Bürgerrechte stärken - Drogenpolitik liberalisieren!
Fordert die FDP auf, die Legalisierung von Cannabis ins Wahlprogramm aufzunehmen, die Repression zu beenden und eine auf Fakten basierende Präventionspolitik zu etablieren Wir danken den 792 Teilnehmern für ihren Einsatz ! Diese Aktion ist beendet, aktuell laufende Aktionen finden sie hier. Das Feedback auf diese Aktion findest du am Ende der Seite. Worum ging es? Die FDP ist nicht nur drittstärkste Kraft im Deutschen Bundestag, ihre Vertreter sitzen auch in 12 von 16 Landesparlamenten. Dennoch bleiben die Liberalen in der Drogenpolitik beinahe unsichtbar. Dabei müsste das Betäubungsmittelgesetz gerade der FDP ein Dorn im Auge sein, schränkt es doch die Freiheit aller Bürger ein und kriminalisiert Millionen.
60 Jahre nach ihrer Gründung hat die FDP auf einem Parteitag im München beschlossen, das Parteiprogramm zur Bundestagswahl 2009 wieder stärker an "klassischen liberalen Werten" auszurichten. Das ist der richtige Zeitpunkt, um die Liberalen dazu zu bewegen, endlich auch in der politischen Diskussion über Cannabis "liberal" zu denken. Wenn es um legale Drogen geht, spricht der drogenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion eine deutliche Sprache:
Verbieten statt Helfen und Aufklären, das ist zu kurz gedacht und löst nicht die dahinter stehende Problematik. Ein Verbot verlagert nur den Kauf von Alkohol, hält die jungen Menschen aber nicht vom Konsum ab. Detlef Parr Ausdruck einer modernen Drogen- und Suchtpolitik sind Prävention und Verhaltensänderungen aus Überzeugung statt staatlicher Repression. Lassen wir die Kirche im Dorf! Prävention ist auch beim Nichtraucherschutz besser als staatliche Bevormundung. Detlef Parr
Die FDP weiß also im Grunde Bescheid. Sie muss nur verstehen, dass die Durchsetzung liberaler Werte nicht bei Alkohol und Tabak aufhören darf! Indirekt sagt die Partei das auch, indem sie staatliche Repression bei illegalen Drogen sanft kritisiert:
Die FDP fordert, den richtigen Weg einer Drogenpolitik, die auf Aufklärung und Prävention sowie auf Verhaltensänderung aus Überzeugung setzt, konsequent fortzusetzen. Prävention und Aufklärung sind wirkungsvoller als Verbote und staatliche Repression. Detlef Parr Allerdings scheut sie sich vor der logischen Schlussfolgerung: die staatliche Repression abzuschaffen! Laut ihren Wiesbadener Grundsätzen vertrauen die Liberalen auf den Willen und die Fähigkeit des Menschen, in eigener Verantwortung zu entscheiden und zu handeln. Es ist unverständlich, warum die FDP dennoch nicht für Cannabis kämpft. Seine Legalisierung könnte die Wirksamkeit liberaler Politik in vielerlei Hinsicht aufzeigen. Sie vermindert Bürokratie, senkt die Staatsausgaben, stärkt die Eigenverantwortung der Bürger und stellt bürgerliche Freiheiten wieder her. Die Fortsetzung der Canabisprohibition bedeutet hingegen einen stetig wachsenden Verwaltungsapparat, erhebliche Kosten, staatliche Bevormundung und die Aushölung des Rechtsstaats. Beteiligen Sie sich mit einer Email an der Protestaktion "Bürgerrechte stärken - Drogenpolitik liberalisieren!" Fordern Sie die Liberalen auf: - die Legalisierung von Cannabis in das Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2009 aufzunehmen
- die FDP-Macht im Bundesrat zu nutzen, um Drogenverbote zugunsten einer ideologiefreien Prävention abzubauen
| Unser Vorschlag für die Protestmail Sehr geehrte Damen und Herren!
Sehr geehrter Herr Detleff Parr! Sehr geehrter Herr Dirk Niebel! Sehr geehrter Herr Dr. Westerwelle!
Mit Interesse habe ich die Aufforderung des FDP-Generalseretärs Dirk Niebel wahrgenommen, sich am "Dialog über das Bundestagswahlprogramm 2009" zu beteiligen. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, das Augenmerk der FDP-Spitze auf ein Politikfeld zu lenken, in dem Sie aus meiner Sicht zu wenig liberal handeln - die Cannabispolitik. Dabei böte gerade die Drogenpolitik der FDP die Möglichkeit, liberale Werte zu leben.
Der Bundesvorsitzende der FDP Dr. Guido Westerwelle wird nicht müde, darauf hinzuweisen, dass die Liberalen "eine Gesellschaft von selbstbewussten Staatsbürgern, aber nicht von abhängigen Staatskunden" wollen. Laut ihren Wiesbadener Grundsätzen vertrauen die Liberalen "auf den Willen und die Fähigkeit des Menschen, in eigener Verantwortung zu entscheiden und zu handeln."
Ich frage Sie: Warum betreibt die FDP dann eine Cannabispolitik, die dem "liberalen Programm für Freiheit zur Verantwortung" (Dr. Westerwelle auf dem Münchner Parteitag) diametral entgegensteht? Warum schweigt die FDP angesichts der millionenfachen Kriminalisierung und Bevormundung ansonsten unbescholtener Bürger?
Der einseitig auf Repression basierenden Cannabispolitik von Union und SPD muß endlich eine liberale Politik, eine Politik der Prävention, entgegen gesetzt werden.
Die Legalisierung von Cannabis könnte vielen Zielen der Liberalen zu neuem Glanz verhelfen. Sie wäre ein effektiver Schritt hin zu weniger Staat und weniger Bürokratie, würde die bürgerlichen Freiheiten der vier Millionen deutschen Cannabiskonsumenten und das Vertrauen ihrer abermillionen Angehörigen in den Rechtsstaat wiederherstellen.
Ein legaler Hanfmarkt würde zehntausende Arbeitsplätze entstehen lassen und die Staatskassen darüber hinaus durch den Wegfall von Repressionskosten und die Einnahme von Genussmittel- und Mehrwertsteuern erheblich entlasten.
Mir ist bewusst, dass der Konsum von Cannabis nicht ohne Risiken ist. Es gibt jedoch keine wissensschaftlichen Hinweise darauf, dass das Verbot geeignet wäre, übertriebenen Cannabiskonsum zu verhindern. Wer Problemkonsumenten effektiv helfen will, darf nicht nur auf das Strafrecht setzen. Vielmehr scheinen eine Stärkung der Eigenverantwortung der Konsumenten und bedrohungsfreie Hilfsangebote das wirksamste Werkzeug gegen Drogenmissbrauch zu sein.
Beratung ohne Angst vor Verfolgung kann es nur in einem legalen Hanfmarkt geben!
Bitte nehmen Sie sich die Zeit, um über meinen Vorschlag nachzudenken. Mir ist bewusst, dass es so scheint, als wäre die Forderung nach einer Legalisierung von Cannabis ein radikaler Schritt. Dem ist jedoch nicht so! Im Gegenteil - eine solche Forderung stände in der Tradition liberaler Politik, die stets darauf ausgerichtet war, die Eigenverantwortung des Bürgers zu stärken und ihn vor staatlicher Willkür zu schützen.
Haben Sie den Mut, auch gegen den Widerstand der "Volksparteien" in der Drogenpolitik für eine Stärkung der Freiheit einzutreten. Wer den Slogan "So viel Staat wie nötig, so wenig Staat wie möglich!" ernst meint, der darf Liberalismus nicht auf Alkohol und Tabak begrenzen.
Detlef Parr, suchtpolitischer Sprecher der FDP, hat im Mai diesen Jahres in einer Pressemitteilung folgendes erklärt: "Die FDP fordert, den richtigen Weg einer Drogenpolitik, die auf Aufklärung und Prävention sowie auf Verhaltensänderung aus Überzeugung setzt, konsequent fortzusetzen. Prävention und Aufklärung sind wirkungsvoller als Verbote und staatliche Repression."
Dieser Aussage kann ich nur zustimmen. Ich fordere die Liberalen daher auf, die Suchtpolitik konsequent an liberalen Werten auszurichten.
- Nehmen Sie die Forderung nach einer Legalisierung von Cannabis in ihr Programm zur Bundestagswahl 2009 auf - Nutzen Sie ihre Macht in Bundesrat und den Landesparlamenten, um die fehlgeschlagene Repression zu beenden und eine auf wissenschaftlichen Fakten basierende Präventionspolitik zu etablieren
Machen Sie der Abstinenzideologie von Union und SPD ein Ende! Beweisen Sie den Willen der FDP die Menschen zu stärken und auf ihre Stärke zu vertrauen!
Über eine Stellungnahme würde ich mich freuen.
Mit freundlichen Grüßen
|
Ein Ziel des DHV- Protestmailers ist es, Reaktionen der von Ihnen angeschriebenen Personen und Behörden zu erhalten. Das erhaltene Feedback dokumentieren wir auf dieser Seite. Auch Reaktionen von Teilnehmern auf die Antworten der Behörden werden dokumentiert. Oft wird angesichts des eingegangenen Feedbacks der angebotene Protesttext von uns so angepasst, dass die Behörden nicht einfach Standartantworten verschicken können. Nebenbei bleibt die Protestaktion so stets aktuell und die Teilnahme lohnt sich bis zum Schluss! Es gibt 14 Antworten auf diesen Protestmailer.
"Cannabis illegal" ist eine ewige QualAntwort Nr.1 vom 07.01.2008 - Absender:
- felix
- Text der Antwort:
- Hallöle,
freiheitliche Selbsbestimmung, Vernunft durch Freiheit, Freiheit durch Liberalismus, oder wie war das noch gleich? Die FDP enttäuscht wirklich sehr in diesem Punkt. Ansonsten eine symphatische Partei.
Ich erwarte etwas in Richtung Cannabis. Gruß Felle↑↑ Zurück zur Übersicht ↑↑
Ignoriert?Antwort Nr.2 vom 09.10.2008 - Absender:
- Dude
- Text der Antwort:
- Mich würde mal interessieren, ob überhaupt schon jemand eine Antwort erhalten hat.
Bei vergangenen Protesmailern kam die Antwort immer so nach 2-3 Tagen und ich habe diesen am 02.10. abgeschickt und immer noch keine Antwort erhalten.
Einen grünen Abend noch!↑↑ Zurück zur Übersicht ↑↑
FDP InteressenAntwort Nr.3 vom 14.10.2008 - Text der Antwort:
- Wer glaubt eigentlich, daß ausgerechnet die FDP gegen die Interessen der chemisch- pharmazeutischen Industrie arbeiten wird? Die FDP hatte schon immer Lobby auf die Stirn gestempelt, so wie alle anderen Parteien auch.
↑↑ Zurück zur Übersicht ↑↑
Die Grundrechte der BRDAntwort Nr.4 vom 11.12.2008 - Absender:
- Alexander
- Text der Antwort:
- Grundgesetz Artikel 1
"(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
So steht es im Deutschen Gesetzbuch an erster Stelle - Doch... wenn es wirklich so wäre, würden wir bereits wie in Holland in Coffeeshops sitzen und gemütlich und in Frieden einen Qualmen. Oder Hanföl zum Braten verwenden und und und, was es eben noch alles gibt...
Doch wie ist es bei vielen die relativ regelmäßig Cannabis konsumieren? Richtig: Sie kauern irgendwo auf der Straße oder daheim und vor allem allein herum wo man nicht genau weiss was dies für folgen hat.
Und vor allem eine noch wichtigere Frage ist: Was machen die, die sich ans Gesetz halten wollen?
Es gibt viele Möglichkeiten an legale Quellen heranzukommen, die bei weitem schädlicher sind als Cannabis. Angefangen mit Alkohol. Wie viele Alkoholabhängige gibt es in Deutschland?... Wie viele Polizisten mussten schon eingesetzt werden, weil es Schlägereien auf Grund der Wirkung, dass manche Leute bei gewissen Mengen agressiv werden und Schlägereien anfangen? Wie viele Krankenwägen und Notärtzte mussten schon eingesetzt werden, weil bereits Jugendliche (teilweise sogar 13 und 14-jährige) sich unterschätzen und dadurch in den Weg zu Alkoholvergiftungen, Atemversagen und Abhängigkeit kommen?
Oder nehmen wir einmal die umstrittestenste legale Droge in Deutschland: Nein ich rede nicht von Spice... sondern eine Droge die noch nie in der Form verboten war, obwohl sie weitausschädlicher ist. Ich rede von der psychoaktiven Droge Engelstrompete(Stechapfel)... Wie viele Menschen sterben dadurch fast wöchentlich in Deutschland?
Ich selbst war durch diese Droge, weil ich eben dachte dass es besser ist, weil sie ja legal überall in deutschen Gärten wächst, sie abzukochen, zu trinken und ohne etwas zu tun, die Wirkung abzuwarten... Die Folge war: - extreme Halluzinationen und Visionen - kurzzeitige Kraftaussetzer - die Halluzination, ich wäre ein Vogel und könnte aus dem Fenster im achten Stock "fliegen" (wovon mich ein guter Freund Gott sei Dank abgehalten hat - extreme Aggressivität - sowie ganze Abläufe von Szenarien, die garnicht passiert sind... so habe ich mir zum Beispiel vorgestellt dass Freitag Abends alle meine Kumpels da wäre und mit mir getrunken haben obwohl (wie sie mir am nächsten Tag berichteten) keiner von ihnen da war.
Ich bin froh dass ich am nächsten Tag den zeitungsbericht von einem toten durch Engelstrompete gelesen habe sonst hätte es bei mir vielleicht auch so geendet.
So und jetzt möchte man die Droge Cannabis immernoch nicht legalisieren, obwohl man weiß, dass es nicht möglich ist, dadurch in irgendeiner Weise zu sterben, zudem sind die Leute durch Cannabis viel gelassener und es baut eher die vorhandene Aggresivität ab statt auf.
Viel mehr habe ich nicht zu dem Thema zu sagen.
Mit freundlichen Grüßen Alexander↑↑ Zurück zur Übersicht ↑↑
Guido Westerwelle äußert sich auf abgeordnetenwatchAntwort Nr.5 vom 16.12.2008 - Upload von:
- Georg.Wurth(et)hanfverband.de
- Absender:
- Guido Westerwelle
- Text der Antwort:
Frage vom 29.11.2008:
Sehr geehrter Herr Dr. Westerwelle, Ihre Jungpartei, die Julis fordern bereits seit längerem die Entkriminalisierung von Cannabis, wie ich auf folgendem Link zu lesen ist: www.hanfjournal.de Die Berliner Julis haben an der Hanfparade teilgenommen und sogar die bayerischen Julis sind für eine Entriminalisierung. Warum können Sie sich als Mutterpartei nicht für eine Entkriminalisierung aussprechen?
Mir kommt es so vor, als wenn die FDP zwar wirtschaftlich liberal ist, aber bei sonstigen Themen scheint sie das nicht zu sein. mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Guido Westerwelle vom 16.12.2008:
Sehr geehrter Herr, haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht vom 29. November 2008 und für Ihre Frage.
Cannabis ist die häufigste konsumierte illegale Droge in Deutschland. Seit vielen Jahren wird über eine Legalisierung dieser Droge diskutiert. Die dabei oft geäußerte völlige Unbedenklichkeit des Hanfkonsums entspricht jedoch nicht den vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen. Eine Suchtbekämpfungspolitik, die sich auf strafrechtliche Maßnahmen reduziert, halten wir Liberale für falsch. Daher halten wir an unserem Kurs der Entkriminalisierung und Straffreiheit des Besitzes geringer Mengen Cannabis zum Eigenkonsum fest, wenden uns aber gegen die Legalisierung des Cannabiskonsums. Dafür werden wir weiter werben.
Ihnen persönlich alles Gute. Mit freundlichen Grüßen Dr. Guido Westerwelle, MdB↑↑ Zurück zur Übersicht ↑↑
Deutsche Politik hat Angst, Ignoranz oder Zynismus wenn es um die Legalisierung gehtAntwort Nr.6 vom 17.01.2009 - Absender:
- Hanfer
- Text der Antwort:
- Hallo Freunde!
..Dabei könnte Deutschland als erstes "größeres Land in Europa" endlich den mutigen Schritt in Richtung drogenpolitischer Freiheit und Antiautorität gehen, um was der Zeitgeist förmlich schreiend bittet.
Es ist mittlerweile anhand vieler Diskussionen und wissenschaftlichen Erkenntnissen gelungen, zu zeigen, dass Cannabis eine nicht zu unterschätzende Droge ist, dennoch zu Unrecht in der Illegalität steht. Auch wenn die neuen Marihuanazüchtungen aus Holland potenter sind als die der 68-er-Ära ist es nachwievor die gleiche Pflanze Hanf und somit sind die drogeninduzierten Rauschzustände von der Basis her die gleichen, somit ist dies kein schlagkräftiges Argument der neuen Drogenpolitik "contra Cannabis", sondern eher eine Ausweichmöglichkeit, die grade gelegen kam- Nur wir müssen uns fragen warum?
Der vernünftigere, tolerantere, freiere, selbstbestimmendere und alles in allem bessere Weg einer sogenannten DULDUNGSPOLITIK, ähnlich den Errungenschaften in Holland, ist an der Zeit! Es ist traurig und unsolidarisch im Sinne der notwendigen Toleranz, dass viele, wahrscheinlich die meisten Cannabiskonsumenten, vielfach jugendliche Missbrauchskiffer (welches Problem wir mit der Duldungspolitik endlich gelöst hätten!-), sich nicht engagieren wollen für eine BESSERE Drogenpolitik. Dank DHV sind wir auf einem guten Weg, die Öffentlichkeit mehr zu erreichen. Wir Erwachsenen bestimmen was vernünftiger, sicherer und besser ist aufgrund unseren Erfahrungen, die in puncto Drogenpolitik eher enttäuschend ist, ja und warum fragen wir uns?
-Die Kinder in der Schule kommen in Kontakt durch Dealer, die unscheinbar auftreten.. ..aufgrund der Illegalität.. -Der Reiz ist gestiegen, die Hemmschwelle gefallen. Auch hohe THC-Gehälter schrecken nicht ab, sondern reizen noch mehr, wie beim Vergleich Bier-Whiskey.. ..die Illegalität ist schuld dran, weil "der ersehnte Joint" fern ist, und nicht um die Ecke zu erwerben ist. Diese Tatsache macht es für die Konsumenten zu einem Reiz, der vergleichbar ist mit Tabubrechung, verhaltene Provokation, was jetzt nicht negativ behaftet ist- -Die finanzielle Belastung des Staates Deutschland durch polizeiliche Verfolgung und gerichtliche Vollstreckung von Cannabiskonsumenten (obwohl paradoxerweise der Konsum "legal" ist) ist immens und nicht mehr länger tragbar für die Bürger, die von den vermeintlichen Vorteilen der aktuellen Drogenpolitik nichts spüren, da nach wie vor Dealer in jedem Alter die Straßen "verdrecken", und buchstäblich auch das gute alte natürliche Mariuhana --- Auf der anderen Seite gehen Millionengelder in die Hände einer straff organisierten Drogenmafia, die in ihren Gefilden derart professionell handelt, dass es mit normalen, d.h. antipolizeistaatlichen- und diktatorischen Methoden unmöglich ist den Drogenhandel zu beherrschen, zu stoppen und auszuschalten. HIER frage ich mich: Warum schauen wir der Utopie blindgläubig zu und ziehen mehr Nachteile, als Besserungen daraus? Warum immer noch eine veraltete Politik, die sich ein "Hase- und Igelspiel" auf die Stirn geschrieben hat und das für Vernunft hält, dabei übersieht wie sich Teenager wohlmöglich trotzig "einen drehen", von Gras, dass sie garnicht haben würden, wenn die Duldungspolitik Realität wäre. Mütter bräuchten endlich keine Bedenken mehr zu hegen, wenn es Geschäfte geben würde, in denen Leute ab 21 ihrem Feierabend nachgehen könnten. Jene Leute widerrum wären frei und hätten gleichzeitig eine soziale Aufgabe, die meiner Meinung die meisten Konsumenten befolgen, nämlich den Schutz von Minderjährigen (also in diesem Fall unter 21-Jährigen) vor dem Konsum. ..Denn erst durch die moderne Drogenpolitik haben verstärkt unreife Menschen mit dem Konsum von Drogen angefangen..
Meiner Erfahrung nach haben viele Politiker:
a) Angst vor jenem neuzeitlichen Schritt einer Duldungspoltik; Angst vor ihrer Generation bei denen Marihuana ein Tabu war. Alles in allem eine Angst betreffs Wählerverlust, Vertrauensverlust, Imageverlust u.Ä.
b)Ignoranz gegenüber Drogenkonsum jeder Art, "Alle-in-eine-Schublade-stecken-Mentalität", Phrasen wie "Cannabis ist Einstiegsdroge" hört man hier oft, wobei sich solch gefährliches Halbwissen höchstens auf eine erhoffte Wählergunst stützt, ansonsten aber ohne Vernunft und Herz gesagt worden ist, pure Ignoranz eben. Konservative Kreise, christlich geprägte Familien leben diese Spießerregeln oftmals noch vor. Kinder solcher Eltern werden dann oftmals selbst VERFRÜHTE Konsumenten, wie bereits angedeutet.
c)ein widersprüchlicher Zynismus, bei dem Vorurteile vorherrschen. Subjektive Bewertungen, die sie nicht ändern mögen aufgrund einer unverbesserlichen Antipathie und Abneigung gegenüber Drogen. Nicht konservativ-christlich, sondern neuzeitlich liberal, aber ignorant gegen Cannabis, weil der Profit/der eigene Vorteil ausbleibt, wenn die Duldungspolitik angesprochen wird. Aber dies ist das Trugbild und nur Zeichen einer Faulheit, denn in Wahrheit wäre der Profit deutlich zu spüren wenn Cannbis geschäftlich erwerbbar wäre.
Bürgerrechte stärken mit der Duldung von Cannabis ist das Thema und gleichzeitig mein Schlusswort :)
Vielen Dank MfG↑↑ Zurück zur Übersicht ↑↑
Ein Nachtrag zum vorigen BeitragAntwort Nr.7 vom 26.02.2009 - Upload von:
- sayoboy(et)web.de
- Text der Antwort:
- Cannabis nur in sofern eine wirkliche Einstiegsdroge, weil sie die Hemmschwelle senkt, weil man ja eh schon in der Illegalität ist. Wenn z.B. Alkohol illegal wäre, so würde man Alkohol als Einstiegsdroge bezeichnen (obwohl beide nachweislich nicht mehr als solche gelten).
Noch eine legale Droge, durch die ich letzten sogar ins Krankenhaus gekommen bin - Hawaianische Babyholzrose: - Krampfanfälle - Zitteranfälle - eine Psychose! - Übergeben (dauerhaft, so dass es fast zum Atemstillstand wegen Luftmangels kam) und letztendlich wollte ich nur noch ins Krankenhaus.
Milch hat die Symptome gelindert, aber die Brechanfälle verstärkt. Also 9 Stunden Horror. Und mit ner Psychose zitternd und verkrampfend und vor allem zusammengekrümmt auf dem Bett zu sitzen macht echt keinen Spaß. Und warum? Richtig. Weil Hanf illegal ist und ich in diesem Moment mir nicht schnell mal was aus nem Shop holen konnte.
Danke Frau Bätzing Danke Liberale Partei Danke Betäubungsmittelgesetz Danke Deutschland
Mfg Alexander Horn↑↑ Zurück zur Übersicht ↑↑
Durcheinander an AktionenAntwort Nr.8 vom 08.03.2009 - Upload von:
- lina14(et)gmx.de
- Absender:
- Protestbrief
- Text der Antwort:
- Guten Tag,
ich gehöre zu den Kifferinnen die gerne nach einem harten 12-Std.-Tag ein gepflegtes Tütchen rauchen möchten, die aber keine Lust haben, ihr Kraut bei schmierigen Dealern auf der Straße zu kaufen, die aus Profitgründen eventuell noch Quarzsand oder sonstige Streckmittel hinzugefügt haben.
Auf den ersten Blick finde ich diese ganzen "gut" gemeinten Aktionen hinsichtlich der Legalisierung von Cannabisprdoukten ja lobenswert. Aber leider nur auf den ersten Blick...
Es gibt im Internet hunderte vielversprechender Aktionen zur Legalisierung und ich denke, wenn alle an einem Strang ziehen würden, hätten wir schon viel erreicht.
Ich bin eben auf diese Seite hier gestoßen und habe mich gewundert wie es sein kann das bei dieser "Protestmail-Aktion" erst 700 von gechätzten 3-7 Millionen Canabiskonsumenten teilgenommen haben. Erst letzte Woche stiess auf die Aktion "Zeig dich!". Hier wurde versucht 100.000 Kiffer, dazu zu bringen, sich selbst des Kiffens zu bezichtigen. Dort soll man sich einen Vordruck ausdrucken, ausfüllen und an eine (in den Augen des Hanf Journals seriöse) Anwältin zu schicken. Diese bewahrt die Selbstbezichtungen solange auf, bis 100.000 zusammen sind und übergibt sie dann an den Justizminister. Mit einer solchen Flut von Selbstbezichtigungen könnte der Rechtsapparat Deutschland nicht klar kommen und der Staat müsste zwangsläufig ihre Drogenpolitik verändern.
Schön und gut.
Der Haken an der Sache ist dieser, am Anfang der Seite steht das bisher 14.670 Leute daran teilgenommen haben. In dem auszudruckenden Vordruck steht drin das 14.500 Leute teilgenommen haben, Stand 2004. Was für einen Sinn kann es machen, wenn ich meine Slebstbezichtigung zu der Anwältin schicke, wenn in 5 Jahren, 100 Leute teilgenommen haben?
Alle Hanf-Magazine und Hanf-Seiten sollten zusammen eine Kampagne starten und sie müssen den Bürgern zeigen, dass die Kampagne und vor allem das worin es in der Kampagne geht, topaktuell ist.
Mir freundlichen Grüßen aus der schönen Eifel. In dem Sinne Frohes und hoffentlich bald strafrechtlich nicht verfolgtes Kiffen :)↑↑ Zurück zur Übersicht ↑↑
zu obenAntwort Nr.9 vom 25.03.2009 - Upload von:
- Text der Antwort:
- Das sehe ich auch genauso. Nicht, dass es mehr Leute währen die zusammen dagegen vorgehen, sondern man hätte auch auf einen Schlag mehr Geld!
Was bringt es, wenn Seite A und Seite B beide jeweils einen Report auf Arte bringen und beide jeweils 1000 Euro dafür ausgeben, wenn sie doch zusammenlegen könnten, um so den Report wenigstens mal auf ARD oder allgemein angesagteren Sendern bringen...
Ich mein Fernseh schön und gut, aber Arte schaut keine Sau (Sorry für die Ausdrucksweise) - Zumindest keine Leute, die Pro Cannabis sind oder zumindest nur sehr wenige. Nur verklemmte Spieser, die Cannabis eher verteufeln und sowieso nur denken, was der Beitrag wieder für ein riesen Mist ist, weil sie keine Ahnung haben.
Verbündet euch Brüder und Schwester - nur so kommen wir an die Macht↑↑ Zurück zur Übersicht ↑↑
Folgen und Konsequenzen für normale Bürger und das VolkAntwort Nr.10 vom 17.04.2009 - Absender:
- Felle
- Text der Antwort:
- Hay,
Die Folgen des Verbots tragen auch die Bürger, die immer nur lamentieren, wie schlecht Cannabis doch sei. Dass sie damit der Illegalität und der Mafia ein Gefallen tun, merkt hier keiner oder wie? "Was ist los Westerwelle & Co.? Ist das alles an Vernunft, was ihr zu bieten habt?"
F.D.P steht für Freie Deutsche Politiker (frei, weil reich und im Sinne von Willkür, nicht im Sinne der echten Freiheit)
S.P.D steht für Suche Polizisten d. Dekriminalisierung, was diesen hirnrissigen, total weltfremden Splien von Bätzing und Konsorten verdeutlichen soll, die ja angeblich über Prävention die Konsumenten Deutschlands in die Gerichte und Strafkammern schickt bzw. auf der anderen Seite in psychische Heilanstalten, was eine derbe Beleidigung an all unsere Freunde ist! Frau Bätzing, hier machen wir nicht länger mit! Irgendwann hat alles ein Ende und die Konsequenzen werden sie und ihre Genossen tragen. Fertig. Wir lassen uns, hier nun speziell in diesem Punkt "Hanf" nicht länger belehren von einem Staat, der heuchlerich und von oben herab kommandiert. Ihr Hase und Igel Spiel findet sich seit SternTV im Schatten, denn die Republik hat bemerkt, dass sie es nicht ernst meinen mit Cannabis und unseren Konsumenten. Statt dessen sind und bleiben sie höhnisch gegenüber Cannabis. Das ist ihr gutes Recht, aber vergessen sie nicht, dass wir uns nicht von einem Staat mit einer schmutzigen Geschichte verbieten lassen, was Recht und Unrecht ist!
Fazit ist, dass der unbescholtene Bürger, der wohl nicht weiß wieviel Geld er Jahr für Jahr zusätzlich für die Illegalität von Marihuana & Cannabis pumpt, auch Leidtragender ist. Statt von Steuergelder mit zu profitieren und dass beide Seiten (plus Poltiker) Vorteile aus einer neuen Regelung ziehen, die ich mir vorstelle wie in Holland und Spanien, wo eine Toleranzpolitik mit Cannabis dafür sorgt, dass es weniger negative und mehr positive Effekte/Folgen der Cannabispolitik gibt!
Vielen Dank für die verdiente Aufmerksamkeit, Freunde des gemütlichen Beisammenseins.
Machts mal gut Felle↑↑ Zurück zur Übersicht ↑↑
Meine Meinung zur LegalisierungAntwort Nr.11 vom 19.06.2009 - Text der Antwort:
- Meine Damen und Herren,
ich bin nur ein kleines Licht an Horizont, aber Legalisierung würde uns einen Aufschwung geben und es gäbe Hanf zu kaufen. Ich bitte auch die ganzen Politiker - denkt nach - Deutschland braucht mehr Arbeitsplätze, so würden wir eine neues Deutschland schaffen.↑↑ Zurück zur Übersicht ↑↑
Antwort: FDP soll Cannabiskonsumenten entkriminalisierenAntwort Nr.12 vom 30.9.2009 - Absender:
- fdp-point@fdp.de
- Text der Antwort:
- Ja...ganz gefährlich:hier die Antwort der FDP:
vielen Dank für Ihre Zuschrift. In Deutschland gibt es immer wieder Diskussionen um die Legalisierung von Cannabis. Die in der Öffentlichkeit oft geäußerte völlige Unbedenklichkeit des Hanfkonsums entspricht jedoch nicht den vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen. Experten warnen insbesondere, dass Cannabis immer stärker und immer giftiger wird und nicht mehr vergleichbar ist mit der Substanz der so genannten Hippie-Droge der 70er Jahre. Der THC–Gehalt ist im Laufe der Jahre stetig gestiegen. Beispielsweise weisen Experten auf die Gefahr von schizophrenen Psychosen hin. Der Konsum von Cannabisprodukten ist eng mit dem Jugend- bzw. jungen Erwachsenenalter verknüpft. Untersuchungen zeigen, dass fast jeder Zweite in der Altersgruppe der 18- bis 20jährigen Erfahrungen mit Hanf hat. Wenn auch der Großteil der Jugendlichen nur selten Cannabis raucht oder der Konsum später beendet wird, wächst die Zahl derjenigen, die exzessiv konsumieren. Gerade für Kinder und Jugendliche ist die Gefahr von lebenslangen gesundheitlichen Schäden hoch. Nach aktuellem Forschungsstand kann davon ausgegangen werden, dass etwa 10 bis 15 % aller Konsumenten und Konsumentinnen nach internationalen Diagnosestandards einen abhängigen Cannabiskonsum aufweisen. Cannabiskonsumenten rauchen zudem häufiger Zigaretten und haben eine durchschnittlich größere Affinität zum exzessiven Alkoholkonsum. Vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse wird eine Legalisierung der so genannten weichen Drogen abgelehnt. Allerdings hält die FDP den Weg, den Gelegenheitskonsumenten zu entkriminalisieren, für richtig. Es gilt angemessen und verhältnismäßig auf die Tatsache zu reagieren, dass das gelegentliche Rauchen eines Joints ein gesellschaftliches Phänomen ist, das nicht repressiv und mit aller Staatsmacht angegangen werden muss. Hier muss nach praktikablen Lösungen gesucht werden, die auch die Behörden und Gerichte so gering wie möglich belasten. Die gesundheitlichen und gesellschaftlichen Gefahren, die entstehen, sobald aus dem gelegentlichen Konsum ein Dauerkonsum wird und die Konsumenten keine Erwachsenen sondern Kinder sind, verlangen eine Intensivierung der Aufklärungsarbeit. Vor allem in Zeiten, in denen der Cannabiskonsum gerade bei Kindern und Jugendlichen besorgniserregend ansteigt. Daher setzt sich die FDP-Bundestagsfraktion dafür ein, dass zudem bereits bestehende Präventionsmaßnahmen – beispielsweise der BzgA – und weitere effektive suchtspezifische Hilfsangebote und zielgruppenspezifische Präventionsansätze ausgebaut werden. Eine liberale Sucht- und Drogenpolitik setzt stärker auf Prävention als auf Repression. Das gilt auch für Cannabis. Mit freundlichen Grüßen Anna- Maria Schulze FDP-Info-Point FDP-Bundesgeschäftsstelle Thomas-Dehler-Haus FDP-Info-Point Reinhardtstr. 14 10117 Berlin↑↑ Zurück zur Übersicht ↑↑
Es reichtAntwort Nr.13 vom 12.12.09 - Upload von:
- domininique-block(et)t-online.de
- Absender:
- Augst der Schäfer
- Text der Antwort:
- Wen ihr wollt das sich nachhaltig etwas ändert dann müßt ihr dafür Kämpfen, ich Lese viel zu oft wir müssen Abwarten, das kann ja nicht ernst Gemeint sein. nur Berichterstattung und Hände in den Schoß legen darf nicht alles sein, eher regnet es Rosa Schaffe als das der Staat sich denkt ach die Armen Kiffer den mus jetzt mal Geholfen werden, Wacht endlich auf da draußen Herrscht Krieg gegen Menschen und ihr macht euch freiwillig zu Opfern, Exisentsen werden zerstört Menschen Vergiftet und ihr wollt Abwahrten? was seid Ihr.... ?
Wehrt euch geht der gesammelten Presselandschaft auf die Nerven, schreibt Dienstaufsichtsbeschwerden amtbesten direkt an Herrn Köhler, versorgt die Opposition mit Infos über Polizeigewalt, Studien, Weltanschauungen, Forderungen wir müssen zum Penetranten Ärgernisse werden immer und überall präsent sein, vernetzt euch demonstriert grade ihr Berliner ihr habt so viele Kapazitäten wie DHV, Eve-Rave, Zeitrafferin, Zweigstelle des Organisiton für Menschenrechte, Chaos Computer Club. Ub D@te your Enemy, wie wehre es mit Montagsdemos vorm Parlament ! Zeigt endlich das ihr mehr seid als nur ei Klischee !!!
↑↑ Zurück zur Übersicht ↑↑
Antwort Nr.14 vom - Upload von:
- real_ss(et)web.de
- Absender:
- Protestbrief
- Text der Antwort:
- @fdp-point@fdp.de
Entschuldigung bitte, aber ich kann kaum glauben, was ich da lese!! Zitat der FDP: \"Die in der Öffentlichkeit oft geäußerte völlige Unbedenklichkeit des Hanfkonsums entspricht jedoch nicht den vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen...usw.\" Klar, je höher der THC Gehalt umso tödlicher der Konsum?! Das ist nicht lache! Welche wissenschaftlichen Erkenntisse liegen den bei dem Konsum von der Gesellschaftsdroge Nummer 1 in Deutschland vor (Alkohol)? Also bitte, ich hab leider noch nie was davon gehört, dass sich jemand \"zu Tode gekifft\" hat oder wegen einer \"Überdosis THC\" umgehend ins Krankenhaus eingeliefert werden musste! Ich leg sogar noch eins oben drauf: Wie oft werden Frauen, Kinder und Jugendliche dank dem Alkohol verprügelt? DAS NENN ICH SCHIZOPHREN! Wir Deutschen lassen uns seit Jahren von unserer Regierung ausnehmen, egal ob SPD, CDU, FDP und wie sie alle noch heißen. Und wir? Wir sind so doof und tun nichts dagegen! Typisch Deutsch: Wer nach Feierabend sein Glas Wein trinkt (oder auch ne Flasche, was soll´s), der ist gesellschaftlich \"normal\" und gaaanz und gar nicht kriminell. Und der Typ, der aufgrund seines Alkoholkonsums auch noch \"aus Versehen\" jemand tot gefahren hat, kriegt wegen \"Unzurechnungsfähigkeit\" 2 Jahre auf Bewährung! Aber wehe dem, der abends auf die Idee kommt, mal ein Tütchen zu rauchen - der ist gleich schwerst kriminell. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sogar die Polizei (dein Freund und Helfer - renn weg und helf Dir selber) Dich als Konsument behandelt, als hättest Du ein Kinderheim in Brand gesteckt. Sogar im Knast bist Du das allerletzte! Da läuft doch irgendwas schief. Und wenn doch die Untersuchungen zeigen, dass fast jeder Zweite zwischen 18 und 20 bereits was mit Hanf zu tun hatte, dann müssen wir doch von Glück reden, dass unser Land noch nicht vor die Hunde gegangen ist.. har har. Wieviel von dem, was in unserem Grundgesetz von 1949 steht, findet denn in der Praxis Anwendung?! Egals ob freie Persönlichkeitsentscheidung oder oder oder. Und dann würde ich mal gerne wissen, was denn für diese Wissenschaftler ein exzessiver Konsum ist?! Und wann ist das bei anderen Rauschmitteln der Fall? Tja, und wenn ich lese, dass bei Cannabiskonsumenten der Zigarettenkonsum deutlich höher ist, dann kann ich nur sagen, die haben noch nichts Gutes geraucht. Denn da schmeckt dir so ein Glimmstengel mal gar nicht mehr. und das sich Alkohol und Hasch nicht vertragen, dass sollte doch schon irgendwie ein bisschen von selbst einleuchten. Wenn man die Erfahrung nicht schon selber gemacht hat. Mal ehrlich - hier geht es doch kaum um den Konsum von Hasch durch Kinder und Jugendliche - die saufen sich doch eh lieber ins Koma. Dagegen wird aber nicht halb so viel unternommen. Ich frag mich, ob das wohl daran liegt, dass unser \"lieber Vater Staat\" mit Alkohol pro Jahr Milliarden verdient?! Da werden dann in dieser Sache doch gleich mehr als nur zwei Augen zugedrückt. Der Staat züchtet seit Jahren die Doofheit der Bürger, damit wir uns nicht wehren und schön brav die Klappe halten. Wie sieht es den mit den wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den durch Alkoholkonsum hervorgerufenen Schäden aus? Kann man sich seine Leber eigentlich kaputt rauchen?! Ach ja, und wer entscheidet denn zwischen dem Gelegenheitskonsument und dem Dauerkonsument? Nach welchen Kriterien? Und der letzte Punkt in diesem Protestbrief ist dann die willkürliche Bestrafung der Konsumenten. Glück dem, der nicht in Bayern wohnt oder noch viel schlimmer, mit Hanf in Bayern erwischt wird. Abnahme des FS ist hier gleich mal inbegriffen, egal, ob der Konsum nun 24 Stunden oder 4 Stunden her ist. In Baden-Württemberg sieht das wieder anders aus. Ihr lügt Euch doch täglich in die eigene Tasche - und uns Bürger mit Eurem Zahnarztlächeln direkt ins Gesicht! Ich würde mich schämen. Mit freundlichen Grüßen Susanne
↑↑ Zurück zur Übersicht ↑↑
|