Gestrecktes Cannabis aus Wien

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Icon zum NewsFeed: Streckmittelmelder - Berichte über verunreinigtes Cannabis und Streckmittel in Haschisch und Marihuana

Ein Bericht über Cannabis aus Wien, das mit Brix verunreinigt ist.

Die Informationen dieser Seite wurden dem DHV von betroffenen Konsumenten übermittelt. Wir können für die Vollständigkeit der Angaben keine Garantie übernehmen. Es könnten sich in dem beschriebenen Haschisch oder Marihuana weitere, bisher unentdeckte Verunreinigungen befinden!

Streckmittelmeldung vom 02.03.2010

Fundort / Verbreitungsgebiet: Entdeckt in AT-10XXX Wien

Erwerbsumstände: Freund, Bekannter - Homegrow 

Streckmittel / Verunreinigung: Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.

Identifikationmethode: So, es hat sich ausgekifft bei mir. Zumindest werde ich NIE wieder Cannabis aus fremder Hand konsumieren.

Das Gras selbst hat gut ausgesehen und lecker gerochen. Zuhause ausgepackt, BRIX!

Aber man merkt, die Strecker sind den Konsumenten mittlerweile immer einen Schritt voraus. Man kann es ABSOLUT nicht mehr erkennen ohne Mikroskop und selbst dann braucht es ein geschultes Auge.

Das neue "Brix 2.0" erkennt man nur noch durch eine dünne, hellbraune Schicht, die übers ganze Gras geht. Der Geschmack ist nicht mehr so beeinträchtigt und der Geruch riecht noch ein wenig grasig.

Erlebte Nebenwirkungen: Halsschmerzen, Bauchschmerzen, Gliederschmerzen, Allg. Unwohlsein, Übelkeit/ Erbrechen, Husten, Atemwegserkrankungen, Angstzustände, Kreislaufprobleme, Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, Zittern/ Tremor, Gleichgewichtsstörungen, Vergiftungen

Anmerkungen zu den Nebenwirkungen: Auch wenn sich die Nebenwirkungen hier in Grenzen hielten: Ich habe oben alle Nebenwirkungen aufgelistet, die mich im Grunde regelmäßig und scheinbar chronisch belasten. Brix ist NEU formuliert worden, deshalb glaubt mir auch kein Mensch mehr, dass es sich hier tatsächlich noch um gestrecktes Gras handelt. Man macht sich keine Freunde, wenn man ständig das Gras beanstandet, weil keiner einem glaubt.

Ich höre zumindest jetzt auf mit dem Konsum. Die derzeitige Drogenpolitik hat es echt geschafft, dass ich freiwillig nach 12 Jahren Konsum aufhöre. Dabei will ich NICHT, denn Cannabis hat mir geholfen, mich sozial zu integrieren, hat mir meine Ängste genommen und mein Asthma kam nie wieder. Doch jetzt, DANK Streckmitteln und der SCHEISS Drogenpolitik Herzschmerzen, Tremor, Halsschmerzen. Alles Symptome, die ich wohl jetzt ein Leben lang behalten werde.

Wenn man solche Schmerzen erlebt, hat man gar keine Lust mehr auf IRGENDWAS. Ich bin echt ausgelaugt und geschafft.

Wenn sich nicht bald was tut, überlege ich mir sogar noch Kinder in die Welt zu setzen, denn mein Kind raucht SOWAS ganz ganz sicher nicht und ich gehöre zu den Eltern, die lieber hätten, dass das Kind kifft, anstatt trinkt, einfach nur aufgrund der Fakten, dass man an Cannabis NORMAL nicht sterben kann.

Mir kommen fast die Tränen, wenn ich hier schreibe, da ich meine Gesundheit leider ZERSTÖRT habe durch Streckgras. Ich war ein naiver Idiot.

Die Macher von Brix gehören auf den Scheiterhaufen!


Der Deutsche Hanf Verband ist bemüht, eine Übersicht über Vorkommen und Verbreitung gesundheitsschädlicher Beimengungen in Haschisch und Marihuana zu erstellen. Wenn Sie Kontakt mit verunreinigtem Cannabis hatten, melden Sie uns Ihren Fund!