Der vor allem durch unsere Weihnachtsschließungszeit etwas ins Hintertreffen geratene Streckmittelmelder ist seit heute wieder aktuell. Fast 100 neue Meldungen sind zwischen dem 17.12.2011 und heute eingegangen. Vom üblichen Brix über Glas, Sand, Zucker oder undefinierbaren Pülverchen und Schmierereien ist auch diesmal wieder alles dabei, was die Lungenerkrankungen in Deutschland und die Profite der Schwarzmarktmafia in die Höhe schnellen lässt. Auch erreichen mich immer häufiger Meldungen, wo die Konsumenten berichten, dass sie zwar nach dem Konsum bemerkten, dass etwas mit dem Gras nicht stimmt, es jedoch vorher niemals vermutet hätten, da das Gras beim Kauf noch "sehr gut" aussah und gerochen hat. Die typischen Merkmale wie ölige Asche und Funkenschlag bleiben teilweise auch aus, erst hinterher wird ein z. B. starker Hustenreiz oder Plastikgeschmack im Mund bemerkt. Ebenso ist immer häufiger von irgendwelchen Aroma-Sprays die Rede, die einen sortentypischen Geruch imitieren sollen. Die Streckmittelwelle reißt nicht ab und scheint immer perfider zu werden, gesundheitliche Folgen wie Husten, Bauchschmerzen, Kreislaufprobleme, Atemwegserkrankungen, Schlafprobleme, Kopf- und Gliederschmerzen sowie eine starke Verschleimung für einige Tage sind bei fast allen Meldungen, wo betroffenes Marihuana auch tatsächlich konsumiert wurde, angegeben. Dies dürfte beim Anblick eines z. B. solchen Bildes auch nicht weiter verwunderlich sein: 
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