Protestmailer

Feedback zur Aktion:
Cannabisverfolgung stoppen - Merkel soll Eigenverantwortung ermöglichen!


Ein Ziel des DHV- Protestmailers ist es, Reaktionen der von Ihnen angeschriebenen Personen und Behörden zu erhalten. Das erhaltene Feedback dokumentieren wir auf dieser Seite. Auch Reaktionen von Teilnehmern auf die Antworten der Behörden werden dokumentiert.
Oft wird angesichts des eingegangenen Feedbacks der angebotene Protesttext von uns so angepasst, dass die Behörden nicht einfach Standartantworten verschicken können. Nebenbei bleibt die Protestaktion so stets aktuell und die Teilnahme lohnt sich bis zum Schluss!

Bild zur Protestaktion Cannabisverfolgung stoppen - Merkel soll Eigenverantwortung ermöglichen! Cannabisverfolgung stoppen - Merkel soll Eigenverantwortung ermöglichen! Gestartet
10.09.2009
Teilnehmer
1000

Worum geht es?

Fordert Bundeskanzlerin Merkel auf, Cannabiskonsumenten als mündige Bürger anzuerkennen und ihre Verfolgung zu beenden


Feedback auf die Protestmail

Es gibt 25 Antworten auf diesen Protestmailer.

Es wurde auch Zeit...

Antwort Nr.1 vom 10.09.2009
Absender:
Steven
Text der Antwort:
Ich hoffe, dass es endlich legalisiert wird. Ich bin müde von dieser sinnlosen Diskussion, die sowieso nur der Mafia zugute kommt und bei uns chilligen Hanffreunden hat man nichts mehr zu filzen.
Die Politiker sind zu blöd oder zu stolz, keine Ahnung, jedenfalls verdienen die doch auch daran.

Was solls mich aufzuregen, die Legalisierung kommt sowieso bald, wenn nicht dieser altmodische Kampf gegen Chiller beendet wird endlich.

Ciao

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Tretmühle

Antwort Nr.2 vom 11.09.2009
Absender:
carsten
Text der Antwort:
Ich kann Steven nur Recht geben... man weiß kaum noch, was man zu diesem diskriminierenden, menschenverachtenen Unsinn in unserem Strassenverkehr sagen soll.

Langsam entsteht eine Tretmühle der Argumentation. Schade, das auf anderen Gebieten wie z.B. das rückwirkende Versteuern von Wohnmobilen, oder AU für Motorräder die Tretmühle zu einem Rennrad geworden ist... dort gab es eine Menge zum Abgreifen

LG
Carsten

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Unser Kampf ist - moralisch betrachtet - schon lange gewonnen!

Antwort Nr.3 vom 11.09.2009
Upload von:
sabrina-gill(et)t-online.de
Absender:
Sabse
Text der Antwort:
Wer noch länger mit uns Kiffern rumstreiten muss, hat scheinbar irgendwelche persönlichen Probleme, wohlmöglich sogar Komplexe. Anders ist das nicht mehr zu erklären.

Ich sage auch warum: Seit Jahren kämpft eine nicht geringe Anzahl an Cannabisbefürwortern für die Legalisierung, die bessere Möglichkeiten (sozial, wirtschaftlich und moralisch) für den Umgang mit dem Rauschstoff Marihuana bereitstellen wird. Das ist die rein materielle Art der Betrachtung. Das ist sowieso schon lange geklärt, dass es legal sicherer und vernünftiger ist, kontrolliert eben. Schließlich kann man einen Drogenmarkt nicht kontrollieren und die lassen sich natürlich nichts sagen, wann die "Höchstmenge"erreicht ist, nein im Gegenteil. Je mehr gekauft wird, desto mehr reiben sie sich die Hände.

Neben dem materiellen Vorteilen ermöglicht die Legalisierung dann die geistigen Werte, die niveauvoller sind wie im illegalen Markt. Denn die Eigenverantwortung des Konsums und die neu gewonnene Sicherheit, dass man sich nicht mehr ständig im Strafbereich aufhält, machen die Legalisierung zu einem Muss, alles andere wäre rückschrittlich und billig. Die Möglichkeiten sind gegeben, wir haben lange gekämpft, und uns die Legalisierung verdient, denn der Kampf wurde uns zugunsten nach Punkten gewonnen, ähnlich wie Henry Maske in seinen besten Tagen.

Darum PEACE und ich freue mich auf die Legalisierung und auf erste Coffeeshops in Berlin :)

LG

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Die Legalisierung ist überfällig

Antwort Nr.4 vom 12.09.2009
Upload von:
patrick-kreft(et)web.de
Absender:
Patrick
Text der Antwort:
Ja ganz klar, eine Legalisierung ist längst überfällig. Jedoch frage ich mich, warum in so wenigen Ländern Marihuana legal ist, obwohl es ja nunmal wirklich ein nicht gefährliches Zeugs ist. Hm... Wahrscheinlich ein Unfall der Geschichte...

@Sabse: Wenn es dann wirklich bald legal ist, wird ein Coffeeshop in Deutschland aber sicherlich nicht Coffeeshop heißen, sondern im schönen Beamtendeutsch wahrscheinlich "Fachhandel für Cannabis-Rausch-Produkte und Konsumzubehör". Wäre jedenfalls mein Vorschlag fürs Gesetzbuch :D

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Antwort zum Vorgänger

Antwort Nr.5 vom 13.09.2009
Absender:
Sabse
Text der Antwort:
...mag sein. Das ist meines Erachtens nach sogar von Vorteil - keine Verwechslungsgefahr mit englischen Kaffeebuden und gar dem "Kaffeehaus" ;-)

Schließlich sind solche Wörter auch ein Zeichen für den guten deutschen Ordnungssinn und die BRD sollte Vorbildcharakter in der EU zeigen bzw. international und Cannabis ähnlich wie in den Niederlanden kontrolliert zu verkaufen ermöglichen, da dies die besseren Konsequenzen zieht, ähnlich einem Friedensvertrag, der anstatt mit Offizieren mit Diplomaten abgeschlossen wird, mehr Erfolgspotential hat. Weit hergeholt, doch sicher ist "factum ese factum".

Darum freue ich mich schon auf die "Fachverkaufsstellen zum Erwerb nicht hoher Mengen an Cannabis oder gar Haschisch" ;-)

Ich freue mich darauf vor allem wegen der Entkriminalisierung, der Sicherheit und der Freiheit und nicht wegen des einen Joints, den ich dann gemütlich mit anderen (neu kennengelernten) Chillfreunden (der schönste Aspekt der Legalisierung) rauchen werde - schließlich mache ich das auch aktuell. Am Wochenende gehts wieder los auf die Straßen und auf die Suche nach hoffentlich nicht gestrecktem Kraut - Der einfühlsame und verständige Leser erkennt, dass das Problem in erster Linie nicht nur das Marihuana ist, sondern vor allem doch die Ausgrenzung und Diskriminierung - Kriminalisierung - daran.

Viele Grüße
Sabse

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Verbot nur noch symbolisch

Antwort Nr.6 vom 14.09.2009
Upload von:
patrick-kreft(et)web.de
Absender:
Patrick
Text der Antwort:
Stimmt genau. Das Kraut kann man seid Ende der 90er nun wirklich überall kaufen und das Verbot ist eigentlich nur noch symbolisch und versaut (zumindest in solch konservativen Regionen wie der meinen, Sauberland) einem mal den Ruf, wenn man öffentlich damit auffällt und es nicht nur junge Leute oder Ex-Hippies zu hören bekommen.

Ja und wenn es nun wirklich mal zu einer Legalisierung kommt, hoffe ich, dass viele andere Länder nachziehen, damit es nicht zu so einer Touristik-Branche wird, sondern zu etwas alltäglichem, so wie eine Kneipe.

Und selbstverständlich sollte auch dort ein "deutsches Reinheitsgebot" oder ähnliches angebracht werden. Das würde
1. zu uns passen und
2. auch schützen vor streckenmitteln und schlechter qualität.

Viel Glück und Grüße für alle mit "Hemp in tank"
Patrick

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Cannabis ist EU-weit illegal, weil...

Antwort Nr.7 vom 14.09.2009
Absender:
Matthias
Text der Antwort:
Die Gründe sind von mir persönlich gedacht und dadurch logischerweise "subjektiv gefärbt":
1. Straßenverkehr - Es gibt keinen Marihuana-Tester, wie es Promilletester gibt. Man kann nicht "ein wenig bekifft sein" wie man "ein bisschen betrunken" sein kann, Stichwort Promillegrenze.
2. Imageproblematik - Gerade seit es das hochprozentige Cannabis aus Holland gibt. Leute sehen es a) als Einstiegsdroge zu XTC, Speed etc. an (nicht unbedingt Heroin) und b) als harte Droge an sich, nach dem Motto "egal was außenrum passiert, Marihuana ist schon Sünde genug".
3. EU-Abkommen - Man kann es auch Verrat nennen. Die EU-Staaten haben gemeinsam moralisch gegen Marihuana bestimmte Abkommen beschlossen. Wie diese genau aussehen, ist uninteressant, schließlich ist es lediglich die Repressionstaktik schlechthin. Hier dürften wohl spöttische Sätze wie "unsere verwahrloste kiffende Jugend" gefallen sein, ohne jedoch eingehend darüber nachzudenken, dass die Kriminaliserung genau diese Formen, der von den Politikern beschworenen "Dekadenz", worauf sie abzielt, fördert und ironischerweise fordert

Dass Coffeeshops allerdings die Anzahl der "jugendlich verwahrlosten Kiffer" um ein "drastisches" Ausmaß reduzieren wird, ist scheinbar zuviel des Verstandes für unsere neunmalklugen EU-Politiker in Straßbourg und Brüssel.

Ich ziehe ein dunkles Fazit dazu, und habe den Eindruck, dass Politiker gar nicht wirklich wollen, dass sich die Anzahl der "jugendlich verwahrlosten Kiffer" reduziert. Gleichgültigkeit und Ignoranz haben sicherlich Vorrang hier und dies wird sich auch nicht ändern. Das Einzige was hier hilft, ist die Abschaffung solcher "Themen" und das schafft man nur mit der Legalisierung.

4. Andere Länder wollen nicht wie Holland einen Kifftourismus haben. Das würde sich allerdings leicht lösen lassen, nämlich mit der Legalisierung EU-weit (Spanien hat schon gelockert) und diesem Thema endlich abzuschwören und sich auf die wahren Probleme zu besinnen, wie zB Kriminalität!

Punkt 1 zu lösen wäre für mich ganz klar - Das bei der Legalisierung ersparte Geld bezüglich Richter, Polizei, Staatsanwälte gezielt in den Straßenverkehr, also an andere Stellen der Polizei einsetzen (praktisch gezielt nach kiffenden Autofahrern (die es doch auch heute gibt!) zu suchen.

Zum Beispiel Leute zu kontrollieren die gerade aus dem Coffeeshop ins Auto einsteigen wollen oder auch "undercover beobachten" nach dem Zünden des Schlüssels gleich anhalten. Das schafft eine Ordnung und Offenheit, die in Zukunft nicht jeden Kiffer ausgrenzt, aber jeden kiffenden Autofahrer. Das ist nämlich der Punkt, wo das Geld eingesetzt werden will. Auf Dauer schafft das - wenn man es gezielt macht - mit Sicherheit eine Reduzierung der bekifften Straßenverkehrsteilnehmer. Es hat außerdem Abschreckfunktion.

Gleichzeitig ist es angebracht die Strafen zu erhöhen. Wer bekifft fährt, hat es nicht mehr mit schwammigen Strafen zu tun, sondern wird dann ausgesperrt. Das eine schließt das andere aus. Jedoch sollte man Prinzipien setzten und ich finde bekifft Auto fahren mit dem illegalen Status des THCs weitaus schlimmer als einen legalen Umgang und gleichzeitig die Repression im Bereich der StVO deutlich zu erhöhen.

Nebenbei - Auch im Bereich Alkohol sind die Zügel zu straffen. Denn es gibt keinen "Mittelweg", entweder man ist berauscht und läuft nach Hause oder man ist clean und kann ohne Zweifel mit der Schüssel heimfahren.

Das wars von mir und ich wünsch Euch noch n schönen Tag.
Mattse

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Cannabisverfolgung stoppen!

Antwort Nr.8 vom
Upload von:
Ilona.Hoffmann60(et)web.de
Absender:
Protestbrief
Text der Antwort:
Durch das Verbot von Cannabis fühle ich mich absolut entmündigt. Jeder hat doch das Recht zu entscheiden, ob er Zigaretten raucht, Alkohohl trinkt, zu viel Kuchen ißt usw.

Bin vor kurzem wegen Eigenanbaus angeklagt worden. Weil Alkohohl so schlimme Nebenwirkungen hat, bin ich vor 4 jahren auf Cannabis umgestiegen. Meine Kinder, die alle erwachsen sind, habe ich so erzogen, dass sie mit allem gediegen umgehen müssen, denn übertreiben, egal mit was, ist schädlich. Bis heute haben sie meinen Rat befolgt.

Ich bin 49 jahre alt und habe meine vier Kinder fast alleine groß gezogen. Jetzt bin ich auf einmal krimminell - Ich verstehe die Welt nicht mehr. Nur weil ich eine Pflanze der Natur genutzt habe. Der Führerschein ist auch in Gefahr, obwohl ich nie unter Drogeneinfluss gefahren bin.

Frau Merkel, bitte lassen sie mich selbst und jeden anderen selbst bestimmen, welche Genussmittel er nehmen möchte, wie bei Alkohol und Zigaretten.

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Einstiegsdroge?

Antwort Nr.9 vom 15.09.2009
Absender:
Protestbrief
Text der Antwort:
Zum Thema Einstiegsdroge: Ich denke, dass die heutzutage immer jünger werdenden Kiffer zum Großteil mit harten Drogen in Kontakt kommen, dadurch, dass sie es auf der Straße bei meist gewinnorientierten Drogendealern, welche meist keine Rücksicht auf Verluste nehmen, erwerben müssen.

Zudem kommt noch, dass Streckmittel das Kiffen versauen und die Gesundheut gefährden, was bei einem staatlich kontrollierten Markt wegfallen würde.

Ach und das, was man durch die legalisierung einsparen würde, ist auch nicht unerheblich. Mal ganz davon abgesehn, was man durch Legalisierung und Versteuerung von Cannabis einnehmen könnte...

Mfg

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Es sieht schlecht aus für unseren Hanf

Antwort Nr.10 vom 15.09.2009
Absender:
Enno
Text der Antwort:
Ich denke, dass es eine Cannabislegalisierung geben wird. EU-Weit, aber frühestens in 15 Jahren!

Warum? Weil es klare wirtschaftliche Gründe für das Hanfverbot gibt bzw. weil die Länder der Single Convention 1961, die das Verbot damals beschlossen haben, erstmal wieder tagen müssen, um es aufzuheben. Und das wird erst geschehen, wenn
a) die Pharmaindustrie keinen Grund mehr hat, Hanf zu fürchten als alternatives Heilmittel (fraglich, ob das jemals passiert),
b) die Papier/Holzindustrie entweder kein Holz mehr bekommt (s. Regenwälder) und
c) von den Single-Convention-Ländern erkannt wird, das Hanf die Alternative zu oben genannten Dingen und vielem mehr ist und das deswegen wieder getagt wird!

Das Hanfverbot ging von den USA aus, wo es der Papierindustrie Anfang des 20.Jahrhunderts klar wurde, das Cannabis eine ernste Bedrohung für sie werden würde! Anslingers Schwippschwager war der Chef von DuPont des größten Papiermagnaten der damaligen Zeit! Und der hat den Harry (Anslinger) dann mal um Unterstützung gebeten.

Ergebnis: Ächtung des Hanfs bis zum 2. Weltkrieg. Danach ging das Spiel von vorne los. Höhepunkt war die Single Convention 1961 in Genf, wo Hanf mit Heroin (!) als gefährliche Substanz eingestuft wurde. Das wurde zwar später abgeschwächt, aber Hanf ist immer noch verboten in den betroffenen Ländern.

Ausserdem "fingerten" immer irgendwelche Lobbyisten der Pharmaindustrie in den Gesetzesentwürfen herum, um dafür zu sorgen, das Hanf lange nicht richtig bzw. angemessen erforscht wurde, da der Pharmaindustrie schon lange klar war, welches medizinische Potential Cannabis hat. Ja und selbst die Ölindustrie hat ein Interesse am Verbot - viele Medikamente basieren auf Erdölprodukten, von alternativen Kunststoffen, Geweben, etc. mal ganz zu schweigen...

Meine Meinung: Erst wenn es der Welt so dreckig geht (Alles Holz abgeholzt, alle Ölreserven verbraucht sind), dann werden sich die Länder wieder an einen Tisch setzen, um was zu ändern.

Sorry, ich wäre so froh, wenn ich ein positiveres Bild zu meiner Heil- und Genusspflanze malen könnte, aber so siehts nun mal leider aus... Und selbst wenn sich Angie Merkel *würg* auf den Kopf stellen würde, um Hanf in Deutschland zu legalisieren, würde sie doch abhängig von den anderen Beteiligten.

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Legalisierung führt nicht zu mehr Konsum

Antwort Nr.11 vom 17.09.2009
Absender:
Sabse
Text der Antwort:
@Enno: Das ist wieder mal die klassische Illusion, dass mit der Legalisierung ein Boom des Konsums ausbricht. Aber da täuschst du Dich!
Warum sollten unter legalen Umständen auf einmal zigtausend Menschen ihre Leidenschaft für Marihuana entdecken?

Das ist eine Trugvorstellung, du gehst tatsächlich davon aus, dass eine Gesetzesänderung das Bewusstsein des Volkes radikal verändert und dann auch noch in die "negative" Richtung. Das ist eine paranoide Wahnvorstellung, der so viele nachhängen, frei nach dem Motto: Alles Böse rührt vom Cannabis.
Völliger Humbug - Fakt ist, mit der Legalisierung wird es eine geistige Änderung geben, aber keine körperliche. Das heißt, die Einstellung wird sich ins Positive verändern, nämlich das Bewusstsein, dass Kriminalisierung zu viele Nachteile schafft. Körperlich wird sich nicht viel ändern, denn es liegt tatsächlich "in den Genen", ob jemand kiffen möchte oder nicht.

Jedenfalls kenne ich niemanden, der sich zum Kiffen überreden lassen würde, nur weil er gerade nicht strafverfolgt wird.

Somit halte ich die Aussage für erfunden und gestellt: Cannabis ist und wird niemals der "große David" sein gegenüber der Chemie- oder Medizinwissenschaften und Wirtschaft, wie du es angedeutet hast. Meiner Meinung nach eine Wahnvorstellung, oder einfacher ausgedrückt ein "Bild-Niveau-Statement"

MfG
Sabse

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Eigenanbau statt Prohibition

Antwort Nr.12 vom 17.09.2009
Absender:
Homegrower
Text der Antwort:
Servus,

also da muss ich der Sabse recht geben. Gesetzesänderungen wurden so gesehen auch nie vom ganzen Volk gefeiert, sondern nur von den Betroffenen. Und selbst bei denen ist die Feierlaune nichts Weltbewegendes, sondern nur so, dass jetzt quasi alles normal ist.

Bei der Erlaubnis von Homoehen wars ja auch so. Oder Emanzipation. Es gibt viele Beispiele...

Wie auch immer - Ich bau seit einem Jahr mit Belichtungsanlagen und allem Drum un Dran selbst an :) Mir ist die Legalisierung mittlerweile egal. Ich verstehe seit einer halben Ewigkeit nicht, wie man so altmodisch und zurückgeblieben Drogenpolitik machen kann und sonst irgendwie nur ans Geld denken und Haushalt...

Also ich kann es nur weiterempfehlen, selbst zu growen. Mit dem nötigem Wissen und einer Webcam an der Haustür, seid ihr auch auf der sicheren Seite.

Grüne Grüße
Homegrower

Der Anbau von Cannabis wird in der Bundesrepublik Deutschland strafrechtlich verfolgt und mit bis zu 5 Jahren Gefängnis und/oder empfindlichen Geldstrafen geahndet. Der Deutsche Hanf Verband rät daher dringend vom illegalen Cannabisanbau ab! - A.d. DHV

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Merkel lehnt Legalisierung ab

Antwort Nr.13 vom 18.09.2009
Absender:
Radio Fritz
Text der Antwort:
In einem Interview, das sie dem Radiosender Fritz gab, lehnte die Bundeskanzlerin gestern eine Legalisierung von Cannabis ab.
Wenn Sie diesen Text sehen, kann Ihr Browser den Medienplayer nicht darstellen oder es ist ein anderer Fehler aufgetreten.
Sollten Sie den benötigten Flashplayer nicht installiert haben, können Sie ihn hier herunter laden.

Michael aus Stuttgart (24): Ich wollte mal Frau Merkel fragen, ob es möglich wäre, das System, das die Holländer haben, von wegen Legalisierung von Cannabis, das vielleicht auch in Deutschland anzuwenden.

Angela Merkel: Ich halte da nicht soviel davon, sage ich ganz ehrlich, weil doch immer wieder die Eintrittsschwelle zu härteren Drogen dann gegeben wäre.
Wir haben uns damit sehr sehr intensiv auseinander gesetzt. Ich gehöre eher zu der strengeren Gruppe von Politikern, die sagen, wir sollten auch diese Anfangseinstiege verhindern.

Radio Fritz "Auf die Ohren: Angela Merkel"

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Widersprüchlich? Ängstlich Frau Merkel? Oder einfach nur Feige?

Antwort Nr.14 vom 18.09.2009
Upload von:
sayoboy(et)web.de
Absender:
Alex
Text der Antwort:
In dem über mir genannten Interview meint Frau Kanzler im Klartext also eigentlich Folgendes:
Sie ist eher nicht dafür ... so und jetzt weil, weil sie (mit ihrem übermenschlichen Wissen) ja tatsächlich zu meinen scheint, dass damit der Einstieg zu härteren Drogen gegeben wäre...

Mal davon abgesehen, dass diese These widerlegt wurde und zwar schon vor zig-Jahren, sagt sie nichts gegen die Droge Cannabis selbst, sondern man könnte meinen: Es entsteht die Auffassung, dass allein aus der Droge selbst nach dieser Antwort das "Hanf" verharmlost wird und man ja nur Angst vor den Folgen haben könnte und das ist ja mal der Oberwitz.

Nur weil Leute viel Alkohol trinken, fangen sie 3 Wochen danach ja auch nicht mit Heroin etc. an... Die einzige Tatsache, warum Leute die erst Cannabis geraucht haben, dann auch zu härteren Drogen greifen, ist ganz einfach weil sie es können. Und damit meine ich nicht den körperlichen Zustand oder die Verfassung in der sie sich befinden, sondern einfach logische Aktion und Reaktion:
Aktion: Gras ist illegal - Reaktion: Heroin auch, also was macht das für einen Unterschied.
Aktion: Gras ist illegal - Reaktion: Ich kenn doch Dealer, die haben ja nicht nur Gras.

Mögliche Vermeidung der Reaktionen wäre somit also mit einer Legalisierung voll und ganz gegeben. Cannabis wäre legal, man müsste sich nicht den alles besitzenden Dealer suchen und es muss eben wiederum eine Grenze zu Illegalität geben die man überschreiten müsste.
Dadurch dass harmlose Drogen wie Cannabis (oder Salvia, welches ich zu Zeiten der Legalität konsumiert habe und selbst nach einer hohen Dosis kaum Effekte auftreteten) illegal sind, kann man das BtMG eben nicht mehr ernst nehmen und denkt sich da stehen Pilze, Crack, Crystal, LSD, CSD, Kokain, Heroin aber eben auch Hanf.. was macht das für einen Unterschied obs Hanf oder LSD ist? Gleich null - für Beides ist die gleiche Strafe zu erwarten.

- Entzug des Führerscheins
- Kriminalisierung von (JA) auch netten Leuten (Nice People take Drugs!)
- Desozialisierung
- Verlust der Arbeitsstelle

Und dann freut sich der Staat auch noch wenn wir ja nur 3,5 Millionen Arbeitslose haben.
1. Das ist nicht wenig - Wenn ich für jeden Arbeitslosen einen Cent bekommen würde, könnte ich mir ein Auto kaufen.
2. 3,5 Mio. Arbeitslose ist gut... 10 Mio. Arbeiter mit einem Lohn unter der Armutsgrenze ist besser, liebe Leute. Und daran ist Cannabis für jede verfolgte Straftat (also den Zahlen die jährlich vorgelegt werden, wie viele Strafdelikte man ja in dieser Sache "entlarvt") mit schuld.

Das war das Wort zum Freitag,
Ich geh jetzt schlafen xD
Alex

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Glaube nicht an Legalisierung

Antwort Nr.15 vom 19.09.2009
Absender:
Skunk1
Text der Antwort:
Also ich glaube nicht, dass es bei Cannabis irgendwann mal eine Legalisierung, geschweige denn eine Gesetzeslockerung, geben wird. Erst vor 11 Jahren wurde der Handel von Hanfsamen in Deutschland verboten und das zu einem Zeitpunkt als die Legalisierung so gut wie nie zuvor dastand, als die schwarze Regierung von Rot-Grün abgelöst wurde. Wie das so ist, ging es den Grünen nur um Macht und die heutigen Populisten der Linken um Machtgier, denen ich meine Stimme nur wegen des Traums nach Legalisierung nicht geben würde. Was eine stimme Wert ist, sieht man erst nach der Wahl!

Kiffer leben hier in der falschen Welt! Sie werden vom Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz mit Füßen getreten.

Niemand darf aufgrund seiner Sexualität diskrimininiert werden, was für den einen oder anderen auch gut ist, aber ein Kiffer der den Schwarzmarkt meidet und aus hygienischen und gesundheitlichen Gründen selbstanbaut, geht in den Knast. Ich spreche aus Erfahrung.

Zwei Jahre Bewährung für Anbau! Inkl. Verlust meines Arbeistplatzes sowie hohe Rechnungen an Anwalt, Gerichtskosten und Geldstrafe.

Die Unterhaltszahlungen an meinen Sohn sind seit der Verurteilung und der Dauerarbeitslosigkeit nicht mehr möglich.
Einer Verurteilung wegen Steuerhinterziehung konnte ich gerade noch widerlegen. Warum auch? Anbau=Handel? Die haben alles gewogen im Nasszustand. Blüten waren keine dran. Die rechnen die ganze Pflanze!

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Es ist einfach eine Frechheit

Antwort Nr.16 vom 19.09.2009
Text der Antwort:
Ich schreie erhobenen Hauptes! Gebt mir meine Menschenrechte und -würde wieder! CDU, CSU, FDP und NPD - Ihr seid Menschenrechtsverbrecher und nicht besser, als jeder andere Diktator! Gebt das Land und das Hanf frei!

Ich bin 27, konsumiere seit 12 Jahren, habe Schule, eine Lehre als Betriebsschlosser und mein Leben immer gut auf die Reihe bekommen, trotz Konsumes meines heißgeliebten Grass und Haschischs. Eine Legalisierung ist längst fällig - nun ja mein Rat: Leute, liebe kiffende Gemeinde, kennt eure Rechte, seid rotzfrech zu der Polizei, wenn ihr wegen des Besitzes einer geringen Menge wiedermal diskriminiert werdet und notfalls - geht vor Gericht. Die Polizei in Deutschland lügt und betrügt manipulativ. Ich werde weiter kiffen und berufe mich auf die unten genannten Gesetze.

P.S. Zu empfehlen - Eine Kopie in der Brieftasche aufzubewahren.

Einen Meilenstein in der Cannabisdebatte stellte die Entscheidung des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe vom 9. März 1994 dar. Die Richter stellten zwar fest, dass das Cannabisverbot prinzipiell nicht gegen das Grundgesetz verstösst, andererseits entschieden sie aber, dass eine Bestrafung für den Besitz geringer Mengen Cannabis zum Eigengebrauch (solange damit keine Fremdgefährung verbunden ist) verfassungswidrig wäre. In ihrer Begründung stellten die Richter folgendes fest:
"Die Freiheit der Person, die das Grundgesetz als unverletzlich bezeichnet, ist ein so hohes Rechtsgut, daß in sie aufgrund des Gesetzesvorbehalts des Art. 2 Abs. 2 Satz 3 GG nur aus besonders gewichtigen Gründen eingegriffen werden darf. Unbeschadet dessen, daß solche Eingriffe unter bestimmten Voraussetzungen auch in Betracht kommen mögen, wenn sie den Betroffenen daran hindern sollen, sich selbst einen größeren persönlichen Schaden zuzufügen (...), sind sie im allgemeinen nur zulässig, wenn der Schutz anderer oder der Allgemeinheit dies unter Berücksichtigung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes erfordert. Nach diesem Grundsatz muß ein grundrechtseinschränkendes Gesetz geeignet und erforderlich sein, um den erstrebten Zweck zu erreichen. Ein Gesetz ist geeignet, wenn mit seiner Hilfe der erstrebte Erfolg gefördert werden kann; es ist erforderlich, wenn der Gesetzgeber nicht ein anderes, gleich wirksames, aber das Grundrecht nicht oder weniger stark einschränkendes Mittel hätte wählen können (...)."

Wir werden im Folgenden darlegen, warum nach dem aktuellen Erkenntnisstand, der auch auf neuen wissenschaftlichen Studien beruht, das Cannabisverbot weder erforderlich noch geeignet ist, um den angestrebten Zweck zu erreichen.

MFG
Ein auf seine Menschrechte pledierender NRW-Kiffer
Peace

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Antwort Nr.17 vom
Upload von:
reinerheinbach(et)gmx.de
Text der Antwort:
Ich sehe mich durch diese Protestaktion nur in meiner Denkart bestätigt.Wenn selbst Politiker, wie Herr Beckstein verlauten lassen, man könne mit 2 Maß Bier noch ein Fahrzeug führen, dann muß es einfgach rechtens sein, dass man auch mit 2, 5 oder eventuell 10 Nanogramm THC im Blut ein Fahrzeug fahren darf.Es gab und gibt immer wieder Unfallberichte, in denen die Rede von \" Alkohol und / oder Drogen ist? Dann müßte es auch heißen: Flüssigkeiten und Wasser.Alkohol ist nun mal eine Droge und ich glaube, mich nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen, wenn ich unterstelle, dass sie die gefährlichste ist.Allein vor diesem Hintergrund muß es einfach eine Gleichstellung / Gleichbewertung bezüglich der Fähigkeit zum Führen eines Fahrzeuges geben.
Durch Cannabisgenuß allein verliert man nicht seine Steuerungsfähigkeit, in den meisten( wenn nicht sogar in allen )Fällen, war und ist Alkohol mit im Spiel gewesen.Es wäre wirklich zu begrüßen. wenn man sich da einigen würde.Ich persönlich kenne keinen Cannabiskonsumenten, der seinen Führerschein wegen THC im Blut abgeben mußte, sondern nur durch Alkohol im Blut.natürlich muß auch ein hohes Maß an Verantwortungsbewußtsein gegeben sein, welches jeder Einzelne individuell für sich selbst an den Tag legen sollte, soweit sollte man dem Gesetzgeber dann auch entgegen kommen.Wenn man nach 3 oder 4 Glas Bier sein Fahrzeug stehen läßt, dann sollte man es auch nach einer gewissen Menge THC.Dazu müßte man aber feststellen können, wieviel man nach wieviel Konsum intus hat.Das dürfte aber kein Problem sein, diese Meßgeräte gibt es ja schließlich, wenn auch vorerst nur für die Behörde, wie Polizei und Zoll.

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Antwort Nr.18 vom 14.12.2009
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reinerheinbach(et)gmx.de
Absender:
reiner heinbach
Text der Antwort:
Ich sehe mich durch diese Protestaktion nur in meiner Denkart bestätigt.Wenn selbst Politiker, wie Herr Beckstein verlauten lassen, man könne mit 2 Maß Bier noch ein Fahrzeug führen, dann muß es einfgach rechtens sein, dass man auch mit 2, 5 oder eventuell 10 Nanogramm THC im Blut ein Fahrzeug fahren darf.Es gab und gibt immer wieder Unfallberichte, in denen die Rede von \" Alkohol und / oder Drogen ist? Dann müßte es auch heißen: Flüssigkeiten und Wasser.Alkohol ist nun mal eine Droge und ich glaube, mich nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen, wenn ich unterstelle, dass sie die gefährlichste ist.Allein vor diesem Hintergrund muß es einfach eine Gleichstellung / Gleichbewertung bezüglich der Fähigkeit zum Führen eines Fahrzeuges geben.
Durch Cannabisgenuß allein verliert man nicht seine Steuerungsfähigkeit, in den meisten( wenn nicht sogar in allen )Fällen, war und ist Alkohol mit im Spiel gewesen.Es wäre wirklich zu begrüßen. wenn man sich da einigen würde.Ich persönlich kenne keinen Cannabiskonsumenten, der seinen Führerschein wegen THC im Blut abgeben mußte, sondern nur durch Alkohol im Blut.natürlich muß auch ein hohes Maß an Verantwortungsbewußtsein gegeben sein, welches jeder Einzelne individuell für sich selbst an den Tag legen sollte, soweit sollte man dem Gesetzgeber dann auch entgegen kommen.Wenn man nach 3 oder 4 Glas Bier sein Fahrzeug stehen läßt, dann sollte man es auch nach einer gewissen Menge THC.Dazu müßte man aber feststellen können, wieviel man nach wieviel Konsum intus hat.Das dürfte aber kein Problem sein, diese Meßgeräte gibt es ja schließlich, wenn auch vorerst nur für die Behörde, wie Polizei und Zoll.

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THC - Grenzwert bei Fahrerlaubnis

Antwort Nr.19 vom 14.12.2009
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reinerheinbach(et)gmx.de
Absender:
reiner heinbach
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Ich sehe mich durch diese Protestaktion nur in meiner Denkart bestätigt.Wenn selbst Politiker, wie Herr Beckstein verlauten lassen, man könne mit 2 Maß Bier noch ein Fahrzeug führen, dann muß es einfgach rechtens sein, dass man auch mit 2, 5 oder eventuell 10 Nanogramm THC im Blut ein Fahrzeug fahren darf.Es gab und gibt immer wieder Unfallberichte, in denen die Rede von \" Alkohol und / oder Drogen ist? Dann müßte es auch heißen: Flüssigkeiten und Wasser.Alkohol ist nun mal eine Droge und ich glaube, mich nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen, wenn ich unterstelle, dass sie die gefährlichste ist.Allein vor diesem Hintergrund muß es einfach eine Gleichstellung / Gleichbewertung bezüglich der Fähigkeit zum Führen eines Fahrzeuges geben.
Durch Cannabisgenuß allein verliert man nicht seine Steuerungsfähigkeit, in den meisten( wenn nicht sogar in allen )Fällen, war und ist Alkohol mit im Spiel gewesen.Es wäre wirklich zu begrüßen. wenn man sich da einigen würde.Ich persönlich kenne keinen Cannabiskonsumenten, der seinen Führerschein wegen THC im Blut abgeben mußte, sondern nur durch Alkohol im Blut.natürlich muß auch ein hohes Maß an Verantwortungsbewußtsein gegeben sein, welches jeder Einzelne individuell für sich selbst an den Tag legen sollte, soweit sollte man dem Gesetzgeber dann auch entgegen kommen.Wenn man nach 3 oder 4 Glas Bier sein Fahrzeug stehen läßt, dann sollte man es auch nach einer gewissen Menge THC.Dazu müßte man aber feststellen können, wieviel man nach wieviel Konsum intus hat.Das dürfte aber kein Problem sein, diese Meßgeräte gibt es ja schließlich, wenn auch vorerst nur für die Behörde, wie Polizei und Zoll.

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Steht auf für Euer Recht

Antwort Nr.20 vom
Text der Antwort:
Ich freue mich, dass schon so viele mitmachen und sich trauen und hoffe, dass es noch viele mehr werden. Es gibt ein Grundrecht auf freie Entfaltung. Stehen wir dafür ein!

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Steht auf für Euer Recht

Antwort Nr.21 vom 10.09.2009
Absender:
Alex
Text der Antwort:
Ich freue mich, dass schon so viele mitmachen und sich trauen und hoffe, dass es noch viele mehr werden. Es gibt ein Grundrecht auf freie Entfaltung. Stehen wir dafür ein!

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cannabis ist kein verbrechen sondern eine backzutat

Antwort Nr.22 vom 23.12.09
Absender:
28.12.09
Text der Antwort:
schickt doch mal ne space-cake zum kanzleramt.ob sie wohl durch die sicherheitszonen zum gewünschten empfänger gelangt???die stellen sich auch an.es ist einfach nur das abbild unserer versnobten gesellschaft,welches unsere regierung im bezug auf legalisierung,verziehrt...
die merkeln doch gar nicht das sie mit einer verzögerung den schwarzmarkt nur stärken.wer nicht will der hat schon.bin es leid ständig als junki dazustehn,obwohl es in anderen teilen der erde(die aber im bundestag anscheinend nicht als seriös empfunden werden)brauch und tradition ist mal einen zu knuffen.bier und schnapps killen besser und sind ja auch nicht wegzudenken aus der der deutschen geschichte,das ist legitim.wenn sich kinder in den tod trinken.hätten die opfer zwischendurch mal einen joint geraucht hätten sie vor lauter erbrochenem nicht mal weitertrinken können.hanf in apotheken für alkohol-kranke ist meine devise...und natürlich zum backen.don't give up to try!ich steh hinter euch...komme was wolle.gruß an alle;der Traditionsbäcker =p

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In eigener Sache

Antwort Nr.23 vom 04. 01. 2010
Absender:
Protestbrief
Text der Antwort:
Sehr geehrte Frau Merkel,

vor allem wegen den teilweise recht radikalen Ansichten der CSU bin ich kein Anhänger der Union. Trotzdem bin ich von Ihnen als Mensch und als Bundeskanzlerin größtenteils überzeugt.

Eben habe ich das Radiointerview gehört, in dem Sie Cannabis als Einstiegsdroge dargestelt haben. Diese Theorie wurde von der BZgA bereits vor 12 Monaten widerlegt. Von Politikern, die Cannabis als Einstiegsdroge bezeichnen, wird gerne unter den Tisch gekehrt, dass man dies auch über Tabak behauptet.

Die üblichen Argumente zur Cannabislegalisierung haben Sie sicher schon oft genug gehört. Auch sind Sie sicher über die wirtschaftlichen und politischen Hintergründe, die für das Verbot von Cannabis in den USA und Europa verantwortlich waren, sowie den Zusammenhang zwischen der Pharma-, Öl- und Alkoholindustrie und der momentanen Cannabispolitik in Deutschland informiert.

Auch wissen Sie bereits, wie die Behörden in unseren direkt angrenzenden Nachbarländern Niederlande, Belgien und Tschechei, sowie im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien mit Cannabis umgehen.

Ich möchte ihnen von meiner persönlichen \"Drogenkarriere\", wie mein Konsum von manchen Menschen spöttisch bezeichnet wird, berichten, um die Folgen der rigorosen Kriminalisierung von Cannabiskonsumenten in Deutschland an einem Fallbeispiel aufzuzeigen.

Kurz vor meinem 13. Geburtstag rauchte ich zum ersten Mal eine Zigarette, was seitdem zur Regelmäßigkeit geworden ist. Natürlich ärgere ich mich über die ständige Erhöhung der Tabaksteuer, während das Argument der Besteuerung von legalisiertem Cannabis anscheinend nicht relevant ist.

Mit Mitte 13 war ich zum ersten Mal betrunken.

Wenige Monate später war ich mit Klassenkameraden in einem \"Öko\"-Geschäft in Kulmbach, welches hauptsächlich Kleidung aus Hanf, aber auch die damals noch legal zu erwerbenden Cannabissamen verkaufte. Circa zwei Monate nach dem gesetzlichen Verbot des Verkaufs der Samen musste das Geschäft Konkurs anmelden.

Mit 15 Jahren zog ich (bei einem Jüngeren) kurz an einem Joint, spürte davon aber nichts.

Mein erster \"richtiger\" Cannabiskonsum fand mit 17 Jahren statt. Mit 18 Jahren entwickelte sich dies zur Regelmäßigkeit. Dank der kaum/nicht vorhandenen Aufklärung über illegale Drogen, z. B. im Schulunterricht, sahen mich meine Eltern und meine Geschwister, nachdem ich zum dritten Mal in meinem Leben gekifft hatte, schon tot mit einer Spritze im Arm auf einer Bahnhofstoilette liegen.

Ich war in den vorhergehenden Jahren häufig betrunken, merkte aber durch den Cannabiskonsum, dass man sich auch ohne unangenehme Folgen wie \"Filmrisse\", totalem Verlust der Kontrolle über sich oder Verkaterung berauschen konnte. Daraufhin konsumierte ich Alkohol nur noch in Maßen. Zwischen meinem 19. und meinem 21. Geburtstag hatte ich eine Phase, in der ich stellenweise nur eine Flasche Bier innerhalb von drei Monaten getrunken habe.

Ich hatte schnell einen stadtweiten Ruf als Kiffer, dem entsprechende Gerüchte folgten. Daran hat sich heute, sieben Jahre später, noch nichts geändert. Einige Jahre lang riefen mir Leute, von denen ich nicht einmal wusste, dass ich sie kennen soll, in der Fußgängerzone \"scheiß Kiffer\" und \"scheiß Junkie\" entgegen.

Mit 19 Jahren wurde ich von einer sog. \"zivilen Einsatzgruppe\" mit \"Rauschmittel Marihuana; 1,70 Gramm; Farbe: grün\" (Zitat aus dem poliz. Protokoll) erwischt. Das Verfahren wurde eingestellt. Da ich auf die Frage, ob man bei mir zuhause noch etwas finden würde, provokativ mit \"ein paar leere Tütchen liegen schon rum\" geantwortet hatte, durchsuchte man mein Zimmer in der Wohnung meiner Mutter, wodurch der Haussegen bei uns eine Zeit lang schief hing.

Wenige Monate später wurde ich zu einer Geldstrafe von 200 Euro (plus 65 Euro Bearbeitungsgebühren) verurteilt, weil ich 1,5 Gramm Marihuana erworben hatte. Eine Gerichtsverhandlung gab es nicht. Obwohl ich noch keine 21 Jahre alt war, wurde ich ohne vorherige Prüfung nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt, was ich nicht wusste, da in dem Schrieb der Staatsanwaltschaft nichts davon stand. Über diesen Sachverhalt klärte mich erst der Richter(!), der mich ein Jahr später wegen dem Besitz einer geringen Menge nach Jugendstrafrecht(!) zu 40 Std. gemeinnütziger Arbeit verurteilte, auf. Die Frist, in der ich Widerspruch hätte einlegen können, war natürlich schon vorbei.

Die Mengen, um die es sich bei den späteren Verfahren handelte, betrugen maximal 1,5 Gramm.

Nach der Realschule machte ich eine Ausbildung zum techn. Ass. f. Informatik, um mich danach an einem Kolleg anzumelden. In einem halben Jahr werde ich das Abitur erlangt haben. Obwohl ich selbst zugebe, dass mein Konsum in den letzten Jahren überhand genommen hat, bin ich mit meinem Leben größtenteils zurecht gekommen. Meine Noten bewegten und bewegen sich durchschnittlich im Zweier-Bereich und haben sich, während mein Konsum kontinuierlich stieg, kontinuierlich verbessert.

Vor Weihnachten 2007 verkaufte ich einem Bekannten, der mich zwei Jahre lang immer wieder darauf angesprochen hatte - in den letzten zwei Monaten sogar bis zu fünf Mal pro Woche - 1,5 Gramm Haschisch. Vielleicht haben Sie Verständnis dafür, dass ich durch sein energisches Drängen nachgegeben hatte.

Da dieser Bekannte damals erst 16 Jahre und 11 Monate alt war, war mein Verhalten nicht mehr als Straftat, sondern als Verbrechen einzustufen. Natürlich hält man mir gelegentlich vor, dass ich nun \"offiziell\" auf einer Stufe mit Räubern oder Vergewaltigern stehe.

Ein Gramm gab mein Bekannter an einen 15-jährigen weiter, dem er hiermit den Erstkonsum ermöglichte. Das halbe Gramm, das er selbst behalten hatte, hat er vor der Polizei verschwiegen. Weil er (offiziell) von der Sache nicht profitiert hatte, wurde er zu läppischen 20 Sozialstunden verurteilt. Dass hierfür auch mein Schweigen vor Gericht verantwortlich war, ignorierte er, als er sich darüber lustig machte.

Seine Aussage bei der Polizei war mit bewussten Lügen gespickt. Ich hatte ihn ein paar Wochen vorher zurecht gewiesen, weil er einen Mitschüler über Monate hinweg schlecht behandelt hatte. Gegenüber einem gemeinsamen Bekannten hatte er geäußert: \"Ich hasse ihn so sehr, dass ich ihn im Knast sehen will.\" Dieses beweisen zu können, hätte mir im Nachhinein auch nichts gebracht. Schließlich hatte ich ihm ja wirklich etwas Haschisch verkauft.

Sieben Wochen, nachdem die Polizei meine Wohnung durchsucht (und außer einem Pfeifensiebchen nichts verwertbares gefunden) hatte, ermöglichte \"das Opfer\" an einem Abend zwei 15-jährigen und einer 16-jährigen den Erstkonsum. Ich habe es mir erspart, ihn deswegen anzuzeigen, weil es den Mitkonsumenten nur grundlosen Ärger verschafft hätte und weil er zeigte, dass er sich sein Leben auch ohne fremde Hilfe \"versauen\" kann. Neben weiteren Gerichtsverfahren, z. B. wegen Körperverletzung unter Alkohol- und Drogeneinfluss, hat er die Prüfungen zum qualif. Hauptschulabschluss zum zweiten Mal in Folge nicht geschaft. Auch soll er zzt. ein starkes Alkoholproblem haben.

Ich wurde zu 6 Monaten Gefängnis auf 3 Jahre Bewährung, sowie 40 Arbeitsstunden verurteilt und werde seitdem als \"Dealer\", der Kinder in die Abhängigkeit treibt, abgestempelt.

Dass ich fünf Jahre nach der Verurteilung - pünktlich zum Ende meines Studiums - einen Antrag auf Streichung des Eintrages im Führungszeugnis stellen kann und daher nicht erst ein paar Jahre auf Hartz-IV zuhause sitzen muss, erzählte mir nicht etwa mein Anwalt, die Richterin oder die Bewährungshilfe, sondern jemand, mit dem ich am Bahngleis beim Warten auf den Zug ins Gespräch gekommen bin.

Im Sommer habe ich eine positive Urinkontrolle abgegeben, was ich mir kein zweites Mal erlauben darf. Vor wenigen Stunden habe ich erfahren, dass das Bundesverfassungsgericht bereits am 9. März 1994 entschieden hat, dass eine Bestrafung für den Besitz geringer Mengen Cannabis zum Eigengebrauch (solange damit keine Fremdgefährung verbunden ist) verfassungswidrig ist, und komme mir ein wenig \"verarscht\" vor. Mir verbietet man zurzeit sogar den Konsum.

Natürlich war es nicht richtig von mir, Cannabis an einen Minderjährigen abzugeben, trotzdem glaube ich, dass ich ein wenig zu hart bestraft wurde, wenn man die erwähnten Umstände mit einbezieht, und dass die ganze Sache unter einer weniger repressiven Politik von Anfang an anders abgelaufen wäre.

Meine Geschichte steht symbolisch für die vieler Deutscher, die in Schule, Studium oder Beruf, sowie im Privatleben \"ihren Mann stehen\". Selbst die sozial engagierten unter uns werden von der Gesellschaft ausgegrenzt, manche von uns sogar von ihrer Familie. Wir handeln uns durch die Tatsache, Kiffer zu sein, massive Probleme mit der Schulleitung ein, oder verlieren unseren Arbeitsplatz. Die Kiffer, mit denen ich zu tun habe, sind charakterlich alle in Ordnung, begehen keine weiteren Straftaten und führen ein geregeltes Leben.

Ich bin der Meinung, der Besitz geringer Mengen von Cannabis sollte in Deutschland straffrei werden.

Wenn Sie wirklich denken, die momentane Cannabispolitik wäre genau die richtige, dann erklären Sie mir bitte, warum ein \"anständiger\" Bürger die Diskriminierung durch die Gesellschaft wegen seinem Konsum, oder den Verlust von Führerschein und Arbeitsplatz, weil er mit einer geringen Menge Cannabis erwischt wurde, sowie die massive Verfolgung durch die Behörden in der momentan praktizierten Form verdient haben soll.

Ich danke Ihnen, dass Sie sich Zeit genommen haben, diese doch nicht mehr ganz kurze Email zu lesen und freue mich auf ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen,

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unwahrscheinlichkeit der entkriminalisierung von kiffern

Antwort Nr.24 vom 8.1.10
Absender:
inhaber obiger emailadresse
Text der Antwort:
seien wir realistich,machen wir uns nichts vor.eine entkriminalisierung von kiffern von kiffern wird es unter schwarz gelb nicht geben.geschweige denn eine legalisierung von thc haltigen produkten.dazu ist der druck von unten viel zu schwach.wir sind hier nicht in den usa,wo den legalisierungsvereinen millionenetats aus spendengeldern zur verfügung stehen.merkel interessiert es null,sch westerwelle genauso.poliker reagieren erst,wenn es richtig laut wird.wir wissen alle,dass homosexuelle in hitler,s konzentrationslagern die männer mit den rosa winkeln waren.sie wurden zu unrecht verfolgt,wie heute harmlose kiffer.auch das interssiert (SCH) westerwelle nicht.der macht (ungeniert) staatsbesuche mit seinem mann mronz.dem sind ruinierte existenzen wegen strafverfolgung thz haltigen produkten scheissegal.ebenso dykmann,die ja schon gesagt hat,die rauschwirkung von thc haltigen medikamenten ist unerwünscht.man kann sich des eindruckes nicht erwehren,dass die da oben sogar schadenfreude haben.euer hanffreund an den dhv sie können es als protesmailer oder feedback verwenden

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Brief an Fr. Merkel

Antwort Nr.27 vom 01.02.2010
Absender:
Thomas
Text der Antwort:
Hallo Zusammen,

seid meinem Eintritt in den DHV habe ich viel viel gelesen zu dem Thema und denke wir sind auf dem richtigen Weg, wo noch kein Ende in Sicht ist.
Hoffen tue ich auf das Beste !

Da ich das Gefühl habe unsere Politiker werden nicht wirklich auf die Idee kommen sich intensiv auf der Homepage des DHV´s zu informieren habe ich meine hier veröffentlichen Lebenslauf an Frau Merkel geschickt und aktualisiert.

\"Neuer Sponsor stellt sich vor\"
http://hanfverband.de/cannabis-blog/categories/5-Berichte/P2.html

viel Text zu meiner Lebensgeschichte eines Konsumenten, die keinen der Verantwortlichen interessiert. Mein Leben war bis dato gut verlaufen, aber der Weg in die Gosse hätte mir unsere Polik bedeuten können.

Auch jetzt bewege ich mich nach wie vor auf sehr dünnem Eis unserer Gesellschaft. Selbstständig als Einzelkämpfer mit Führerschein schon ein Herausforderung.... eine Drogenkontrolle mit Abbauprodukten im Blut und ich werde meines Lebens nicht mehr froh. Dafür habe ich nach zwei Jahren endich mal wieder Freizeit !!!

Dafür sehe ich es positiv, über kurze Zeit erlange ich durch meinen Konkurs ein Sprachrohr in den Medien und kann unserem Staat etwas auf der Tasche liegen. Es muss viel mehr passieren damit die Politik das Wort der kleinen Leute erhört und sich bewegt.

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