Bundeskriminalamt verweigert Fremdstoffanalyse
Meldung des DHV vom 14. 07. 2004
Auf die Anfragen des Deutschen Hanf Verbandes vom 22.04. und 18.06.2004 haben wir endlich eine Antwort erhalten.
Der DHV hatte sich beim Bundeskriminalamt nach Erkenntnissen über Fremdstoffe in Cannabis erkundigt. Von ihnen könnten nach Erkenntnissen britischer Ärzte höhere Gesundheitsgefahren ausgehen, als von der Substanz selbst.
Das BKA erklärte jetzt, dass es Proben grundsätzlich ausschließlich "bezüglich des Wirkstoffgehaltes von THC ausgewertet" werden. Man könne der Anregung "im Interesse der Gesundheit" "nach Verunreinigungen zu suchen" nicht folgen.
Dazu Steffen Geyer vom Deutschen Hanf Verband:
Das Bundeskriminalamt folgt in seiner Antwort stur seiner "gesetzlich bestimmten Aufgabe". Der Konsumentenschutz bleibt dabei auf der Strecke. Strafverfolgung ist dem BKA wichtiger als Menschenleben.
Link zur Vorgeschichte:
Fremdstoffe in Cannabis-Genussmitteln - Hanfverband fordert Aufklärung
Die Antwort des BKA als PDF:
http://hanfverband.de/download/aktuell/BKA_Hasch-Checking_Antwort.pdf
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