Hier finden sie die drogenpolitische Berichterstattung der Medien über den Deutschen Hanfverband für das Jahr 2012 09.01.2012 - Hürriyet: En çok oy, İslamiyet'i tartışalım önerisine Die türkischsprachige Zeitung "Hürriyet" berichtet von uns im Rahmen von Frau Merkels "Zukunftsdialog" (...)Helal kesime yasak 7. sırada13 bini aşkın oyu Hint kenevirinin satışının ve tüketilmesinin legaleştirilmesini isteyen Maximilian Plenert ve Georg Wurth, bu önerilerine 14 bine yakın oy toplarken, Holger Schaefer isimli vatandaşın "Şeriata uygun helal kesimin ve helal ürünlerin satışının yasaklanması"na ilişkin önerisi de dün öğle saatleri itibariyle 5 bine yakın oy alarak yedinci sırada yer aldı.(...) 09.01.2012 - Hürriyet: En çok oy, İslamiyet'i tartışalım önerisine
26.01.2012 - der Freitag: Einkaufen im staatlich lizenzierten Haschladen Ein Artikel in der Zeitung "der Freitag", in dem der DHV und Polizeipräsident Hubert Wimber ausführlich vorgestellt werden. (...)Beim Deutschen Hanfverband sorgen Merkels Worte für Kopfschütteln. Der DHV ist mit seinen 370 Mitgliedern eine Art Mini-Lobby für Kiffer. „Dafür haben wir viel erreicht“, findet Sprecher Georg Wurth. Das gilt vor allem für das zurückliegende Jahr 2011 und die vom Verband initiierte Petition zur Entkriminalisierung von Cannabis-Konsumenten. Mehr als 30.000 Unterzeichner appellieren an Merkel und Co., „eine sinnvolle Cannabispolitik in das deutsche Rechtssystem zu integrieren“. Konkret geht es darum, die „geringe Menge“ bundesweit einheitlich zu regeln. Sie soll 30 Gramm betragen. Außerdem solle – statt des Totalverbots – ein THC-Grenzwert für den Straßenverkehr eingeführt werden. Hausdurchsuchungen bei Kleinkonsumenten sollen ein Ende haben, der Anbau von Hanfpflanzen für den Eigenbedarf legalisiert werden.(...) 26.01.2012 - der Freitag: Einkaufen im staatlich lizenzierten Haschladen
25.01.2012 - Berliner Kurier: „Gebt den Hanf frei!“ - Die große Kiffer-Koalition Ein Bericht über die Anhörung im Bundestag mit Legalisierungsbefürwortern aus der Politik und DHV Geschäftsführer Georg Wurth. Dieser Artikel erschien in ähnlicher Form auch in anderen Zeitungen (...)Expertenaufmarsch im Bundestag! Mediziner, Staatsanwälte, Suchtexperten und – natürlich – der Geschäftsführer vom Deutschen Hanf Verband waren am Mittwoch zur Anhörung vor dem Gesundheitsausschuss geladen.(...) 25.01.2012 - Berliner Kurier: „Gebt den Hanf frei!“ - Die große Kiffer-Koalition
25.01.2012 - Leipziger Volkszeitung: Hintergrund: Wirkstoffgehalt von Cannabis-Produkten schwankt Ein Artikel über den Wikrstoffgehalt von Cannabis, in dem wir erwähnt werden. Dieser Artikel erschien in ähnlicher Form bereits in anderen Zeitungen. Berlin. Gegner einer Legalisierung von Cannabis argumentieren, neuere Züchtungen hätten einen stark gestiegenen Gehalt des berauschenden Wirkstoffs THC. Davon werde man leichter abhängig. Befürworter wie der Deutsche Hanf Verband ziehen in Zweifel, dass Cannabis in den vergangenen Jahrzehnten stärker geworden sei.(...) 25.01.2012 - Leipziger Volkszeitung: Hintergrund: Wirkstoffgehalt von Cannabis-Produkten schwankt
25.01.2012 - Focus Online: Experten streiten über Cannabis: Verkauf in lizenzierten Drogenfachgeschäften? Ein Artikel über lizensierte Drogenfachgeschäfte, in dem auch DHV-Chef Georg Wurth zu Wort kommt. (...)Und Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband führte an, dass in manchen Bundesländern Konsumenten von Cannabis völlig unverhältnismäßig kriminalisiert würden. Es gebe noch immer Hausdurchsuchungen und erkennungsdienstliche Behandlungen – selbst wenn das Verfahren eingestellt wird.(...) 25.01.2012 - Focus Online: Experten streiten über Cannabis: Verkauf in lizenzierten Drogenfachgeschäften?
25.01.2012 - Leipziger Volkszeitung: Kontroverse Reaktionen im Bundestag zu Forderung nach Cannabis-Freigabe Ein Bericht über die Reaktionen im Bundestag zur Forderung der Cannabis-Freigabe, in dem der DHV die polizeiliche Vorgehensweise in manchen Bundesländern gegenüber einfachen Konsumenten anprangert. (...)Der Deutsche Hanf Verband kritisierte, in manchen Bundesländern würden schon beim Besitz von zwei Gramm Cannabis Haus- und Körperdurchsuchungen durchgeführt. Davor müsse man die Konsumenten schützen.(...) 25.01.2012 - Leipziger Volkszeitung: Kontroverse Reaktionen im Bundestag zu Forderung nach Cannabis-Freigabe
25.01.2012 - der Freitag: Linke für Cannabis-Clubs und Legalisierung: Anhörung im Bundestag Ein weiterer Bericht in der Zeitung "der Freitag" über die Anhörung im Bundestag (...)Im Gesundheitsausschuss des Bundestags werden sich am Mittwoch unter anderen Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin, der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen und des Hanf-Verbandes mit der Gesetzesinitiative der Linksfraktion befassen. Aus den bereits vorliegenden Stellungnahmen geht ein geteiltes Echo hervor. Sie „begrüße die dem Antrag zugrunde gelegte Initiative, die Strafverfolgung im Hinblick auf die konsumverbundenen Verhaltensweisen mit Cannabisprodukte in der bestehenden Form aufzugeben“, schreibt die Bremer Juristin Nicole Krumdiek. Im Lichte der vorliegenden Erkenntnisse könne „zusammenfassend gesagt werden, dass die gesundheitlichen und sozialen Gefahren, die von einem moderaten Cannabiskonsum ausgehen, sowohl kalkulierbar als auch hinnehmbar sind“. Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband weist darauf hin, dass die Initiative der Linken „weitgehend deckungsgleich mit meiner Petition zur Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten, die mittlerweile von über 31.000 Menschen unterzeichnet wurde“.(...) 25.01.2012 - der Freitag: Linke für Cannabis-Clubs und Legalisierung: Anhörung im Bundestag
25.01.2012 - Rheinische PostLinke für Legalisierung weicher Droge: CDU empört über Cannabis-Offensive: Eine weitere Meldung zur Haltung der Union in der Legalisierungsfrage (...)In der Ausschuss-Anhörung sprachen sich unter anderem die Staatsanwaltschaften Frankfurt abeidem Main und Trier sowie ein Suchtmediziner des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf gegen die Legalisierung aus. Der Deutsche Hanf Verband und die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin argumentierten für die Legalisierung von Cannabis. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen riet zur Prüfung des spanischen Modells der Cannabis-Clubs. Dort seien seit 2002 mehr als 100 solcher Clubs entstanden. http://www.rp-online.de/politik/deutschland/cdu-empoert-ueber-cannabis-offensive-1.2685672 25.01.2012 - Rheinische PostLinke für Legalisierung weicher Droge: CDU empört über Cannabis-Offensive: Eine weitere Meldung zur Haltung der Union in der Legalisierungsfrage
24.01.2012 - Heilpraxisnet: Linke fordert Einführung von Cannabis-Clubs Eine Meldung über die Forderung der Linken zur Einführung von Cannabis-Clubs (...)Deutscher Hanfverband begrüßt den Antrag der LinkenGeorg Wurth vom Deutschen Hanfverband, der morgen als Sachverständiger in der Anhörung im Deutschen Bundestag geladen ist, begrüßte in einer ersten Stellungnahme den Vorstoß der Linken. "Cannabis-Anbau-Clubs haben viel Vorteile. Die Konsumenten werden endlich nicht mehr verfolgt und sind sicher vor gefährlichen Streckmitteln, der Schwarzmarkt wird zurückgedrängt. Durch die Clubs wird kein Gramm mehr geraucht, aber die Versorgung wäre sinnvoller geregelt." Wurth verwies darauf, dass im europäischen Nachbarstaaten längst Cannabis-Clubs eingeführt wurden. Neben Holland gibt es solche Clubs auch in Spanien oder Belgien. Dort werden derzeit über 200 Vereine mit einigen tausenden Mitgliedern betrieben, die eng mit den staatlichen Stellen zusammen arbeiten. Eintritt haben nur Personen über 18 Lebensjahre. In Belgien gibt es derzeit einen solchen Verein mit rund 150 Mitgliedern, der mittlerweile von den Behörden mindestens geduldet wird. In Deutschland müsse nunmehr ebenfalls die Diskussion voran getrieben werden.(...) 24.01.2012 - Heilpraxisnet: Linke fordert Einführung von Cannabis-Clubs
26.01.2012 - Saarbrücker Zeitung: Linke will Haschisch durch Einführung von Cannabis-Clubs legalisieren Die Saarbrücker Zeitung berichtete ebenfalls über die Forderung der Linken. (...)Trotz der „Geringe-Menge-Regelung“ in vielen Bundesländern gebe es jedes Jahr 100?000 Strafverfahren wegen Haschischbesitzes, konterte Georg Wurth vom Deutschen Hanf-Verband. Das sei ein „wahnsinniger Aufwand“, der beendet werden müsse. Im Vergleich zur Gefährlichkeit des Alkoholkonsums sei eine strafrechtliche Verfolgung überdies nicht länger gerechtfertigt. Nicole Krumdiek von der Universität Bremen ergänzte, dass der Handel aufgrund der bestehenden Gesetzgebung vielfach über den Schwarzmarkt laufe, so dass eine Kontrolle der Cannabis-Qualität nicht möglich sei.(...) 26.01.2012 - Saarbrücker Zeitung: Linke will Haschisch durch Einführung von Cannabis-Clubs legalisieren
24.01.2012 - Spiegel Online: Anhörung im Bundestag - Linke will Kiffer-Clubs eröffnen. Ein Artikel im Spiegel über die Anhörung im Bundestag zur Gefährlichkeit von Cannabis. (...)Laut Deutschem Hanf Verband gibt es rund 100.000 Strafverfahren pro Jahr wegen des Konsums von Marihuana oder Hasch.(...) 24.01.2012 - Spiegel Online: Anhörung im Bundestag - Linke will Kiffer-Clubs eröffnen.
24.01.2012 - Vice.com: Kiffen im Club Vice.com im Gespräch mit Georg Wurth zu Cannabis Social Clubs. Die Linke fordert eine Legalisierung von Gras, wenn es in sogenannten Cannabis Social Clubs (CSC) angebaut wird. Du wirst also Mitglied in einem dieser Vereine, ziehst dann Pflänzchen hoch und nimmst dir jeden Tag dein Gramm mit nach Hause. Außerdem sollen Autofahrer, die nicht gerade beim Fahren mit einem Joint im Mund erwischt werden, nicht mehr so schnell ihren Lappen verlieren. In Spanien und Belgien clubben die Leute schon haufenweise. Wir sprachen mit dem Typen, dessen Petition von 2010 mit dem schlichten Titel „Cannabiskonsumenten entkriminalisieren“ sich fast 1:1 im Antrag der Linken wiederfindet. Herr Wurth ist seit 2002 Sprecher, Leiter und Inhaber des Deutschen Hanf Verbandes. 1996 hat er sich wegen Besitz von vier Gramm Cannabis selbst angezeigt, um die Legalize-Debatte ins Rollen zu bringen. Zu seinem Pech (oder Glück?) ging das Verfahren bis ans allerheiligste Bundesverfassungsgericht.VICE: Wäre das Gesetz ein großer Schritt zur Legalisierung? Georg Wurth: Für deutsche Verhältnisse wäre das schon ein großer Schritt. Dabei geht es in dem Antrag der Linken gerade nicht um Legalisierung, sondern eher um Entkriminalisierung—dass man die Konsumenten nicht mehr so verfolgt, inklusive des Anbaus. Ein weiterer Vorschlag ist die Grenze des Eigenverbrauchs auf 30 Gramm hochzusetzen, was ich sehr sinnvoll finde. Die CSCs gehen über diese Forderung weit hinaus, denn der Anbau an sich wird in Deutschland sehr hart verfolgt. Wer als Konsument selbst anbaut, geht juristisch ein viel größeres Risiko ein als jemand, der sich die gleiche Menge auf dem Schwarzmarkt besorgt, weil nach der Ernte der Vorrat groß ist. Das ist kontraproduktiv, weil diejenigen, die selbst anbauen, dem Schwarzmarkt quasi den Umsatz entziehen. Das sind die Dealer, zum Teil zwielichtige Gestalten. Die CSCs sind für Leute gut, die aus irgendwelchen Gründen nicht selbst anbauen können oder wollen. In Spanien soll es um die 200 solcher Clubs geben mit Tausenden von Mitgliedern. Wie funktioniert das? Das funktioniert wunderbar. Die haben strenge Regeln, arbeiten mit den Behörden zusammen, melden an, wo und wie viel sie anbauen und so weiter. Wie kann man kontrollieren, ob die Mitglieder wirklich nur die erlaubten 30 Gramm zum Konsum verwenden? Darf dann jeder nur eine Pflanze haben? Das muss man sehen, wie man das dann genau macht. In Belgien gibt es auch einen CSC. Da wird eine Pflanze pro Person geduldet und nicht verfolgt. Hauptsache ist, dass mit den Behörden vor Ort zusammengearbeitet wird und Abgabemengen dokumentiert werden. Die meisten Clubs werden ein Interesse daran haben, das ehrlich anzugeben, weil sie dann bei Verstößen ihre Lizenz verlieren könnten. Insofern gehe ich davon aus, dass die Regeln weitgehend eingehalten werden, zum Beispiel dass nicht an Jugendliche abgegeben wird. Kann ich mir dann als Mitglied auch Samen aus dem Club mit nach Hause nehmen und dort züchten? Ich kann mir das schon gut vorstellen. Voraussetzung für solche Clubs wäre, dass man den Eigenanbau von Personen zu Hause in irgendeiner Weise regelt. So waren zumindest die Anfänge der CSC in Spanien und Belgien, die dieses gemeinsame Anbauen vor Gericht durchgekämpft haben. Man könnte aber auch sagen: Anbau zum Eigenverbrauch ist nur in solchen Clubs möglich. Halte ich aber nicht für sinnvoll. Auch der, der zu Hause eine Pflanze hat–ich würde eher für fünf plädieren–ist nicht ein Verbrecher. Darf jeder Mitglied in solchen Clubs werden? Es sollten Erwachsene sein. Das ist die wichtigste Voraussetzung. Was ist, wenn man einen Eintrag im Register wegen häufigen Konsums hat, oder beim bekifften Autofahren erwischt wurde? Einträge für Konsumdelikte sollten doch gar nicht mehr entstehen. Darum geht’s in dem Antrag. Wir haben etwa vier Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland und jedes Jahr 100.000 Strafverfahren nur wegen solcher Delikte. Ein riesiger Aufwand für Behörden und Polizei und eine Drangsalierung dieser Menschen, die sich nichts weiter haben zu Schulde kommen lassen, als Hanf zu rauchen, statt Alkohol zu trinken. Was soll das? Warum sollten Leute, die schon aufgefallen sind, nicht in die CSCs dürfen? Und im Straßenverkehr? Wer bekifft fährt, sollte auch seinen Führerschein verlieren können. Aber woher er sein Cannabis hat, ob vom Schwarzmarkt oder vom CSC spielt dabei erstmal keine Rolle. Im Moment ist es ja so, dass viele Leute wegen Cannabis ihren Führerschein verlieren, obwohl sie noch nie bekifft gefahren sind. Die Polizei schreibt „regelmäßiger Konsum“ auf, wenn man bei einer Kontrolle vorgibt, nur am Wochenende zu kiffen und dann verliert man seinen Führerschein. Jemandem, der jedes Wochenende ein Bier trinkt, passiert das nicht. Das ist eine Diskriminierung von Cannabiskonsumenten und hat nichts mit Verkehrssicherheit zu tun. Sie haben eine offizielle Stellungnahme zu dem Antrag der Linken abgegeben. Wie glauben Sie, stehen die Chancen morgen? Es wird in dieser Legislaturperiode keine positive Entscheidung zu Stande kommen. Die CDU sperrt sich ganz massiv dagegen, die FDP auch. Mit liberal hat das nichts zu tun, was die FDP da macht. Die haben ja auch ne sehr konservative, repressive Drogenbeauftragte, an der sie das nicht vorbei entscheiden können. Auch die SPD ist sehr zurückhaltend. Immerhin kommen sie an einer Diskussion nicht vorbei. Immer mehr Sachverständige sind zudem für eine Veränderung. Wenn man sich die Stellungnahme von Herrn Gaßmann von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen anschaut, ist die Sache ziemlich eindeutig. Man hat fast den Eindruck, dass die konservative Seite Schwierigkeiten hat, überhaupt noch Experten zu finden, die ihre Meinung stützen. Zum Beispiel ist Prof. Thomasius in Wissenschaftlerkreisen äußerst umstritten, weil er geblendet ist von seiner Praxis, wo er mit Psychiatriepatienten zu tun hat und da gibt es vereinzelte Extremfälle, die er zu Gesicht bekommt und das dann verallgemeinert. Wie kommen Sie dazu, für die Legalisierung bzw. die Entkriminalisierung zu kämpfen? Die Argumente sprechen alle gegen das Hanfverbot. Der Konsum wird durch das Verbot zurückgedrängt wird. Dazu gibt es noch ne ganze Menge negativee Begleiterscheinungen: von Streckmitteln über Förderung organisierter Kriminalität über entgangene Steuereinnahmen. Wenige Themen haben eine so eindeutige Faktenlage und trotzdem passiert nichts. Glauben Sie, dass wir nach einer Legalisierung von Säufern zu Kiffern werden? Nein. Es besteht kein Zusammenhang zwischen Verbot und Konsumverbreitung. Holland, wo jeder Erwachsene im Laden was kaufen kann, ist durchschnittlich im Konsum. In den USA wird dreimal so viel konsumiert, obwohl die Kifferverfolgung da sehr hart ist. Die Regierung sagt immer: Wir wollen uns durch die Legalisierung kein zusätzliches Problem neben Tabak und Alkohol reinholen. Aber darum geht es gar nicht. Wir haben einen Markt in Deutschland. Millionen konsumieren Hunderte Tonnen im Jahr. Die Frage ist jetzt nur, wie wir damit umgehen: Es dem Schwarzmarkt überlassen oder vernünftige Regeln finden. Es gibt andere Gründe, warum weniger Cannabis als Alkohol konsumiert wird. Vielen Leuten gefällt diese Art Rausch nicht, viele werden davon müde, viele probieren es, lassen dann die Finger davon. 13 Millionen Deutsche haben es in ihrem Leben schon probiert. 24.01.2012 - Vice.com: Kiffen im Club
24.01.2012 - Berliner Zeitung: Drogenkonsum: Neue Debatte um Cannabis-Legalisierung Ein Artikel in der Berliner Zeitung zur Anhörung im Bundestag über eine Neuregelung des Cannabiskonsums. (...)Gegner einer Legalisierung von Cannabis argumentieren, neuere Züchtungen hätten einen stark gestiegenen Gehalt des berauschenden Wirkstoffs THC. Davon werde man leichter abhängig. Befürworter wie der Deutsche Hanf Verband ziehen in Zweifel, dass Cannabis in den vergangenen Jahrzehnten stärker geworden sei.(...) 24.01.2012 - Berliner Zeitung: Drogenkonsum: Neue Debatte um Cannabis-Legalisierung
24.01.2012 - Heilpraxisnet: Linke fordert Einführung von Cannabis-Clubs Ein Bericht des Fachportals für Naturheilkunde und Naturheilverfahren über die Forderung der Linken zu Cannabis-Clubs. (...)Deutscher Hanfverband begrüßt den Antrag der LinkenGeorg Wurth vom Deutschen Hanfverband, der morgen als Sachverständiger in der Anhörung im Deutschen Bundestag geladen ist, begrüßte in einer ersten Stellungnahme den Vorstoß der Linken. "Cannabis-Anbau-Clubs haben viel Vorteile. Die Konsumenten werden endlich nicht mehr verfolgt und sind sicher vor gefährlichen Streckmitteln, der Schwarzmarkt wird zurückgedrängt. Durch die Clubs wird kein Gramm mehr geraucht, aber die Versorgung wäre sinnvoller geregelt." Wurth verwies darauf, dass im europäischen Nachbarstaaten längst Cannabis-Clubs eingeführt wurden. Neben Holland gibt es solche Clubs auch in Spanien oder Belgien. Dort werden derzeit über 200 Vereine mit einigen tausenden Mitgliedern betrieben, die eng mit den staatlichen Stellen zusammen arbeiten. Eintritt haben nur Personen über 18 Lebensjahre. In Belgien gibt es derzeit einen solchen Verein mit rund 150 Mitgliedern, der mittlerweile von den Behörden mindestens geduldet wird. In Deutschland müsse nunmehr ebenfalls die Diskussion voran getrieben werden.(...) 24.01.2012 - Heilpraxisnet: Linke fordert Einführung von Cannabis-Clubs
25.01.2012 - der Freitag: Linke für Cannabis-Clubs und Legalisierung: Anhörung im Bundestag "derFreitag" berichtete ebenfalls über die Anhörung. (...)Im Gesundheitsausschuss des Bundestags werden sich am Mittwoch unter anderen Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin, der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen und des Hanf-Verbandes mit der Gesetzesinitiative der Linksfraktion befassen. Aus den bereits vorliegenden Stellungnahmen geht ein geteiltes Echo hervor. Sie „begrüße die dem Antrag zugrunde gelegte Initiative, die Strafverfolgung im Hinblick auf die konsumverbundenen Verhaltensweisen mit Cannabisprodukte in der bestehenden Form aufzugeben“, schreibt die Bremer Juristin Nicole Krumdiek. Im Lichte der vorliegenden Erkenntnisse könne „zusammenfassend gesagt werden, dass die gesundheitlichen und sozialen Gefahren, die von einem moderaten Cannabiskonsum ausgehen, sowohl kalkulierbar als auch hinnehmbar sind“. Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband weist darauf hin, dass die Initiative der Linken „weitgehend deckungsgleich mit meiner Petition zur Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten, die mittlerweile von über 31.000 Menschen unterzeichnet wurde“.(...) 25.01.2012 - der Freitag: Linke für Cannabis-Clubs und Legalisierung: Anhörung im Bundestag
25.01.2012 - Bild Online: Bald Kiffer-Clubs in Deutschland? Natürlich ließ es sich auch die Bild-Zeitung nicht nehmen, über die "Kiffer-Clubs" in Deutschland zu berichten. (...)Laut Deutschem Hanf Verband gibt es rund 100 000 Strafverfahren pro Jahr wegen des Konsums von Marihuana oder Hasch.(...) 25.01.2012 - Bild Online: Bald Kiffer-Clubs in Deutschland?
25.01.2012 - Deutscher Bundestag: Experten äußern sich zu einer möglichen Einführung von Cannabis-Clubs Stellungnahme von Georg Wurth in einer Meldung des Bundestages über die Einführung von Cannabis-Clubs (...)Der Vertreter des Deutschen Hanf Verbands, Georg Wurth, stellte heraus, dass in Deutschland zwar in allen Bundesländern der Besitz von sechs Gramm Cannabis straffrei sei (in manchen Bundesländern sind sogar bis zu 15 Gramm Besitz geduldet), in manchen Bundesländern jedoch schon beim Besitz von zwei Gramm Haus- und Körperdurchsuchungen durchgeführt würden. Davor müsse man die Konsumenten, die zumeist sehr jung seien, schützen, sagte er weiter.(...) 25.01.2012 - Deutscher Bundestag: Experten äußern sich zu einer möglichen Einführung von Cannabis-Clubs
26.01.2012 - Neues Deutschland: Kiffen im Cannabis-Club Ein Bericht über die Legalisierungsdebatte im Bundestag mit Stellungnahmen von DHV-Chef Georg Wurth. (...)Wo staatliches Eingreifen tatsächlich hilfreich wäre, unterbleibt es, etwa beim Schutz der Konsumenten vor dem Verkauf verunreinigter Produkte. Georg Wurth vom Hanfverband rechnet mit etwa 13 Millionen Menschen, die inzwischen Erfahrungen mit dem Hanfkonsum gemacht haben. »Das sind keine Kriminellen, sondern ganz normale Leute.« Wurth wies die Behauptung zurück, dass die staatliche Drogenpolitik vor allem auf die Zerschlagung von Handelsstrukturen und die Bekämpfung der organisierten Kriminalität abstelle. Immerhin werden pro Jahr rund 100 000 Strafverfahren wegen »konsumbezogener Cannabisdelikte« eingeleitet, außerdem werde der Eigenanbau besonders hart verfolgt. Wurth verwies auf einen Fall, bei dem wegen des Besitzes von Cannabis-Pflanzen eine fünfjährige Freiheitsstrafe ausgesprochen wurde. Dabei würden gerade die Selbstversorger dem »illegalen Schwarzmarkt Umsatz entziehen und damit auch den zum Teil zwielichtigen Händlern die Existenzgrundlage nehmen«.(...) 26.01.2012 - Neues Deutschland: Kiffen im Cannabis-Club
26.01.2012 - Financial Times Deutschland: Cannabis-Antrag lockt Kiffer-Fans in den Bundestag Die Finanacial Times Deutschland berichtete ebenfalls über die Anhörung zur Legalisierung von Cannabis. (...)Kontrovers ging es trotzdem zu: Wie können Qualität und Quantität kontrolliert werden? Wie hoch ist der Gehalt des berauschenden Wirkstoffs THC im Cannabis? Welche Menge ist noch geringfügig und darf mitgeführt werden und wie viel Nanogramm THC im Blut machen fahruntüchtig? Einig waren sich die Sachverständigen darin, dass Cannabis schädlich sein und abhängig machen kann. Kinder und Jugendliche sind dafür anfälliger als Erwachsene.Das Problem ist: Es gibt keine wissenschaftlichen Tests, die die Auswirkungen von Cannabis auf Kinder und Jugendliche fundiert und aussagekräftig untersucht haben. Für Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband liegt die Lösung auf der Hand: "Wir können die Forschung übernehmen. Wir Deutschen sind ja sehr gründlich." Dieser Vorschlag fiel auf wenig Resonanz. Abgesehen von der Unterstützung von der Zuschauertribüne.(...) 26.01.2012 - Financial Times Deutschland: Cannabis-Antrag lockt Kiffer-Fans in den Bundestag
13.02.2012 - Mannheimer Morgen: "Wir nehmen alles auf" Bericht über Merkels Zukunftsdialog (…) Die über 4000 eingereichten Vorschläge mit breiter Themenvielfalt zeigen, dass das wohl gelungen ist. Da fordert Walter Fox, Englisch als erste Sprache in Deutschland und dem Rest der Welt einzuführen. Maximilian Plenert und Georg Wurth verlangen die Legalisierung von Cannabis und Dr. Sven Dahl setzt sich für ein lockereres Waffenrecht ein. Die beiden letztgenannten Ideen liegen im Übrigen momentan auf den Plätzen zwei und vier, und würden es daher nach aktuellem Stand ins Kanzleramt schaffen. (…) 13.02.2012 - Mannheimer Morgen: "Wir nehmen alles auf"
12.02.2012 - news.de: Land der kiffenden Islamhasser Bericht über Merkels Zukunftsdialog (…) Ganz anders das zweitbeliebteste Thema im Forum: Die Bitte nach Legalisierung von Cannabis, gefordert von Maximilian Plenert und Georg Wurth, Vorsitzende des Deutschen Hanfverbands (DHV). Die Anhänger dieses politischen Dauerthemas sind wohl eher links der Kanzlerin anzusiedeln - letztlich sind ihre Ansichten über Drogenpolitik aber genauso extrem wie die Ansichten der Islamkritiker über muslimische Mitbürger. (…) 12.02.2012 - news.de: Land der kiffenden Islamhasser
09.02.2012 - Frankfurter Rundschau: Merkel sammelt Ideen im Internet Die FR kommentiert, Merkels Zukunftsdialog werde zur Farce. (…) Ganz oben dabei ist auch wieder die Forderung nach der Legalisierung von Cannabis. Das heißt noch nicht, dass es damit auch etwas wird. Angela Merkel hat sich gestern auf der Website per Interview zu Wort gemeldet und darin gesagt: „Wir suchen uns aus, was wir umsetzen können.“ (…)
09.02.2012 - Frankfurter Rundschau: Merkel sammelt Ideen im Internet
08.02.2012 - Spiegel Online: Internetdialog der Kanzlerin - Hetzen, schießen, kiffen Ausführlicher Bericht über Merkels Zukunftsdialog (…) Nicht unbedingt Merkels Vorstellungen entsprechen dürfte auch der Vorschlag mit den zweitmeisten Stimmen. "Cannabis legalisieren = den Markt für Erwachsene regulieren!", lautet die Forderung von Maximilian Plenert und Georg Wurth. Die beiden sind vom "Deutschen Hanf Verband" (DHV) und fast schon so etwas wie alte bekannte der Kanzlerin. Schon bei Merkels Fragestunden-Premiere auf YouTube hatten sie es nach ganz vorne geschafft, mit der gleichen Frage. Die Antwort der Regierungschefin hat den DHV nicht zufriedengestellt, also versuchen sie es über den Internetdialog noch einmal. Die Erfolgsaussichten sind gut: Schon jetzt haben sie fast 14.000 Unterstützer. "Kiffer sind meistens eh viel relaxter als Leute, die trinken", begründet einer sein Vote. (…) 08.02.2012 - Spiegel Online: Internetdialog der Kanzlerin - Hetzen, schießen, kiffen
09.02.2012 - Mitteldeutsche Zeitung: Deutschlands Zukunft - Merkel sucht Antwort Artikel der MZ zu Merkels Zukunftsdialog (…) Im November gab es schon einmal drei Wochen, in denen die Regierung online Fragen an die Kanzlerin sammeln ließ. Die nach der Legalisierung von Cannabis bekam damals die meisten Unterstützer, respektive Klicks. Merkel beschied, das gehe leider nicht. Die zweite Runde der Bürgerbefragung wurde vergangene Woche eingeläutet. (…) Ganz oben mit dabei ist auch wieder die Forderung nach der Legalisierung von Cannabis. Das heißt noch nicht, dass es damit auch etwas wird: Die Regierung hat vorsorglich schon mitgeteilt, sie hoffe auf "gute und vor allem auf politisch umsetzbare Vorschläge". (…)
09.02.2012 - Mitteldeutsche Zeitung: Deutschlands Zukunft - Merkel sucht Antwort
25.02.2012 - Freie Presse: Union lehnt Cannabis-Legalisierung strikt ab Artikel über die Haltung der Union zur Legalisierungsdebatte. Dieser Artikel erschien in ähnlicher Form bereits in anderen Zeitungen. (...)In der Ausschuss-Anhörung sprachen sich unter anderem die Staatsanwaltschaften Frankfurt abeidem Main und Trier sowie ein Suchtmediziner des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf gegen die Legalisierung aus. Der Deutsche Hanf Verband und die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin argumentierten für die Legalisierung von Cannabis. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen riet zur Prüfung des spanischen Modells der Cannabis-Clubs. Dort seien seit 2002 mehr als 100 solcher Clubs entstanden. 25.02.2012 - Freie Presse: Union lehnt Cannabis-Legalisierung strikt ab
14.02.2012 - Stuttgarter Zeitung: Dialog mit Merkel im Internet: Cannabis für alle? Ein Artikel in der Stuttgarter Zeitung über den Zukunftsdialog mit Frau Merkel, an dem sich natürlich auch der DHV beteiligt hat. (...)„Cannabis legalisieren“ fordern die Bürger Maximilian Plenert und Georg Wurth vom „Deutschen Hanf Verband“ und landen damit auf Platz zwei. Zusammen mit dem Bürger „Rolf“, der mit seinem Votum „Legalisierung von bestimmten weichen Drogen“ auf Platz fünf liegt, erreicht damit der Wunsch nach einer liberaleren Drogenpolitik die Spitzenposition unter den Wünschen.(...) 14.02.2012 - Stuttgarter Zeitung: Dialog mit Merkel im Internet: Cannabis für alle?
09.02.2012 - Handelsblatt: Live-Interview: „Der Bürgerdialog ist keine philosophische Diskussion“ Ein Bericht im "Handelsblatt" über Frau Merkels "Zukunftsdialog", in dem wir von ihr lobend erwähnt werden. :-) Selbst Lobbyverbänden wie dem Deutsche Hanf Verband (DHV) zollte Merkel Respekt. Man merke, dass der DHV eine gut organisierte Community sei. Der Verband hatte die Legalisierung von Cannabis gefordert und liegt damit auf Platz Zwei der beliebtesten Vorschläge. “Die Mehrheit der Beteiligten stellt aber Fragen, die eine breite Öffentlichkeit angehen”, sagt Merkel. 09.02.2012 - Handelsblatt: Live-Interview: „Der Bürgerdialog ist keine philosophische Diskussion“
29.02.2012 - Spiegel Online: Kommunikation der Kanzlerin: Bürgerdialog empört die SPD Ein Artikel auf Spiegel Online über den Zukunftsdialog und die Empörung der SPD darüber. Insbesondere der von Merkel initiierte Bürger-Dialog (www.dialog-ueber-deutschland.de) erweist sich aus Sicht der SPD als teurer Fehlschlag. "Ein kurzer Blick auf die Internetseite genügt, um zu sehen, dass Islamkritiker und Waffennarren dort das Sagen haben", sagt Schneider. In einem internen Papier des Kanzleramtes werden die Kosten von Internetdialog und Veranstaltungen mit über 1,5 Millionen Euro aus dem Etat des Bundespresseamtes veranschlagt. Beliebtester Vorschlag auf der Website ist bislang ein Vorstoß für eine "offene Diskussion über den Islam", gefolgt von der Forderung, den Genuss von Cannabis für Erwachsene zu legalisieren.[...] Trotz der Euro-Krise trieb die Internet-Community vor allem eines um: Wie hält es die Kanzlerin mit der Legalisierung von Hasch? Merkel nahm es locker. "Es gibt immerhin zwei Millionen Menschen, die Cannabis konsumieren", sagte sie. "Und das sind meiner Meinung nach schon viel zu viele." 29.02.2012 - Spiegel Online: Kommunikation der Kanzlerin: Bürgerdialog empört die SPD
27.02.2012 - Welt der Wunder: Grauzone Designerdrogen: Legaler Kick aus dem Chemiebaukasten? Ein Bericht über sogenannte "legal Highs" mit Stellungnahmen von DHV-Chef Georg Wurth. Für den Konsumenten sind Räuchermischungen und Badesalze vor allem aus einem Grund interessant: Straffreiheit. Zwar verstößt der Händler beim Verkauf der Substanzen gegen das AMG, nicht aber der Käufer. Für ihn wird der Umgang mit Designerdrogen erst in dem Moment rechtlich riskant, wenn diese ins BtmG aufgenommen werden. Georg Wurth, Vorsitzender des Deutschen Hanf Verbandes (DHV) unterstreicht noch einen weiteren Aspekt, der für Konsumenten eine große Rolle spielt: „Diese Substanzen sind nicht ohne weiteres nachweisbar. Das ist wichtig für Menschen, die Drogentests machen müssen - beispielsweise als Bewährungsauflage." Aber auch Menschen, die bisher nicht straffällig geworden sind, würden zunehmend mit derartigen Tests konfrontiert, so Wurth: „Betriebe testen ihre zukünftigen Azubis immer häufiger auf Drogen. Und auch im Straßenverkehr kommen solche Tests immer öfter vor." Von letzterem sind seiner Meinung nach insbesondere Konsumenten von Marihuana betroffen: „Als Cannabiskonsument kann man seinen Führerschein sogar dann verlieren, wenn man völlig nüchtern fährt und nur noch unwirksame Restmengen THC im Blut hat. Also raucht man lieber bisher nicht nachweisbare Substanzen."Die fehlenden Nachweisbarkeit der Designerdrogen ist aus Sicht der Konsumenten ein großer Vorteil. Allerdings geht mit den weitgehend unerforschten Substanzen auch ein nicht zu unterschätzendes Risiko einher: (...) Georg Wurth vom DHV warnt noch deutlicher: „Die enthaltenen Chemikalien werden nicht deklariert, der Konsument wird zum Versuchskaninchen. Ich würde niemandem raten, das Zeug zu probieren." Doch trotz der potenziellen Risiken: Die Konsumentenzahlen der neuartigen Designerdrogen steigen parallel zum Rückgang bei anderen Drogen, wie der Drogenbericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2011 feststellt. Diese Zunahme sehen Kritiker wie Georg Wurth in direktem Zusammenhang zur deutschen Drogenpolitik: „Bei Cannabis fördern Verbot und massive Verfolgung von Konsumenten in einigen Regionen klar die Verbreitung dieser neuen Drogen. Die Politik hat noch nicht begriffen, dass es nicht möglich sein wird, dem Thema mit weiteren Verboten und Repression Herr zu werden." Seiner Meinung nach sollte der Staat im Umgang mit Drogen auf einen anderen Weg setzen: „Konsumenten informieren, Stoffe und Märkte regulieren und dadurch kontrollieren, Transparenz und Klarheit über die angebotenen Produkte schaffen und Drogenmündigkeit fördern." Eine kontrollierte Legalisierung von Cannabis wäre für Wurth das wichtigste Instrument, um den Boom synthetischer Ersatzdrogen zu stoppen. Einen veränderten Blick auf das Thema Drogen fordern - neben Lobbygruppen wie dem DHV -auch mehrere politische Parteien in Deutschland. (...) 27.02.2012 - Welt der Wunder: Grauzone Designerdrogen: Legaler Kick aus dem Chemiebaukasten?
04.02.2012 - Die Freiheitsliebe: Der Antrag der Linken vom 25. Januar – kleine Schritte zur Legalisierung von Cannabis Ein Artikel der "Freiheitsliebe" zum Antrag der Linken vom 25.01.2012 Vor einigen Wochen standen uns Maximilian Plenert, der Sprecher des Budnesnetzwerks für Drogenpolitik vom Bündnis90/Grünen und Frank Tempel, der drogenpolitische Sprecher der Linken zur Rede und Antwort.(...)Während die CDU im Namen von Stephan Mayar der Linken eine verantwortungslose Drogenpolitik vorwirft und “eine weitere Freigabe von Rauschmitteln .. angesichts der enormen Anstrengungen, den Missbrauch von Alkohol zu verhindern und Jugendliche zu schützen” nicht vertreten kann, plädieren der Hanf-Verband mit Georg Wurth als Sprecher und Frank Tempel von der Linken für eine Einführung von “Cannabis-clubs”. Der Antrag und die Anhörung kann insofern als erfolgreich bewertet werden, da viele Gäste an der Anhörung teilnahmen; Nicht positiv bewertet werden kann die Annhährung von Gegnern und Befürwortern: Die Annäherung ist nur minimal zu beobachten.(...) Was die mesiten der anwesenden Vertreter/Experten und Politiker vermissen ließen, konnte wenigstens Georg Wurth demonstrieren: Praxiserfahrungen und Darstellungen von Beispielen aus dem Leben. So forderte der Inhaber des Deutschen Hanfverbandes jegliche Politiker, die weiterhin an der Kriminalisierung von Kleinkonsumenten festhalten, auf, das Ausziehen samt “Arschbacken auseinanderziehen” verdächtigter Cannabiskonsumenten vor öffentlichen Kameras gut zu heißen. Leider – so muss man sagen – gingen keiner der Anhörungsteilnehmer auf Wurths Worte ein. Das Thema “Entkriminalisieren von Konsumenten” fiel sogar ganz unter den Tisch. Man verharrte lieber in Diskussionen, die sich mit der Gefährlichkeit von Cannabis beschäftigte – ohnehin sinnlos, denn eine kontrollierte Abgabe in Cannabis-clubs macht es erst möglich die, die Qualität der Droge zu bestimmen.(...) 04.02.2012 - Die Freiheitsliebe: Der Antrag der Linken vom 25. Januar – kleine Schritte zur Legalisierung von Cannabis
23.04.2012 - Telepolis: "In Wirklichkeit wollt ihr einen anderen Menschen" Eine Diskussion der Piratenpartei mit Rainer Langhans, in welcher der DHV Erwähnung fand. (...)Nun brachte sich auch das diskussionsfreudige Publikum ein, indem auf die Lobbytätigkeit des deutschen Hanfverbandes bei der Pro-Legalisierungs-Politik verwiesen wurde. Körner stellte daraufhin klar, dass die Piraten gegen versteckten Lobbyismus seien. Wenn jemand versuchen würde, auf die Entscheidungsträger innerhalb der Partei Einfluss auszuüben, wäre dies ein riesiges Problem. Gleichzeitig sei eine Partei nicht als abgeschlossener Kosmos zu betrachten mit keinerlei Kommunikation nach außen. Rossner führte hingegen aus, dass gerade der deutsche Hanfverband ja gegen die Unterdrückungslobby agieren würde, die seit 45 Jahre Propaganda gegen die Legalisierung macht. Man müsse also abwägen, welche Lobby man unterstützen solle. Nur müsse man dann den Lobbyismus transparent machen.(...) 23.04.2012 - Telepolis: "In Wirklichkeit wollt ihr einen anderen Menschen"
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