Cannabis als Medizin Petition 2018 - Jetzt Unterschriften sammeln!

  • Veröffentlicht am: 23. Juli 2018 - 17:36
  • Von: Florian Rister

Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin führt eine offizielle Bundestagspetition durch mit dem Ziel, die auch nach dem neuen Medizin Gesetz weiter stattfindende Strafverfolgung von Cannabis-Patienten zu beenden. Der Deutsche Hanfverband unterstützt diese Forderung und ruft daher dazu auf, Unterschriften für diese Petition zu sammeln.

50.000 Unterschriften sind nötig, damit der Petitionsausschuss des Bundestags über diese Petition sprechen muss. Momentan kann nur auf Papier gesammelt werden, dafür stellen wir über unseren Webshop und unsere Website alle nötigen Materialien bereit. Die Online-Phase beginnt ähnlich wie bei der jüngst mit über 70.000 Unterschriften erfolgreich beendeten DHV-Petition erst nach einigen Monaten. Diese Online-Phase wird dann genau einen Monat dauern, danach ist die Petition offiziell beendet. Jeder darf unterschreiben, auch Minderjährige und Menschen mit Herkunft und / oder Wohnsitz in anderen Ländern, denn laut Verfassung hat "jedermann das Recht, sich mit Petitionen an den Deutschen Bundestag zu wenden".

Auf der offiziellen Website zur Petition gibt es alle weiteren Informationen und aktuelle Updates.

Volle Unterschriftenlisten bitte per Post einsenden an die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin:

ACM
Am Mildenweg 6
59602 Rüthen

Sonderthemen: 

Kommentare

Gib Das Hanf Frei!!! Egal ob in der Medizin oder komplett in Deutschland es sind Leute Kriminell die Gras rauchen...Lächerlich!!

Ich rauche und verkaufe seit über 10 Jahren in Deutschland wir Kiffer sind eine Familie aber werden mit KoksNasen und PeP Opfer in eine Schublade gesteckt aus dem Grund werden wir es nie Frei kriegen.. Da keiner in der Lage ist den Politiker mal zu Zeigen wo es lang geht!!

Für die Kranken Menschen tut es mir noch mehr leid ich meine zwar rauche ich schon über 10 jahre und kann mir ein leben ohne nicht vorstellen... aber ein Kranker der es wirklich brauch damit sie leichter Leben können den sollte man es nicht vor enthalten. Es ist Eine Frechheit!!

Legalisiert es endlich!... und es Gibt mehr Gesunde und weniger Kriminelle Menschen.

Ich würde sofort ein CoffeeShop aufmachen um Armen und Kranken zu helfen und schon gibt es weniger Dealer/Kriminelle um die sich der Statt kümmern müsste. Dann kann die Polizei sich auf das wesentliche Konzentrieren z.b Kinderschänder , Mörder, Erpresser usw...

Ich bekomme Cannabis auf Rezept.
Ich war aber fast zwei Jahrzehnte auf Menschen angewiesen die mich aus medizinischen Gründen mit Cannabis versorgt haben. Es ist beschämend völlig normale Menschen vor Gericht zu sehen die einem selbst geholfen haben.
Vielen, vielen Dank an alle die unschuldig kriminalisiert werden !!!

"Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern frage warum es das nicht tut."

hallo Mike, kannst du mir schreiben wer der Arzt ist der Cannabis verschreibt? Suche einen Arzt im Raum NRW. viel spaß

Hallo Jan Gerald Müller,
ich hoffe das du eine Antwort bekommen hast, ich würde mich sehr über eine weiterleitung deiner Infos freuen.
mfg

Was sind das nur für Menschen die andere verfolgen weil sie Cannabis gebrauchen ?

GEEBBT DAS HANF FREI, Komplett!!! Warum auch verbieten, das mach KEINEN SINN!

Hey leute wer kann mir kurz Helfen?

bin seit 2009 im Rollstuhl , aus diesen Grund habe ich Chronische schmerzen in ganzem Körper, was auch sehr viel mit Spastische anfälle verbunden ist.

Ich versuche schon seit ca. 2 jahren, das Cannabis auf rezept durch Neurologie zu bekommen. die geben mir verschiedene Tablette die nur es schlimmer machen.

Kann mir da jemand Helfen ? vielen vieln dank im Voraus!

Wowa

Man kann es leider nur immer wieder mit anderen Ärzten versuchen. Ich würde empfehlen es statt mit Neurologen mit Hausärzten oder dedizierten Schmerzärzten zu versuchen. Leider trauen sich viele Ärzte einfach noch gar nicht an die Materie heran. Unter cannabis-aerzte.de sind ein oder zwei Ärzte gelistet, die sich öffentlich bekennen und Cannabis verschreiben.

viel Glück!

Hallo,
Ich habe Migräne mit Aura in einer ziemlich starken Form. Bei einem Anfall nutze ich Hanf (Northern Light), da ich so schnell einschlafen kann und keine weiteren Nebenwirkungen hab, wenn ich aufwache.
Wenn ich meine verschriebenen Tabletten nehhme, brauch ich mindestens 2 Tage, um wieder fit zu werden.
Ich weiß, dass es in Deutschland illegal ist. Aber der Schmerz hat mich zu diesem Experiment getrieben. Und es ist ein Wundermittel. Northern Light rauchen, einschlafen, aufwachen und nur mein Gesicht ist noch etwas taub, aber damit kann ich leben. Schmerz ist weg, Motorik und Reaktion funktioniert wieder, keine Flusen beim sehen, und kein Herzrasen, Schwächegefühl, Schwindel uvm. durch das starke Schmerzmittel.
Ich bin definitiv für das Legalisieren (aber erst ab 21), weil ich mich nicht traue meinem Arzt zu sagen, dass ich geraucht habe und es wirkte. Mir ist es durch diese rechtswegen sehr peinlich und zu riskant.

Ich "hatte" auch Migräne mit Aura, jeden zweiten Tag, später dann auch mit schlimmen Kopfschmerzen. Ein Hanfkeks als Migränemedizinexperiment hat mich für 15 Monate davon befreit. Danach wieder ein Hanfkeks, wieder Migräne verschwunden und... Die Symptome meiner Sarkoidoseerkrankung waren für ein paar Tage nicht mehr spürbar. Danach Hanfkeks, Sarkoidose scheint zu verschwinden, kommt nach ein paar Tagen wieder. Ich habe recht schnell einen Arzt gefunden. Mir wurde der Arzt vom Hausarzt empfohlen, weil er einen Vortrag über Hanf als Medizin vor anderen Ärzten gehalten hat. Er hat sich mein Anliegen angehört und mir nach doch recht gewissenhafter Prüfung meiner Angaben ein entsprechendes Rezept ausgestellt. In den etwa zwei Jahren mit Hanf auf Rezept habe ich bereits einen dicken Ordner mit Anwalts- und Gerichtsunterlagen, da die Krankenkasse die Kosten nicht übernehmen will und das mit völlig abstrusen Ideen des Medizinischen Dienstes.

Hallo,
würde mich gern angagieren und frage mich, ob es noch Unterschriften zu sammeln und bis wann braucht ihr die...? Lg
... Aber

Hallo Semtex,

ja es wird noch gesammelt für diese Petition. Ein genaues Enddatum steht bisher nicht fest, das hängt auch vom Bundestag ab.

lg

Florian Rister (DHV)

Hallo,
meinetwegen gebt Hanf frei, solange das Zeug dann nicht geraucht wird sondern in anderer Form konsumiert. Denn es reicht schon von den ganzen "normalen" Rauchern die Wohnung (via Fenster) vollgequalmt zu bekommen. Ich würde nämlich gerne noch eine Weile ohne Lungenkrebs und ständiger Geruchsbelästigung leben. Es gibt sogar ein Recht auf frische Luft....
Wenn ihr euch davon Cookies backt oder es schnupft oder schnieft oder einwerft, ist mir alles recht. Aber lasst das rauchen sein!

moin zusammen
ich komme aus ostfriesland (norddeich) und habe vollgendes problem:
ich bin 36 jahre alt und von beruf fischwirt (krabbenfischer) , meine arbeitszeiten liegen zwischen 70 und ca 100 std die woche und sehr wenig schlaf ...manchmal 60 std durchgehend wach dann 4-5 std schlafen und nochmal knapp 40 std hinterher..vor 2 jahren erlitt ich einen doppelten schweren bandscheibenvorfall und nach ca 3 monaten ging es wieder voll los ..konsequenzen daraus waren das ich letztes jahr des öfteren beidseitig meine isg gelenke ausgerenkt habe was dann meistens mit nem 6 wöchigem hexenschuss verbunden war aber arbeiten musste ich damit trotzdem ..das ende vom lied sind jetzt depressionen verbunden mit : essstörungen , schlafstörung ; angstzustände, völlige ausgelaugtheit usw. usw.
nur leider leben wir hier in ostfriesland noch hinterm mond und alle ärzte verteufeln hier marihuana aber geben mit freuden alle schweren medikamente raus wie zb. oxycodon, tillidin und sämtliche schweren pychopharmakas..
die 3te therapie mit pychopharma hat bei mir auch nicht angeschlagen und medizinisches marihuana verschreibt leider keiner hier...ich sehe was mit menschen passiert die von tabletten abhängig geworden sind und das will ich für mich auf keinen fall..

vll hat hier irgendjemand nen guten tip für mich wo oder zu welchem arzt ich gehen muss

mit freundlichen grüßen benny norddeich

ich kann dir leider keinen Arzt nennen, aber vielleicht helfen dir diese Informationen, einen Arzt in deiner Region zu finden! Wir gehen davon aus, dass sich in den nächsten Jahren mehr Ärzte deutschlandweit offener gegenüber der für sie neuen Behandlungsform zeigen werden. Aktuell herrscht aber leider oftmals noch Unwissenheit oder gar Ablehnung. Oftmals ist es aber so, dass Patienten die Ärzte und nicht umgekehrt informieren müssen. Das Gesetz ist noch relativ neu und die Unwissenheit ist groß. Hier helfen nur gezielte Informationen!

Am besten versuchst du ruhig und sachlich mit dem Arzt deines Vertrauens über deine Erkrankung zu sprechen. Es empfiehlt sich aber, nicht telefonisch, sondern erst im Arztgespräch nach der Schilderung deiner Krankengeschichte, den bereits angewendeten Therapieformen zu sprechen, bevor du das Thema medizinisches Cannabis ansprichst. Du solltest dem Arzt darzulegen, warum und weshalb andere Medikamente nicht funktionieren (Nebenwirkungen, Unverträglichkeiten etc.)  und ob es möglich wäre, es mal mit medizinischem Cannabis zu versuchen. Hier können auch vorsichtig bereits persönliche gemachte Cannabis-Erfahrungen mit angeführt werden. Generell gilt: Die Krankheit, nicht die gewünschte Medizin sollte hier im Vordergrund stehen. Zudem muss auch klar sein, dass gerade in Fällen, in denen eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse anvisiert wird, eine gewisse Form der Austherapiertheit nachgewiesen werden muss: Sofern es noch andere zur Verfügung stehende Therapieformen oder Medikamente gibt, werden die Krankenkassen zunächst diese bevorzugen und die Kostenübernahme für medizinisches Cannabis sehr oft verweigern. Ohne eine gesicherte Diagnose und Nachweise über bereits angewandte Medikamente wird es in der Regel schwierig.

Allerdings ist kein Arzt verpflichtet, dir Medizinalhanf zu verschreiben. Grundsätzlich: Versuche den Arzt nicht zu überfordern - auch wenn du besser informiert bist als er. Der Arzt muss sich erst mal inhaltlich an die Thematik herantasten. Fruchten die Gespräche nicht, solltest du dir einen anderen Arzt suchen.

Die Kostenübernahme für eine Therapie mit medizinischem Cannabis soll nur dann erreicht werden, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind

- Vorliegen einer schwerwiegenden Erkrankung

- nicht zur Verfügung stehende allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Therapie oder nicht anwendbare Therapieformen

- eine Aussicht auf positive Entwicklung gegeben ist
Vor der erstmaligen Verordnung ist ein Antrag nach § 31 Abs. 6 SGB V zu stellen, für den ein ausgefüllter Arztfragebogen der gesetzlichen Krankenkassen, die genaue Angabe/Verordnung des Arzneimittels, Angaben, ob eine Ausnahmeerlaubnis für den Cannabis-Erwerb vorlag und die ggf. benötigte Kennzeichnung bei Verordnung im Rahmen einer ambulanten Palliativversorgung nach § 37b SGB V eingereicht werden muss.

Was genau steht im Gesetz? --> https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl#__b...

Hier eine Verordnungshilfe für Ärzte:

https://www.kvno.de/downloads/newsletter/vin/VIN_04_2017.pdf

Wie wird ein Rezept ausgefüllt? --> http://www.kbv.de/media/sp/Cannabis_Hinweise_Rezept.pdf

Wie arbeitet der MDK? Anhand welcher Kriterien wird über einen Kostenübernahme entschieden? --> https://www.mds-ev.de/uploads/media/downloads/BGA_Cannabis_2017_08_29.pdf

Grundlegende Fragen von Patienten --> https://hanfverband.de/faq-neu/cannabis-als-medizin

Unser neuer Patientenratgeber fasst die wichtigsten Fragen und Antworten ebenfalls zusammen: https://hanfverband-shop.de/produkt/dhv-patientenratgeber-cannabis-als-m...
https://hanfverband.de/medizin-links

Hier unser Patientenratgeber als PDF: https://hanfverband.de/sites/hanfverband.de/files/dhv_medizin_broschuere...

Eine umfassende Übersicht bietet die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin: http://www.cannabis-med.org/index.php?tpl=page&id=167&lng=de

Die ausführliche Verordnungshilfe von Dr. Franjo Grotenhermen eignet sich für äußerst gut für einen fundierten und grundlegenden Einstieg in die konkrete Praxis --> http://hanfverband-shop.de/ (Kategorie Bücher) oder: http://www.wissenschaftliche-verlagsgesellschaft.de/titel/61118.html

Vielleicht zeigt er sich ja danach offener, weil ihm vielleicht einfach weitere Informationen gefehlt haben. Grundsätzlich empfehle ich allen Patienten, sich in die Infos der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) und des Selbsthilfenetzwerks Cannabis Medizin (SCM) grundlegend einzulesen. Dort gibt Dr. Franjo Grotenhermen wichtige Tipps dazu, wie ein Arztbesuch zu gestalten ist, wie der Arztfragebogen auszufüllen ist (unheimlich wichtig, hier keine Fehler zu machen!) und wie die Kostenübernahme durch die Krankenkasse am besten anzugehen ist. Die Krankenkassen geben als Hauptablehnungsgrund oft an, dass Anträge formal falsch gestellt sind. Es ist also unheimlich wichtig, dass der Arzt hier nichts falsch macht. Die Infos der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin können hier behilflich sein.
 Hier die Links:

https://www.arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de/?page_id=101904

Hier der Musterantrag der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin: https://www.arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de/wp-content/uploads/2...

Hier der Arztfragebogen, den dein Arzt für die Kostenübernahme ausfüllen muss: https://www.kvno.de/downloads/verordnungen/arztfragebogen_cannabis.pdf

Im Arztfragebogen wird nach Studien verlangt. Wo bekomme ich diese her?

Studien zum Thema bietet die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin: http://cannabis-med.org/index.php?tpl=studylist&id=36&lng=de

http://selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/

Hier eine Übersicht der verfügbaren Sorten und Produkte: https://www.cannabis-med.org/nis/data/file/cannabissorten_inhaltsstoffe.pdf

https://forum.arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de/showthread.php?157...
Wenn dein Arzt auch nach diesen Infos sich nicht offen zeigt, solltest du dir am besten einen anderen Arzt suchen. Du kannst durch das neue Gesetz prinzipiell zu jedem Arzt (außer Zahnärzten) gehen, und dir bei vorliegendem Krankheitsbild und bereits versuchter anderer Therapieformen zumindest ein Privatrezept verschreiben lassen.

Eine Liste mit Privatärzten bietet die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin: http://cannabis-med.org/german/aerzteliste.pdf

Auch wenn wir keine Patientenberatungsstelle sind, macht das Thema Cannabis als Medizin mittlerweile einen großen Teil unserer täglichen Arbeit aus. Wir helfen wo wir können, aber die Bereitstellung von Informationen wie die in dieser Mail oder in Telefonaten wäre allerdings nicht möglich ohne die Unterstützung von vielen Hanffreunden und Legalisierungsbefürwortern in Deutschland. Über 3000 Privatpersonen und 200 Firmen haben sich bereits dazu entschlossen, unsere Arbeit langfristig als Fördermitglied oder Firmensponsor zu unterstützen. Wenn du unsere Arbeit schätzt oder der Meinung bist, dass wir dir geholfen haben, würden wir uns freuen, dich als Spender oder DHV-Fördermitglied begrüßen zu dürfen! Mitglied kannst du hier werden: https://hanfverband.de/unterstuetzen

Ich drücke dir die Daumen, dass du einen Arzt in deiner Nähe findest, der dir endlich richtig hilft!

Liebe Grüße

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