu stellen.
Wenn Sie sich die Mühe, einen Brief selbst zu verfassen, nicht machen möchten, nutzen Sie unseren Protestmailer! In ihm finden Sie fertig formulierte Schreiben zu konkreten meist tagesaktuellen Problemen. Einfacher werden Sie Ihren Unmut nicht äußern können.
Der Legalisierung dienlich ist es auch, mit Leserbriefen auf falsche oder ungenaue Medienberichte, Zeitungsartikel oder ähnliches zu reagieren. Wenn Sie diese Artikel nicht verpassen wollen, empfehlen wir Ihnen, sich in den Emailverteiler von MAP-DE einzutragen.