Lebensgefährliche synthetische Cannabinoide bedrohen Bevölkerung

Berlin, 25.01.2021 - Der Deutsche Hanfverband ruft Bundesgesundheitsminister Spahn dazu auf, die Gesundheit von Millionen Cannabiskonsumenten zu schützen. Es gibt in den Medien alarmierende Berichte über Menschen, die sich unwissentlich mit synthetischen Cannabinoiden vergiftet haben. Viele Erfahrungsberichte, die beim DHV eingehen, bestätigen das. Synthetische Cannabinoide, die bis zu hundert Mal stärker als das in Cannabis enthaltene THC wirken und ein höheres Abhängigkeitspotential besitzen, werden auf CBD-Hanf oder minderwertige Cannabisblüten aufgetragen und sorgen so für zum Teil tödlichen Vergiftungen. Sie bergen unkalkulierbare gesundheitliche Gefahren, da die Konsumenten annehmen, sie würden herkömmliches Cannabis und keine hochpotenten synthetischen Cannabinoide konsumieren. Dadurch steigt die Gefahr einer Überdosierung, die unter anderem zu Bewusstseinsverlust, Herzrasen, verlangsamter Atmung, Krampfanfällen, Erbrechen, akuten Psychosen und aggressivem Verhalten führen kann. Alleine im vergangenen Jahr starben laut der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle mindestens 33 Menschen in Europa an Stoffen wie MDMB-4en-PINACA und 4F-MDMB-BICA. Auch in Deutschland gab es bereits fünf Todesfälle, welche mit synthetischen Cannabinoiden in Verbindung gebracht werden.

Deswegen warnen das BKA, die Polizei in Kiel sowie die Berliner Drogenbeauftragte Köhler-Azara vor den Gefahren und der Verbreitung solcher mitunter tödlichen, als Cannabis getarnten Substanzen. Diese Entwicklung hat nichts mit “Kräutermischungen” wie “Spice” & Co zu tun, bei denen sich Konsumenten bewusst für synthetische Substanzen entscheiden. Mit den üblichen Mitteln der Strafverfolgung wird sich das Problem nicht lösen lassen. Denn spottbillige, im Mikrogrammbereich wirksame synthetische Drogen aus China in Kombination mit minderwertigen Hanfblüten sorgen für Gewinnspannen, die es bei Cannabis noch nie gegeben hat.

Nur ein legaler, regulierter Markt mit Qualitätskontrolle und Verbraucherschutz kann das Problem lösen. Als Sofortmaßnahme fordert der DHV die Legalisierung des Eigenanbaus einiger Hanfpflanzen für den Eigenbedarf, bis ein Gesetz zur Regulierung des Cannabismarktes verabschiedet werden kann. An jedem Tag, der untätig vergeht, laufen Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland Gefahr, sich mit synthetischen Cannabinoiden umzubringen.

"Es ist eine absolute Katastrophe zu wissen, dass da draußen Menschen sind, die eigentlich nur einen Joint rauchen wollen und dabei ungewollt Russisch Roulette spielen - einfach nur, weil die Bundesregierung immer noch nicht Cannabis legalisiert hat",

so DHV-Geschäftsführer Georg Wurth.

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Kommentare

Hallo zusammen,

Der Dreck ist auch schon im tiefsten Niederbayern angekommen.Ich wär beinnahe dran verreckt.Das mit 25 jahren Erfahrung!! Man riecht es nicht sieht es nicht erst wenn die wirkung einschlägt.Was Jens Spahn Daniela Ludwig usw machen ...ist kalkulierter Mord !

Kann ich nur bestätigen! Habe mir Tests bestellt und eine Stichprobe gemacht, diese war positiv und erklärt auch warum das Zeug in den letzten Monaten so stark geworden ist! Ich will nicht wissen wie viele Menschen das im schlimmsten Fall schon seit Jahren konsumieren. Millionen sind süchtig nach Chemie ohne es zu wissen! Ein Präzedenzfall für die Legalisierung in meinen Augen.

Diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Allerdings nicht so schlimm. Seitdem rauche ich nur noch das wo ich weiß wo es herkommt. Von einem Kollegen aus dem eigenanbau. Dieses Zeug ist mega gefährlich und die Regierung tut Garnichts um das zu verhindern. Ich sehe leider immer mehr und mehr synthetische Scheiße. Ich kann nicht nachvollziehen vor was uns die Regierung schützen will. Jeder der kiffen will kifft schon. Legalisierung ist der einzige Weg die gefährlichen legal highs in Form von Spice und das andere gefährliche zeug vom Markt verschwinden zu lassen. Es ist jetzt gesundheitsschädigender als wenn die Qualität überprüft wird. Aber die Politiker sind ja selbst dafür zu dämlich. Wie kann man das nicht erkennen. Es sind mehr Menschen gefährdet als geschützt!!!

Ich denke, dass es mit dieser Bundesregierung keine Legalisierung von Cannabis geben wird. Dazu hat die Alkohol- und Pharmaindustrie- lobby zu großen Einfluss auf die Bundesregierung. Selbst wenn die Partei Die Grünen auf Bundesebene in der Regierung wäre, würde sich daran nichts ändern da die Grünen viel zu machtbesessenen sind und um jeden Preis mitregieren wollen. Da opfert man doch gerne die Legalisierung von Cannabis für den eigenen Machtzuwachs.

Das ist auch meine Befürchtung. Eine Schwarz-Dunkelgrüne Koalition und die Grünen reden sich dann wieder raus mit "Ja wir wollen ja aber wir wollen unseren Koalitionspartner nicht verärgern."

So haben sie die Grünen unter Gerhard Schröder rausgeredet. So redet sich aktuell die SPD raus. Da ist die Befürchtung naheliegend das es Grüne zusammen mit einer Union nicht anders machen werden.

Gute Laune? Da hilft ein Blick auf die Umfragewerte der Sonntagsfragen!
https://dawum.de/Bundestag/

Sorry aber das kann ich so nicht stehen lassen.
Die Wahrheit ist, damals hat die CDU Durchblicken lassen dass sie sich nicht weiter gegen die Substitution von Heroinabhängigen stellen wenn im Gegenzug Cannabissamen verboten werden. Das damit eine Legalisierung vom Tisch war, ist ja wohl klar. Und wie kann man das Personal von einer BRD während es noch eine DDR gab, mit der von Heute vergleichen? Ja auch dort gab es Entwicklung. Nur zwei Parteien fordern die richtigen Sachen und das sind die Grünen die DREI mal ihr Gesetz eingebracht haben und die Linke. Alle anderen reden nur und ziehen dann den Schwanz ein wenn es darauf ankommt. Das Heute und nicht irgendwann früher als wir noch nen Kaiser hatten. Das sind Fakten. Die CDU oder die AfD gehen gar nicht. Die SPD möchte es am liebsten erstmal mit Pilotprojekten testen (Forderung von Linksgrün seit über 6Jahren) und fabulieren von Ordnungswidrigkeiten, was lediglich einen Schwarzmarkt fördern würde. Wer für eine Freigabe ist und gegen Rotgrün ist kann nur ein Wolf im Schafspelz sein oder hat nichts verstanden was in der Politik gerade los ist. Alternativen zu den beiden Parteien gibts nicht. Die FDP will Apotheken inkl. deren Preise der rest wird es nicht in den Bundestag schaffen. Also bleibt nur logischerweise die Linke (CSC) oder die Grünen, Cannabis Kontrollgesetzt. Wenn schlägst du vor, Peter? Sonstige? Das gibt keine Mehrheit.

Hallo Ernst,
Ich zitier da mal an ein paar Stellen. Ich hoffe es zerreist da nicht all zu sehr die Zeilen.

> Sorry aber das kann ich so nicht stehen lassen.
> Die Wahrheit ist, damals hat die CDU Durchblicken lassen dass sie sich nicht
> weiter gegen die Substitution von Heroinabhängigen stellen wenn im Gegenzug
> Cannabissamen verboten werden.

Hat sie mit wem ausgemacht? Also wenn das mal nicht richtig perfides "Teile und herrsche" war.

> Und wie kann man das Personal von einer BRD während es
> noch eine DDR gab, mit der von Heute vergleichen?

Wo habe ich denn die DDR erwähnt? Schröder wurde am 27. Oktober 1998 zum siebten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Die DDR hat sich am 3. Oktober 1990 Aufgelöst.

> Ja auch dort gab es
> Entwicklung. Nur zwei Parteien fordern die richtigen Sachen und das sind die
> Grünen die DREI mal ihr Gesetz eingebracht haben und die Linke. Alle anderen
> reden nur und ziehen dann den Schwanz ein wenn es darauf ankommt.

Das ist richtig. Aber etliche Legalisierer haben, soweit ich weiß, damals die Grünen verlassen. das Thema Cannabislegalisierung hätte auch schon damals mit in den Koalitionsvertrag gehört. Also die Grünen die ich kannten waren damals schon ziemlich angepisst.

> Alternativen zu den beiden Parteien gibts nicht. Die FDP will
> Apotheken inkl. deren Preise der rest wird es nicht in den Bundestag
> schaffen. Also bleibt nur logischerweise die Linke (CSC) oder die Grünen,
> Cannabis Kontrollgesetzt. Wenn schlägst du vor, Peter? Sonstige? Das gibt
> keine Mehrheit. "

Da hast du leider recht. Und da muss jeder selber entscheiden ob man, als Legalisierer, aus strategischen Grünen Grün wähöen will oder Links oder eben was ganz anderes. Dann lieber was ganz anderes. Dann kann man zumindest zurecht motzen :) Aber was ich nicht kann ist z.b. SPD oder Grün wählen und dann motzen wenn sie einknicken.Und soweit ich weiß wäre das Thema im Bundestag schon lange durch. Wenn die Union und die Affen nicht wären. Und eben eine Umfaller SPD. Weil sie Schiss haben, eine Auseinandersetzung mit der Union zu riskieren.

Zum Thema SPD: "Die Positionen waren das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben wurden."

https://www.vice.com/de/article/4advvj/bundesregierung-beantwortet-fragen-zucannabis-legalisierung

Das ist halt Demokratie: Das ist wie 5 Kinder. 3 wollen immer Fangen spielen und 2 wollen Verstecken spielen. Also wird, demokratisch abgestimmt und immer Fangen gespielt. Und wenn die beiden anderen dann dagegen rebellieren werden sie Rebellen genannt. Oder Aufständische. Oder Aufwiegler. Oder Dissidenten. Oder Separatisten. Oder Staatsgefährder. Oder Terroristen. Oder ...

Aber Politik hin- oder her: Der Punkt ist, das eine Strafverfolgung nutzlos und Kontraproduktiv ist. Das erkennt jeder der sich auch nur mal ein wenig mit dem Thema befasst und keine fest zementierte Meinung dazu hat. Deswegen fordere ich auch immer wieder dazu auf Aktiv zu werden. Vor allem was Aufklärung angeht. Deswegen der Text mit dem "Unbedingt" als Überschrift von mir. Weil das ist schon seit Jahrzehnten das Hauptproblem: Zu wenig Aktivismus. Da hat sich auch schon der Andreas Müller darüber aufgeregt. "Richter Müller beschimpft die Kiffer". Zurecht. Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=K4iQ3kc5dhQ

Ach, ich sehe eben noch wo ich das mit der Mehrheit herhatte (Der Vollständigkeit halber):
https://taz.de/Entkriminalisierung-von-Cannabis/!5483873/

Also - meine Meinung: Der SPD vertraue ich am allerwenigsten! Dann noch eher den Grünen. Und da ist eben die Frage ob die dann, wenn es schwarz-grün gäbe, nicht wieder den gleichen Zug machen wie damals. Also dann lieber noch die Linke. Eine starke Opposition hat auch was :) Aber das muss schlussendlich jeder für sich entscheiden. Ich bin gespannt wie unsere Gesundheitsapostel von der Union auf das Thema Chemiegras reagieren. Bei Heroin haben wir nach wie vor über 1000 Tote im Jahr. Und Drugchecking ist auch im Bundesrat abgeschmettert worden. Jetzt kannst du warten bis es heuer wieder Schlagzeilen über die ersten Toten gibt.

"Wir schützen Ihre Gesundheit und wenn es Sie umbringt." MfG, Ihre Regierung.

Hallo Peter,

Na damals hatte die SPD (Schröders SPD) und die Grünen (Fischers Grüne) mit der CDU(Kohls CDU) diese Vereinbarung getroffen (Substitution für damals noch eine begrenzte Zahl Schwerstabhänginger). Die DDR habe ich lediglich für die Zeitliche Einordnung eingebracht, du hast sie nicht erwähnt.

Zum Rest, mehr wollte ich nicht, nur deine Einsicht mit der Strategischen Wahl. Wir brauchen nur einmal 4 Jahre mit den richtigen Mehrheitsverhältnissen um Cannabis für Erwachsene langfristig frei zu bekommen. Sollten nach diesen Vier Jahren doch keine irgendwelche Gesetze beschlossen sein, verstände ich jeden der danach nach Revolution ruft.

Eigentlich ist die Haltung zu Cannabis eine richtiger Gradmesser zu Vernunft. Die Hauchdünne Mehrheit dieser Ekelhaften Groko und die verlorenen Vier Jahre sollten uns Anhänger einer Freigabe motivieren alte Grabenkämpfe beiseite zu lassen und an einem Strang ziehen. Mir schielen die Grünen auch zu sehr in Richtung CDU, so das meine Persönliche Wahl die Linke lautet, auch weil sie das fordern was meiner Vorstellung am nächsten kommt.

Alles was aus Erdöl ist ist durch Hanf ersetzbar und auch alles was aus Zellulose ist, ist durch Hanf ersetzbar, Hanf ist als Baustoff und Wärmedämmung qualitativ unersetzbar, achja und das auch das was du schon sagtest 🖖🏻

Das würde ich nicht so sagen, die grünen wissen auch das ein Großteil ihrer Wähler Cannabis Legalisierungs Befürworter sind und ich glaube nicht daß sie nur auf eine Amtszeit aus sind. Mal davon abgesehen das die Alkohol Lobby keinen Einfluss drauf hat ob eine Partei gewählt wird oder nicht also macht die Aussage keinen Sinn, außer ein Großteil der Bevölkerung gehört zur Alkohol Lobby was ich sehr bezweifle.

Es wird wirklich höchste Zeit, dass diese unsinnige, überaus schädliche und in hohem Maße verantwortungslose Prohibitionspolitik gegen die beste und vielseitigst einsetzbare Heilpflanze unseres Planeten endlich gestoppt wird.
Eine derart offensichtliche, staatlich geförderte Barbarei hat im aufgeklärten 21. Jahrhundert nichts mehr zu suchen und sollte als eindeutiges Verbrechen des Staates an seinen Bürgern von der Öffentlichkeit aufs Schärfste verurteilt werden.

Die Regierung muss sehr schnell sich in die Richtung von Legalisierung bewegen, ein Land welches von der Demokratie predigt aber eigene Staatsbürger verfolgen tut wegen Cannabis und damit Kriminalität fördert bzw den Schwarzmarkt.

Nee, hört doch auf zu kiffen um eure Gesundheit zu schützen, da wird nix diskutiert - so oder so ähnlich wird die Antwort von spahn und Co sein 👍🏻

420ing schrieb:
Nee, hört doch auf zu kiffen um eure Gesundheit zu schützen, da wird nix diskutiert - so oder so ähnlich wird die Antwort von spahn und Co sein 👍🏻

Da habe ich neulich bei YouTUbe erst einen Rant rausgehauen. Bei der Vice Reportage.
(https://www.youtube.com/watch?v=knBdNLOVNzY&lc=Ugw4hLZfbv_eKu8Z9Pt4AaABAg.9IY4ngvslDO9IwHBhT71d0&feature=em-comments)
Ein Kommentar ist da derzeit angepinnt. Da gings auch um "Selber schuld!"

Mein Kommentar dort:
Es geht nicht um Empathie oder Sympathie. Misanthropen gibts überall. Es geht darum was am wenigsten Schaden anrichtet. Sowohl Konsumenten als auch Volksgesundheit und Sozialkosten betreffend. Und das Verbot und die Strafverfolgung macht genau gar nichts besser. Wenn du es anders sieht dann hier meine übliche Frage:

Welche Erfolge hat das Drogenverbot denn vorzuweisen? Was hat es erreicht und gemessen woran? Fakten bitte. Und Quellen.

Und was soll das Ziel sein? Und vor allem: Werden diese erreicht? Hat das Verbot irgendwas besser gemacht oder verhindert? Was sind denn die Erfolge von dem Verbot das wir jetzt schon seit Jahrzehnten haben?

Und wie gesagt: Fakten bitte. Eine Meinung habe ich selber.

Dann bitte aber auch die gleiche Antipathie zeigen für sowas wie Risikosportarten. Oder Ski fahren. Also alles wo Unfälle vermeidbar wären. Die belasten die Krankenkassen ja auch.

Oh. Und für Alkohol natürlich. Und Zucker. Ungeschützer Geschlechtsverkehr, ...

"Hey, wieso soll ich für die Doofheit anderer zahlen?" Darum geht es doch, oder? Bein gebrochen? Selber schuld. Ungewollt schwanger? Selber schuld.

Dann tu bitte nie wieder auch nur irgendwas das ihre Gesundheit gefährden könnte! Und falls doch mal was passiert. Unfall verursacht? Beim Laufen hingefallen? Haushaltsunfall selbstverschuldet verursacht? Dann zahl mal schön selber.

"Im Landkreis Görlitz sind die Sozialkosten explodiert - aufgrund von Drogen und Alkohol. Doch es hätte noch schlimmmer kommen können, wenn es die Suchtberatung nicht geben würde. Das zeigt eine bundesweit einmalige Studie, die am Freitag in Görlitz vorgestellt worden ist."
...
"In der Studie wird versucht, anhand von Fallbeispielen die Kosten zu ermitteln. So wird ein Alkohol- oder Drogensüchtiger durch den Verlust des Arbeitsplatzes vom Einzahler in die Solidargemeinschaft zum Empfänger. Das kostet im konkreten Fall 16.736 Euro im Jahr. Dazu kommt die stationäre Entgiftung: 32.514 Euro. Aufgrund des sozialen Abstiegs folgten Depressionen, die ebenfalls stationär behandelt werden müssen. Kosten: 19.874 Euro. Der Absturz führt zur Überschuldung von 29.313 Euro. Damit summieren sich die Kosten für die Gesellschaft auf 98.438 Euro. Doch ein Teil der Kosten hätte vermieden werden können, wenn der Betroffene den Mut gehabt hätte, sich von der Suchtberatung helfen zu lassen. "

Quelle: https://www.mdr.de/sachsen/bautzen/goerlitz-weisswasser-zittau/suchtberatung-oeffentliche-kassen-100.html

"Ich bin schon so lange in diesem Beruf, dass ich genau weiß: Die meisten Leute halten das Thema Sucht für eine Randerscheinung. Viele verstehen gar nicht, was wir da an gesellschaftlichen Folgen abfedern, indem wir Kosten für Krankenhaus- oder für JVA-Aufenthalte verhindern. Indem wir es hinkriegen, dass Mieten gezahlt werden, wo es sonst Räumungsklagen gibt. Und, und, und. Das wird einfach nicht gesehen. Natürlich ist das ein bisschen schade. Ich erwarte keine Dankbarkeit, aber ich erwarte vielleicht doch, dass das respektiert wird."

https://www.sueddeutsche.de/panorama/corona-coronavirus-suchthilfe-heroin-methadon-gesundheit-1.4870135

Ehrlich, mich kotzt das "Wieso die und wieso ich nicht" echt an. Oft gefolgt von einem "Selber schuld!" Deswegen komme ich da drauf. Wenn jetzt auch etwas Off Topic von Cannabis weg.

An dieses saudumme Geschwätzt soll soll sich jeder erinnern der diese Meinung vertritt und dann mal unverschuldet einen Unfall hat. Jede Wette auch da zahlen die Krankenkassen genug. Mal geschaut was Röntgen oder ein MRT kosten? Das geht schnell in 4-stellige Beträge.

Mir hängt dieses stupide "Sich päpstlicher machen als der Papst" echt zum Hals raus!

Diese ganze schieß Neidhammelei ging mir auch schon bei anderen Themen wie Harz IV auf den Sack. Für eine Bankenrettung da wurden mal eben 4 Milliarden ans Steuergelder locker gemacht. In einer Woche!

Aber ein paar hundert ( weniger?) Menschen die in einem Substitutionsprogramm sind, das wieviel kostet - 300 EUR/Monat? - die müssen sich das ganze Genöhle anhören.

Und das womöglich noch von Menschen die a) gesund sind und b) froh sein können das sie eben KEINE Hilfe vom Staat brauchen. Damit meine ich diese ganzen "Ich muss für mein Geld arbeiten und die kriegen alles in den Arsch geschoben" Plärrer.

Ich wünsche niemand was böses. Aber solche Menschen sollten sich in der gleichen Situation mal selber begegnen! Man sollte nie vergessen, dass man sich selber vielleicht auch mal auf der anderen Seite wiederfindet!

Der eine oder andere sollte mal eine Sekunde darüber nachdenken wie das ist als Flüchtling oder Sozialhilfeempfänger oder eben Drogenabhängiger. Du kannst morgen einen Unfall haben und dazugehören.

Corona hat es gezeigt wie schnell sowas gehen kann. Wer hat Klopapier gehortet? Wer hat sich zu Hause eingebunkert? Soll auch nur einer es auch nur wagen gegen Flüchtlingszentren zu hetzen der mit seinen scheiß Nudeln im Bunker saß weil er oder sie Angst um sein Leben hat! Irgendwann werden wir darüber reden müssen, wieso das Solidarsystem eigentlich die Krankenhauskosten für Covid-Maskenverweigerer übernehmen soll, oder für Impfgegner.

Keine Vorbereitungen getroffen für einen etwaigen Katastrophenfall? Tja - selber Schuld!

Also dieses "Selber Schuld" ist schon sehr vermessen. Erinnere dich daran wenn dir mal was - selbstverschuldet - passiert. Selber schuld. In der Dusche ausgerutscht? ODer auf Eis? Selber schuld.

Ehrlich: Dieses "Selber Schuld" ist nicht nur weit weg von Zynisch, sondern hat obendrein nicht den geringsten, wirklich gar keinen, Wert. Das ist eines der geringschätzendsten und abwertendsten Kommentare die man machen kann. Völlig unabhängig was die Situation war.

PS: Ich komme aus der IT Branche. Da heißt es auch: "Kein Backup? Kein Mitleid!". Selber schuld!

PPS: An dieser Stelle: *Jetzt* wäre mal wieder ein guter Zeitpunkt für Backups (Computer, Handy, ...). Nicht das es am Ende heißt "Selber schuld!"

Klasse. Vielen Dank für dieses unterhaltsame und lehrreiche Kommentar.
Wenn viele so sind wie sie dann wirds auch was mit der Mündigkeit und Legalisierung!
WeThePeople :)

Seit einiger Zeit — das heist — seit den grenzschliessungen durch corona gibt es kaum mehr marokkanisches hasch — dafür aber anderes merkwürdiges Zeugs — wisst ihr da was drüber

Leider kann ich dies aus eigender Erfahrung berichten:
Vor ca. 2 Monaten kaufte ich ausnahmsweise Hanfblüten bei einer mir nicht bekannten Quelle.
Wenn ich Hanfblüten rauche, nehme ich ca. 0,1- max.0,2 Gramm Hanfblüten gemischt mit ein wenig Tabak und gerollt zu ener kleinen Zigarette. Am 1. Tag merkte ich so gut wie nichts einer Wirkung. Die 2. Zigarette am Tag 2 hatte mir ein außergewöhnlich starken Rausch verpasst und ich dachte evtl. an zu wenig essen vorher oder eben eine stark psychodelische Sorte. Aber am 3. Tag nach nur 2 Zügen dachte ich ohhhhaaa was ist das für ein Zeug, nahm noch ein Zug und ab da ging es in 2-3 Minuten ganz steil Berg ab, ich hatte das Gefühl auf einem Schiffsdeck aus Watte zu laufen und mein Puls war ab da ca. 45 Min. ich sah wie es in meiner Brust schlägt. Für mich als Person welche dem Tot schon das ein oder anderen mal berufsbedingt tief in die Augen schaute, war die Erfahrung einer Todesangst wie dieser neu und erdrückend. Mein Finger lag ganze 45 Min. auf der Durchwahl 112 um im Falle des Falles wenigsten zu drücken. Von diese Form der Todesangst hatte ich mehrfach gelesen und wurde mir im nachhinein auch von anderen berichtet. Kein Badtrip war jemals so beängstigend wie diese Vergiftung.....

Das ist ein politischer Gesundheitsskandal welcher dringent und mit großem TamTam an die Öffentlichkeit gehört und nicht irgendwo auf Seite 7 einer Boulevardzeitung!

@Agent-Z ich habe tatsächlich fast die genau gleiche Erfahrung machen müssen und seitdem nichts mehr geraucht. Ich hatte schon einmal eine ‚kleine’ Panikattacke (ca. märz 2020) aber die war ein Witz im Vergleich zu dem. Echt schlimm, dass man mittlerweile nicht mal mehr friedlich was rauchen kann.

gleiche symptome wie bei dir, nur das ich noch extreme paranioer hatte und teilweise kurzzeitgedächniss verlust.In meiner kleinstadt sind schon welche im krankenhaus gelandet weil sie sich bekotzt haben etc. das wünscht man keinen ehrlich nichtmal seinen größten feind.

man sollte klage einreichen wegen unterlassener hilfeleisteung seitens der bundesregierung und wegen fahrlässiger tötung.
menschen rauchen cannabis weil sie es als MEDIZIN brauchen!
darunter sind viele patienten mit panikatacken, angststörung, depressionen etc... die nochmal besonders stark unter diesen chemischen stoffen leiden und in ihrem heilprozess behindert bzw zurück geworfen werden.
wo ist der "Grundgesetzlicher Anspruch auf gesundheitliche Versorgung" dieser patienten denen in vielen fällen keine anderen behandlungsmethoden mehr zur verfügung stehen weil der arzt ihnen sagt sie sind austherapiert und müssen halt wege finden mit ihrer krankheit zu leben?
unsere bundesregierung lässt lieber WISSENTLICH unheilbar kranke menschen STERBEN als ihnen zu gestatten 5 HEILPFLANZEN anzubauen die ihnen ermöglichen würden ein menschenwürdiges leben zu führen ohne das irgend jemanden ein schaden oder kosten dadurch entstehen würden.

Eigenanbau Legalisieren - Schwarzmärkte austrocknen!

Es ist einfach nur traurig.
Letztes Jahr beim ersten Lockdwon ging es schon los.
Auf einmal hatten immer mehr (gute Quellen) dieses Chemo Zeug.
Normale Konsumenten waren kurz davor den Krankenwagen zu Rufen.
Sie beklagten über herzrasen, Panikattacken, Krämpfe und allgemeines unwohl sein. Als wären Sie eine andere Person. Viele beschrieben es auch wie ein Alkoholabsturz.
Mir tut es einfach so leid für die Leute, die sich damit fast umbringen.
Bei uns in Brandenburg gibt es das Zeug aufeinmal in massen.
Ich bin froh das ich durch früher Kontakt zu anderen Substanzen hatte und somit wusste das ich hier kein echtes THC geraucht habe. So konnte ich schnell einordnen das es was chemisches oder künstliches sein musste.
Das schlimme ist das viele Leute es nicht mal anders kennen und glauben es muss so sein.
Dann gibt es bei uns sehr viele Crystal Junks. Die sogar der Meinung sind das muss so "Knalln".
Die reden den anderen ein das muss so wirken.
Und unsere Politik schaut weg und befasst sich lieber mit anderen Ländern..

Anscheinend auch schon an der Südlichen Weinstraße....

Nach 2 Zügen fielen langjährige Raucher einfach um und hatten lange mit heftigen Nebenwirkungen zu kämpfen. Hartgesottene berichten über neurologische Ausfälle. Man muss echt Angst haben, denn man sieht es dem Gras nicht an. Einmal musste der Rettungswagen gerufen werden... Es war Rettung in letzter Sekunde. Der Abteilungsleiter der Elektrotechnik fiel dann erst mal für 3 Wochen aus.

Wenn nicht bald was getan wird, nimmt man hier leichtfertig Todesfälle in Kauf.

Ist, wie wenn der Alkohol mit Gift angereichert werden würde...

Ich weiß aus eigener Erfahrung , dass "grünes Crack" mindestens schon seit sieben Jahren im Raum LD und SÜW geht.

Schöne Grüße

Hey hab eine Frage wie erkenne ich schlechtes Gras hat das einen eigenen Geschmack oder wie kann man sich davor schützen

das problem ist das es meist eine geruch und farblose lösung ist also nicht wirklich mit dem blossen auge zuerkennen,was ich gemerkt hab ist das es aussieht als wäre es mit haarspray eingesprüht oder ähnlichen nur das es relativ normal riecht und auch nicht klebt wie es dann sein müsste. also sehr sehr schwer und damit sehr heimtükisch

Ich konsumiere nun seit über 8 Jahren gelegentlich Cannabis.
Nachdem meine langjährige und vertrauliche Quelle, bei der ich sauberes und hochwertiges Cannabis erhielt, von den Behörden festgenommen wurde, griff ich zu Cannabis unbekannter Herkunft von der Straße.
Nachdem ich ca. 0,5g in einem Joint rauchte, kamen erste sehr starke Wirkungen nach einigen Minuten. Es wurde aber immer krasser. Herzrasen, zittern, Paranoia, Angst vor allem und jedem und Verzerrung von Gedanken und Realität. Nach ca. 20 Minuten ging es mir sooooooo schlecht, das kann sich keiner vorstellen. Panikattacken kamen dazu und sorgten für einen Puls von (laut Smartwatch) 190, was mich wirklich denken ließ, dass ich sterben werde. Ich hatte solch eine Todesangst, Panik und war sooooo unglaublich high. Ich konnte nicht mehr richtig sprechen, laufen oder denken. Alles war matsche. Das hielt ungefähr für 3 Stunden an. Es fühlte sich jedoch an wie mehrere Tage. Gefühle für Raum und Zeit habe ich komplett verloren. Noch Tage danach, merkte ich, wie mein Körper von dem Trip beeinflusst wurde. Ich konnte über eine Woche lang nicht klar denken, nur im Bett liegen und war niedergeschlagen und k.o... Eine kleine Wanderung draußen fühlte sich an wie ein Marathon. Da ich ein erfahrener Konsument bin, kenne ich die Wirkung von Hasch, Indica, Sativa und verschiedensten Cannabis-Sorten. Jedoch habe ich so einen Trip noch nie erlebt. VON EINEM JOINT!! Das war definitiv synthetisch. Ich vermute, dass es andere (teils jüngere) Konsumenten gibt, die genau dies durchmachen mussten und weiterhin so ein "Haze" kaufen. Ich habe mir seitdem versprochen, NIE WIEDER Cannabis zu rauchen. Es war wirklich ganz, ganz schlimm.

LEUTE PASST AUF!! ES IST SAU GEFÄHRLICH!
Der Verkauf von Cannabis muss staatlich reguliert werden!!!

Ich konsumiere nun seit über 8 Jahren gelegentlich Cannabis.
Nachdem meine langjährige und vertrauliche Quelle, bei der ich sauberes und hochwertiges Cannabis erhielt, von den Behörden festgenommen wurde, griff ich zu Cannabis unbekannter Herkunft von der Straße.
Nachdem ich ca. 0,5g in einem Joint rauchte, kamen erste sehr starke Wirkungen nach einigen Minuten. Es wurde aber immer krasser. Herzrasen, zittern, Paranoia, Angst vor allem und jedem und Verzerrung von Gedanken und Realität. Nach ca. 20 Minuten ging es mir sooooooo schlecht, das kann sich keiner vorstellen. Panikattacken kamen dazu und sorgten für einen Puls von (laut Smartwatch) 190, was mich wirklich denken ließ, dass ich sterben werde. Ich hatte solch eine Todesangst, Panik und war sooooo unglaublich high. Ich konnte nicht mehr richtig sprechen, laufen oder denken. Alles war matsche. Das hielt ungefähr für 3 Stunden an. Es fühlte sich jedoch an wie mehrere Tage. Gefühle für Raum und Zeit habe ich komplett verloren. Noch Tage danach, merkte ich, wie mein Körper von dem Trip beeinflusst wurde. Ich konnte über eine Woche lang nicht klar denken, nur im Bett liegen und war niedergeschlagen und k.o... Eine kleine Wanderung draußen fühlte sich an wie ein Marathon. Da ich ein erfahrener Konsument bin, kenne ich die Wirkung von Hasch, Indica, Sativa und verschiedensten Cannabis-Sorten. Jedoch habe ich so einen Trip noch nie erlebt. VON EINEM JOINT!! Das war definitiv synthetisch. Ich vermute, dass es andere (teils jüngere) Konsumenten gibt, die genau dies durchmachen mussten und weiterhin so ein "Haze" kaufen. Ich habe mir seitdem versprochen, NIE WIEDER Cannabis zu rauchen. Es war wirklich ganz, ganz schlimm.

LEUTE PASST AUF!! ES IST SAU GEFÄHRLICH!
Der Verkauf von Cannabis muss staatlich reguliert werden!!!

Das Tox-Gras ist der letzte Notnagel.
Der letzte Aufruf für die deutschen Kiffer,
ihren Breitarsch auf die Legalisierungsdemos zu wuchten und die Legalisierungslobby umfangreicher zu unterstützen.

Wer sich dabei auf die Politiker verlässt der ist verlassen. Die meisten Politiker haben zuviel Angst, mit einer Legalisierung Wählerstimmen zu verlieren. Es lohnt sich für sie nicht, für das "Recht auf Kiffen" zu kämpfen, wie sie das sehen. Manche Politiker schüren sogar Ängste und Vorurteile, in der Hoffnung, dadurch mehr Vollmachten für Regierung und Polizei durchzusetzen und ihre Macht zu festigen. Bevor Politiker aller Parteien das heisse Eisen Cannabislegalisierung anfassen muss erst ein Umschwung der öffentlichen Meinung deutlich werden. Wir müssen verständlich machen dass die jetzige Drogenpolitik Probleme nicht löst sondern vergrössert. Legalisierung hat Vorteile für die Suchtbekämpfung, für den Jugendschutz, die öffentliche Ordnung (Bandentätigkeit, überlastete Justiz) die wesentlich mehr Menschen betreffen als nur die Konsumenten verbotener Drogen. Zur Aufklärungsarbeit gehören Demonstrationen wie die alljährliche Hanfparade, Leserbriefe, Zeitungsartikel und eine allgemeine Bereitschaft, über eine wirksamere Drogenpolitik in jedem geeigneten Forum zu diskutieren. Wir alle müssen den Anfang machen.

Hier könnt ihr fragwürdiges Cannabis anonym auf synthetische Cannabinoide testen lassen.

https://legal-high-inhaltsstoffe.de/de/testen.html

Bitte verbreitet die Seite!

Tut mir auch leid, aber der Regierung sind ein paar Kiffer eben egal. Sauft lieber Schnaps.

Von wegen "Ja dann nimm halt keine Drogen". Ist im Grunde ja richtig. Du willst keine nehmen? Super! Las es. Kein Ding.

Aber das was hier anfängt zu passieren ist der Illegalität geschuldet. Einem völlig sinnlosen Krieg gegen Drogen. Für nichts und wieder nichts. Bestes Beispiel: Die Prohibition.

Vor der Legalisierung von Alkohol 1933 bereicherte der Schwarzmarkt die Mafia mit ihren Maschinenpistolen, nachher den Finanzminister. Vorher gab es nur schlechten Schnaps, nachher auch Bier und Wein von vernünftiger Qualität. Vorher betranken sich auch Kinder und Jugendliche, weil in illegalen Kneipen niemand an Altersgrenzen dachte. Nachher hielt man sich wieder an Jugendschutzgesetze beim Alkoholverkauf.

Die Obertrolle kommen dann mit "Und trotzdem haben wir jugendliche Problemtrinker".
Ja. Aber halt weniger als unter einem Verbot. Man muss mal von dieser "Ganz oder gar nicht" Denke wegkommen. Legalisierung und Regulierte Abgabe lösen nicht alle Probleme. Aber sie veringern sie. Wenn jemand auch nur einen einzigen *belegbaren* Erfolg des Verbotes und der Strafverfolgung nennen kann, möge die Hand heben.

Und jetzt stellen wir uns mal kurz vor wie das wäre wenn Alkohol illegal wäre und du ein Bier trinkst und dann eine Stunde Todesängste ausstehen musst. In der Prohibition haben gesundheitliche Schäden massiv zugenomen. WEGEN der Illegalisierung!

Alles was aus Erdöl ist ist durch Hanf ersetzbar und auch alles was aus Zellulose ist ist durch Hanf ersetzbar. Hanf ist ein sehr guter Baustoff und unschlagbar als Dämmstoff und Brandschutz. Achja Pharma und Energieindustrie sähen auch ganz anders aus. Rudolf Diesel: Pflanzenölmotor am effizientesten mit Hanföl. Henry Ford auf einer Autoshow 70 Prozent der Karosserie des Fahrzeug aus Hanf = keine kleinen Blechschäden, leichter, rostet nicht, umweltfreundlich. Na soll ich weitermachen, es gab sogar Labore und Experimente in Denen man aus Hanf Sprengstoff herstellte...

Wie meint ihr das mit dem Aufruf an den Herrn Spahn?
Habt ihr den Herren direkt angeschrieben oder gilt der Artikel hier auf eurer Homepage für euch bereits als Aufruf? Bin gespannt ob aus seinem Büro dazu nur irgendeine Standardantwort kommt oder eure Anfrage ernsthaft beantwortet wird. ;-)

...für die Betroffenen und deren Angehörigen, die Ihre gutmütigen Kiffer an den Tod verlieren und äußerst schwere Krankheiten durchstehen müssen, die mit einer kontrollierten Abgabe hätten verhindert werden können.

Für mich ist der Fall eindeutig. Massenmord ausgehend von der Bundesregierung. Absetzung oder demnächst ein großer Aufstand, das sind meine Prognosen.

Freiheit für Menschen, Kiffer sind auch Menschen und sie haben ein Recht auf einen „gesünderen“ Rausch (vgl. Alkohol und diverse andere Drogen). Zudem ist das Verbot eine aktive Unterstützung des Schwarzmarktes. Wenn ich wüsste wie, würde ich einen Eilantrag stellen, der das Verbot von Cannabis aufhebt. Genügend unwiderlegbare Fakten existieren, damit das Gericht handeln muss.

1. Jugendschutz

Die rebellische Jugend in der Pubertät sucht geradezu nach Verboten. Das Problem hierbei: Cannabis ist mitunter eine der ungefährlichsten Drogen überhaupt. Der Dealer, an den sich der anstrebende Konsument wendet, bietet leider im Regelfall mehr als nur Cannabis. Hier trifft man vier Fliegen mit einer Klappe. Mit der kontrollierten Abgabe von Cannabis wird die Qualität gewährleistet, das heißt potentiell tödliche Cannabinoide kommen nicht auf dem Vormarsch. Zudem wird bei der kontrollierten Abgabe gewährleistet, sofern die Prüfer der Bestellungen das Alter richtig prüfen, dass Cannabis an Jugendliche abgegeben wird. Hier muss man an die „faulende“ Bevölkerung appellieren, die das Prinzip von Kontrollen nicht beachten. Und drittens wird dem Schwarzmarkt das Ventil Cannabis genommen, wodurch ihnen der Verkauf von härteren Drogen deutlich erschwert wird. Daraus wird viertens die Konsumentenrate von härteren Drogen drastisch gesenkt, da die meisten von Grund auf nur Cannabis konsumieren möchten.

2. Grundgesetz und Verhätnismäßigkeit

Jeder Mensch hat nach dem Grundgesetz ein Grundrecht auf Handlungsfreiheit. Hier kann man sich streiten. Aber das beinhaltet auch indirekt ein Recht auf Rausch, schließlich sagt Artikel 3 der Menschenrechte „Jeder hat ein Recht auf Leben“, das heißt, dass die eigene Person nicht Gegenstand des Staates ist. Hierauf bezogen ist das Verbot unverhältnismäßig, da damit weder gegen ein Menschenrecht, noch gegen ein Grundgesetz verstößt. Es wird auf keinem Weg einer anderen Person geschadet. Da das Führen eines Fahrzeugs unter Drogeneinfluss nicht erlaubt ist, ist auch dort keine Schädigung nur durch den Konsum vorhanden.

3. Es ist ein NATURGEWÄCHS

Das absurdeste an dem Verbot ist, dass man Natur verbietet. Als würde man einem Baum verbieten zu wachsen. Oder einem Hasen verbietet in der Gegend rumzuhoppeln. Natur zu verbieten ist krankhaft lächerlich. Aus dem gleichen Grund würde ich auch ein Verbot von Alkohol nicht befürworten, wer kann denn dem Honig verbieten zu gären? Niemand.

Die effektivsten Gründe eine Legalisierung voranzutreiben sind die ersten zwei Gründe. Allein die Verhältnismäßigkeit ist Grund genug. Geschweige denn die Tausenden von Geschädigten durch härtere Drogen und synthetische Cannabinoide. So in etwa wurde das damalige Verbot von Alkohol auch aufgehoben, da der Schwarzmarkt mit tödlichen Schwarzbrennercocktails die Bevölkerung sehr stark geschädigt hat. Muss das mit Cannabis wirklich auch erst so passieren??? Muss es nicht, dafür sollte aber mal die Regierung Ü50 ersetzt werden. Das würde aber nicht nur dieses Problem lösen, sondern auch mal Fortschritte bringen. Sei es bei Digitalisierung oder Energiewende. In allen Punkten sind die Senior*innen in der CDU viel zu langsam.

Ich bin nun seit der Freigabe von Cannabis als Medizin in Behandlung als Schmerzpatient damit.

Das Traurige ist, dass sich die Probleme seit 2017 nicht verändert haben:
Die Behandlung von den Kassen bezahlt zu bekommen ist lächerlich, ich bin drei Jahre später immer noch in einem Gerichtsstreit mit der AOK und meine Ärzte - selbst Fachärzte - sind nicht in der Lage mir ohne gerichtliche Aufforderung meine Patientenunterlagen der letzten 15 Jahre auszuhändigen.
Für den Richter klarer Fall: Solange keine Akten vorliegen, bin ich weder austherapiert noch krank. (Trotz aktueller Befunde der letzten Jahre, Antrag auf Kostenübernahme des Arztes, andere Medikamente abgesetzt, keine Fehltage mehr... etc.)

Die wahnsinnigen Kosten, die mit dem Rezept verbunden sind darf ich also selbst tragen. Durch mein reduziertes Einkommen in der Krise muss ich regelmäßig meine Freundin, die Studentin ist, um finanzielle Hilfe bitten. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie erniedrigend das ist und wie weh mir das tut.
Ich muss mit meinem BTM tatsächlich online die Apotheken durchsuchen und anfragen, damit ich Lieferbarkeit erfragen kann und nicht noch "Verarbeitungsgebühren" (Dose öffnen, ungefragt zerkleinern, in neue Dosen umfüllen unter hygienischen Bedingungen) von der Apotheke aufgeschlagen bekomme, die nicht selten auf über 20% des gesamten Betrages kamen.

Erst November 2020 musste ich 4 Wochen lang auf ein weiteres BTM warten, da die Praxis zuerst beim Ausstellen geschlampt hat und anschließend die Sorte nicht liefebar war.
Lieferengpäse gibt es seit 2017 ebenfalls jeden zweiten Monat.
Das Problem: Man darf sich nicht einfach irgendeine andere Blüte aussuchen und die meisten Apotheken bieten - wenn überhaupt - vielleicht zwei bis drei Sorten an. Das heißt das BTM muss angepasst werden oder aber man muss ein paar Wochen warten bis die Apotheke VIELLEICHT eine Nachlieferung bekommt.
Oder man hofft, der Arzt stellt ein weiteres BTM aus mit einer eventuell lieferbaren Sorte.

Dabei wird man als Patient trotzdem nicht selten belächelt. "Ja, der Kiffer braucht halt sein Gras, sonst wird ihm langweilig."
Ich verstehe auch nicht die Begeisterung im Gesicht der Menschen, wenn sie hören, dass man Cannabis verordnet bekommt.

Ganz ehrlich - ich wäre lieber gesund.
Dass man krank ist und jahrelang kein Medikament hilft ist schon hart genug gewesen.
Und jetzt hat man ein Medikament - muss dafür aufkommen, darum kämpfen und sich schlimmstenfalls sogar stigmatisieren lassen. Das macht zusätzlich krank, wenn ich den Rest der Woche noch normal funktionieren soll.

Wenn ich beim nächsten Engpass wieder zum Straßengras greifen müsste, laufe ich jetzt also auch noch Gefahr mich zu vergiften oder zu sterben.
Trotzdem würde ich als legaler Patient mit einer Pflanze im Haus potentiell ins Gefängnis wandern. Ich könnte nur auf einen Richter hoffen, der meinen Härtefall erkennt.

Also worauf soll ich noch hoffen?
Dass die Regierung die Lieferkette in den Griff bekommt von der sie behauptet, sie hätte nie Probleme gehabt?
Oder etwa, dass die Regierung zumindest Patienten entkriminalisiert, wenn die medizinische Versorgung schon nicht gewährleistet werden kann?
Z. B. aus finanziellen Gründen oder eben den bekannten Lieferschwierigkeiten.

Wenn ich also wieder wegen der Lieferkette oder wegen schierer Inkompetenz wieder keine Medikamente bekomme, lässt man mir drei Möglichkeiten:

a) Ich spiele russisch Roulette mit Gift
b) Ich versorge mich selbst und wandere unter Umständen in den Knast
c) Ich ertrage meine Schmerzen, bis ich keine Lust mehr zu Leben habe

Ich bin an meiner Belastungsgrenze angekommen.

Bleibt gesund.
Mit verzweifelten Grüßen...

Wenn es danach geht, scheiß auf die Regierung, genauso wie sie auf dich und die gesamte Bevölkerung scheißt. Sorry für den Umgangston, aber das ist denen mittlerweile eher würdig...

Von der Haltung von nur einer Pflanze wirst du nicht direkt in der JVA landen, da braucht es schon deutlich mehr. Ich empfehle aber unbedingt Aktivkohleluftfilterung einzusetzen, um die Bevölkerung nicht durch den Geruch direkt darauf aufmerksam zu machen.

Alles in Allem, mein Beileid, dass es dir so schlecht ergehen muss und weiterhin nichts unternommen wird...Ich wünsche dir alles Gute und die Kraft, dass dir geholfen werden kann. Alternativ kann ich dir nur Anbau von 1-3 Pflanzen empfehlen, das liegt weiter unter der Relevanz für eine Inhaftierung. Wir alle kämpfen für die Gerechtigkeit und das recht auf ein soziales Leben und Gesundheit, sowie den Konsum auch für den Freizeitgebrauch zu entkriminalisieren. Bringt allen Vorteile, Ausnahme Pharmalobby und Alkohollobby. Aber die sollten mal den Zorn der Bevölkerung richtig abbekommen...#Gerechtigkeit

Gut gemeinter Rat, stimme dir vollkommen zu, jedoch ist die Rechtslage eine andere.
In vielen Bundesländern ist ab einen reinen THC-Wert von 7,5 g, eine nichtgeringe Menge gegeben, d.h. bei deinen 1-2 Pflanzen sind diese bei einer Ernte von 50g und einem THC-Wert von 15% bereits erreicht. Die Folge sind eine Freiheitsstrafe von mindesten 3 Monaten, mit viel Glück hohe Geldstrafen und Bewährung.
Somit ist der unerlaubt Eigenanbau sehr gefährlich und der Weg zum Dealer die folgende Konsequenz.

Naja es kann halt schon stressig werden. Und teuer. Und evtl. ist der Lappen dann auch weg. Bei mir kamen, 6 Monate (!) nach dem Kauf von 5g Haschisch zwei Zollbeamte in die Firma. Während zwei andere, wie man mir später sagte, mein Zimmer durchwühlten. Jetzt erklär das mal deinem Chef oder deinen Angehörigen.

ich glaub meine frau hatte letztens sowas angeschleppt von einer guten freundin deren mann, ich kenne ihn auch halte nix von dem und will auch nix mit dem zutun haben.

es hatte einen völlig überzogen nach gemischten früchten geruch und ist förmlich zu staub zerfallen.
ich hab es von anfang an abgelehnt. ich hatte erst vermutet das es eventuell mit e-liquid besprüht wurde, weil meine "vertrauens" person mir das erzählt hatte.

Das schlimme ist dem dealer der das selber nicht raucht juckt das alles nicht hauptsache die kasse stimmt.

ich glaube auch das deshalb bei mir im Siegburger/Bonner raum deshalb die polizei so fixiert auf gras konsumenten ist. von dem was ich so höre von jung wie alt wird ohne anlass nach Cannabis test gefordert. Ich bin selber auch schon Opfer diese art und weise geworden. Hatte 20 jahre Führerschein, keine unfälle, keine punkte war immer ein umsichtiger Fahrer habe so viele unfälle dadurch verhindert und es ist alles nix wert. bei 25ng im abbauproduct und 9 aktiv. naja trotzdem lustig das als gelegenheits konsument eingestuft obwohl ich seit 20 jahren naja täglich rauche. Diese regierung ist das letzte!

@ peter ich glaub der beitrag von 420ing war er sarkastisch gemeint

grüsse

@Daniel, Danke das Du Deine Erfahrungen mit uns teilst. Die Schwierigkeiten für Cannabis-Patienten sind nach wie vor enorm.

Wenn man Medikamente von Big Pharma einnimmt mit Nebenwirkungen wie "Magengeschwüre" dann scheint das ganz normal zu sein. Meine ex-Freundin hatte auch Tabletten nehmen müssen mit möglichen schweren Nebenwirkungen wie "Plötzlicher Tod"... Bei Cannabis welches keinerlei schwere Nebenwirkungen aufweist - auch bei starker Überdosierung - wird man schräge angeguckt und als Junkie (= Müll) angesehen. Die Politiker sind leider gesteuert von der Pharmaindustrie, und das nicht erst seit heute.

Ich kenne einige Leute (zwischen 60 und 80 Jahren) die gegen ihre Beschwerden Cannabis einnehmen wollen, es aber nicht verschrieben bekommen. Aussage eines Arztes "Dann haben wir die ganzen Drogensüchtigen hier".

In Deutschland kann man mit 0,5 Prom. davon kommen und Zuhause weitermachen, während man 1 Woche vorher mit einem Bruder einen genüsslichen Abend hatte und davon den Lappen jetzt verliert. 2000€ Strafe, Wochenlang bis Monatelang auf den Nahverkehr angewiesen und dir wird angezweifelt ob du weiterhin fahrtüchtig bist. Aber ist ja egal, die machen das ja sowieso und krepieren wohl möglich noch dran.

Liebe Konsumenten es wird nicht lange dauern bis Politiker Cannabis legalisieren, es geht nicht um Gesundheit der Bevölkerung sondern weil Politiker auf jeder €uro angewiesen sind wegen Corona Epidemie Staatskassen sind leer, und Cannabis ist sehr auf dem Markt gefragt ist.

Leider auch hier in Stuttgart mittlerweile Gang und Gebe. Man findet nur noch diesen Schrott. Eine Freundin und Ich haben es selbst erlebt. Ein absolut widerlicher Rausch. Passt auf !

Gleich eine neue Petition starten!

WARUM ERSTATTET DER HANFVERBAND KEINE ANZEIGE WEGEN UNTERLASSENER HILFELEISTUNG ?!
WENN IHR WAS VERÄNDERN WOLLT MÜSST IHR AUCH MAL MIT DEM HAMMER AUF DEN TISCH KLOPFEN!

ja moin, bisher hatte ich das thema nur so am rande verfolgt. vor einigen tagen ging es mir nach einer gängigen menge cannabis so schlecht,dass ich um mein leben fürchtete. hatte fast einen kreislaufzusammenbruch. herzrasen, übelkeit und fast völligen kontrollverlust.....ich konsumiere seit einigen jahren mehr oder weniger regelmäßig und soetwas ist mit noch nie passiert ...

Hallo liebe Leute,

im Redaktionstext müsste es heissen "die Berliner Drogenbeauftragte informierte Fachstellen, aber nicht den Deutschen Hanfverband und nicht die Öffentlichkeit". Aus dem Text der Morgenpost geht eindeutig hervor, dass erst ein "Whistleblower" der Morgenpost die Infos zuschieben musste. Von selbst kommt da anscheinend nichts an die Betroffenen, ihr nächstes Umfeld und Gesellschaft.

Es muss dafür eine Veröffentlichungpflicht geben!

Deswegen habe ich eine Petition an das Abgeordnetenhaus gesendet mit diesem Thema.

grüße

Kam damit auch versehentlich vor gut 2 Jahren in Frankfurt in Kontakt. Da ich nichts davon wusste oder ahnte endete der Abend im Krankenhaus. Bin über 40 und bin erfahren, aber das war nicht zu erwarten
War mein letzter Gras kauf, da ich echte Angst um mein Leben hatte. Seit dem gibt es nur noch DiY, da ich da die Kontrolle habe.

Ist also kein neues Problen, passt auf euch auf und werft im Zweifelsfall den Mist weg, auch wenn es Geld gekostet hat

Am Ende des ersten Absatzes dieses Artikels steht:
"Auch in Deutschland gab es bereits fünf Todesfälle."

Die Verlinkung der Wörter "fünf Todesfälle" führt auf einen falschen Pfad.
Falls es diese Fälle gab, wäre ein Link der dies belegt zielführend.

Nach erfolgter Änderung des Links: diesen Post hier gern löschen.

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